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Medien vergrößern Verunsicherung über Energieausweis

Seit Beginn des Monats Juli wird der Energieausweis für Gebäude, die älter sind als 1965, bei Verkauf oder Vermietung obligatorisch. Die Verunsicherung ist sehr groß und das Wissen über den Energieausweis in der relevanten Zielgruppe noch gering. Da trägt die Information einiger Medien eher zur Verunsicherung bei, als zur Information. So kritisiert der Leipziger Energieberater Volker Klinkert in seinem Energiepass-Blog das Fernseh-Magazin Plusminus.

In einem Brief an die Redaktion schreibt er, dass in dem Beitrag am Dienstag dargestellt wird, dass Verbrauchsausweise wertlos sein sollen und nur Bedarfsausweise gültig sind. Dem Beitrag wird zudem eine beabsichtigte Falschdarstellung unterstellt. Mit der Kritik der Verbraucherzentrale NRW an online erstellten Verbrauchsausweisen (siehe Beitrag vom 25.06.08) hat dieser Beitrag nichts zu tun, denn diese haben im Gegenzug darauf hingewiesen, was beachtet werden muss.

Ich finde es gut, dass ein Energieberater zu solchen fehlerhaften Beiträgen ein den Medien Stellung bezieht und ich hoffe, dass ich dieser Aussage diesem Beitrag noch mehr Gehör verschaffen kann.

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Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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