Stromverbrauch von Rechenzentren und Servern sinkt

Blick ins Rechenzentrum, Quelle: Paul-Georg Meister  / pixelio.de

Blick ins Rechenzentrum, Quelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Rechenzentren und Server werden immer energieeffizienter. Die Zahl der Server ist zwischen 2008 und 2011 um 7 Prozent auf gut 2,3 Millionen gestiegen – gleichzeitig sank der gesamte Stromverbrauch in diesem Zeitraum um 4 Prozent auf 9,7 Terawattstunden (TWh). Das entspricht der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken und einem Anteil von rund 1,8 Prozent am gesamten Stromverbrauch hierzulande.

Der Anteil ist konstant geblieben, da insbesondere wegen der Wirtschaftskrise der Stromverbrauch insgesamt zurückgegangen ist. Dies ergab eine aktuelle Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag des BITKOM. “Anwendern und Anbietern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Trend des steigenden Stromverbrauchs der Server und Rechenzentren in Deutschland zu stoppen und umzukehren”, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid.

Durch die Steigerung der Energieeffizienz konnten allein im vergangenen Jahr insgesamt 1,4 TWh eingespart werden. Zum einen ist die Informationstechnik selbst effizienter geworden. Insbesondere konnte der Stromverbrauch von Servern gesenkt werden, wenn sie nicht voll ausgelastet sind. Außerdem ist weniger Energie für die Klimatisierung der Rechenzentren sowie deren Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) nötig. Eine USV schützt die Rechenzentren beispielsweise vor Stromausfall und Spannungsschwankungen. “In einem durchschnittlichen Rechenzentrum verbrauchen Klimatisierung und USV ca. 40 Prozent des gesamten Stroms”, so Smid. Durch konsequente Nutzung von Green IT solle der Stromverbrauch in Zukunft um rund ein weiteres Viertel gesenkt werden.

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Sparsame Haushaltsgeräte leichter online finden

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Es ist ein bewährter Service der EnergieAgentur.NRW: das Online-Tool „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Es ermöglicht mit nur wenigen Eingaben und Mausklicks einen aussagekräftigen Vergleich der technischen Angaben und Energieverbrauchswerte so gut wie aller gängigen Neugeräte.

Das hilft ganz konkret, wenn eine Neuanschaffung ansteht. Denn beim Kauf eines Haushaltsgeräts sollte nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die langfristigen Strom- und gegebenenfalls auch Wasserkosten berücksichtigt werden können. Wer darauf achtet, kann unnötigen Stromverbrauch im Haushalt vermeiden und die Stromrechnung entlasten.

Jetzt hat das nützliche Online-Tool zum Thema Haushaltsgeräte ein Upgrade erhalten, denn es ist maßgeblich erweitert worden. Ergänzt worden sind die Daten von zahlreichen Altgeräten. Damit ist nun auch eine schnelle und unkomplizierte Altgeräte-Recherche möglich. Mit dieser können Interessenten ermitteln, wie viel Strom und eventuell Wasser ihr vorhandenes Altgerät verbraucht. Anhand dieser Angabe können sie die Ersparnis abschätzen, die ihnen im Vergleich dazu der Kauf eines Neugeräts einbringen kann.

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Praxistest mit Smart-Meter erbringt nur geringe Stromersparniss

Gruenspar.de

Dass sich mit Smart-Meter alleine nicht sehr viel Strom einsparen lässt, hatte ich schon mehrfach dargelegt, z.B, in diesem Artikel. Aber bisher war ich von einer Einsparung von 10 bis 15% ausgegangen. Wie sind die, in dem Praxisversuch von CO2-online, ermittelten 2,9% einzuordnen? Ist die Einsparung hoch, im Vergleich zum allgemeinen Stromverbrauch, der im gleichen Zeitraum gestiegen ist, oder ist er, in Anbetracht der notwendigen Investition, gering?

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Rund 500 Haushalte haben deutschlandweit im Rahmen eines Praxistests ein intelligentes Energiesparsystem erprobt und gezeigt, dass innovative Technik im Alltag Energie und Geld sparen kann. So reduzierten die Testhaushalte ihren Stromverbrauch im Jahr 2010 gegenüber 2009 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt stieg der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum hingegen an, wie Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums belegen (Energiedaten 2011). Der Praxistest wurde von der gemeinnützigen co2online GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (izes) durchgeführt. Der Abschlussbericht ist ab sofort auf www.energiesparclub.de und auf www.izes.de abrufbar.

Energiesparsystem verbindet Hardware mit Software

Das getestete Energiesparsystem kombiniert intelligente Verbrauchszähler, sogenannten Smart Meter, mit dem Energiesparkonto, einer webbasierten Energieberatungssoftware von co2online. Die Verbrauchsdaten der Haushalte werden automatisch ins Energiesparkonto übertragen, das den Energieverbrauch interaktiv bilanziert und bewertet sowie Handlungsoptionen direkt aufzeigt.

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Die Daten-Cloud ist nur wirklich innovativ mit zukunftsfähigen Stromquellen

Servergang im Hosteurope Datacenter I

Wer heute im Netz sucht nach den Stromquellen für Rechenzentren, der sieht seitenweise die Meldung der neuen Kampagne von Greenpeace. Die Kampagne prangert an, dass die großen Unternehmen Apple, Amazon und Microsoft bei dem Strombedarf für ihre riesigen Rechenzentren auf Atom- und Kohlestrom setzen. Der Bedarf steigt durch die immer weiter steigende Auslagerung von Daten und Speicherung von Musik, Bildern und Filmen im Netz rasant an. Da spielt der Strombedarf für die Speicherung der Daten im Netz eine große Rolle.

Der Bericht How clean is your cloud? zeigt eine zunehmende Spaltung in saubere und dreckige IT-Firmen. Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzen zunehmend auf Erneuerbare Energien für ihre Rechenzentren, die die Clouds betreiben. Dagegen versorgen sich Apple, Amazon und Microsoft noch immer überwiegend mit dreckigem Kohle- und Atomstrom. Apple führt die Liste der dreckigen IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom.

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Transparenz beim Stromverbrauch hilft Stromkosten zu reduzieren

Energieeffizienz in Haushalten ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, denn der Energiebedarf von privaten Haushalten trägt zu einem Drittel zum gesamten Energieverbrauch bei. Dazu gehört neben einer Information, welche Geräte bei einer Neuanschaffung den geringsten Energieverbrauch haben, auch ein Wissen zu den aktuellen Stromverbrauchern (um nur beim Thema Strom zu bleiben). Welche Geräte verbrauchen den meisten Strom? Und wie viel Strom verbrauche ich überhaupt?

Ohne diese Fragen beantworten zu können, ist es schwer möglich seinen Stromverbrauch zu reduzieren. Den Aufwand, sich regelmäßig den Stromverbrauch zu notieren, machen sicher die wenigsten und damit können auch nicht alle Fragen beantwortet werden.

Am einfachsten könnte man den aktuellen Stromverbrauch mit einem intelligenten Stromzähler oder Smart-Meter ablesen. Da sieht man sofort den Anstieg des Stromverbrauchs, wenn z.B. ein neues Gerät in Betrieb genommen wird, oder die Reduzierung des Stromverbrauchs, wenn der Kühl- oder Gefrierschrank abgetaut wurde. Allerdings hat kaum einer schon einen solchen modernen Stromzähler.

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Verbraucher wollen bei intelligenten Stromzählern mehr als nur die Verbrauchsanzeige

Die Ergebnisse des ersten Vergleichstests Visualisierungs- und Smart-Home-Systeme offenbaren, was der Verbraucher will: Alle Visualisierungssysteme im Test steigern die Verbrauchstransparenz und damit das Kostenbewusstsein beim Verbraucher. Allerdings genügt die reine Verbrauchsanzeige nicht, so das Resümee der Forschungsgruppe EnCT, die im Auftrag von Energieversorgern sieben Smart-Home-Systeme in 35 Privathaushalten im Raum Freiburg erproben ließ. Kernfragen der wissenschaftlichen Begleituntersuchung zielten auf den Kundennutzen, die Kaufbereitschaft und die Praxistauglichkeit.

Was der Nutzer über die Verbrauchsanzeige hinaus will, weiß Geschäftsführer Dr. Arne Schäffler: „Die Befragungsergebnisse zeigen, dass Systeme mit Mehrwerten auf positivere Resonanz stoßen“. Mehrwerte können Zusatzinformationen etwa über den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräten oder Ansteuerungsmöglichkeiten bieten.

Sind Smart Home Systeme nur mit einem Display ausgestattet mit Informationen über den Gesamtverbrauch im Haushalt, sank das Interesse der Testhaushalte nach einigen Wochen ab, und die Nutzungshäufigkeit ließ stark nach. Das zeigen die Ergebnisse aus den Befragungen der 35 Haushalte. Untersucht wurden drei Smart-Home- und vier Energievisualisierungssysteme, die einen repräsentativen Querschnitt des derzeitigen Marktangebots bilden.

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Suchen Sie die Stromfresser in Ihrem Haushalt

Wer weiß schon wie viel seine elektrischen Geräte verbrauchen und wie viele diese zum gesamten Stromverbrauch beitragen? Vermutlich hat sich kaum jemand mal die Arbeit gemacht und alle Geräte untersucht, die aktuelle Leistungsaufnahme und den Stromverbrauch in einer gewissen Zeit ermittelt. So lässt sich aber nicht sagen welche Geräte die wahren Stromfresser in einem Haushalt sind.

Die Plattform für nachhaltigen Konsum, Utopia, hat heute die Aktion “Stromsparwochen” gestartet und verlost zehn Strommessgeräte. Mit diesen Geräten soll man die stromhungrigsten Geräte ermitteln und über seine Erfahrungen schreiben.  Wenn die Anzeige des Energiemessgerätes bei dem Gerät mit dem größten Stromverbrauch im Blog mit einem Foto dokumentiert wird, ersetzt Utopia dieses Gerät durch das aktuell sparsamste Gerät auf dem Markt.

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Wie viel Strom verbraucht Ihre Nachbarschaft?

Aus der Schweiz habe ich bisher nicht viel berichtet über Energieeffizienz, aber diese Aktion eines Energieversorgers möchte ich hier gerne vorstellen. Bisher gibt es kaum bekannte Aktionen von Energieversorgern, die mit Hilfe von Wettbewerben ihre Kunden zum Stromsparen anregen wollen. Es wäre schön, wenn weitere Energieversorger ihre Kunden auf ähnliche Art zum Stromsparen anregen und nicht nur durch hohe Preise.

Als erstes Energieunternehmen in der Schweiz beschreitet die BKW FMB Energie AG (BKW) neue Wege in der Kommunikation im Bereich der Energieeffizienz. Im November 2011 hat sie an rund 100.000 Haushaltkunden in ihrem Versorgungsgebiet Briefe verschickt, worin deren Stromverbrauch mit jenem der Nachbarschaft verglichen wird. Kunden hatten dann die Möglichkeit, sich auf der Website „Oscars Energiesparwelt“ zu registrieren, um die effektive Energieeffizienz ihres Haushalts herauszufinden. Bis Mitte Dezember haben bereits über 10‘000 Kunden dieses Angebot genutzt.

Mit “Oscars Energiesparwelt” will die BKW ihre Kunden in Bezug auf ihren Energieverbrauch sensibilisieren und sie bei ihren Bemühungen unterstützen, ihre Energiekosten zu senken. Um ihre Kunden auf “Oscars Energiesparwelt” aufmerksam zu machen spricht die BKW als schweizweit erstes Elektrizitätsunternehmen ihre Kunden erstmals mit dem Mittel des Nachbarschaftsvergleichs an. Studien und Erfahrungen aus dem Ausland haben gezeigt, dass mit Hilfe von sozialen Vergleichen dem Thema Energieeffizienz mehr Beachtung geschenkt wird, als wenn finanzielle oder ökologische Argumente in den Vordergrund gestellt werden. “Oscars Energiesparwelt” sowie die Kampagne werden zusammen mit BEN Energy, einem Spin-Off-Unternehmen der ETH Zürich, durchgeführt und von Forschern der ETH Zürich wissenschaftlich begleitet.
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Energieeffizienz in Rechenzentren ist machbar

Der Stromverbrauch in Rechenzentren hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und wird in Zukunft noch deutlich steigen. Betreiber der IT-Anlagen können jedoch heute schon etwa die Hälfte des Stroms einsparen, wenn sie die Energieeffizienz verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass sie den Energieverbrauch ihrer Informationstechnik, der Klimatisierung und anderer Rechenzentrumsinfrastruktur kontinuierlich messen und daraus Energiesparmaßnahmen ableiten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts haben eine Methodik entwickelt, welche Daten innerhalb eines energiesparenden Rechenzentrums erhoben und welche Einsparmöglichkeiten regelmäßig geprüft werden müssen. Unternehmen, die diese Kriterien anwenden, können sich um eine Auszeichnung mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ bewerben.

„Ein großer Teil der Rechenzentrumsbetreiber kann heute keine Auskunft über den Energieverbrauch des Gesamtrechenzentrums und der Informationstechnik geben“, bemängelt Siddharth Prakash, Experte für Informations- und Kommunikationstechnologien. „Wir wissen aber, dass nur durch kontinuierliches Monitoring des Energieverbrauchs große Einsparpotenziale aufgedeckt werden können. Wir möchten Rechenzentrumsbetreiber dazu motivieren, ein Energiemonitoringsystem zu etablieren. Damit können sie Ineffizienzen in den jeweiligen Anlagen sichtbar machen und Maßnahmen zur Optimierung ableiten.“ weiterlesen ›

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80 Prozent Stromsparpotenzial bei Nichtwohngebäuden

Erweiterter PumpenCheck entlarvt stromfressende Heizungspumpen

Alte Heizungspumpen verbrauchen in Nichtwohngebäuden 80 Prozent mehr Strom als moderne Hocheffizienzpumpen und sind damit wahre Stromfresser. Durch den Austausch dieser ineffizienten Pumpen in Nichtwohngebäuden könnten bei Groß- und Einzelhandel, in Bürogebäuden, Schulen, Hotels, Universitäten und Fachhochschulen rund 1,9 Terawattstunden Strom pro Jahr eingespart werden (siehe Infografik).

“Dies zeigt, dass mit einer geringinvestiven Maßnahme wie dem Pumpentausch die Energieeffizienz in Deutschland ein großes Stück vorangetrieben werden kann”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. Zum Vergleich: Google benötigt für den weltweiten Betrieb seiner Rechenzentren etwa 2,26 Terawattstunden Strom im Jahr.

Die konkreten Einsparpotenziale von Heizungspumpen zeigt der PumpenCheck auf www.klima-sucht-schutz.de. Der erweiterte Energiespar-Ratgeber ist nun auch für bestimmte Typen von Nichtwohngebäuden nutzbar. Der PumpenCheck

ist Bestandteil der Kampagne “Klima sucht Schutz”, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. weiterlesen ›

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