Tag: wärmepumpe

Branche für Wärmepumpen Heizungen auf dem Weg in die Zukunft

Podiumsdiskussion beim 11. Forum Wärmepumpe, Foto: Andreas Kühl So kurz nach der Fertigstellung des Koalitionsvertrages hat mit heute doch sehr interessiert die Wärmepumpen-Branche darauf reagiert. Zum 11. Forum Wärmepumpe haben sich heute Experten, Fachplaner und Vertreter der Wärmepumpen-Branche in Berlin zum jährlichen Austausch getroffen. Wird die Stimmung optimistischer sein als bei der Solarbranche in der letzten Woche oder wird die verpasste Chance in der Energieeffizienz auch zu einer Krisenstimmung führen? Ich war sehr gespannt auf mein erstes Treffen mit der Wärmepumpen-Branche. Positive und negativer Kritik am Koalitionsvertrag Der Eindruck auf dem Forum, bei dem mich vor allem der politische erste Teil interessiert hat, war dann sehr gespalten. Man war bemüht positive Seiten im Koalitionsvertrag zu finden. So sah man in dem Ziel eines klimafreundlichen Wärmemarktes die Wärmepumpe als erstes Mittel für die Nutzung von Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, wie es im Vertrag steht (S. 52). Auch bei den Speichern auf Seite 57 fühlte sich die Branche angesprochen, Wärmepumpen sind das ideale Mittel für flexible Lasten und daher gut geeignet für ein Last-Management, als Power-to-Heat Speicher und eine Alternative zur direkten Speicherung mit dem Tauchsieder-Prinzip. weiterlesen ›

Die aktuell sparsamsten Wäschetrockner auf dem Markt zur IFA 2013

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Bosch Wärmepumpentrockner WTY87701 mit selbstreinigendem Kondensator, Foto: Bosch Home Noch vor wenigen Jahren galten Wäschetrockner als die großen Energieschleudern im Haushalt. Denn die bisher üblichen Kondensations- und Ablufttrockner erreichen maximal die Energieeffizienzklasse B, meistens jedoch nur die Energieeffizienzklasse C. Bei Waschmaschinen war dagegen schon zu dieser Zeit die Energieeffizienzklasse A auf dem Markt. Aber auch bei einem Wäscheständer in der Wohnung muss man vorsichtig sein. Denn durch die erhöhte Feuchtigkeit in der Raumluft wächst auch die Gefahr eines Feuchte- oder gar Schimmelschadens. Zudem erhöht die Feuchtigkeit auch den Heizungsbedarf und die Heizungskosten, genauso wie die verstärkte Lüftung, um die Feuchtigkeit in der Raumluft wieder abzuführen. Wirklich ohne Risiko und ohne Kosten kann man nur an der frischen Luft die Wäsche trocknen, was auch die Textilien schont. Für die maschinelle Trocknung aber gibt es heute hocheffiziente Wärmepumpentrockner. Diese benötigen nur noch halb so viel Strom wie Kondensationstrockner. weiterlesen ›

Erhöhung des Eigenverbrauchs aus Photovoltaik-Anlagen mit Wärmepumpe und Batteriespeicher

Aufdach Photovoltaik-Anlage

Optimale Ausnutzung einer Dachfläche, Foto: Andreas Kühl

Der Eigenverbrauch des Stroms aus der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird immer wichtiger bei steigenden Strompreisen. Die Einspeisevergütung spielt gleichzeitig eine immer geringere Rolle, je weiter sie gesenkt wird.

Technische Hilfsmittel können den Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich, dazu gehören gesteuerte Verbraucher und Stromspeicher. Welche Eigenverbrauchspotenziale Hausbesitzern mit Wärmepumpen und Batterien offen stehen, haben die Forscher des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ermittelt.

Bei kleineren Solaranlagen steigt mit einer Wärmepumpe für die Brauchwassererwärmung der selbst genutzte Solarstrom von 30 auf 45 Prozent. Kommt eine Batterie für den nicht nutzbaren Strom hinzu, erhöhen sich die Zahlen auf 70 Prozent. Größere Solaranlagen erlauben bei der Nutzung eines Speichers einen noch höheren Eigenverbrauch in absoluten Werten. Zu den weiteren großen Vorteilen des Eigenverbrauchs gehörtet die Entlastung der Stromnetze durch geringere Einspeisung und die Verringerung der EEG-Förderkosten.

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Neues aus der Heizungstechnik: meine Eindrücke von der ISH 2013

ISH 2013, Halle 8

Überblick Halle 8.0, ISH 2013, Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Nach vielen Jahren bin ich gestern wieder mal nach Frankfurt zur größten Sanitär- und Heizungsmesse ISH gefahren. Nachdem bisher mein Interesse ausschließlich der kontrollierten Wohnungslüftung galt, habe ich mich jetzt das erste Mal auf die Heizungstechnik konzentriert. Wer hier die letzten Wochen aufmerksam mitgelesen hat, wird gemerkt haben, dass die Energiewende im Heizungskeller momentan mein Schwerpunktthema ist.

Neue Technologien und Innovationen sind natürlich bei einem Messebesuch immer von Interesse, genauso wie Kontakte zu Unternehmen. Aber meine große Frage, die ich immer im Hinterkopf hatte war wie die Industrie den Modernisierungsstau abbauen möchte um zu einer nachhaltigen Energieversorgung beizutragen.

Vor Beginn der Messe hieß es in einer Pressemitteilung, die ich in einem Beitrag übernommen hatte, dass Unwissenheit und Unsicherheit die Energiewende im Heizungskeller behindern. Die Unsicherheit bezog sich dabei nur auf das unstete Förderangebot des Staates, wenn ich es richtig verstanden habe. Bei mir kam jedoch auch der Eindruck auf, dass mit der zunehmenden Anzahl an Technologien auch die Verunsicherung der Verbraucher steigt. Die größere Auswahl macht die Sicht auf die für den einzelnen Konsumenten richtige Heizungsanlage schwieriger und man beginnt sich zu fragen ob man nicht noch auf die nächste Toptechnologie warten sollte. Um die Unwissenheit beim Verbraucher abzubauen, ist es ganz wichtig mehr Aufklärung anzubieten, zu zeigen für wen welches Heizsystem sich am besten eignet.

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Zweite Kooperation von SMA zur Speicherung von Solarstrom in Wärme

Vaillant Group und SMA Solar Technology AG

Kooperation von Vaillant Group und SMA Solar Technology AG zur Speicherung von Solarstrom in Wärme, Quelle: Vaillant Group

Am Sonntag habe ich erst berichtet von der Kooperation von Stiebel Eltron und SMA zur Einbindung von Wärmepumpen in das Energiemanagement der Photovoltaik-Anlage. Heute wurde auf der ISH in Frankfurt die nächste Kooperation bekannt gegeben.

Die SMA Solar Technology AG wird gemeinsam mit den Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialisten der Vaillant Group ebenfalls  ein Energie-Managementsystem, das den Anteil selbst erzeugter Elektrizität am Gesamtstromverbrauch eines Haushaltes maximiert. Ziel ist es auch hier mit dem Energie-Managementsystem die Stromerzeugung aus der Photovoltaik-Anlage und die Wärmeerzeugung mit der Vaillant Wärmepumpe zu verbinden und optimal aufeinander abzustimmen. Strom, der sonst an das Netz abgegeben werden muss, kann so zu günstigeren Konditionen als zusätzliche Wärmequelle selbst genutzt werden.

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Intelligentes Energiemanagement in Wohngebäuden verbindet Strom- und Wärmeerzeugung mit dem Verbrauch

SMA und STIEBEL ELTRON gemeinsam aktiv / Energiemanagement im 'Haus der Zukunft'

Geräte und Bauteile von STIEBEL ELTRON und SMA ermöglichen Betreibern von Photovoltaikanlagen eine noch effizientere Nutzung des selbst erzeugten Stroms. Quelle: “obs/STIEBEL ELTRON”

Zur Weltleitmesse für Heizungs-Technologie ISH in der kommenden Woche in Frankfurt am Main hatte ich eine Aufgabe mitbekommen von Stromhaltig-Blogger Thorsten Zoerner. Ich sollte bei Herstellern von Wärmepumpen anfragen ob es Regelungen von Wärmepumpen anhand der Wettervorhersage gibt. Bei viel Strom aus Sonnen- oder Windenergie im Netz oder auch vom eigenen Dach könnte dann die Wärmepumpe sich automatisiert einschalten. Wärme die dann nicht benötigt wird, könnte zum Beispiel in einem Pufferspeicher zwischengelagert werden.

Nur wenige Tage vor der Messe erfahre ich dann aus einer Pressemitteilung, dass auch andere sich darüber Gedanken gemacht haben. Im letzten November hatte in einer Podcast-Ausgabe mich über den Sunny Home Manager von SMA informiert. Mit dieser Steuerung des Stromverbrauchs im Haushalt entsprechend dem Angebot von Strom aus der Photovoltaik-Anlage kann der Eigenverbrauch optimiert werden. Was aber bislang fehlt war die Anbindung an die Heizung, anbieten würde sich da die Wärmepumpe.

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