Tag: stromspeicher

Crowdfunding für mobiles Solarkraftwerk zur Stromversorgung in Afrika

Pilotprojekt Mobiles Solarkraftwerk für Afrika In Europa und speziell in Deutschland bemühen wir uns von fossilen Energieträgern unabhängiger zu werden, um hoffentlich in einigen Jahren ganz darauf verzichten zu können. Der Weg ist aber gar nicht so leicht, nicht nur politisch. Wir müssen ein fast perfekt funktionierendes System der Energieversorgung umstellen auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien, die nicht konstant zur Verfügung stehen. Einen schnelleren, einfacheren und mittlerweile günstigeren Erfolg für den Klimaschutz erreichen wir in den Ländern mit schlecht ausgebauter Stromversorgung. Gerade in nicht elektrifizierten Regionen, die für die Stromversorgung Dieselgeneratoren benutzen, sind Solar- und Windenergie ein großer Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Klimaschutz. Photovoltaik statt Dieselgeneratoren für Entwicklungsländer Vor 1,5 Jahren habe ich deshalb das Projekt SOLiPOWER von Ingrid Gumpelmaier-Grandl mit so viel Einsatz unterstützt. Mittlerweile steht das Projekt der Photovoltaik-Anlage für eine Schneiderei in Nepal kurz vor der Realisierung. Heute möchte ich ein neues Projekt ausführlich vorstellen. Die eigentlich für Energieeffizienz bekannte Crowdfunding-Plattform bettervest startet am Donnerstag, den 19.03.2015, ein Crowdfunding für das weltweit erste Solarkraftwerk als Mietkaufmodell der Firma Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH und Co. KG. Das Dorf Mourdiah in Mali (Westafrika) soll damit mit Strom und Licht versorgt werden. Neben dem mobilen Solarkraftwerk in einem Container erhalten die Dorfbewohner gespendete LED-Leuchten der Firma Lumindo und zwei vom Projektinhaber finanzierte Kleinwindanlagen von FuSystems SkyWind UG. Für das Crowdfunding bei bettervest werden 107.700 € benötigt. Den Investoren werden in dem Projekt eine jährliche Verzinsung von 9% über eine Laufzeit von 7 Jahren geboten. weiterlesen ›

Batteriespeicher erbringen Regelleistung umweltfreundlicher als konventionelle Kraftwerke

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Arbeiten für denWEMAG-Batteriepark, Foto: Younicos Heute habe ich wieder mal einen Beitrag über meinen Sponsor WEMAG AG und dem Batterie-Speicher in Schwerin. Es gibt eine Untersuchung vom Forschungszentrum Jülich und von Younicos, am Projekt in Schwerin beteiligt, die aufzeigt, dass große Batteriespeicher kritische Systemdienstleistungen mindestens 50 Mal umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke erbringen können. Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Petra Zapp (Forschungszentrum Jülich) und Dr. Ina Hahndorf (Younicos) hat im Rahmen einer Ökobilanzanalyse nachgewiesen, dass Batteriespeicher bei der Erbringung von Primärregelleistung in elf von zwölf Kategorien besser abschneiden als konventionelle Erzeuger (Link zur Studie). weiterlesen ›

StorageDay lädt Praktiker zur Energy Storage nach Düsseldorf ein

energynet.de ist Medienpartner der Energy Storage Europe 2015, IRES 2015 und des 6. StorageDay Aufmerksame Zuhärer beim StorageDay,, Foto; SolarAllianz Die SolarAllianz Network SAN GmbH und die Leitmesse zum Thema Energiespeicher Energy Storage Europe haben erneut eine Kooperationsvereinbarung getroffen, um das Thema „Speichern von Energie“ dorthin zu transportieren, wo der Wandel im Alltag geschehen muss – zum Handel und installierenden Gewerbe. Im Rahmen der Energy Storage Europe 2015 wird daher am 11. März 2015 der bereits 6. StorageDay der SolarAllianz stattfinden. Wie immer erhalten die Teilnehmer hierbei in auf das Wesentliche konzentrierten 15-Minuten-Vorträgen einen schnellen, direkten und kompakten Überblick der aktuellen Speichertrends, über konkrete Produkte und Wirtschaftlichkeitsmodelle. Außerdem besteht die Möglichkeit des direkten Austauschs mit den Referenten sowie untereinander und spannenden Diskussionen ganz im Sinne einer Netzwerkveranstaltung. weiterlesen ›

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. weiterlesen ›

Batteriespeicher in Schwerin zur Stabilisierung des Netzes in Betrieb

Start des WEMAG Batteriespeichers

Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG, Sigmar Gabriel, Bundesminister für Energie und Wirtschaft sowie Clemens Triebel, Technischer Vorstand der Younicos AG (v.li.) legen den Hebel für mehr erneuerbare Energien im Stromnetz um. Bildnachweis: WEMAG/Rudolph-Kramer

Nachdem ich bereits über die Speicher-Diskussion berichtet habe und den Sinn des Batterieparks in Schwerin erläutert habe, noch die Pressemeldung der WEMAG AG zur Einweihung des europaweit ersten kommerziellen Batteriekraftwerks mit den Aussagen der beteiligten Personen.

Dieses wurde gestern im Beisein von Vizekanzler und Energieminister Sigmar Gabriel sowie Ministerpräsident Erwin Sellering erfolgreich ans Netz angeschlossen. Der 5 Megawatt Lithium-Ionen Speicher wurde vom Berliner Netz- und Speicherspezialisten Younicos konzipiert und kommt beim Schweriner Ökostromversorger WEMAG nun zum kommerziellen Einsatz: Mit der vollautomatischen Anlage stabilisiert erstmals in Europa eine eigenständige Batterie kurzfristige Schwankungen der Netzfrequenz mit Regelleistung. So sorgt sie dafür, dass Wind- und Sonnenstrom sicher in das bestehende Netz integriert werden können. weiterlesen ›

Wie Speicher heute schon sinnvoll eingesetzt werden können

WEMAG Batteriespeicher Luftaufnahme

Luftbild des WEMAG Batteriespeichers in Schwerin, Foto: WEMAG AG

Manche Medien scheinen keine Gelegenheit auszulassen um gegen die Energiewende Stellung zu beziehen. Wenn es sein muss, werden auch Studien mal falsch interpretiert, falsch zitiert oder die Ergebnisse durcheinander gebracht. Das ist vom Thema völlig unabhängig, egal ob es sich um erneuerbare Energien, die energetische Gebäudesanierung oder den Ausbau von Speichern für die Energiewende handelt. Ich muss auch keine Namen nennen, manchen Medien kann man heute einfach nicht mehr vertrauen, das ist Schade.

Aktuell geht es um die Stromspeicher für die Energiewende. Vermutlich ist es kein Zufall, dass kurz vor der Eröffnung des 5 MW-Batteriespeichers der WEMAG AG in Schwerin über die Notwendigkeit von Speichern diskutiert wird.

Studie über Stromspeicher lässt sich unterschiedlich auswerten

Die Studie “Stromspeicher in der Energiewende”, um die es geht, wurde von der Agora Energiewende in Auftrag gegeben und von einem Konsortium des FENES (OTH Regensburg), IAEW (RWTH Aachen), ef.Ruhr (TU Dortmund) und ISEA (RWTH Aachen) erstellt.

Nach der Studie werden Stromspeicher für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in den nächsten 20 Jahren nicht benötigt. Die zum Ausgleich der wetterabhängigen Stromproduktion benötigte Flexibilität im Stromsystem kann weitaus günstiger bereitgestellt werden: zum Beispiel durch eine flexible Fahrweise von fossilen Kraftwerken, durch aktives Lastmanagement bei industriellen Stromverbrauchern sowie durch Stromhandel mit Nachbarstaaten. Allerdings werden sich Speichertechnologien in anderen Sektoren – vor allem bei Verkehr und in der chemischen Industrie – voraussichtlich schon recht bald stark verbreiten. Davon kann das Stromsystem profitieren, weil beispielsweise Batterien in Elektroautos als Zusatznutzen dem Stromsektor kostengünstig Flexibilität bereitstellen können. weiterlesen ›