Schlagwort: wärmeschutz

Rolladen und Lüftung als sommerlicher Wärmeschutz

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sommerlicher Wärmeschutz
Außen liegender Sonnenschutz hilft am bestens als sommerlicher Wärmeschutz, Foto: pixabay/ EME

Endlich beginnt der Frühling. Es wird draußen mal richtig warm und die Sonne scheint. Doch höhere Temperaturen und Sonnenschein bringen auch für einige von uns Nachteile. Im Dachgeschoss wird es jetzt wieder richtig warm tagsüber. Ohne sommerlichen Wärmeschutz kann sich der Raum ganz schön aufheizen. Spätestens im Sommer wird es dann zu warm im Raum und die Hitze kann einem den Schlaf rauben. Was also tun? Wie schützt man sich in einer Dachgeschoss-Wohnung vor sommerlicher Wärme?

Gerade im Dachgeschoss ist der sommerliche Wärmeschutz wichtig. Das Dach besteht üblicherweise aus Holz-Sparren, die auf beiden Seiten mit Platten beplankt sind und der Wärmedämmung dazwischen. Vereinfacht reicht das aus, auch wenn die Folien für die Luft- und Winddichtung dazu kommen. Das Dach hat also eine leichte Bauweise. Damit lässt sich der Raum darunter leichter durch Sonneneinstrahlung aufwärmen. Es gibt keine Speichermasse, die erst erwärmt werden muss, bevor der Raum erwärmt wird.

Und dann hat das Dach auch noch schräge Fenster. Dort kann die Sonnenstrahlung gut eindringen und den Raum wie ein Gewächshaus erwärmen. Für sommerlichen Wärmeschutz setzt man daher am besten bei den Dachflächenfenstern an. … den ganzen Artikel lesen »

Altbauten benötigen dringend Verbesserung der Energiebilanz

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Wissen wir das nicht schon längst? Aber was wir nicht wissen, ist wie wir von dem hohen unsanierten Gebäudebestand runterkommen, wie kann die Sanierungsquote erhöht werden? Würden die steuerlichen Anreize helfen?

Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung und bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Altbauten in Deutschland haben eine Dämmung, die aktuellen Anforderungen genügt.

Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik.

„Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Gebäudebestand in Deutschland muss dringend saniert werden. Umso wichtiger ist es, dass sich morgen der Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag auf die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierungen verständigt“, erklärte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea). „Wer für die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierungen stimmt, entscheidet sich langfristig für mehr Einnahmen in den Länderkassen. Neben sozialen Gesichtspunkten sprechen auch wirtschaftliche Gründe für die Steuerförderung, denn von einer Sanierungswelle profitieren hauptsächlich der Mittelstand und das Handwerk.“

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Hauswärme-Studie betrachtet nur die Kosten von energetischen Gebäudesanierungen

Die neue Hauswärme-Studie von Shell betrachtet die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke. Ihr Untertitel lautet: Fakten, Trends und Perspektiven für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis 2030. Schade, dass dabei die Kosten im Vordergrund stehen und weniger im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Gewinnen stehen. Wie viele Arbeitsplätze in der Baubranche  werden damit gesichert oder andere Fragen fehlen mir in der Studie, bzw. habe ich nicht gefunden.

Schade, dass wieder einmal nur die Kosten im Vordergrund stehen und nicht die Vorteile. Aufschlussreich ist aber das Fazit der Studie, dass Teilsanierungen wirkungsvoller sind um die Klimaschutzziele zu erreichen, als umfassende Vollsanierungen. Das heißt doch, dass Hausbesitzer eher dazu bereit sind, kleine Maßnahmen durchzuführen, da diese sich schneller bezahlt machen. Daher müssen auch weiter Einzelmaßnahmen von der KfW gefördert werden.

Die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich werden die privaten Haushalte milliardenfach belasten. Soll die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt werden, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Jedoch könnte dadurch der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen um bis zu 44 Prozent sinken.

Das ist das Ergebnis der ersten Shell Hauswärme-Studie, die Shell als führendes Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) unter dem Titel Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude – Fakten Trends und Perspektiven erstellt hat. Ausgehend von den technischen Potenzialen von Heizsystemen, Brennstoffen und Wärmeschutz werden vier Szenarien mit unterschiedlichen Sanierungsraten und unterschiedlicher Sanierungstiefe durchgerechnet und daraus Handlungsoptionen abgeleitet. Dabei ist unter Sanierungsrate der Anteil der pro Jahr sanierten Wohnfläche an der Gesamtwohnfläche und unter Sanierungstiefe der Umfang der Sanierungsmaßnahmen, insbesondere ob Teil- oder Vollsanierung, zu verstehen.
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Hintergrund: EU-Richtlinie 2002/91/EG

Ein Beitrag von Frau Bettina Gehbauer-Schumacher, PR-Beraterin (DPRG), Dipl.-Ing. Architektur (TU), Freie Journalistin als erster Artikel einer Serie zur Energieeinsparverordnung

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2002/91/EG) war von den EU-Mitgliedsstaaten bis zum 4. Januar 2006 in nationales Recht umzusetzen. Dies ist in Deutschland nun passiert. Die bisher geltende EnEV 2004 erfüllte bereits viele der EU-Anforderungen. Die darüber hinaus noch notwendigen Regelungen erfolgten mit der Novellierung des Energieeinspargesetzes in 2005 und der EnEV in 2007.

Mit der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sollen energieeffiziente Immobilien und energetische Verbesserungen angestrebt werden, um die Energieeffizienz von Bauten und ihrer technischen Ausstattung zu optimieren. Für die energetische Bewertung eines Gebäudes werden zwei Arten von Ausweisen zugelassen: Der „Verbrauchausweis“ richtet sich nach der tatsächlich verbrauchte Energiemenge der jeweiligen Nutzer, der „Bedarfsausweis“ nach dem ingenieurmäßig ermittelten Energiebedarf des Gebäudes. Die unterschiedlichen Verfahrensarten führen zu Abweichungen bei den Ergebnissen. Letztlich gibt es damit also keine einheitliche Informationsgrundlage zur Vergleichbarkeit der energetischen Beschaffenheit von Gebäuden.

Ausführliche Informationen zu Energieausweisen und zur neuen EnEV 2007 finden Sie unter:
http://www.bmvbs.de/-,302.955930/Energieausweis-Waermeschutz-b.htm.