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4 Kommentare

  1. Damit kann ich mich gar nicht identifizieren. Ich bin kein Fachmann, aber bei Öl- oder Gasheizungen sinkt der Wirkungsgrad, wenn im nachhinein der Wärmebedarf sinkt. Für die Dämmung als ersten Schritt spricht auch der Satz „dass nach der Dämmung die Erdwärme in größerem Umfang zur Verfügung steht und sich Stromkosten für die Wärmepumpe überproportional zur Bedarfssenkung reduzieren.“ Warum das für die Wärmepumpe als ersten Schritt spricht, verstehe ich nicht, ich bin aber auch kein Kaufmann.
    Zudem hat für mich die Bedarfsminimierung Priorität, wenn aber andere Schritte wirtschaftlicher sind, haben sie auch ihren Sinn.

  2. Zuerst die Wärmepumpe, dann die Dämmung.
    Diese Aussage entstammt leider der Feder all derer, die vom Verkauf von Wärmepumpen profitierenund beleidigt jeden Menschen mit Fachwissen!
    Ein schlecht gedämmter Altbau mit einer Wärmepumpe hat zunächst einmal das Problem hoher Vorlauftemperaturen im Heizkreis mit Radiatoren. Hiermit sind in der Regel COP-Werte von maximal 2 bis 3 in der Realität zu erreichen, alles andere ist Fiktion und widerspricht allen Erfahrungswerten. Eine gute Wärmedämmung kann im Vorfeld den Energieverbrauch um mehr als 50% verringern. Jetzt erst wird eine Wärmepumpe sinnvoll, denn der gesenkte Wärmebedarf und die damit gesenkte Heizleistung ermöglichen auch bei Radiatoren niedrigere Vorlauftemperaturen.
    COP-Werte von 4 bis 5 sind möglich. Damit ist insgesamt eine Ersparnis von 75% Heizkosten nöglich.