Bis zum 26. Februar 2012 können sich Schulen noch für den von BP initiierten bundesweiten Wettbewerb “Klima & Co” bewerben. Zum dritten Mal hat BP im August 2011 Schüler in ganz Deutschland dazu aufgerufen, Ideen zum Energiesparen zu entwickeln. Mehr als 80 Schulen haben ihre Teilnahme bereits angekündigt. Die Schulen mit den besten Konzepten erhalten Preisgelder von insgesamt 200.000 Euro, mit denen sie ihre Ideen umsetzen können. Damit ist “Klima & Co” der höchstdotierte Klimaschutz-Preis für Schulen in Deutschland. Aufgabe ist es, mit einem virtuellen Budget von 50.000 Euro ein Konzept zu entwickeln, das den CO2-Ausstoß an der eigenen Schule nachhaltig senkt. Der Kreativität der Schüler sind dabei keine Grenzen gesetzt. Erstmalig können die Schüler ihren Hausmeister als “Klimameister” nominieren. Der Zusatzpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. weiterlesen ›
Tag: wettbewerb
Auf der Suche nach neuen Mobilitätskonzepten
Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green BusinessEcosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt. In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Auch im vierten Teil geht es wieder mal nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um neue Mobilitätskonzepte. Da gleich fünf Unternehmen beim Ecosummit-Award mit Mobilitätskonzepten antreten, werde ich auch gleich alle vier Unternehmen in einem Beitrag vorstellen. Mobilität verändert sich heute, es geht nicht mehr vorrangig um den Besitz eines PKW, sondern um den günstigen, einfachen und umweltfreundlichen Transport von A nach B – so hatte ich bereits Ende September 2011 in einem Beitrag zur Blogparade “Urbane Mobilität” geschrieben. Angebote zum Autoteilen gibt es schon länger, von lokalen Vereinen bis hin zur Deutschen Bahn AG. Die neuen Angebote machen Autoteilen durch neue Medien einfacher zu nutzen und zu einem sozialen Erlebnis: flinc – die Mitfahrzentrale Mit dem Angebot von flinc soll Mitfahren einfach werden wie noch nie. Flinc sucht für Mitfahrer passende Fahrten aus und lässt bei dem Fahrer, der zuvor ein Angebot eingestellt hat, anfragen ob er oder sie den Mitfahrer mitnehmen möchte. Alles kann über den Webbrowser, das Smartphone oder über das Navigationsgerät des Fahrers ablaufen. Tamyca Das Angebot von Tamyca möchte die Nutzungszeit der Autos erhöhen. Die meiste Zeit des Tages werden die Fahrzeuge nicht genutzt, da können sie auch vermietet werden an andere, die genau in dieser Zeit ein Auto benötigen. ein Versicherungsschutz ist für die Zeit der Vermietung inklusive, damit man sich keine Sorgen machen muss. Eine Bewertung sorgt dafür, dass man weiß, wem man mehr vertrauen kann. Autonetzer Auch bei Autonetzer hat man sich der besseren Auslastung von Autos verschrieben. Fahrzeuge können in der ungenutzten Zeit, mit der Unterstützung von Autonetzer, ver- und gemietet werden – inklusive Versicherungsschutz. Zwischen Freundschaften über das Netzwerk sind schnellere und einfachere Buchungen möglich. weiterlesen ›
Einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums
Mit Umweltinformationen Punkte sammeln
Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green BusinessEcosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt.
In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Im zweiten Teil geht es nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um Umweltinformationen und die Erfahrbarkeit für Kunden. Das französisches Unternehmen MyCO2 SAS macht die Umweltwirkungen von Produkten der Kunden greifbar für die Endkunden, z.B. mit einem Bonusprogramm, das nachhaltiges Verhalten belohnt und dafür exklusive Angebote bereithält.
Das Angebot des Unternehmens besteht im wesentlichen aus der Untersuchung der Umweltwirkungen der Produkte von Händlern und Herstellern und die verständliche Sichtbarmachung für den Endkunden mit einem eigenen Label. Den Kunden soll es damit ermöglicht werden eine strategische Führungsrolle in nachhaltiger Unternehmensentwicklung einzunehmen. Die Kriterien sind mir allerdings nicht bekannt und auch nicht wie weit die Untersuchungen in die Tiefe gehen, es scheint mir aber dennoch ein Schritt in die richtige Richtung – zur Angabe des ökologischen Fußabdrucks eines Produktes – zu sein.
Green Points ist das erste Bonusprogramm, das auf sozialen und ökologischen Kriterien beruht. Es wird nicht nur der Einkauf an sich belohnt, vielmehr einen Einkauf oder eine Aktion nach den genannten Kriterien. Einbezogen in das Programm sind Unternehmen, Städte und Gemeinden (bisher nur aus Frankreich), die ihre Kunden, bzw. Bewohner, informieren, sie zu sozial-ökologischem Verhalten anregen und sie belohnen möchten.
Wer Produkte mit einem einem Öko- oder Fairtrade-Label kauft, erhält für je 2 € einen Green Point. Die Mülltrennung wird von der lokalen Verwaltung mit 5 bis 50 Green Points belohnt. Weitere Aktionen, die belohnt werden, sind die Teilnahme am Autoteilen, sparen von Papier, Kauf von energiesparenden Haushaltsgeräten und die Installation energiesparender Haustechnik. Einlösen kann man die Green Points in Partnerunternehmen, die wie bei anderen Bonusprogrammen, entsprechende Angebote bereithalten.
Klingt sehr interessant, und ich frage mich, warum es so etwas noch nicht bei uns gibt und ich bin gespannt, ob dieses Konzept auch in Deutschland angeboten wird.
Teil 1: Spanisches Unternehmen macht gebäudeintegrierte Photovoltaik attraktiver.
Alle Artikel der Serie über die nominierten Unternehmen zum Ecosummit Award 2012.
Schüler werden aktiv für den Klimaschutz
Deutschlands Schüler sagen dem Klimawandel den Kampf an: ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons oder einem selbst angepflanzten Schulwald. Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs 2012 sucht die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne “Klima sucht Schutz” ab sofort die zehn besten, kreativsten und effizientesten Klimaschutz-Projekte an deutschen Schulen.
“In Schulen ist Klimaschutz besonders wichtig: Durch das Engagement in den Projekten entwickeln junge Menschen das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln, das sie auch im Erwachsenenleben begleitet. Gleichzeitig gibt es in öffentlichen Bildungseinrichtungen oft große ungenutzte Energieeinsparpotenziale”, sagt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Schirmherr des Wettbewerbs.
“Mit der Auszeichnung ‘Energiesparmeister 2012′ möchten wir das Engagement bereits aktiver Schüler und Lehrer honorieren und gleichzeitig auch andere Schulen dazu animieren, das Thema Klimaschutz aufzugreifen und selbst aktiv zu werden.” Mit Erfolg: In den vergangenen drei Wettbewerbsjahren gingen insgesamt mehr als 400 Bewerbungen von engagierten Schulen bei der Klimaschutzkampagne ein. Dabei waren allein im Jahr 2011 über 10.000 Schüler beteiligt. Die aktuelle Bewerbungsrunde läuft bis zum 13. März 2012. Schüler und Lehrer können sich als Team oder einzeln auf www.energiesparmeister.de bewerben.
Wettbewerb Bundespreis Ecodesign gestartet
Bereits im Designprozess werden die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen festgelegt. Um das Potential von Ecodesign für den Umweltschutz verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, loben Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) im Jahr 2012 zum ersten Mal den „Bundespreis Ecodesign“ aus. Unternehmen sowie Designerinnen und Designern wird mit diesem Wettbewerb eine Plattform geboten, um ihre Produkte und Ideen von herausragender ökologischer und gestalterischer Qualität zu präsentieren.
Ecodesign bietet mehr als sparsame Kühlschränke oder Taschen aus Recyclingmaterial. Auch wie Menschen Gegenstände im Alltag nutzen und ob sich ein Produkt beispielsweise leicht reparieren lässt, wird im Designprozess entschieden. Genau diesen Kriterien will der Bundespreis Ecodesign gerecht werden. Verliehen wird er in den Kategorien „Produkt“, „Konzept“ und „Nachwuchs“.
