Tag: stromsparen

Die Herausforderung den eigenen Stromverbrauch weiter zu senken

Stromkabel öfters mal rausziehen, Foto: pixabay.com An dieser Stelle gebe ich immer wieder Tipps zum Stromsparen, zeige besonders sparsame Produkte und Wege zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Auch Beispiele von energieeffizienten Unternehmen zeige ich hin und wieder. Nur von meinem eigenen Stromverbrauch war hier noch nicht die Rede. Das werde ich heute mal ändern, anlässlich meiner Teilnahme an der ENTEGA Stromsparchallenge. In einem Reihenhaus mit vier Personen bin ich im letzten Jahr auf einen Verbrauch von 2.800 kWh gekommen. In diesem Jahr dürfte es nochmal einiges weniger werden durch die vollständige Abschaltung eines Tiefkühlschrankes. Zum Vergleich der durchschnittliche Stromverbrauch in Privathaushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung wird bei Wikipedia mit 4.480 kWh angegeben. Mein Haushalt liegt damit fast 40% unter dem Durchschnitt in Deutschland und es gibt bei mir noch locker Potential nach unten, ohne im Alltag auf etwas verzichten zu müssen. weiterlesen ›

Eine private Energiesparberatung, die wärmstens zu empfehlen ist

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Gastbeitrag von Kathrin Hoffmann über ihre Erfahrung mit der Energieberatung in Hannover, zufällig auch eine Antwort oder Ergänzung zum Beitrag über das Stromsparpotential im Haushalt bei stromhaltig.de. Foto: Kathrin Hoffmann Wir hatten letzte Woche Besuch von einem Stromlotsen– so nennen sich die unabhängigen Energieberater, die Privathaushalte in und um Hannover in Sachen Stromsparen beraten. Obwohl wir in unserem 2-Personen-Haushalt bereits einen sehr geringen Stromverbrauch haben, konnten wir noch einiges dazu lernen. Wir hatten zwar schon eine Ahnung, was in unserem Haushalt viel oder wenig Energie verbraucht, doch erst seit letzter Woche wissen wir es genau. Der Stromlotse hat die Verbräuche aller Elektrogeräte und Lampen genau gemessen – sowohl im Betrieb als auch  im (scheinbar) ausgeschalteten Zustand und dabei gab es nicht nur für uns sondern auch für den Experten einige spannende Erkenntnisse. Stromsparpotenziale gibt es in jedem Haushalt Der Jahresstromverbrauch in einem 2-Personen-Haushalt liegt im Bundesdurchschnitt bei ca. 3.000 kWh. Da sind wir mit unseren 1.155 kWh im Jahr schon sehr sparsam. Der Grund dafür ist vermutlich, dass wir neben Kühlschrank und Waschmaschine keine weiteren großen Elektrogeräte wie Trockner, Geschirrspülmaschine oder Elektroherd besitzen, unser Wasser nicht elektrisch erwärmt wird und wir darüber hinaus recht bewusst mit unserem Stromverbrauch umgehen. Und trotzdem können wir unseren Verbrauch noch deutlich senken, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Die Energiesparberatung hat gezeigt, dass wir allein durch den Austausch alter Glühbirnen und Halogenstrahler, die vermehrte Nutzung moderner Geräte sowie das komplette Abschalten von Geräten bei Nichtnutzung einiges im Jahr sparen können. weiterlesen ›

Neue Stromspar-Aktion in Schleswig-Holstein hilft den Stromverbrauch um 10% zu reduzieren

Strom sparen! Initiativen und Kampagnen zur  Unterstützung bei der Einsparung von Strom in privaten Haushalten funktionieren am besten regional. Damit ist man den Menschen, die erreicht werden sollen, am nächsten. Landes- oder gar bundesweite Projekte ohne lokale Verankerung haben weniger Chancen auf einen Erfolg. So ist jedenfalls meine Beobachtung, auch wenn ich keinen Abschluss- oder Zwischenbericht von solchen Initiativen kenne. Diese lokalen Stromsparberatungen sind entweder zeitlich gebundene Projekte, oder wie der Klimaschutz-Fonds  proKlima in der Region Hannover (mein Bericht über dieses Beratungsangebot), auf längere Zeit angelegt. In dem Beispiel wird von Stromlotsen direkt in den Haushalten nach Einsparpotentialen gesucht, der Erfolg kann sich somit recht schnell nach der Beratung zeigen. Aktion stromabwärts für Stromsparer in Schleswig-Holstein Eine neue Aktion wurde gestern vom Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrum (SHeff-Z)  gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) gestartet. Die Aktion “stromabwärts!” wird gemeinsam mit 15 Stadt- und Gemeindewerke von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Randgebiet durchgeführt. Schirmherr der Aktion ist der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. weiterlesen ›

Suche nach energiesparenden Geschirrspülern zur IFA 2013

Siemens speedMatic Geschirrspüler mit Glanztrocknen und Energieeffizienzklasse A+++ -10%, Foto: Siemens Home

Siemens speedMatic Geschirrspüler mit Glanztrocknen und Energieeffizienzklasse A+++ -10%, Foto: Siemens Home

Die Suche nach den sparsamsten Haushaltsgeräten geht weiter, es gibt schließlich noch weitere Geräte, die interessant sind genauer betrachtet zu werden. Bisher waren die Waschmaschinen an der Reihe, mit der sparsamsten Waschmaschine und mit weiteren sehr sparsamen Geräten, sowie energiesparende Kühl- und Gefrierkombinationen. Die IFA 2013 rückt näher und einige neue Geräte werden von den Herstellern dort vorgestellt. Ich beschränke mich aber nicht alleine auf die Geräte, die zur IFA vorgestellt werden, wichtiger ist mir die sparsamsten Geräte auf dem Markt zu finden.

Energie sparen beim Geschirr spülen mit der Maschine

In diesem Beitrag wird es um Geschirrspüler gehen, einer der stillen und wichtigen Helfer im Haushalt. Ich möchte hier nicht die Diskussion anfangen was mehr Energie benötigt, Spülen von Hand oder mit der Maschine. In Familien kommt man heute kaum noch ohne diesen Helfer aus. Die Verbraucherinformationskampagne des Öko-Instituts e.V., EcoTopTen, gibt einige Tipps zum Geschirr spülen mit der Maschine. Die wichtigsten Tipps, den Energieverbrauch betreffend, sind:

Volle Ladung

Die meisten Maschinen bieten Platz für 12 Maßgedecke, dieser Platz sollte auch ausgenutzt werden, das heißt, erst einschalten, wenn der Geschirrspüler voll ist.

Richtige Programmwahl

Leichte Verschmutzungen können auch im Spar- oder Kurzprogramm und bei niedrigeren Temperaturen beseitigt werden. weiterlesen ›

Liste mit Hilfen zum Stromsparen bei Kühl- und Gefriergeräten im Alltag

Moderne Haushaltsgeräte

Neue Haushaltsgeräte sparen Strom und Geld, Grafik: Initiative EnergieEffizienz / dena

Zu den Geräten in privaten Haushalten die den meisten Strom benötigen gehören vor allem diejenigen, die Tag und Nacht und das ganze Jahr über laufen, also auch die Kühl- und Gefrierschränke, bzw. die Kombigeräte. Nicht nur beim Neukauf kann man bei diesen Geräten Strom einsparen, auch im Alltag gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, um den Stromverbrauch zu minimieren. Denn wenn die Preise für Strom steigen, sollte energiebewusstes Verhalten wichtiger werden.

Vor einem Jahr hatte ich ein paar Hinweise gegeben zum Stromsparen in der Urlaubszeit. Dieser Beitrag ist jetzt wieder aktuell, deshalb möchte hier wieder daran erinnern.

Stromsparen bei Kühl- und Gefrierschränken

Hier sind jetzt meine fünf Tipps für einen energiesparenden Betrieb von Kühl- und Gefrierschränken im Alltag:

1. Aufstellort nicht zu warm

Stehen Kühl- und Gefrierschränke in einer kühleren Umgebung, müssen sie weniger Arbeit verrichten, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Daher sollten sie nicht neben dem Herd, dem Geschirrspüler oder der Waschmaschine stehen und nicht der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Zusätzlich sollte das Gerät gut belüftet sein, damit die Wärme abgeführt werden kann.

Die Initiative EnergieEffizienz hat errechnet, dass die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad ungefähr drei Prozent Strom bei Gefriergeräten und sechs Prozent bei Kühlgeräten einspart.

weiterlesen ›

Neues Energielabel soll gesamten Stromverbrauch im Haushalt erfassen

Stromkosten sparen mit Energielabel

EU-Energielabel für einzelne Geräte hilft, Stromkosten zu sparen, Quelle: “Initiative EnergieEffizienz / dena”

Die Energieeffizienzklassen für einzelne elektrische Geräte kennen heute fast alle. Gerade bei Haushaltsgeräten haben sich die bekannten Energielabel durchgesetzt und sind mittlerweile ein wichtiger Faktor bei Kaufentscheidungen. Sie betreffen aber immer nur einzelne Geräte nach standardisierten Kriterien, nicht berücksichtigt wird der Einfluss der Nutzer und die Gesamtheit der elektrischen Geräte in einem Haus.

Thema Haus, dort gibt es auch eine Art Energielabel mit dem Energieausweis, mit zwei unterschiedlichen Verfahren. Einmal gibt es ein standardisiertes Rechenverfahren für das gesamte Haus, inklusive Hülle und Technik und zum anderen eine verbrauchsabhängige Berechnung, nur mit den real verbrauchten Werten.

Für die gesamten elektrischen Stromverbraucher im Haushalt gibt es keine Zahlen oder Rechenwege, um die Energieeffizienz des Haushaltes angeben zu können. Dabei wäre das fast wichtiger als die Angabe für ein einzelnes Gerät, wenn man an die zunehmende Anzahl von Stromverbrauchern in Privathaushalten betrachtet.

Neues Label soll Stromsparen im Privathaushalt erleichtern

Sogenannte Stromeffizienzklassen könnten künftig dabei helfen, für Privatpersonen im Haushalt den Gesamtstromverbrauch transparent zu machen, um dann die richtigen Maßnahmen zum Stromsparen zu ergreifen. Das neue Label wird in einem Forschungsprojekt unter der Leitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V entwickelt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

weiterlesen ›