Schlagwort: wärmenetze

Karte mit Wärmehotspots der FH Münster für Planung von Wärmenetzen

Anzeige

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de
Wärmehotspots FH Münster
Projektteam Wärmehotspots der FH Münster mit Dr. Elmar Brügging, Prof. Dr. Christof Wetter, Hinnerk Willenbrink und Jigeeshu Joshi (v.l.) , Foto: FH Münster/Pressestelle

Wärmehotspots können helfen geeignete Gebiete für Wärmenetze zu finden. Das ist auch nötig, denn die Wärmewende braucht neue Lösungen. Bisherige Angebote auf dem Markt tragen nur wenig zum Fortschritt der Energiewende im Wärmesektor bei. Neun Prozent erneuerbare Wärme ist eindeutig zu wenig für einen wirkungsvollen Klimaschutz. Der Schwerpunkt der Wärmeversorgung liegt nach wie vor auf importiertem Öl und Gas. Wärmenetze können künftig eine gute Alternative sein. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christof Wetter am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster hat nun eine interaktive Karte für Kommunen im Münsterland vorgestellt. Sie können dort einsehen, wo Gebiete liegen, in denen Wärmenetze Sinn machen, in die sich wiederum erneuerbare Energien im großen Maßstab einspeisen lassen. „Wärme in der Euregio fokussieren und modernisieren“ (WIEfm) heißt das INTERREG-geförderte, deutsch-niederländischen Projekt. … den ganzen Artikel lesen »

Energierevolution in den Niederlanden – und die Folgen für Deutschland

Werbung

Ein Gastbeitrag von Hinnerk Willenbrink, FH Münster, Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt im Forschungsschwerpunkt Energie- und Klimaschutzkonzepte

Foto: © Russell-Wells / FH Münster 2015

Wie die Zeitung Algemeen Dagblad aus Rotterdam berichtet, will die mit gut 630.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Niederlande Erdgas vollständig aus dem Stadtgebiet verbannen. Im Jahr 2050 soll kein Haus mehr mit Erdgas beheizt werden dürfen. Auch kochen mit Gas soll dann tabu sein. Zur Verdeutlichung der Dimensionen: der Anschlussgrad der Haushalte ans Erdgasnetz liegt in den Niederlanden heute bei nahezu 100%. Zum Vergleich, in NRW liegt er bei ca. 60%.

Bis 2050 müssten demnach alle der momentan 263.000 mit Erdgas versorgten Häuser über eine alternative, umweltschonende Energiequelle versorgt werden. Unklar ist, wie das passieren wird, geschweige denn, wer das bezahlen wird: „Es ist eine Ambition, kein konkreter Handlungsplan“, zitiert das Algemeen Dagblad einen Sprecher der Stadt. … den ganzen Artikel lesen »

Bringt neuer Förderrahmen für Kraft-Wärme-Kopplung Planungssicherheit?

Die Kraft-Wärme-Kopplung gehört zu den Technologien mit großer Zukunft, durch die doppelte Ausnutzung der Energieträger zur Erzeugung von Strom und Wärme (oder Kälte) kann der Wirkungsgrad gegenüber einer Heizung oder einer reinen Stromerzeugung deutlich erhöht werden. Damit kann die Kraft-Wärme-Kopplung als BHKW in Ein- und Mehrfamilienhäusern, für die Nah- oder Fernwärme und auch in der Industriebetrieben oder in Krankenhäusern eingesetzt werden. Durch die Fähigkeit zur Stromversorgung einen Beitrag leisten zu können, sollen BHKW künftig für die Regelenergie eingesetzt werden, wenn der Strom aus Sonne und Wind nicht ausreicht.

Doch die Kraft-Wärme-Kopplung leidet unter der wechselhaften Förderung in der Politik.

Heute hat die Bundesregierung den Entwurf  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für eine Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes beschlossen. Hierdurch wird die Förderung hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ausgeweitet, um den Ausbau dieser Technologie zu beschleunigen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Anteil der Stromerzeugung in KWK-Anlagen auf 25 % anzuheben. Derzeit beträgt dieser Anteil etwa 15%.

… den ganzen Artikel lesen »