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Intensiver Austausch zu großen Batteriespeichern beim StorageDay XXL

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StorageDay XXL
Eindruck vom StorageDay XXL in Nördlingen, Foto; SolarAllianz

Bei der Betrachtung von Batteriespeicher konzentrierte man sich bislang vor allem auf die Nutzung in Privathaushalten oder auf Netzebene, wie z.B. mein Sponsor WEMAG AG. Der weite Bereich dazwischen war noch kein Thema. Wenn der Strom von Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Industriegebäuden zunehmend selbst genutzt wird, dann werden Speicher da auch immer interessanter – aber in einer anderen Größenordnung als im privaten Haushalt. Diese Speichergröße kann auch interessant sein auf kommunaler Ebene, vielleicht zur gemeinsamen Nutzung.

Das Interesse an größeren Batteriespeichern ist vorhanden, wie der erste StorageDay XXL der SolarAllianz gezeigt hat. Rund 70 Teilnehmer haben sich am 05. Mai in Nördlingen bei der VARTA Storage GmbH getroffen um sich über neue Entwicklungen zu informieren und innerhalb der Branche auszutauschen. Das Interesse kam überwiegend aus Stadtwerken, Energieversorgern und den Herstellern von Speichern, sowie aus dem Installationsbetrieben. … den ganzen Artikel lesen »

Batteriespeicher erbringen Regelleistung umweltfreundlicher als konventionelle Kraftwerke

Arbeiten für denWEMAG-Batteriepark, Foto: Younicos
Arbeiten für denWEMAG-Batteriepark, Foto: Younicos

Heute habe ich wieder mal einen Beitrag über meinen Sponsor WEMAG AG und dem Batterie-Speicher in Schwerin. Es gibt eine Untersuchung vom Forschungszentrum Jülich und von Younicos, am Projekt in Schwerin beteiligt, die aufzeigt, dass große Batteriespeicher kritische Systemdienstleistungen mindestens 50 Mal umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke erbringen können.

Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Petra Zapp (Forschungszentrum Jülich) und Dr. Ina Hahndorf (Younicos) hat im Rahmen einer Ökobilanzanalyse nachgewiesen, dass Batteriespeicher bei der Erbringung von Primärregelleistung in elf von zwölf Kategorien besser abschneiden als konventionelle Erzeuger (Link zur Studie). … den ganzen Artikel lesen »

Batteriespeicher in Schwerin zur Stabilisierung des Netzes in Betrieb

Start des WEMAG Batteriespeichers
Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG, Sigmar Gabriel, Bundesminister für Energie und Wirtschaft sowie Clemens Triebel, Technischer Vorstand der Younicos AG (v.li.) legen den Hebel für mehr erneuerbare Energien im Stromnetz um. Bildnachweis: WEMAG/Rudolph-Kramer

Nachdem ich bereits über die Speicher-Diskussion berichtet habe und den Sinn des Batterieparks in Schwerin erläutert habe, noch die Pressemeldung der WEMAG AG zur Einweihung des europaweit ersten kommerziellen Batteriekraftwerks mit den Aussagen der beteiligten Personen.

Dieses wurde gestern im Beisein von Vizekanzler und Energieminister Sigmar Gabriel sowie Ministerpräsident Erwin Sellering erfolgreich ans Netz angeschlossen. Der 5 Megawatt Lithium-Ionen Speicher wurde vom Berliner Netz- und Speicherspezialisten Younicos konzipiert und kommt beim Schweriner Ökostromversorger WEMAG nun zum kommerziellen Einsatz: Mit der vollautomatischen Anlage stabilisiert erstmals in Europa eine eigenständige Batterie kurzfristige Schwankungen der Netzfrequenz mit Regelleistung. So sorgt sie dafür, dass Wind- und Sonnenstrom sicher in das bestehende Netz integriert werden können. … den ganzen Artikel lesen »

Wie Speicher heute schon sinnvoll eingesetzt werden können

WEMAG Batteriespeicher Luftaufnahme
Luftbild des WEMAG Batteriespeichers in Schwerin, Foto: WEMAG AG

Manche Medien scheinen keine Gelegenheit auszulassen um gegen die Energiewende Stellung zu beziehen. Wenn es sein muss, werden auch Studien mal falsch interpretiert, falsch zitiert oder die Ergebnisse durcheinander gebracht. Das ist vom Thema völlig unabhängig, egal ob es sich um erneuerbare Energien, die energetische Gebäudesanierung oder den Ausbau von Speichern für die Energiewende handelt. Ich muss auch keine Namen nennen, manchen Medien kann man heute einfach nicht mehr vertrauen, das ist Schade.

Aktuell geht es um die Stromspeicher für die Energiewende. Vermutlich ist es kein Zufall, dass kurz vor der Eröffnung des 5 MW-Batteriespeichers der WEMAG AG in Schwerin über die Notwendigkeit von Speichern diskutiert wird.

Studie über Stromspeicher lässt sich unterschiedlich auswerten

Die Studie „Stromspeicher in der Energiewende“, um die es geht, wurde von der Agora Energiewende in Auftrag gegeben und von einem Konsortium des FENES (OTH Regensburg), IAEW (RWTH Aachen), ef.Ruhr (TU Dortmund) und ISEA (RWTH Aachen) erstellt.

Nach der Studie werden Stromspeicher für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in den nächsten 20 Jahren nicht benötigt. Die zum Ausgleich der wetterabhängigen Stromproduktion benötigte Flexibilität im Stromsystem kann weitaus günstiger bereitgestellt werden: zum Beispiel durch eine flexible Fahrweise von fossilen Kraftwerken, durch aktives Lastmanagement bei industriellen Stromverbrauchern sowie durch Stromhandel mit Nachbarstaaten. Allerdings werden sich Speichertechnologien in anderen Sektoren – vor allem bei Verkehr und in der chemischen Industrie – voraussichtlich schon recht bald stark verbreiten. Davon kann das Stromsystem profitieren, weil beispielsweise Batterien in Elektroautos als Zusatznutzen dem Stromsektor kostengünstig Flexibilität bereitstellen können. … den ganzen Artikel lesen »

Batteriespeicher in Schwerin kurz vor Fertigstellung

Anlieferung und Installation der ersten Akkus im WEMAG-Batteriepark Schwerin Lankow, Foto: WEMAG AG
Anlieferung und Installation der ersten Akkus im WEMAG-Batteriepark Schwerin Lankow, Foto: WEMAG AG

Vom Bau des größten Batteriespeicher Europas hatte ich schon lange nicht mehr berichtet. Im Dezember 2013 konnten die Projektpartner, die WEMAG AG und Younicos, in Schwerin Lankow Richtfest feiern. Anfang April wurden nun die 25.600 Akkuzellen  in den 5MW/5MWh-Batteriespeicher eingebaut. Zuvor wurden im die März Mittelspannungs-Transformatoren und -Schaltanlage installiert.

Der folgende Text basiert auf einer Meldung der WEMAG AG, Sponsor von energynet.de.

Bau des Speicher gut im Zeitplan

Die Lithium-Manganoxid-Zellen stammen vom südkoreanischen Hersteller Samsung SDI. Das Unternehmen schickte koreanische Mitarbeiter, die eine  Eingangsprüfung durchführen und die Installation der 1.600 Trays überwachen. Diese enthalten jeweils 16 einzelne Akkus. Anschließend erfolgt die Verkabelung der Kommunikationsmodule, bevor die einzelnen Elemente elektrisch verschaltet werden. … den ganzen Artikel lesen »

Schweriner Batteriepark feiert Richtfest und soll September 2014 in Betrieb gehen

WEMAG Batteriespeicher
Innenansicht des WEMAG Batteriespeicher, Grafik: Younicos AG

Bei Speicher-Technologien zur Speicherung von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien blicken wir meistens auf Produkte für den End-Anwender in kleinen Baugrößen, maximal im zweistelligen kW-Bereich. Größere Speicher im kommerziellen Einsatz sind noch Exoten, meistens handelt es sich noch um Pilotanlagen.

Große Batterien zur Speicherung von Strom im Megawatt-Bereich werden bisher eher in den USA oder Asien eingesetzt, um z.B. das Ausfallrisiko des Stromnetzes zu minimieren. In Europa, wo das Stromnetz stabiler und besser ausgebaut ist, gibt es diese Speicher noch nicht. Der Ausbau erneuerbarer Energien eröffnet jedoch für diese Speicher neue Einsatzfelder und Geschäftsmodelle. … den ganzen Artikel lesen »