Auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien vor Ort
Wie nutzt man die Energiequellen, die vor der Haustür liegen? Wer genehmigt den Bau einer Windkraft- oder Biogasanlage? Wie kann ich die Anwohner meines Ortes für Erneuerbare Energien begeistern?
Die Agentur für Erneuerbare Energien hat Bürgermeister, Landräte und Unternehmer in beispielhaften Kommunen nach ihren Erfahrungen mit Erneuerbaren-Energien-Projekten befragt. Entstanden sind mitreißende Berichte und Filmbeiträge, die auf der Internetplattform www.kommunal-erneuerbar.de abgerufen werden können. Darin zeigen die „Kommunalen Macher“, wie sie mit Erneuerbaren Energien vor Ort eine unabhängige Energieversorgung und mehr lokale Wertschöpfung umsetzen.
„Eine Vielzahl von Städten und Gemeinden beweist tagtäglich, dass sie aus eigener Kraft eine lokale Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien gewährleisten können“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Wir freuen uns, dass Trendelburg, Steinfurt, Ostritz, Freiamt, Dardesheim, Neustrelitz, Prenzlau und Neckarsulm ihren Erfahrungsschatz weitergeben und so anderen Kommunen bei der Umsetzung von Projekten helfen“, ergänzt Mayer. Die Kommunalberichte liefern Erfolgsfaktoren und Lösungsvorschläge für die schwierigen Fragen im Umsetzungsprozess von Erneuerbare-Energien-Projekten. Die einzelnen Schritte – von der Idee bis zur Inbetriebnahme einer Anlage – werden praxisnah beleuchtet.
Hauptbeweggrund beim Umstieg auf heimische Ressourcen ist in vielen Kommunen der Wunsch nach Unabhängigkeit von steigenden Kosten. „Die Bürger wachen auf. Sie fühlen sich von den hohen Energiepreisen stranguliert“, erklärt Bernhard Klug, Bürgermeister von Trendelburg. Seine Stadt ist in Sachen Erneuerbare Energien Vorreiter: mit drei Windparks, einer Biogasanlage, Wasserkraftwerken und Photovoltaikanlagen produziert sie schon heute mehr Strom, als die Haushalte verbrauchen. „Unser nächstes Ziel ist es, die kommunalen Niederspannungsnetze wieder in das Eigentum der Kommunen zu überführen“, gibt Bürgermeister Klug die Marschrichtung vor. In der frühzeitigen Einbindung und Beteiligung der Anwohner, beispielsweise über Finanzierungsmodelle, sieht er eine wichtige Grundlage für den Erfolg seiner Strategie.
Aktuelle notwendikeit für alternative Energien macht uns irgendwie mehr zu denken über diese Thema. Ich habe erfgolgreich experimentiert Anlage zur regenerative Energieerzeugung. Zusammenwirkungsform zweier natur elementen hatte uns fenomenale, unbestrittene resultate gegeben.
Es wird produziert unbegrenzte menge mechanische Energien ohne verbrauch! Keine fossile Energie zu nützen, keine atmosphere verschmutzung.
Ich suche finanzielle unterstützung prototypbau dieser unbestreitbares mega-projekt.
Wer gibt mir chance zum Weltverändern?
fehmi mustafa,Kosovo
@stromspar-tipps.de: die beispiele zeigen, es kommt immer auf die einzelnen Akteure vor Ort an, nicht nur auf die Verwaltung oder auf die Politik
@Thialfi: danke für das Lob, ich werde versuchen das niveau zu halten. Es gibt einige gute Beispiele von öffentlichen Gebäuden, aber die sind die Ausnahme. Dabei ist das Einsparpotential in öffentlichen Gebäuden enorm und damit auch das Potential zur Kostensenkung, was eigentlich wichtig sein sollte. Liegt vermutlich an den Zuständigkeiten.
100 Prozent erneuerbare Energien, das wär wirklich mal was. Ich persönlich stelle mir vor, der Staat sollte nicht nur von seinen Bürgern verlangen, Energie zu sparen, sparsame Autos fahren, die Heizung auf 15° runterdrehen und sich den dicken, von Omi handgestrickten Wollpullover anziehen (denn damit lässt es sich ja angeblich auch ganz komfortabel leben), nein ich denke, der Staat sollte mit gutem Beispiel voran gehen und zwar so:
1. Staatliche Gebäude und kommunale, Landes- und Bundesbehörden haben oftmals einen ganz erheblichen Umfang, mit entsprechend großen Dachflächen, die man für die Anbringung von Solaranlagen nutzen kann. Das wäre zwar eine erhebliche Investition, aber die verlangt man ja vom gewöhnlichen „Häuslebauer“ genauso. Und die würde sich bei den explosionsartig steigenden Preisen für Heizöl und Gas innerhalb kürzester Zeit amortisieren.
2. Wer hindert den Staat daran -außer seiner eigenen Unfähigkeit- daran, kleine und mittlere Behördengebäude mit Wärmepumpen zu beheizen? Vermutlich die Energielobby, die mit den steigenden Preisen merkwürdiger weise auch steigende Gewinne in astronomischer Höhe generiert!
3. Auch kann es kein großes Problem darstellen, auf den Geländen staatlicher Behörden Windkraftanlagen zu installieren (es müssen nicht immer riesige Megawattanlagen sein, die die Anwohner stören und auf Grund der enormen Materialprobleme nicht wirtschaftlich arbeiten können (siehe GROWIAN, die vermutlich absichtlich so dimensioniert wurden, um nicht rentabel zu sein!).
3. Als Hauptberuflicher Gebäudereiniger habe ich schon einiges gesehen, was die Bausubstanz und den Erhaltungszustand von Gebäuden der öffentlichen Hand angeht (von nicht abstellbaren Heizungen selbst im Sommer und den in vielen Bereichen noch immer unbekannten Energiesparlampen, Einfachverglasung aus dem letzten Jahrhundert und Wärmedämmungen, die jeder Beschreibung spotten einmal abgesehen). Hier ist Handlungsbedarf! Hier wird nicht nur die Wirtschaft und das Handwerk angekurbelt, nein hier kann effizient Energie und damit Öl und Gas gespart werden!
Was ich letztendlich sagen möchte ist doch, dass ich nicht immer mehr von den Bürgern verlangen kann und selber nichts im Gegenzug tun. Macht uns vor, wie es geht und dann ziehen die Bürger schon nach! Freiwillige Selbstverpflichtung mal anders herum – das wär schön.
Übrigens gefällt mir dieser Blog sehr gut und ich wünsche noch viel Erfolg für die Zukunft. Ich erlaube mir, einen Link auf diese Seite auf meinem Blog Tempel der Gaia (http://tempeldergaia.blogspot.com/) zu setzen,
liebe Grüße von Thialfi
Man fragt sich nur immer wieder, warum die Städte und Gemeinden nicht mehr unternehmen. Es kann nicht so schwer sein, im großen Stil Wärmekollektoren auf Häuserdächern zu installieren. Selbst wenn anfänglich die Kosten hoch sein mögen, so wird sich dies in jedem Fall auszahlen, warscheinlich eher früher, als später.
Gleiches gilt für Wohnungsgesellschaften. Als Mieter wäre eine Wohnung mit Wärmekollektoren auf dem Dach durchaus interessanter, als eine gleichwertige ohne, aber irgendwie passiert da immer noch nicht viel. Es muss wohl erst noch richtig kalt werden…