Schlüsselwort: Windenergie

Der GlobalWindDay findet in Deutschland nicht statt

Windenergie Uckermark
Windenergieanlagen in einem Rapsfeld in der Uckermark, Foto: Andreas Kühl
Heute morgen wollte ich mal schauen, was in Deutschland geboten wird zum #GlobalWindDay. Dieser Tag wird jedes Jahr am 15. Juni begangen und soll dazu beitragen die Kraft des Windes zu entdecken. Der Tag soll aufzeigen welche Möglichkeiten die Windenergie hat um unsere Stromversorgung neu aufzustellen und von fossilen Energien zu lösen. Doch das Ergebnis meiner Online-Suche ist ernüchternd, fast alles stammt aus den letzten Jahren und in der aktuellen Event-Liste des europäischen Windenergie-Verbandes EWEA findet sich nur eine allgemeine Veranstaltung für Deutschland.

Tatort aus Bremen einziger Beitrag zum #GlobalWindday?

Ist der Tatort aus Bremen, der im Bereich der Offshore-Windenergie gespielt hat und am Abend vorher ausgestrahlt wurde, heute etwa das einzige Thema der Windenergie heute in Deutschland? Scheinbar befassen sich alle Akteure der Energiewende noch mit der Nachbearbeitung der Intersolar oder mit der Woche der Sonne. weiterlesen

Finanzierungsplattform für erneuerbare Energien mit Vorteilen für Anleger und Betreiber

PV-Anlage auf Feuerwehrhaus bei Loburg
Photovoltaik-Dachanlage auf Feuerwehrhaus bei Loburg (Möckern, Sachsen-Anhalt), Foto: greenXmoney
Bei der Finanzierung von Anlagen mit erneuerbaren Energien denkt man vor allem an Energiegenossenschaften. Diese sind lokal verankert und binden die einzelnen Anteilseigner in die Entwicklung und Planung mit ein. Für eine dezentrale Energiewende ist diese Form besonders gut geeignet. Es gibt aber auch noch andere Formen der Finanzierung, die es vielen einzelnen Investoren möglich macht sich mit kleinen Beträgen an der Finanzierung der Energiewende zu beteiligen.

Erneuerbare Energien mit Crowdfunding finanzieren

Verschiedene Konzepte, besonders aus dem Bereich des Crowdfunding, bzw. Crowdinvesting, habe ich hier bereits vorgestellt. Im letzten August hatte ich beispielsweise mal eine Liste von den bis dahin größten Solarenergie-Crowdfundings zusammen gestellt. Mittlerweile sammelt die Sonneninvest AG erneut Geld für drei bestehende große Solaranlagen ein, zwei Aufdachanlagen und eine Freiflächenanlage. Mit den Einnahmen soll in der nächsten Zeit ein weiteres Solarkraftwerk aufgekauft werden. Um relativ unabhängig zu sein von der politischen Entwicklung und direkt den Bau von neuen Solarstrom-Anlagen zu unterstützen, werden bei der Plattform bettervest Anlagen für den Eigenverbrauch in Unternehmen finanziert, in Verbindung mit Energieeffizienz-Maßnahmen. Für den Automobilzulieferer Wintec GmbH aus Bad Driburg wurde erst kürzlich das Geld für die Investition eingesammelt - bereits das zweite Projekt in dieser Art von bettervest. weiterlesen

Offshore-Wind steht auch in München hoch im Kurs

Sponsored Post: Mehr als 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt sind Jahr für Jahr fasziniert von der einzigartigen Kulisse des Oktoberfests in München: Doch um das größte Volksfest der Welt in vollem Lichterglanz erstrahlen zu lassen, sind 2,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom nötig. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 1.100 deutschen Haushalten. Aber wo wird all dieser Strom produziert? Zum Beispiel auf hoher See – Offshore. Hier errichten innovative Unternehmen derzeit wichtige Bausteine für die künftige Stromversorgung in ganz Deutschland.

München soll erste Millionenstadt werden mit Stromversorgung aus 100% erneuerbaren Energien

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Windpark im Hunsrück als Gemeinschaftsprojekt von Bürgern und Energieversorgern eingeweiht

Windpark Kandrich
Windpark Kandrich, Foto: Thüga EE/ Schulte
Windenergie ist nicht nur etwas für die Küstenregion oder für bevölkerungarme Regionen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Aber in Süddeutschland tut sich die Stromerzeugung aus Windenergie noch sehr schwer. In Rheinland-Pfalz hat der Zubau an Windenergie-Anlagen in den letzten Jahren jedoch deutlich zugenommen. Der Landesverband Rheinland-Pfalz im Bundesverband WindEnergie berichtet von einem deutlichen Anstieg des Zubaus in den letzten Jahren auf einen Rekordwert von 413 MW im Jahr 2013. Das war der zweithöchste Wert in den Bundesländern nach Schleswig-Holstein. Zu den mittlerweile über 2.300 MW installierte Windenergie-Leistung in Rheinland-Pfalz sind in der vergangenen Woche mit dem Gemeinschaftswindpark Kandrich weitere 18 MW hinzu gekommen. Der Windpark steht auf dem Kandrich im Hunsrück und erstreckt sich über die Gebiete der Gemeinden Daxweiler und Dichtelbach. weiterlesen

Erneuerbare Energien im Winter – wie groß ist ihr Anteil bei Kälte und Dunkelheit?

Gastbeitrag von Byron Jochims
Erneuerbare Energien im Winter
Erneuerbare Energien im Winter
Werden die Tage immer kürzer und die Sonnenstunden immer weniger, fragt sich so mancher Besitzer von Photovoltaik-Modulen, ob der erzeugte Strom für alles Nötige ausreicht. Die Sorge ist jedoch unbegründet, denn auch in den Wintermonaten ist auf erneuerbare Energien Verlass. Insgesamt kommt Deutschland mit Sonnen-, Wind-, Wasser- und Bioenergie auf 25 Prozent Anteil an der gesamten Stromversorgung des Landes. Wissenschaftler und Experten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien gehen davon aus, dass in Zukunft die Versorgung mit erneuerbaren Energien vollständig und ganzjährig möglich sein wird. Eine Studie des Fraunhofer Instituts zeigt gar auf, dass eine Energieversorgung, die ausschließlich auf erneuerbaren Energien basiert, bereits bis zum Jahr 2050 möglich ist.

Dezember als energieintensivster Monat des Jahres

Vor allem um die Weihnachtszeit herum sind die Tage besonders kurz, was zur Folge hat, dass die Beleuchtung draußen und im Inneren der Häuser besonders lange im Einsatz ist. Zudem will ein Haus geheizt werden und auch auf warmes Wasser will niemand verzichten. Aus diesen Gründen fällt ein Zehntel des gesamten Jahresverbrauchs an Energie auf den Dezember. Im Durchschnitt benötigt ein Haushalt mit drei Personen etwa 292 Kilowattstunden Strom pro Monat – im Dezember sind es dagegen 317 Kilowattstunden. weiterlesen

Höhenwindenergie könnte zur günstigen Alternative zu Offshore-Windenergie werden

small__6014770083In den Diskussionen um die Förderung erneuerbarer Energien müssen Onshore-Windenergie, Solar- und Bioenergie immer wieder Rückschläge einstecken. Die Offshore-Windenergie gilt jedoch als zuverlässiger Garant für Versorgungssicherheit, Systemqualität und günstige Gesamtkosten, wie die Zeitschrift "SonneWind&Wärme" im letzten November berichtet hat. Durch den kontinuierlichen Wind in Nord- und Ostsee kann fast das ganze Jahr über Strom geliefert werden. Doch die Stromgestehungskosten für Offshore-Windparks liegen derzeit, je nach Standort, zwischen 12,8 und 14,2 ct/kWh. In den nächsten Jahren könnten diese bis auf 9,1 ct/kWh gesenkt werden. Große PV-Freiflächenanlagen liegen heute bereits bei 8 ct/kWh und bei Onshore-Windenergie liegen die Gestehungskosten zwischen 5 und 11 ct/kWh, wie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im letzten Jahr ermittelt hat. Damit liegen die Kosten für Offshore-Windenergie auch künftig über den Kosten für Onshore-Windenergie und Solarstrom, eine Bevorzugung im Eckpunktepapier für ein EEG 2.0 kann man daher nicht nachvollziehen.

Höhenwindenergie ist deutlich günstiger

Es gibt aber eine Technologie, die könnte diese Stromgestehungskosten nochmal deutlich unterbieten. Zumindest hat im Hangout von X-Wind der Gründer Uwe Ahrens von möglichen Kosten seiner Höhenwindenergie-Technologie zwischen 2 und 3,5 ct/kWh berichtet. Das würde jede bisher bekannte Technologie der erneuerbaren Energien in den Schatten stellen. weiterlesen