Solarenergie

Einspeisevergütung für Solarstrom jetzt auch in USA

Seit der Vereidigung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama bewegt sich sehr viel in der amerikanischen Politik. So gibt es jetzt erstmals eine regional begrenzte Einspeisevergütung für Solarstrom im Staat Florida, wie der Solar-Blog Gunther Portfolio berichtet und GoGreenSolar berichten. Diese Einspeisevergütung garantiert dem Betreiber in der Region Gainesville, Florida, 0,32 $ pro eingespeister kWh über einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach zwei Jahren soll auch hier die Vergütung für neue Solarstromanlagen sinken.

Im Gegensatz zu den aktuell in Deutschland gezahlten 0,43 EUR pro kWh ist die Vergütung relativ gering, aber diese Vergütung bezieht sich nur auf die Region Gainesville und damit auf das Einzugesgebiet des lokalen Stromversorgers, der im Eigentum der Stadt Gainesville und der fünftgrößte Stromversorger in Florida ist. Damit ist auch in den USA der Bann gebrochen und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis es weitere Angebote zur Einspeisevergütung von Solarstrom geben wird. Vielleicht wird auch bald der erste Bundesstaat eine Einspeisevergütung anbieten. Das Tempo der Entwicklung und Förderung von erneuerbaren Energien hat sich in den USA deutlich erhöht, und in Deutschland sieht es dagegen eher nach einer Stagnation oder Rückschritt aus?

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

2 Kommentare

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  • Bitte mit bei der Diskussion über FIT in den USA vorsichtig sein. Momentan sind die Indiana, Michigan und MN Proposals sehr DOE lastig. Eine Vielzahl an Personen denken darüber nach und arbeiten daran, aber die Power Lobby ist hier sehr stark. Viele politiker denken, es ist eine sehr viel ungefährlichere Route, einfach nur den RPS nachzugehen, vor allem wenn diese national verabschiedet werden, welches momentan als sehr wahrscheinlich aussieht.

    Sebastian Goeres
    http://renewables-usa.blogspot.com

  • Danke für Deinen interessanten Kommentar. Ist aber nicht die Entwicklung hin zu FIT ein Fortschritt für die USA? Mir scheint es, als hänge der bisherige Ausbau der erneuerbaren Energien in den USA von den lokalen Power Companies ab.

    Was heißt RPS?

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