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5 Kommentare

  1. Friede sei mit Dir Andreas,

    interessanter Artikel über die Energieversorgung aus der Wüste. Wenn ich mal meine bescheidene Meinung dazu sagen darf, kommen bei mir echt Zweifel darüber auf, ob die Initiatoren über solche Pläne ausreichend nachgedacht haben. Das Prinzip dezentrale Energieversorgung im Rahmen von regenerativer Energiegewinnung, scheint kaum jemand in seiner Tragweite zu begreifen. „Big is chick“ scheint die Losung zu sein, warum auch immer. Kann es wirklich sein, das man quadratkilometerweise Wüste mit Solaranlagen zupflastert? Wer wartet, reinigt, repariert das? Ich persönlich sehe, dass die Abhängigkeit und die Erpressbarkeit durch die Scheichs, die das Öl kontrollieren, die Gaslieferungen die durch Russland kontrolliert (und hemmungslos als politisches Druckmittel eingesetzt) werden, durch einen Abhängigkeit und Erpressbarkeit durch die selben Leute „getauscht“ wird. Was soll das bitte schön? Wer sich freiwillig in solchem Mass vom Wohlwollen Anderer abhängig macht, geht offenbar von völlig unrealistischen Annahmen und Voraussetzungen über die politische Stabilität dieser Staaten und ihrer Regierungen aus.
    Gibt es wirklich überhaupt keine vernünftige Lösung? Ist es unser Los, energietechnisch von Anderen abhängig zu sein? Wo bleiben die genialen Ingenieure, die bezahlbare Anlagen zur Energieversorgung jedes einzelnen Haushaltes entwicklen? So was nenne ich dezentral. So ne Art Minikraftwerk, das sich jeder ins Haus oder die Wohnung stellen kann und seinen Energiebedarf günstig damit decken kann. Is das wirklich so utopisch oder will das niemand, weil wir dann neben den „notleidenden Banken“ auch noch „notleidende Energiekonzerne“ haben?
    Deine Seiten sind übrigens sehr informativ und hochinteresant, Kompliment.

    Viel Spass auch weiterhin wünscht

    Thialfi

  2. Wenn wir 2020 bereits 47% Strom durch erneuerbare Energien in Deutschland erzeugen, dann frage ich mich warum wir noch eine lächerliche Leitung in die Wüste brauchen?

  3. Die Idee die Energie in den Wüsten zu erzeugen ist natürlich interessant, hat aber auch die großen Nachteile, dass man wieder in Abhängigkeit anderer Länder und von Energiekonzernen kommt und bei der Weiterleitung zum Verbraucher entstehen große Verluste.
    Mittelfristig besteht aber gar kein Bedarf riesige Kraftwerke weit entfernt zu bauen. Es gibt in Deutschland noch riesiges Potenzial, z.B. für die Windkraft im Meer und beim Repowering und für Solaranlagen stehen noch Millionen ungenutzter Dächern von Wohnhäuser, Supermärkten, Fabriken zur Verfügung. Wenn diese Flächen erschöpft sind und die Stromerzeugung wider Erwarten zu gering ist, kann man sich auch Gedanken darüber machen in den Wüsten Strom zu produzieren.
    Die Zukunft liegt nicht in Großkraftwerken sondern in dezentralen Kleinkraftwerken. Die Umstellung erfordert natürlich etwas Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Die Technologien zur Nutzung von Sonne- und Windkraft stehen im Moment noch ziemlich am Anfang. Schaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, muss man aber keine Bedenken haben, dass es nicht zu schaffen ist.

  4. Für viele Menschen gilt immer noch, je größer das Kraftwerk umso besser. Bei erneuerbaren Energien muss das nicht mehr sein. Hier besteht die Möglichkeit Kraftwerke überall aufzustellen und zu verteilen. Mit einem großen Kraftwerk macht man sich wieder abhängig von einzelnen Lieferanten.

    Die Technik klingt wiederum interessant und in der Wüste ist das Potential für die Nutzung der Sonnenenergie riesig. Auch wenn wir bald die Hälfte des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien hier decken können, was ist mit dem Rest? Wo und wann schaffen wir den noch?