Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

15 Kommentare

  1. Tolle Idee mit der Abrwackprämie für Haushaltsgeräte. Das Einsparpotenzial ist jedenfalls enorm!
    Schön finde ich die Initiative von SolarWorld, die einer „solaren Abwrackprämie“ gleicht.

  2. Hallo,

    klasse Initiative. Wenn ihr meine Unterstützung braucht, sagt bescheid.

    Und wenn dann noch der Wasserverbrauch der Geräte berücksichtigt wird, was wegen fehlender Klassifizierung gerne vergessen wird, bin ich auch zufrieden 🙂

    Schöne Grüße,
    Gerd

  3. Ich denke nicht, daß diese Musterverbrauchsrechnungen immer so stimmen. Mein 8 Jahre alter Kühlschrank verbraucht wirklich nur unwesentlich mehr als heutige energieeffiziente Neugeräte: Es handelt sich um 2 Euro pro Jahr. Nachgerechnet habe ich das mal auf irgendeiner Webseite (bei der DENA?). Das scheint mir überhaupt das Problem einer solchen „Abwrackprämie“ zu sein: Sie bestraft genau jene, die schon vor Jahren beim Neukauf auf den Stromverbrauch geachtet haben und heute ein älteres, aber eben halbwegs akzeptables Gerät im Haus haben. Billigkäufer hingegen werfen die alte Kiste raus und nehmen die Prämie gerne mit…

  4. Geniale Idee, leider haben die Hausgerätehersteller aber nicht früh und laut genug gejammert – da waren die Autobauer besser vorbereitet. Die Wirtschaft hätte es mit Sicherheit mehr angekurbelt, die Ökobilanz unter dem Strich wäre ebenso positiv geblieben.

    Andererseits sollte man aber auch mal betonen : Wer bei den aktuellen Preisen der „weißen Ware“ nicht auch ohne Abwackprämie auf die Idee kommt, dass z.B. ein neuer Kühlschrank nicht nur optisch schöner ist, Energiekosten senkt und sich so in überschaubarer Zeit selbst bezahlt, sondern obendrein noch die Lebensmittel um Faktor 10 länger frisch hält…. dem kann man eigentlich kaum noch helfen.

  5. @Ratgeber, bei alten Geräten hängt der Verbrauch oft von verschiedenen Faktoren, wie die Qualität der Dichtung, ab. Ich kenne auch 8 Jahre alte Geräte der Energieeffizienzklasse A, bei denen sich die Dichtung ablöst, da hat sich sicher der Stromverbrauch deutlich erhöht. Eine solche Prämie sollte auch nicht nur vom Alter, auch von der Energieeffizienzklasse des alten Gerätes, abhängen.

    @Sven, vielleicht ist eine solche Prämie auch eine Marketing-Idee für die Hersteller. Es muss ja nicht alles vom Staat bezahlt werden. Ich persönliche finde immer noch die Idee einer Toprunner-Liste besser als eine Abwrackprämie, das Wort war eher als aktueller Aufhänger gedacht. Leider hat sich zu dieser Idee noch keiner geäußert.

  6. @ Andy : Dann antworte ich mal verspätet auf die Frage

    Die Toprunner Liste ist auch nicht so einfach umzusetzen, da ja viele Faktoren für die Endsumme eine Rolle spielen – und ebensowenig wie den Aussagen zum Spritverbrauch traue ich denen zum Energieverbrauch. Insgesamt ist die dena Seite aber logisch aufgebaut, nur meinen Kühlschrank habe ich dort auch nicht gefunden.

    Noch interessanter Wäre dann der Ansatz, dass man sein Modell eingibt und man sieht wie viel zu einem aktuellen gleichwertigen / gleichartigen Gerät gespart werden kann.

    Nichts wirkt ja besser als Vergleiche schwarz auf weiß.

    Im Bereich Trockner sieht es noch schlimmer aus : es sind gerade mal 9 Geräte vorhanden. Letztendlich reicht somit weder die Anzahl der Geräte, noch die Stromkosten für die objektive Bewertung eines Gerätes aus.

  7. @Sven, wäre es nicht besser dann seinen eigenen, selbst gemessenen Verbrauch angeben zu können? Damit muss man sich nicht mehr auf die Angaben des Herstellers verlassen. Diese Daten dann mit den Messwerten von anderen zu vergleichen oder mit theoretischen Angaben der Hersteller, wäre mal was sinnvolles, oder?

  8. Abwrackprämie und Neuanschaffung können sinnvoll sein, sind es aber häufig nicht.
    Einerseits kann die Produktion eines neuen Gerätes einen höheren CO2-Ausstoss verursachen, als ein altes Gerät im Verlauf seiner restlichen Lebensdauer.
    Auch finanziell muss man Lebensdauer, Mehrverbrauch und Ammortisationszeit gegenrechnen, so dass man herausfinden wird, dass sich eine Neuanschaffung meist erst ab einem gewissen Mindestalter des alten Gerätes wirklich lohnt.

    Andererseits erfordern Einsparmaßnahmen zunächst eine Investition, die viele Menschen auch im sinnvollen Fall zurückschrecken lässt, oder – bei einkommensschwachen Haushalten – gar unerschwinglich sind.

    In solchen Fällen ist die Abwrackprämie gut und hilfreich.

    Es müsste eine Einzelfallprüfung geben, bei welchem Altgerät der Austausch ökologisch und (da Energieverbrauch und CO2-Bilanz kongruent sind)damit auch finanziell sinnvoll ist.

    Da sich in diesem Fall der Austausch ohnehin rechnet, wäre die Abwrackprämie auf den ersten Blick zwar überflüssig, sie könnte dann aber einkommensschwachen Haushalten die Investition ermöglichen.