Tag: stromverbrauch

Test-Haushalte für Strommeßgeräte gesucht

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Stromverbrauch messen und Stromkosten senken, Foto: pixabay.com Die auf die Information und Beratung privater Haushalte ausgerichtete Kampagne “Die Stromsparinitiative” sucht 30 Haushalte, die mit moderner Energiemesstechnik über zwei Wochen den heimischen Stromverbrauch aufzeichnen und über ihre Erfahrungen mit Anschluss, Handhabung und Nutzung der Geräte berichten. In Kooperation mit denUnternehmen Conrad, Discovergy und Wattcher wird den Haushalten für den Praxistest kostenlos je eine von drei unterschiedlichen Technologien zum Messen des Stromverbrauchs zur Verfügung gestellt, die sie über den Testzeitraum hinaus behalten dürfen. weiterlesen ›

Anstieg des Energieverbrauchs zeigt Notwendigkeit für mehr Energieeffizienz

Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in den ersten neun Monaten 2013
in Deutschland – Veränderungen in Prozent – Gesamt 10.382 PJ, Quelle: AG Energiebilanzen In diesen Tagen wird die Energiewende immer wieder nur auf den Strompreis reduziert. Dass die Menschen sich letztlich für die Kosten interessieren, ist verständlich, das betrifft jeden von uns und ich will auch nicht verleugnen, dass für viele Menschen die Kosten ein Problem sind. Dann muss man aber konsequenterweise auch die deutlich höheren Heizkosten nennen, die noch viel mehr ein Problem sind als die Stromkosten. Ist es jemand aufgefallen? Ich bin von dem Strompreis zu den Energiekosten gesprungen und die Kosten setzen sich aus dem Preis mal der verbrauchten Energie zusammen. Da kommt also noch ein weiterer Faktor ins Spiel, der in der Diskussion völlig vernachlässigt wird – der Energieverbrauch. Wer von den Energiekosten redet, muss also auch Energieverbrauch sagen, nicht nur Energiepreis. Energieverbrauch deutlich angestiegen gegenüber Vorjahr Da haben wir den Salat, nicht nur die Preise steigen, auch der Verbrauch wird ansteigen. Für dieses Jahr rechnet die AG Energiebilanzen mit einem Anstieg des Energieverbrauchs von etwas mehr als 2 Prozent. Wenn der Winter in den nächsten  Wochen beginnt und richtig kalt wird, kann der Anstieg noch höher ausfallen. Es wird mit einem höheren Verbrauch bei Erdgas, Heizöl, Öl allgemein, Steinkohle und bei erneuerbaren Energien gerechnet. Rückgange gibt es im Verbrauch von Kernkraft und Braunkohle. weiterlesen ›

Umweltfreundliche Fernsehgeräte und Großtastentelefone mit dem blauen Engel ausgezeichnet

Der Blaue Engel für zwei Großtastentelefone von Olympia: Dr. Ulf Jaeckel, Bettina Uhlmann (Umweltbundesamt), Sven Elvert, Beate Rauls (Olympia) (v.l.n.r), Foto: Blauer Engel

Der Blaue Engel für zwei Großtastentelefone von Olympia: Dr. Ulf Jaeckel, Bettina Uhlmann (Umweltbundesamt), Sven Elvert, Beate Rauls (Olympia) (v.l.n.r), Foto: Blauer Engel

Bisher habe ich bei meinem Blick auf die energieeffizienten Neuheiten der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin mich nur auf die Haushalts-Großgeräte, die “weiße Ware” konzentriert. Doch es gibt zahlreiche weitere Geräte in unserem Alltag, die viel Strom benötigen, bzw. bei denen wir genauer auf den Stromverbrauch und die Nachhaltigkeit achten sollten.

So können Fernsehgeräte, je nach Größe, durchaus einen Stromverbrauch von über 100 kWh im Jahr haben und damit im Bereich der sparsamsten Haushaltsgeräte liegen. Also ist es auch hier wichtig auf den Energieverbrauch zu achten. Beispiele mit Werten für den Stromverbrauch von Fernsehgeräten pro Jahr gibt es im großen Vergleich des Stromverbrauchs von TV-Geräten bei stromverbrauch.info und in der EcoTopTen-Liste für Fernsehgeräte.

Neuer Fernseher mit Blauem Engel!

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin präsentieren das Umweltzeichen Blauer Engel und das Unternehmen Philips drei Serien von Fernsehgeräten, die die neu überarbeiteten Kriterien des Umweltzeichens erfüllen. Die vom Blauen Engel ausgezeichneten Geräte der aktuellen 6000er, 7000er und 8000er Modellserien in unterschiedlichen Bilddiagonalen verbrauchen besonders wenig Strom und können den Verbrauch dank automatischem Helligkeitsmanagement je nach Umgebungslicht weiter um bis zu 20 Prozent reduzieren. Und wer den stromverbrauchenden Standby-Betrieb vermeiden will, findet den bei vielen Geräten verschwundenen Aus-Schalter. Die höhere Stromrechnung muss nicht sein, wenn man sich für Umweltfreundlichkeit und technisches Know-How gleichzeitig entscheiden kann. weiterlesen ›

Stromverbrauch von Fernsehgeräten im Blick

Quelle: pixabay.de

Quelle: pixabay.de

Die Zahl der Beiträge über Energieeffizienz bei Haushaltssgeräten und in der Unterhaltungselektronik nimmt stetig zu. Das ist ein sicheres Anzeichen dass die Internationalte Funkausstellung IFA 2013 vor der Tür steht. Es wird hier in den kommenden Wochen bis zur Messe noch so weiter gehen und viele Produkte werden vorgestellt und weitere Tipps zum Stromsparen werden hinzukommen. Gesammelt werden diese Beiträge alle wieder auf einer Messeseite zur IFA 2013. Dort biete ich auch wieder ein Sponsoring der Aktivitäten zur IFA an.

Beim Fernsehen die Umwelt im Blick

Auch bei Fernsehgeräten spielt der Stromverbrauch eine Rolle. Für die Käufer ist dieses Thema noch nicht so wichtig wie bei den Haushaltsgeräten der weißen Ware, aber die Bedeutung der Energieeffizienzklassen steigt langsam. Jetzt gibt es eine neue Übersicht über die derzeit effizientesten Fernsehgeräte am Markt von der Verbraucherinformationsplattform für nachhaltige Produkte EcoTopTen des Öko-Instituts. Verbraucherinnen und Verbraucher finden auf ecotopten.de rund 200 ökologische Spitzenprodukte mit Informationen zum Jahresstromverbrauch, zum CO2-Ausstoß sowie zu den jährlichen Betriebskosten. weiterlesen ›

Neues Energielabel soll gesamten Stromverbrauch im Haushalt erfassen

Stromkosten sparen mit Energielabel

EU-Energielabel für einzelne Geräte hilft, Stromkosten zu sparen, Quelle: “Initiative EnergieEffizienz / dena”

Die Energieeffizienzklassen für einzelne elektrische Geräte kennen heute fast alle. Gerade bei Haushaltsgeräten haben sich die bekannten Energielabel durchgesetzt und sind mittlerweile ein wichtiger Faktor bei Kaufentscheidungen. Sie betreffen aber immer nur einzelne Geräte nach standardisierten Kriterien, nicht berücksichtigt wird der Einfluss der Nutzer und die Gesamtheit der elektrischen Geräte in einem Haus.

Thema Haus, dort gibt es auch eine Art Energielabel mit dem Energieausweis, mit zwei unterschiedlichen Verfahren. Einmal gibt es ein standardisiertes Rechenverfahren für das gesamte Haus, inklusive Hülle und Technik und zum anderen eine verbrauchsabhängige Berechnung, nur mit den real verbrauchten Werten.

Für die gesamten elektrischen Stromverbraucher im Haushalt gibt es keine Zahlen oder Rechenwege, um die Energieeffizienz des Haushaltes angeben zu können. Dabei wäre das fast wichtiger als die Angabe für ein einzelnes Gerät, wenn man an die zunehmende Anzahl von Stromverbrauchern in Privathaushalten betrachtet.

Neues Label soll Stromsparen im Privathaushalt erleichtern

Sogenannte Stromeffizienzklassen könnten künftig dabei helfen, für Privatpersonen im Haushalt den Gesamtstromverbrauch transparent zu machen, um dann die richtigen Maßnahmen zum Stromsparen zu ergreifen. Das neue Label wird in einem Forschungsprojekt unter der Leitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V entwickelt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Wo sind die vielen Stromverbraucher im Haushalt?

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Stromzähler, Quelle: pixabay

Wir kennen vielleicht das Energielabel von Haushaltsgeräten und achten beim Neukauf auf eine gute Energieeffizienzklasse. Aber was ist beim neuen Fernseher, beim neuen Computer für die Kinder, Spielekonsolen, Handyladegeräte, etc.? Sind diese Geräte auch ständig am Stromnetz angeschlossen und hat vielleicht jedes Familienmitglied eines dieser Geräte? Dann verwundert es nicht, wenn im Jahr ein Stromverbrauch von über 4.500 kWh zusammen kommt.

Der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern Energie hat festgestellt, dass eine  typische Familie in Deutschland mit zwei Kindern pro Jahr im Schnitt fast 5.700 Kilowattstunden Strom verbraucht. Allein auf die elektrischen Geräte entfallen dabei die oben genannten circa 4.500 Kilowattstunden (kWh) (Rest für elektrische Warmwasserbereitung). Das sind rund 1.200 Euro Stromkosten jährlich – mit steigender Tendenz. Denn getrieben wird diese Entwicklung durch die zunehmende Ausstattung deutscher Haushalte mit Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik. In den letzten fünf Jahren hat sie sich bei Computern um 15 Prozent, bei Mobiltelefonen um zwölf Prozent und bei Spielekonsolen um ganze 66 Prozent erhöht.* (aus  Destatis u.a. Umweltökonomische Gesamtrechnungen 2013)

Der Stromverbrauch für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte ist, nach Angaben des statistischen Bundesamtes, weiter angestiegen. In 2011 war dieser Verbrauch um 2,3% höher als noch in 2010, allein durch die höhere Anzahl der Geräte, trotz höherer Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten und technischen Verbesserungen an anderen Geräten.

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