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48 Kommentare

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  3. Leute, Ihr könnt ja nicht mal Leistung und Energie/Arbeit auseinanderhalten.

    Mit so wenig Physikkenntnissen ist es unverantwortlich über einen so lebenswichtigen
    Bereich wie die Energieversorgung zu schreiben!

    Sucht Euch zumindest jemanden, der die Texte überprüft.

  4. Ein ganz schlauer, der glaubt seine Aussage nur mit seinem akademischen Artikel belegen zu müssen. Und wer von vornherein dagegen ist, braucht scheinbar den Text nicht genauer nachzulesen.

    Es geht einmal um die installierte Leistung, die ist völlig unabhängig von der Zeit ist. Energie/ Arbeit ist die genutzte Leistung in einem bestimmten Zeitraum.

    Gegen Kritik habe ich nichts, aber dann bitte begründen und keine Plattitüden!

  5. Lieber Herr Theobald,
    wären Sie wirklich ein Dipl. Ing., dann hätten sie erkannt das es in dem Text ausschließlich um die Leistung geht.

    In keinem Wort geht es hier um die elektrische Arbeit die in Wattstunden, oder entsprechend dem 1000 fachen in kWh usw. angegeben wird.

    Also bitte zweimal lesen, sonst kann man sich leicht lächerlich machen.

  6. Stimmt doch!
    Die „installierte Leistung“ (in W, MW o.Ä.) sagt erst mal überhaupt nichts aus.
    Interessant ist die Produktion von Strom (in Wh bzw. KWh)- und die ist bei AKWs nun mal 3-fach höher.
    Es ist wirklich beschämend, wie wenig Manche von Physik verstehen (bzw.: nichts!), und trotzdem schreiben dürfen.

  7. Ist das eine merkwürdige Diskussion, die Äpfel und Birnen vergleicht. Es geht einmal um die installierte Leistung und andererseits um die produzierte Strommenge, die in kWh angegeben wird. Um was geht es den Schlaumeiern hier eigentlich, warum sagen sie nicht wirklich um was es ihnen geht? Warum sagen sie nicht, dass sie der Windenergie nichts zutrauen?

  8. Unsinn! Natürlich geht es um die Produktion!
    Worum denn sonst?

    Äpfel+Birnen vergleicht der dümmliche Artikel!
    Installierte Leistung sagt überhaupt nichts,
    mit dem gleichen Argument könnte auch die (theoretische) Metorenleistung der angemeldeten PKW ff in Deutschland als Vergleich genannt werden (40 Milliarden KW!!).

    Wichtig ist, was letztendlich produziert wird (in KWh!!),
    und da sind Windkraftwerke nun mal sehr unzuverlässig (oft eben kein Wind).

    AKWs übrigens auch – aber nur wegen ihrer sehr mühsamen Regulierung, deswegen wird mit deren Grundlast ja auch gerne nachts Stahl und Aluminium geschmozen für Windkraftwerke.

    Ttrotzdem prouziert ein AKW wie z. B. Grohnde 7-mal mehr Strom (gerechnet je Leistung) als ein vergleichbares WKW (gemessen an dessen theoretischer Leistung).

    Und womit werden WKWs produziert?
    Richtig, wie oben schon erwähnt: (auch, zu 30%) mit billigem Atomstrom. Ansonsten mit ebenso billiger anderer Energie.
    Womit denn sonst?

    Gäbe es AKWs (und fossile andere billige Energie) nicht,
    dann wäre Windkraft nun mal weit teurer, als jetzt schon.

    Aber wenn Möchtegernmitredner den Unterschied zwischen Leistung (z. B. in Megawatt) und geleister Arbeit (hier in KWh oder GWh!) nicht unterscheiden können,
    dann ist jede weitere Diskussion sowieso sinnlos.
    Einzige Frage ist nur: Welche Qualifikation haben solche Kommentatoren? Baumschule oder IGS ff?

    Jeden Falls kein Diplom.

  9. Natürlich hat Andy recht. 25.000 MW installierte Windkraft kann mehr Strom produzieren wie 20.500 MW installierte Atomkraftwerke. Das einzige was man dazu braucht ist Wind.

    Am 1.3.2010 war es mal wieder so weit:
    http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/tatsaechliche-produktion-wind

    Im Auswahlfenster 1.3.2010 eingeben. Die Spitzenleistung lag mehrere Stunden über 18.000 MWh

    Gleichzeitig lag an diesem Tag die Spitzenlast aller Deutscher Atomkraftwerke am Netz nur 16.028 MW
    http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=hintergrund&baum2=4&auswahl=44&baum2=4&baum3=4&statusjahr=2010

    runterscrollen bis Verlauf und dann beim 1.3.2010 nachschauen.

    Ich würde den Theoretikern gerne mal empfehlen sich in den Wind zu stellen und sich den Wind um die Ohren und das was dazwischen ist wehen zu lassen.

  10. Ja, Theorie und Praxis können Manche schwer unterscheiden! :))

    Aber das, was am Ende zählt, ist nun mal der Jahresertrag, und nur der zählt (gemessen in KWh bzw. TWH, die theoretische Leistung ist da völlig unwichtig!)
    Kurze Winde, auch Stürme kommen zwar vor, aber die sind nun mal nur kurz.
    (und sie bringen das E-Netz denn auch gehörig durcheinander, weil Wind nun mal sehr unberechenbar ist)

    Fakt ist, dass ein „normales“ Kraftwerk in der Realität das fünf- bis siebenfache an KWh (oder TWh) liefert, als die vielen Windkraftwerke mit insgesamt der gleichen Leistung.
    Das siebenfache liefert z. B. das AKW Grohnde.

    Und deswegen ist die Nennung der Leistung – wie gesagt – völliger Quatsch.

    Das ist nun mal so, und träumen sollte man lieber nachts im Bett………
    (und tagsüber vielleicht etwas Physik aus der 5.Klasse nachlernen, Thema: Leistung und Arbeit)

  11. Noch `n Nachtrag speziell für „Erhard“:

    Was soll Ihre Verlinkung eigentlich aussagen?
    Am 1.3.10 lieferten die WKWs (Nennleistung: 25.000 MW) man gerade 18.000 MWh zur besten Tageszeit (ansonsten erheblich darunter!!!).

    Ein KKW (oder AKW) liefert – wan immer man möchte!!- genau 25.000 MW bei einer Nennleistung von 25.000 MW.

    Sie sollten mal Denken lernen:
    Natürlich liefern AKWs weniger Strom, wenn WKWs viel produzieren. Wir haben ja eine Zwangsabnahme, der (sehr teure!!) Windstrom MUSS gekauft werden, wenn er denn mal da ist!
    (Bezahlen tun Sie und ich und Alle den teuren Strom). Da werden AKWs natürlich „runtergefahren“ in dieser kurzen Zeit.

    Zum Glück gibt es noch andere Kraftwerke – sonst könnte Ihre Frau nur dann kochen, wenn Wind weht.

    Und zum Glück gibt es andere Kraftwerke – mit derem billigen Strom werden ja die Energieverschwendkraftwerke (WindKW, Photovoltaik usw.) schließlich produziert.

    Oder nicht zum Glück? Gäbe es nur WindKW und anderen teuren Strom, dann würde sich den Unsinn, diese Spielerei Niemand mehr leisten können. Das wäre aber jeden Falls kein Verlust für die Menschheit – ohne WKWs könnten wir ganz gut leben. Ohne andere KW nicht!

    (Ehe Sie jetzt mit dem Blödsinn kommen, dass AKWs Probleme machen usw. :
    Natürlich stimmt das. Und natürlich sind AKWs langfristig Unsinn und sollten sobald wie möglich ersetzt werden – wenn es denn irgendeine Alternative gäbe.
    Die gibt es aber nicht, und Windkraft ist nur noch mehr Unsinn!
    Der billige AKW-Strom ist JETZT da, und DARAUS werden WKWs und anderes Spielzeug wie Photovoltaik produziert. WKWs sind nicht „saubere Energie“, im Gegenteil! Für jedes WKW (onshore) wurde doppelt so viel Dreck produziert, wie für AKWs oder KKWs ff!)

  12. @lef
    wenn du nicht so viel Schwachsinn schreiben würdest, hättest du gesehen, daß am 1.3. nicht alle Atomkraftwerke am Netz waren sonder auch nur ca. 70 Prozent. Obwohl der „Große lef“ wann immer er möchte 25.000 MW Atomkraft am Netz haben kann. Da krieg ich ja einen Lachanfall.

    Du hast von Energie null Ahnung nur ein großes Maul und dumme Sprüche drauf.

    Zu deienm Kommentar es zählt „nur der Jahresertrag“.
    Gottseidank entscheidest du nicht was zählt.
    Den Stromverbraucher möchte jederzeit wenn er Strom benötigt Strom haben.
    Aus welchen Kraftwerken ist ihm egal und wieviel diese Kraftwerke in Summe am Jahresende produziert haben interessiert ihn auch nicht.

    Am Samstag bin ich in Biblis das AKE umzingeln kannst ja vorbeikommen ich erklär dir gern einiges.

    http://www.anti-atom-umzingelung.de

  13. Noch mal gaaanz langsam extra für „Ehrhard“:

    wenn Windkraftwerke mal zufällig etwas Wind kriegen und Strom produzieren,
    dann werden AKWs abgeschaltet (bzw. „runtergefahren“).

    Weil es nämlich eine Zwangsabnahme gibt für teuren Windstrom.

    So, noch mal erkläre ich es nicht,
    Lernresistenz ist leider oft nicht heilbar.

  14. @Lef: Schön, wenn man seinen eigenen Argumenten widerspricht:

    „Ein KKW (oder AKW) liefert – wan immer man möchte!!- genau 25.000 MW bei einer Nennleistung von 25.000 MW.“

    Hier sind Leistungsangaben angegeben, welches AKW hat denn eine Leistung von 25.000 MW??? Das ist mir noch nicht bekannt. Das KKW Brokdorf hat laut http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland die höchste Netto-Leistung in Deutschland mit 1.410 MW – weit entfernt von 25.000 MW.

    Da hat wohl einer Leistung mit Arbeit verwechselt und es sollte wohl MWh heißen. Ohne weiteren Kommentar.

  15. Ja, es ist wirklich witzig, wie wenig Manche kapieren, wenn sie physikalische Anaphabeten sind, und natürlich auch, wie dürftig ihre Argumente sind! :))
    Habe ich gesagt, dass es ein solches AKW gibt? Nein. Hat Andy den Unterschied Leistung ./. Arbeit kapiert? Auch Nein.
    Ist das Argument begriffen worden, dass ein Kraftwerk (z,B. AKW) nicht produzieren darf, wenn teurer Windstrom angeboten wird? Und nur deshalb weniger Strom produziert, als es könnte, (was ja im Grunde nicht falsch wäre, wenn Windkraftstrom wirklich Energie sparen täte!)? Auch nicht.

    Also, meinetwegen konkrrrrete Zahlen:

    AKW Grohnde, 1420 MW Nennleistung,
    produzierte ca 11 TWh jährlich, das sind
    = ca 7,4 MWh je MW Leistung
    http://www.strom-magazin.de/energie-lexikon/kernkraftwerk-grohnde-kwg_1775.html

    Windkraftwerkpark mit allerneuester Technik:
    5 Emercon E-82, insgesamt 10 MW Leistung
    produzieren angeblich (Verkaufsargument!)
    20 TWh jährlich,

    das sind also ca. 2 MWh/a je 1 MW Leistung.

    http://www.windmesse.de/b2b/anlagen/045/

    Da es genug Altanlagen mit schlechterem Wirkungsgrad gibt, ist der Gesamtertrag aller WKWs eher bei 1,5 MWh je MW Leistung.

    Was zu beweisen war.

    Jetzt warte ich auf das nächste Argument der Lernresistentenfraktion.

  16. Lieber lef,

    du wirst mir fehlen.

    Dass in Deutschland Atomkraftwerke mehr Strom produzieren wie Windräder ist die längste Zeit gewesen. Wir werden am Atomstrom erst mit Wind und dann mit Sonnenstrom vorbeiziehen.
    Dann nehmen wir das letzt AKW vom Netz und in ganz Deutschland wird das Licht nicht ausgehen!

    Aber du wirst immer noch vor deinen Zahlen sitzen und dich fragen wie haben die das gemacht?

    Wir machen es einfach! Ohne dich zu fragen. Meine Freunde haben heute wieder 5 Photovoltaikanlagen ans Netz genommen. Einfach gemacht! Weil es die Menschen wollen.

    Am Samstag wird von der AntiAtom Bewegung ein mächtiges Zeichen gesetzt. Aber du wirst wieder rechnen und es nicht verstehen. Armer lef

    P.S.: ist übrigens ein Scheißname! 🙂

  17. Lieber erhard,
    Du wirst mir überhaupt nicht fehlen,
    kleine dumme Jungs, die von Physik so wenig Ahnung haben wie von Tuten+Blasen –
    auf die kann ich gern verzichten.
    Ich hoffe, deine Mammi hat genug Atomstrom für windstille Tage, um Dein Süppchen zu kochen.

    Gruß, lef

    (ich finde, „Erhard“ viel schlimmer! :))

  18. Unsachliche Kommentare werde ich künftig entfernen. Wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen, sollte man es bleiben lassen und nicht persönlich werden.

    Es können übrigens nie alle AKW am Netz sein, weil mindestens eines immer defekt ist. Das ist der Haken an der Argumentation, AKWs sind unsicher und teuer – gibt es eine Versicherung, die ein AKW versichert? Nein, das zahlt der Steuerzahler. Wer zahlt die Entsorgung? Der Steuerzahler.

  19. Hallo Andy,
    mit „unsachlich“ meinst Du hoffentlich so etwas wie „Deinen Namen finde ich einen Scheißnamen“ (Zitat Ehrhard)!

    Zur Sache:
    Die Richtigkeit von AKWs steht hier nicht zur Debatte (da stimme ich mit Dir ja grundsätzlich überein!), sondern nur die Frage, ob die Nennleistung von Windkraftwerken mit der von AKWs verglichen werden darf.
    Meine Antwort ist: Darf nicht, weil AKWs nun mal weit mehr Strom produzieren, WKWs dagegen nur sehr wenig (Gesamter Strom in D.: AKWs 23 %, WKWs nur 6 % bei gleicher Nennleistung).

    Wenn irgendwann WKWs die gleiche Menge Strom produzieren (wie z. B. AKWs), wäre das einen Artikel wert. Wenn natürlich dann auch geklärt würde, warum (Windstrom hat ja Zwangsabnahme) und zu welchem Preis.

    Dein Argument, dass AKWs langfristig sehr teuer sind, stimme ich zu.
    Allerdings bezahlen die Hersteller von Windkrafttechnik nun mal nur den jetztigen sehr niedrigen Preis dafür. Und sie sind trotzdem weit teurer, als der Strom, mit der sie produzieren.
    Denk mal darüber nach!

    Wenn Ehrlichkeit herrschen würde, dann dürften WKW-Hersteller (und alle, die daran beteiligt sind, vom Chef bis zum Arbeiter)auch keinen AKW- oder KKW-Strom (ff) verwenden. Das tun sie aber, das müssen sie auch, denn sonst wäre Windkraftstrom (Material, Löhne usw.) unbezahlbar teuer und es gäbe dann auch keine Windkraftwerke. Ganz Simpel!
    In jedem angeblich „sauberen“ WKW steckt nun mal der „Dreck“ drin, der vorher zur Stzromherstellung dafür per Kohle usw. produziert wurde, auch die Folgekosten z.B. von AKWs.

  20. Nachtrag: Du sagst: „Es können übrigens nie alle AKW am Netz sein, weil mindestens eines immer defekt ist“.
    Ich komme gerade von Berlin, und habe mal gezählt: Ca. 10% aller WKWs stehen still (quer im Wind ff), manche haben schon den teuren Autokran stehen.

    Ansonsten wäre das sowieso kein gutes Argument: Immerhin produzieren die AKWs trotzdem das fünffache an Strom – TROTZ Stillstand ab und zu!

    (Nochmal betont: Ich bin und war schon immer gegen AKWs, aber sie sind leider nun mal nötig, weil es sonst keine WKWs geschweige denn PV in Deutschland gäbe! Das bisschen Strom aus Wind (PV ist ja wirklich fast Null) ist ja kaum der Rede wert! Es sollen 5-mal so viele gebaut werden, um die AKWs zu ersetzen? Naja, meinetwegen, nur: wo denn? Und wer bezahlt das?)

  21. Ich bin genau der Meinung von Lef, Ich finde

    „Dein Argument, dass AKWs langfristig sehr teuer sind, stimme ich zu.
    Allerdings bezahlen die Hersteller von Windkrafttechnik nun mal nur den jetztigen sehr niedrigen Preis dafür. Und sie sind trotzdem weit teurer, als der Strom, mit der sie produzieren.
    Denk mal darüber nach!“

  22. auweia, da werden mir meine grammatikalischen Fehler ja noch mal so richtig unter die Nase gerieben :):):)

    Naja, wenn der Inhalt verständlich war, sind solche Fehler offenbar nicht so tragisch.

    Rene, ich würde mich über einen Kontakt freuen,
    meine mail: lefsys@web.de
    gruß, lef

  23. Warum wird eigentlich immer Leistung gegen Leistung innerhalb eines so kurzen Zeitraums (ein Tag oder ein Jahr) abgemessen? Wer bezahlt die lang währenden Folgen einer Atomkatastrophe und der Lagerung von Atommüll? Auch wenn AKWs mehr und gleichmäßiger Strom produzieren als Windkraftanlagen, ist es meiner Meinung nach wichtig, den Weg erneuerbarer Energien einzuschlagen. Es gibt in Forscherkreisen – so viel ich weiß – auch nicht nur Wind- und Sonnenenergie … Ich denke, wir müssen alles, aber auch alles daran zu setzen, dass die Atomkraftwerke vom Netz kommen. Und ich glaube die Forschung ist weiter, als die Atomlobby und viele von ihr beeinflusste Politiker zugeben. Und wenn jetzt sogar einige aus der FDP den Atomausstieg wollen, sich also um 180 Grad drehen, warum wird das in den Nachrichten eigentlich immer gleich schlecht gemacht? Vertrauen zu den Politikern zu haben, ist sicherlich äußerst schwer. Ich habe da selbst große Schwierigkeiten … Aber es geht um einen Kurswechsel. Es geht darum, einem ganzen „Haufen von Eisbergen“ auszuweichen! Nebenbei wird der Kurswechsel ja nicht nur von Lobbyisten und Politikern bestimmt …

  24. Ganz simple Antwort:
    Weil wir nun mal Strom jederzeit brauchen,
    auch dann, wenn nachts mal die Sonne nicht scheint oder kein Wind weht,
    darum müssen immer gleichzeitig auch normale Kraftwerke gebaut werden, die dann anspringen, wenn kein Wind weht.
    Wohlgemerkt: MIt gleicher LEISTUNG, wie die unzuverlässigen Kraftwerke!

    Das sind Kohlekraftwerke und AKW, plus etwas Wasserkraft und Biomasse.
    Aber keine Sorge – Frankreich und Tschechien liefern gern Atomstrom – sehr teuer, aber immerhin. und wenn die explodieren, ist Deutschland sowieso auch unbewohnbar………

  25. @lef
    Quatsch die Sonne scheint immer! Auch nachts.

    Wir leben im 21. Jahrhundert und du glaubst immer noch die Erde wäre eine Scheibe und am Rand kann man runterfallen…

    Deine hochgelobten AKW’s haben in Biblis im Jahr 2008 ca. 20 TWh/a Strom im Jahr 2009 nur noch 2,7 TWh/a. Von wegen gleichmäßig.

    Das Märchen vom französischen Strom kannst du deiner Großmutter erzählen. Die brauchen Ihren Strom selbst. Wir haben die letzten fünf jahren Strom exportiert wir brauchen keinen Drecksstrom.

    Du solltest weniger Jammern und endlich Kraftwerke bauen.
    800.000 Photovoltaikanlagen haben wir schon. 🙂

  26. Aha. Die Sonne scheint auch „Nachts“?? Haha, du bist ja richtig drollig!
    Allerdings ist die Behauptung, ich wäre für AKW eine unverschämte Frechheit, aber Lesen kannst du offenbar nicht. Deswegen sei es verziehen.
    Rechnen kannst du offenbar auch nicht,
    die „800.000 Anlagen“ (Photovoltaik) produzieren kaum 1 % des Gesamtstrommixes in Deutschland.
    Die paar AKW immerhin 23 %.
    Mit dem Denken hapert es bei dir also auch,
    wer schreibt denn für dich? Deine Stationsbetreuer?
    Naschen die von deinen Drogen?

  27. Das Verrückte ist ja, dass es hier um rein phsikalische Gesetze geht – da ist überhaupt kein Streit angesagt,
    entweder richtig oder falsch, andere Antworten gibt es in der Physik im Normalfall nicht.
    Gäbe es hier eine Autorität (wie in der Schule den Physiklehrer), wäre die Diskussion einfacher.

    Der Artikel selbst ist eine physikalisch falsche These –
    das wäre mit wenigen Worten richtig gestellt gewesen.
    Falsche Thesen zu veröffentlichen, ist ja nicht schlimm – das wird richtig gestellt und daraus könnten Alle lernen.

    Leider passt das Einigen nicht – aber statt mal ins Physikbuch zu gucken, lassen die üble Beschimpfungen vom Stapel.

    Das ist schade, denn es gibt ja auch einige wirklich Interessierte, die nicht „Physik komplett“ lernen wollen, aber durchaus interessiert sind am Thema „Energie (erneuerbar)“. Die wollen vielleicht wirklich die Wahrheit wissen.

    Denen machen es die, die auf physikalische fundierte Wahrheit mit Beleidigungen antworten, wirklich schwer.

    Es ist wirklich furchtbar, wie wenig physikalisches Grundwissen oft gerade die haben, die am lautesten nach einer „Energiewende“ schreien.

  28. Oh, Mann hier wird ja ganz schön aneinander vorbei diskutiert. Es wird übrigens mehr Atomstrom exportiert als importiert. Und es gibt einige AKW, die mehr still stehen als laufen, z.B. Brunsbüttel, Krümmel, Biblis A. Darf man alles nicht vergessen.

    Und das hat nichts mit Physik zu tun. @Lef, das sind nur Behauptungen. Lange Ausführungen ohne Inhalt sind auch in der Physik kein Beweis. Leistung hat nichts mit der Zeit zu tun, das wäre der physikalische Begriff der Arbeit.

    Natürlich benötigen erneuerbare Energien andere Versorgungs-Strukturen als heute. Da wären Kombikraftwerke, Batteriesysteme, Smart-Grids, etc. Es gibt einiges, was nötig ist und entwickelt wird.

  29. Meine Güte, jetzt verquirlst Du auch noch…

    also gaaanz von vorne:
    Der Artikel behauptet:
    „Die 17 deutschen Atomkraftwerke haben nach Berechnungen der Initiative contrAtom eine Gesamtkapazität von 20.500 MW. Die in Deutschland installierte Windenergieleistung liegt nach einer Erhebung des Deutschen Windenergie Instituts bei knapp 25.000 MW. Die Windkraftanlagen können also 21 Prozent mehr Strom produzieren als die Atomkraftwerke.“

    Und DAS!! ist eine völlig unsinnge These.
    Leistung (in MW)hat NICHTS mit ARBEIT (in MWh!) zu tun.

    Die erzeugte Arbeit von Windkraftwerken ist erbärmlich wenig
    (trotz höherer theoretischer Leistung)!
    Sie erbrachten 2008 man gerade 6,3 % der Stromproduktion,
    während AKW 29,3 % lieferten.
    http://de.academic.ru/pictures/dewiki/50/250px-strommix-d-2008.png
    und das TROTZ Zwangsweinspeisung!

    Der Grund ist simpel: Der Wind weht eben selten wirklich stark, meistens wenig, oft gar nicht.

    Der Artikel behauptet aber, die WKW in Deutschland könnten mehr Strom liefern, weil deren Leistung höher sei.
    Also: Die These im Artikel ist völliger Unsinn, da hier
    einfache physikalische Grundlagen einfach nicht gewusst werden, ergo:

    Setzen, 6!

    Zu Deinem neuen Argument: Natürlich verkauft Deutschlland Strom, auch AKW-Strom. Davon lebt Deutschlands Exportindustrie und der Sozialstaat (unter Anderem).
    Natürlich können wir auf diese Einnahmen verzichten und AKW-Strom in Tschechien ankaufen – dann wird halt noch mehr gespart.
    An Kindergärten zuerst, wie man ja sieht, Hartz4 kriegt noch weniger usw.
    Wusstest Du, dass allein die Photovoltaik in D. zur Zeit jährlich 8 Milliarden € kostet? (für 1% des Stromanteils!) Das ist die gleiche Summe, wie alle Kindergärten insgesamt kriegen! Also: lieber keine Kindergärten, dafür aber PV-Strom?

  30. Jetzt mal langsam. Der Artikel verwechselt nirgends Leistung mit Arbeit, es geht im Artikel nur um die installierte Leistung. Du müsstest nur sagen, das ist bloße Theorie, die nichts mit der Praxis zu tun hat. Praktisch vergleichen kann man aber nur die innerhalb eines Jahres erzeugte Arbeit – da hast Du recht. Warum bringst Du es nicht einfach auf diesen Punkt?

    Was Du aber tust, ist nur mit Beleidigungen um Dich zu schmeißen – das ist nicht die feine Art und ich bitte hier um anständiges und respektvolles Benehmen.

    Wenn wir hier von Kosten anfangen, können wir gerne auch die externen Kosten des Atomstroms mit einbeziehen – also die Kosten die der Steuerzahler trägt. Wenn man dann noch Atomkraftwerke gegen Unfälle versichern würde, wäre Atomstrom unbezahlbar. Ohne staatliche Anschubfinanzierung ist in keinem Land der Welt Atomstrom wirtschaftlich.

    „Nach einer Untersuchung des Forums für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace unterstützte der Staat die Atomindustrie von 1950 bis 2008 mit etwa 165 Milliarden Euro, und jährlich kommen weitere Milliarden dazu.“ http://www.welt.de/article9203243

    Auch aus diesem Artikel:
    „Noch nicht berücksichtigt in der Studie sind die Kosten im Fall eines großen Atomunfalls (GAU), gegen den die Akw-Betreiber nicht vollständig versichert sind. Würde dies berücksichtigt, wäre die Kilowattstunde Atomstrom mit schätzungsweise 2,70 Euro nicht mehr bezahlbar, sagt der Greenpeace-Experte Andree Böhning.“

    Wer von Subventionierung von PV spricht, sollte die Subventionierung von AKW nicht vergessen.

  31. Hi Andy,
    der Artikel stellt eine physikalisch unmögliche Behauptung auf. Leider ist das bei vielen Bejublern von Wind- und Sonnenenergie ein oft gemachter Fehler.
    Mehr habe ich von B_eginn an nicht gesagt.

    Zum Thema Beleidigung: Ich finde es eine ungeheuer schlimme Beleidigung. wenn ausgerechnet ich als Befürworter von AKW-Energie beschimpft werde!!
    Ich kämpfe seit fast 25 Jahren gegen AKW und habe auch hier MEHRFACH GESAGT, dass AKW eine furchtbare Art der Stromerzeugung sind!

    Aber die selbsternannten Gegner sind leider erschreckend dämliche physikalische Analphabeten und trotzdem mit großer Klappe, wie der Artikel und etliche Antworten ja beweisen – mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr….
    Noch schlimmer ist nur die SPD, die ja damals die AKW-Technik für Deutschland forciert hat und heute davon nichts wissen will.

    Wer gegen AKW ist, muss zumindest ETWAS Physik kennen und GLAUBWÜRDIGE Alternativen anbieten.
    Davon sehe ich weder hier noch sonstwo im Kreise der Anti-AKW-Spinner irgend etwas!

    Einerseits den großzügigen Sozialstaat fordern und gleichzeitig die Energiepreise hochpushen – das geht nun mal nicht zusammen.

  32. Der Artikel geht nur von der installierten Nennleistung (theoretischer Wert) aus, die aber nichts mit der erzeugten Arbeit/ Energie (Praxis) zu tun hat. Das gilt sowohl für Wind- oder Solarenergie, als auch für Atomkraftwerke. Du gehst nur von der Praxis aus, einen Schritt weiter als der Text.

    Was sind eigentlich Deine glaubwürdigen Alternativen, wenn Du seit fast 25 Jahren gegen AKW kämpfst?

    Die SPD ist Schuld an der Atomenergie in D? Das wäre eine Beleidigung des ersten deutschen Ministers für Atomfragen, Franz-Josef Strauß. Dieses Ministerium wurde noch unter Adenauer eingerichtet zur Förderung der friedlichen Kernenergienutzung. http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Atomfragen

  33. Warum klammerst du dich so angestrengt an diese völlig falsche Behauptung im Artikel?
    Schon der Titel sagt: „Windkraftwerke können in Deutschland mehr Strom erzeugen als Atomkraftwerke“, und das wird damit begründet, dass WKW eine größere Leistung haben.
    Das ist – gelinde gesagt – Selbstbetrug. Und Alle, auch Du, fallen darauf rein. Was ist so toll an diesem (dito) Selbstbetrug?

    Tatsache ist, dass 75% unseres Strommixes aus Kraftwerken kommen, die ständig Strom produzieren können, so lange der Brennstoff reicht – und der reicht bei Kohle und Uran für Jahre.
    Der Rest des Stroms stammt aus Kraftwerken, die sehr unzuverlässig Strom produzieren. PV sowieso, aber auch Windkraft ist sehr oft in Nordeuropa wochenlang gleich Null.
    Wasserkraft (sowieso gering) ebenso im Sommer, Biokraftwerke (verbrennen Nahrungs und) können nur wenig Brennstoff speichern – wie Pumpkraftwerke reicht deren Vorrat oft nur für wenige Stunden Höchstleistung.

    Tatsache ist also: Es gibt zu AKW zur Zeit KEINE Alternative.
    Man kann sie ja abschalten (was ich begrüßen würde), aber dann haben wir in Deutschland ein echtes Stromversorgungsproblem.

    Man kann natürlich Strom zukaufen (Tschechien+Frankreichs AKW liefern gerne!), aber dann können wir ebensogut die deutschen AKW weiter laufen lassen -die Gefahr ist nicht kleiner.

    Alles Andere ist schon wieder ein Selbstbetrug.
    Man hätte das ganze Geld für die viel zu teure EE in Entwicklung+Forschung investieren sollen, aber dafür ist es jetzt zu spät.

    (und bitte nicht vergessen: Auch Windkraftwerke, PV usw. werden mit viel Energie hergestellt. Wird die teurer, werden auch WKW und PV automatisch noch wesentlich teurer, als jetzt schon! Importierte EE z.B. auch China ist nichts Anderes als importierte Billigenergie aus maroden Kohleberg- und Kohleraftwerken und AKW von dort.)

  34. Es ist ein weenig Denkvermögen nötig:
    PV wird mit viel Energie hergestellt (bei genauerer Betrachtung ist der Preis für PV fast nur Energieaufwand, wenn der Mensch als Beteiligter auch als Energieverbraucher hinzu gezählt wird).
    Bisher wird PV mit billigem Strom aus AKWs und KKWs und etwas EE hergestellt – es gibt ja bislang nur diesen Strommix.
    Wenn PV aus weit teurerem EE-Strom hergestellt werden muss, wird PV natürlich teurer.

    Bisher ist der Preis für PV aus folgenden Gründen gesunken:
    Der Großteil an PV kommt inzwischen aus China, da gibt es billigste Kohle, der Strom daraus ist unschlagbar billig, aber es sind extrem menschenverachtende Bergwerke mit Löhnen, die ärmlich sind.
    Deutsche PV-Fabriken können den Preis entsprechend absenken, weil die Maschinen+Gebäude abgeschrieben sind, Forschung findet kaum noch statt.

    Das Alles wird sich ändern:
    In China gibt es Aufstände gegen Armutslohn,
    = teurere Energuie und höhere Löhne
    in Deutschland sind die Fabriken demnächst schrottreif.

    Ergo: PV (auch chinesaische= wird weit teurer, als jetzt,
    deutsche PV ist wegen höherer Energiepreise nicht mehr konkurrenzfähig.

  35. Was mischst Du Dich ein? Ich habe auf eine Frage geantwortet (nicht Deine).

    Wie wäre es denn mal mit Argumenten, statt rumzublöken??
    Wenn es „Quark“ wäre, wärs ja leicht zu widerlegen…
    Oder glaubst Du, in einem religiösen Forum zu sein, wo Alle das Gleiche (das, was Du meinst) glauben müssen?

    lef
    (mit f! hast Du Leseschwäche?)

  36. Hallo zusammen,
    tja, Atomkraft ist klar eine Gefahr, aber was nützt es, wenn wir die Abschaffen und in Polen und Frankreich stehen die Dinger immer noch?!! Das bringt doch nix! Wenn die Dinger hochgehen, dann nützen uns unsere schöne Windkraftanlagen auch nichts. Das muss auf höherer Ebene zwischen den Ländern geklärt werden!

  37. @Michael
    Ich wohne 8 km neben dem AKW Biblis (inzwischen abgeschaltet). Kannst du dir den Unterschied für mich vorstellen wenn ein AKW in Biblis hochgeht oder eines in Polen oder Frankreich?