Schlüsselwort: stromspeicher

Batteriespeicher von Startup Qinous sichern saubere Energieversorgung in Haiti

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de
Qinous realisiert Inselbetrieb mit PV-Anlage und Batteriesystem
Berliner Start-Up Qinous sichert saubere Energieversorgung in Haiti, Foto: pixabay.com/ tpsdave

Regionen mit unsicherer Stromversorgung, in denen Diesel-Generatoren eingesetzt werden, eignen sich besonders gut für die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Diese kann sogar günstiger sein als die bisherige Versorgung. Neuestes Beispiel ist ein Krankenhaus in Haiti. Dort sichert seit Jahresbeginn das Berliner Startup Qinous mit Hilfe seines Batteriesystems die saubere Energieversorgung. …mehr »

Volterion entwickelt kleine Redox-Flow-Batterien und gewinnt Startup-Award

Gewinner des tu>startup AWARD volterion
Bei der Preisübergabe (v l.): Prof. Andreas Liening, Projektleiter tu->startup, Thorsten Seipp, Sascha Berthold, Andreas Albert, Volterion. Foto: Fraunhofer UMSICHT/ Roland Baege

Batteriespeicher sind heute zu einem wichtigen Bestandteil für die Energiewende geworden. Mit Batterien kann mehr Strom genutzt werden, der günstig und umweltfreundlich von der PV-Anlage auf dem Dach erzeugt wurde. Die meisten Speicher verwenden heute die Lithium-Ionen Technologie, diese gilt als Stand der Technik. Der Zukunft gehört aber vielleicht eine andere Technologie, den Redox-Flow-Batterien. Das Startup Volterion, das diese Technologie marktreif macht und vertreibt, wurde vergangene Woche mit dem tu>startup Award der Technischen Universität Dortmund ausgezeichnet. …mehr »

Achtung: Speicherförderung 2016 noch nicht verfügbar

Bei Photovoltaik-Anlagen werden immer häufiger Batteriespeicher zusätzlich eingebaut, bzw. von Anfang an mit eingeplant. Daher war die Erleichterung groß als Ende 2015 doch noch beschlossen wurde die Speicherförderung 2016 fortzusetzen. Doch so ganz nahtlos läuft die Förderung nicht weiter.

Aktuell gibt es keine staatliche Förderung für Stromspeicher

Speicherförderung 2016 für PV-Speicher
IBC SoLStore 6.5. Li mit Fachpartner und Endkunde, Foto: IBC-Solar

Durch die späte Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel Stromspeicher auch in 2016 zu fördern kommt es nun im ersten Quartal 2016 zu einer Förderlücke. Das teilte die KFW Bank am Freitag auf Anfrage von SOLAR-professionell mit. Da die alte Speicherförderung am 31.12.2015 ausgelaufen ist und an der Neuen noch gearbeitet wird ist eine Förderlücke entstanden. Für Stromspeicher gibt es zur Zeit keine staatlichen Zuschüsse. Wer eine Förderung nutzen will muss warten, bis die neue Förderung in Kraft tritt.

SOLAR-professionell berichtet, dass einem rührigen Solarteur aus Oberbayern diese Förderlücke aufgefallen ist. Dieser hatte bereits in den ersten Januartagen einen Kunden zum Bau einer neuen Photovoltaikanlage mit Stromspeicher beraten und bei seinen Recherchen festgestellt, dass auf der Internetseite der KFW zwar Informationen zur Fortführung der Speicherförderung in 2016 zu finden sind, aber keine Möglichkeit eine Speicherförderung zu beantragen. …mehr »

Batteriespeicher in Haushalten reduzieren Kosten von Netzausbau

Batteriespeicher reudzieren Kosten für netzausbau
Intelligente Batteriespeicher reduzieren Kosten für den Netzausbau

Wer sich mit dem Thema Batteriespeicher beschäftigt, hat es vielleicht schon geahnt. Jetzt bestätigt eine Studie, dass der Einsatz von Batteriespeicher in Haushalten die Kosten für den Netzausbau auf der Verteilnetzebene deutlich reduzieren kann. Für Bayern und Baden-Württemberg hat die Kurzstudie der Prognos AG eine Reduzierung der Kosten um über 100 Millionen Euro pro Jahr ermittelt.

Durch die intelligenten Batteriespeichersysteme können Einspeisespitzen um die Mittagszeit vermiedenn werden. Solarenergie kann mit Hilfe der Speicher netzoptimiert eingespeist werden. Durch die so verringerte Einspeiseleistung zu Spitzenzeiten sinkt der Bedarf für den sonst notwendigen Netzausbau signifikant, insbesondere auf der Niederspannungsebene. …mehr »

Wachsender Markt für Stromspeicher zeigt neue Lösungen beim 8. StorageDay in Berlin

Solar-Contact-Index
Solar-Contact-Index zur Nachfrage von PV-Anlagen und PV-Stromspeicher, Grafik: DAA

Trotz anhaltender Flaute auf dem Markt für Photovoltaik-Anlagen steigt die Nachfrage nach Stromspeichern für Betreiber einer bereits vorhandenen Photovoltaik-Anlage. Dies zeigen die aktuellen Werte des SolarContact-Index, der im September eine deutliche Diskrepanz zum Online-Interesse an Vergleichsangeboten für die ausschließliche Installation einer Photovoltaik-Anlage feststellt. Während in diesem Bereich die Werte des SolarContact-Indexes deutlich unter dem Jahresdurchschnitt liegen, zeigt die Tendenz bei Stromspeichern nach oben.

Gute Zeiten für Spezial-Anbieter von Stromspeicher

Es sind also wohl gute Zeiten für Stromspeicher. Auch ohne relevante Veränderungen in Politik und Wirtschaft wächst das Interesse an Stromspeicher zur Nachrüstung von PV-Anlagen an. …mehr »

Power-to-Gas Anlage der WEMAG fit für den Regelenergiemarkt

PtG Aufbau Elektrolyseur
Montage des Elektrolyseurs der Power-to-Gas Anlage,, Foto: WEMAG AG

Es gibt eine neue Meldung meines Sponsors WEMAG AG zum Thema Energiespeicherung. Neben der seit knapp einem Jahr laufenden 5 MW Batterie in Schwerin, ist die die WEMAG AG auch an einer Power-to-Gas Anlage beteiligt, die nun für die Teilnahme am Markt für Sekundärregelenergie präqualifiziert ist. Die weltweit erste PtG-Anlage auf Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Basis speist das erzeugte Gas in das Erdgasverteilnetz ein. Ob die Erfahrungen ähnlich positiv sein werden wie bei dem Batteriespeicher, wird sich noch zeigen. Im folgenden die Meldung der WEMAG AG im Original:

Erste Strom zu Gas-Anlage dieser Art auf Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Basis weltweit

Die Strom zu Gas-Anlage der WEMAG hat sich für die Teilnahme am Markt für Sekundärregelenergie präqualifiziert. „Damit haben wir erneut ein gestecktes Ziel erreicht. Schon frühere Tests hatten gezeigt, dass der Elektrolyseur selbst sehr schnell hoch und runter geregelt werden kann, was die Voraussetzung für die Teilnahme am Regelenergiemarkt ist“, so Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG AG.

Die Anlage, die die Schweriner Energieversorgerin zusammen mit weiteren zwölf Partnern aus der Thüga-Gruppe betreibt, wird künftig vor allem negative Sekundär-Regelleistung bereitstellen. Das heißt, sie kann – wenn sich zu viel Strom im Netz befindet – die Lastabnahme des Elektrolyseurs auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers erhöhen. Die Anlage nimmt dann den Strom auf und wandelt ihn in Wasserstoff um. Damit trägt sie auch zur Stabilität des Stromnetzes bei. Die Vermarktung erfolgt über den Pool der Mainova AG, die Anlagensteuerung über den Übertragungsnetzbetreiber TenneT. …mehr »