Schlüsselwort: stromspeicher

Intensiver Austausch zu großen Batteriespeichern beim StorageDay XXL

StorageDay XXL
Eindruck vom StorageDay XXL in Nördlingen, Foto; SolarAllianz

Bei der Betrachtung von Batteriespeicher konzentrierte man sich bislang vor allem auf die Nutzung in Privathaushalten oder auf Netzebene, wie z.B. mein Sponsor WEMAG AG. Der weite Bereich dazwischen war noch kein Thema. Wenn der Strom von Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Industriegebäuden zunehmend selbst genutzt wird, dann werden Speicher da auch immer interessanter – aber in einer anderen Größenordnung als im privaten Haushalt. Diese Speichergröße kann auch interessant sein auf kommunaler Ebene, vielleicht zur gemeinsamen Nutzung.

Das Interesse an größeren Batteriespeichern ist vorhanden, wie der erste StorageDay XXL der SolarAllianz gezeigt hat. Rund 70 Teilnehmer haben sich am 05. Mai in Nördlingen bei der VARTA Storage GmbH getroffen um sich über neue Entwicklungen zu informieren und innerhalb der Branche auszutauschen. Das Interesse kam überwiegend aus Stadtwerken, Energieversorgern und den Herstellern von Speichern, sowie aus dem Installationsbetrieben. weiterlesen

Industrie-Stromspeicher im Fokus des ersten StorageDay XXL

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

StorageDay XXL mit Industriespeicher
Ankündigung StorageDay XXL am 05.05.15 in Nördlingen

Wer sich als Praktiker über Batteriespeicher informieren wollte, ist sicher schon über die Veranstaltung StorageDay gestolpert oder war vielleicht schon auf einer der bisher sechs Veranstaltungen, die an verschiedenen Orten im gesamten Bundesgebiet stattgefunden haben. Innerhalb eines Nachmittags präsentieren sich zahlreiche Hersteller dem Fachpublikum, stellen ihre Batterie-Speicher vor und beantworten Fragen. Es gibt keine vergleichbare Veranstaltungsreihe mit einer direkten Gegenüberstellung der unterschiedlichen Systeme für Batteriespeicher. weiterlesen

Crowdfunding für mobiles Solarkraftwerk zur Stromversorgung in Afrika

Pilotprojekt Mobiles Solarkraftwerk für Afrika
Pilotprojekt Mobiles Solarkraftwerk für Afrika

In Europa und speziell in Deutschland bemühen wir uns von fossilen Energieträgern unabhängiger zu werden, um hoffentlich in einigen Jahren ganz darauf verzichten zu können. Der Weg ist aber gar nicht so leicht, nicht nur politisch. Wir müssen ein fast perfekt funktionierendes System der Energieversorgung umstellen auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien, die nicht konstant zur Verfügung stehen.

Einen schnelleren, einfacheren und mittlerweile günstigeren Erfolg für den Klimaschutz erreichen wir in den Ländern mit schlecht ausgebauter Stromversorgung. Gerade in nicht elektrifizierten Regionen, die für die Stromversorgung Dieselgeneratoren benutzen, sind Solar- und Windenergie ein großer Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Klimaschutz.

Photovoltaik statt Dieselgeneratoren für Entwicklungsländer

Vor 1,5 Jahren habe ich deshalb das Projekt SOLiPOWER von Ingrid Gumpelmaier-Grandl mit so viel Einsatz unterstützt. Mittlerweile steht das Projekt der Photovoltaik-Anlage für eine Schneiderei in Nepal kurz vor der Realisierung.

Heute möchte ich ein neues Projekt ausführlich vorstellen. Die eigentlich für Energieeffizienz bekannte Crowdfunding-Plattform bettervest startet am Donnerstag, den 19.03.2015, ein Crowdfunding für das weltweit erste Solarkraftwerk als Mietkaufmodell der Firma Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH und Co. KG. Das Dorf Mourdiah in Mali (Westafrika) soll damit mit Strom und Licht versorgt werden. Neben dem mobilen Solarkraftwerk in einem Container erhalten die Dorfbewohner gespendete LED-Leuchten der Firma Lumindo und zwei vom Projektinhaber finanzierte Kleinwindanlagen von FuSystems SkyWind UG.

Für das Crowdfunding bei bettervest werden 107.700 € benötigt. Den Investoren werden in dem Projekt eine jährliche Verzinsung von 9% über eine Laufzeit von 7 Jahren geboten. weiterlesen

Batteriespeicher erbringen Regelleistung umweltfreundlicher als konventionelle Kraftwerke

Arbeiten für denWEMAG-Batteriepark, Foto: Younicos
Arbeiten für denWEMAG-Batteriepark, Foto: Younicos

Heute habe ich wieder mal einen Beitrag über meinen Sponsor WEMAG AG und dem Batterie-Speicher in Schwerin. Es gibt eine Untersuchung vom Forschungszentrum Jülich und von Younicos, am Projekt in Schwerin beteiligt, die aufzeigt, dass große Batteriespeicher kritische Systemdienstleistungen mindestens 50 Mal umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke erbringen können.

Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Petra Zapp (Forschungszentrum Jülich) und Dr. Ina Hahndorf (Younicos) hat im Rahmen einer Ökobilanzanalyse nachgewiesen, dass Batteriespeicher bei der Erbringung von Primärregelleistung in elf von zwölf Kategorien besser abschneiden als konventionelle Erzeuger (Link zur Studie). weiterlesen

StorageDay lädt Praktiker zur Energy Storage nach Düsseldorf ein

energynet.de ist Medienpartner der Energy Storage Europe 2015, IRES 2015 und des 6. StorageDay

Aufmerksame Zuhärer beim StorageDay,, Foto; SolarAllianz
Aufmerksame Zuhärer beim StorageDay,, Foto; SolarAllianz

Die SolarAllianz Network SAN GmbH und die Leitmesse zum Thema Energiespeicher Energy Storage Europe haben erneut eine Kooperationsvereinbarung getroffen, um das Thema „Speichern von Energie“ dorthin zu transportieren, wo der Wandel im Alltag geschehen muss – zum Handel und installierenden Gewerbe.

Im Rahmen der Energy Storage Europe 2015 wird daher am 11. März 2015 der bereits 6. StorageDay der SolarAllianz stattfinden. Wie immer erhalten die Teilnehmer hierbei in auf das Wesentliche konzentrierten 15-Minuten-Vorträgen einen schnellen, direkten und kompakten Überblick der aktuellen Speichertrends, über konkrete Produkte und Wirtschaftlichkeitsmodelle. Außerdem besteht die Möglichkeit des direkten Austauschs mit den Referenten sowie untereinander und spannenden Diskussionen ganz im Sinne einer Netzwerkveranstaltung. weiterlesen

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. weiterlesen