Strom

Stromverbrauch beim Kochen um 40 Prozent und mehr senken

Sich bewusster zu ernähren ist ein beliebter Vorsatz für den Jahresstart. Doch bewusst zu kochen bedeutet nicht nur, bei der Auswahl der Lebensmittel auf Frische und Qualität zu achten, sondern auch einen unnötig hohen Einsatz von Energie zu vermeiden. Denn wer beim Kochen Energie spart, senkt Stromverbrauch und -kosten.

Die Initiative EnergieEffizienz rät zu einem Herd mit Induktionstechnik. Ein Induktionsherd spart im Vergleich zum klassischen Elektroherd mit gusseisernen Platten rund 40 Prozent Energie. Gleichzeitig erwärmt er Essen deutlich schneller. Allerdings sind nur Töpfe mit magnetisierbarem Boden für Induktionsherde geeignet.

Auch bei gusseisernen Herdplatten kann die Energieeffizienz beim Kochen gesteigert werden. Zum Beispiel indem man das lange Nachheizen der Platten zum Kochen nutzt. Zusätzlich lässt sich mit drei einfachen Tipps der Stromverbrauch deutlich reduzieren:

Tipp 1:
Deckel drauf. Ohne den passenden Deckel benötigt man etwa dreimal so viel Energie, um ein Essen am Kochen zu halten. Ein Deckel aus Glas ermöglicht auch ohne Energieverluste einen guten Blick ins Innere.

Tipp 2:
Passender Topfdurchmesser. Wenn Töpfe und Pfannen kleiner sind als die Kochplatte, geht Wärme ungenutzt verloren. Deshalb immer den passenden Durchmesser wählen.

Tipp 3:
Schnellkochtopf: Bei besonders langen Garzeiten von über 20 Minuten lohnt sich der Einsatz eines Schnellkochtopfs. Er spart bis zu 30 Prozent Energie.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

4 Kommentare

Hier klicken um einen Kommentar zu schreiben

  • Ich ertrage es schon nicht mehr ohne Glasdeckel zu kochen. Ich mein, wie soll man sonst sehen, was passiert?

    Und ein Schnell oder Dampfkochtopf ist sowieso der totale Hit, weil sich die Garzeiten für sowas wie Katoffeln von 15-20 auf 4min verkürzen. Man spart einfach richtig viel Zeit! Und man kann auch ganz toll Kartoffel und Gemüse in einen Topf tun, man muss nur ein bisschen schauen, dass man die „Stückgrößen“ anpasst.

    Energie ist mir da fast egal, es ist einfach viel schneller und bequemer!

    Gruß, Hendrik

  • Also von dem Topf auf dem Topf habe ich noch nie gehört, das ist mal ein guter Tipp, danke Florian. Aber das mit dem Abschalten vor Ende der Garzeit ist wohl noch immer der wichtigste Tipp, denke ich. Die Kochplatten heizen ja echt lange nach, da muss der Herd gar nicht ewig an sein.

  • Gewuerzblog| GenussRegionen Marketing als Partner des großen BÖG-Kochshowfinales | Gewürze Kräuter und Rezepte sagt:

    […] energynet » Blog Archiv » Stromverbrauch beim Kochen um 40 Prozent … […]

Kategorien

Veranstaltungs-Partner

PV-Wind-Betreiberkonferenz

Unterstützt meine Arbeit für energynet.de!

Unterstütze mich auf Steady

Energieblogger, ich bin dabei!

Werbung




Alle 14 Tag erscheint der aktuelle Newsletter mit exklusiven Informationen zum Blog, einem Verweis auf die neuesten Beiträge, Empfehlungen von Veranstaltungen und ein Blick in andere Energieblogs.