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Blick über den Atlantik: Wie sind die Energiemärkte in den USA aufgebaut?

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Gastbeitag von Andreas Jahn und Raffaele Piria, The Regulatory Assistance Project

Energiemärkte USA
Gastbeitrag über die Energiemärkte in den USA, Foto: pexels.com/ Pok Rie

Deutschland – wie auch Europa – hat sich ambitionierte Energiewendeziele gesetzt, die auf Basis eines wettbewerblichen Energiemarkts erreicht werden sollen. Bezüglich der Frage des Marktdesigns befindet sich Europa mit dem sogenannten Winterpaket sowie Deutschland mit dem „Energy-Only-Markt“ (EOM) 2.0 (plus verschiedene Reserven) weiterhin in einem Diskussions- und Anpassungsprozess. Daher ist es zweckmäßig sich anzuschauen, wie andere Energiemärkte strukturiert sind und diese funktionieren. Die USA können dabei auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Da sie im Vergleich zu Deutschland zudem Ähnlichkeiten, aber auch fundamentale Unterschiede bezüglich des Energiemarktdesigns aufweisen, bietet sich ein Blick über den Atlantik geradezu an. … den ganzen Artikel lesen »

Blick über den Atlantik: Wie wird Energieeffizienz-Politik in den USA gemacht?

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Gastbeitag von Jan Rosenow, Senior Associate, The Regulatory Assistance Project

Energieeffizienz USA
Energieeffizienz-Politik in den USA, Gastbeitrag von Jan Rosenow, Foto: pexels.com/ John-Mark Smith

Deutschland hat sich ambitionierte Ziele zur Energieeinsparung gesetzt. Im Vorwort zum Grünbuch Energieeffizienz schreibt Sigmar Gabriel, damaliger Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Energieeffizienz ist ganz entscheidend für das Gelingen der Energiewende und die Umsetzung der Ergebnisse der jüngsten Klimakonferenz in Paris. Efficiency First heißt: Energie, die wir einsparen, müssen wir nicht erzeugen, speichern und transportieren. So können wir durch Energieeffizienz die Kosten der Dekarbonisierung unserer Wirtschaft senken. Und: Man muss die eingesparte Energie nicht bezahlen. Daher hat das Bundeswirtschaftsministerium „Efficiency First“ als ein Leitprinzip der Energiewende definiert. In den kommenden Jahren wird es um die Umsetzung dieses Leitprinzips gehen und neue Ideen sind gefragt. Mit einem Blick über den Atlantik erkunden wir ein Land mit langjähriger Erfahrung mit innovativer Energieeffizienzpolitik: die USA. … den ganzen Artikel lesen »

Warum der Hype um Google Sunroof gut ist für die Energiewende

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über einen US-amerikanischen Stadt, Foto: pixabay/ Unsplash

Es wäre doch schön einfach, sich online die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überschlägig zu planen und gleich auch noch die Wirtschaftlichkeit angezeigt zu bekommen. Welche Kosten habe ich damit und wie viel Stromkosten kann ich durch den Eigenverbrauch einsparen? Den ersten Teil der Planung gibt es schon, wobei ich viele Daten zum Haus selbst eingeben muss. Viel Aufmerksamkeit bekommt nun ein neues Online-Angebot von Google, das Project Sunroof.

Das Google Project Sunroof (Link geht momentan nicht, aber die Beschreibung) soll jedem die Möglichkeit geben eine Photovoltaik-Anlage für das Haus zu planen und die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln. Es ist also eine Art Solarkataster, mit Daten aus Google Maps und Wetterdaten, das einem die Möglichkeit gibt das Potential der Solarenergie zu ermitteln ohne etwas über das Gebäude zu wissen – abgesehen von der Anschrift. Dachneigung und -ausrichtung sind dem System bereits bekannt. Die Größe der Anlage wird auch automatisch aus der Größe des Daches ermittelt. … den ganzen Artikel lesen »

Podcast Ausgabe 23 mit Kirsten Hasberg über die Entwicklung der erneuerbaren Energien in den USA

Podcast Ausgabe 20 über den Film Leben mit der EnergiewendeNach einer ungeplanten Pause geht es jetzt wieder weiter dem Podcast. Für diese Ausgabe habe ich mich nur mit Kirsten Hasberg unterhalten. Sie war vier Wochen in den USA unterwegs und hat dort für die Crowdfunding-Kampagne ihres Projektes EnergyDemocracy.TV geworben. Über ihr Projekt hatte ich schon berichtet in einem ausführlichen Beitrag.  Es bleiben noch 10 Tage Zeit, um die Kampagne erfolgreich zu Ende zu führen und das benötigte Geld für die erste Ausgabe einzusammeln.

In dieser Zeit hat sie einiges gelernt über die Entwicklung der erneuerbaren Energien in den USA. Ausgangspunkt war die schon erwähnte Konferenz zu 100 Prozent erneuerbare Energien in San Francisco, die ein großes Interesse an dem Thema gezeigt hat. Besonders Bürgermeister einiger Städte waren dort, um sich zu informieren, wie sie ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen können. Der Druck mehr zu tun für erneuerbare Energien kommt auch in den USA von der Basis, aus den Städten und den Bundesstaaten, wie der Gastbeitrag von Jill Clayton zeigt (englische Version). Aber insgesamt ist das Thema dort noch sehr neu, besonders der Gedanke, dass man sich nur mit erneuerbaren Energien versorgen könnte oder, dass die Verbraucher auch zu Erzeugern werden.

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Podcast Ausgabe 21 über die Energiewende in Europa und in den USA

Podcast Ausgabe 20 über den Film Leben mit der EnergiewendeIn der letzten Podcast-Ausgabe hatte ich mal etwas neues gewagt und mich das erste Mal mit meinem Gesprächspartner getroffen. Nachdem die Technik nicht so funktioniert wie gedacht, dauert leider es noch etwas bis ich wieder raus gehe und ein Interview führen werde.

Dafür habe ich in der neuen Ausgabe, schon die Nummer 21, wieder ein ganz neues Format. Zum ersten Mal habe ich mir gleich drei Gesprächspartner eingeladen, was auch gut zum Thema passt. Denn es geht heute um die internationale Energiewende, also die Umstellung auf 100% erneuerbare Energien in verschiedenen Ländern.  So konnten meine drei Gesprächspartner auch zu Entwicklungen in drei unterschiedlichen Ländern berichten. Der eigentliche Hintergrund für das Thema war die Konferenz „Pathways to 100% Renewable Energy“, die am 16. April in San Francisco stattfinden wird.

Meine Gesprächspartner in dieser Ausgabe waren Kirsten Hasberg, die aus Dänemark stammt und in Kassel lebt,  Doris Holler-Bruckner, die das österreichische Portal für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit oekonews.at betreibt, sowie Matthias Bank, der seit vielen Jahren in den USA lebt und die Konferenz in San Francisco mit organisert. … den ganzen Artikel lesen »

Ein neuerlicher Fokus auf erneuerbare Energien in den USA

Übersetzung des Gastbeitrags von Jill Clayton,  Solarcontact, über den Stand der Photovoltaik in den USA. 

solar-array in the US
solar-array in the US, Foto: solarcontact.com

Mit fallenden Preisen für PV-Module, erhöhter Finanzierungsimpulse und neuen regulatorischen Anreizen, erhöht sich die Nachfrage nach PV-Projekten in den USA. Allein im vergangenen Jahr hat die US-Solarindustrie mehr Solarstrom Kapazität als je zuvor installiert, insgesamt schätzungsweise 3,2 GW Kapazität. Prognosen zeigen, dass 2013 ein weiteres Rekordjahr wird.

Markt verlangsamt sich und beschleunigt wieder

Während sich die Solarindustrie nach vorne bewegt, ist es wichtig zu beachten, dass der Markt nicht unbedingt einen gleichförmigen oder konsequenten Weg marschiert. Vielmehr verlangsamen und beschleunigen die Märkte auf einer Staat-für-Staat Basis, wobei einige Staaten das Staffelholz von anderen Staaten übernehmen deren Markt zu wanken beginnt. Zum Beispiel hat sich die Branche in Kalifornien, inoffiziell als „grünste Staat“ anerkannt, ein wenig verlangsamt, aber Staaten an der Ostküste, wie New Jersey, Pennsylvania und Massachusetts, haben das Tempo bei Investitionen in grüner Energie aufgenommen.

Insgesamt scheint es die USA bemühen sich zu erneuerbare Energien zu wechseln und tut dies auf nationaler und staatlicher Ebene. Zunächst ist die Einführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und solarthermischen Kraftwerken („CSP“) auf dem Vormarsch und ein weiteres Wachstum in den  nächsten zehn Jahren wird prognostiziert. Bundesstaatliche Anreize wie Steuergutschriften für Investitionen und Kredit-Programme helfen der großflächigen Kommerzialisierung der Sonnenenergie und fördern die Einrichtung von Solarkraftwerken.

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