Durch Photovoltaik gib es keinen teuren Spitzenlaststrom mehr

 Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen beschert der Strombörse Epexspot einen weiteren denkwürdigen Tag. Am heutigen Freitag drücken die niedrigen Strompreise zur Mittagszeit den Strompreis für die Spitzenlastzeit (Peakload, 8 bis 20 Uhr) auf den niedrigen Wert für die Grundlast (Baseload, 0-24 Uhr). Mit 4,715 Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis in der Spitzenlastzeit nur noch 0,5 Prozent über dem der Grundlastzeit (4,690 Cent pro Kilowattstunde).

Während der niedrigste Preis des Tages nachts in der Stunde ab 3 Uhr mit 3,501 Cent ermittelt wurde, steigt der Strompreis bis zur Stunde ab 8 Uhr auf 6,259 Cent an. Bis zur Stunde ab 13 Uhr fällt der Preis dann wieder auf 3,597 Cent in etwa auf nach Nachtniveau zurück um zum Abend hin in der Stunde ab 18 Uhr wieder auf 5,690 Cent anzusteigen.

Der Abstand zwischen dem Peakloadpreis und dem Baseloadpreis verringert sich seit ein paar Jahren aufgrund der preissenkenden Effekte der Photovoltaik zunehmend. Betreiber konventioneller Grundlastkraftwerke, die bisher mit teurem Spitzenlaststrom hohe Gewinne eingefahren haben, geraten durch den Preisverfall zunehmend unter Druck.

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Warum werden die Strompreise wieder erhöht?

Zum 1. März erhöhen 91 Versorger ihre Preise für Haushaltsstrom, zum 1. April weitere 62. Bereits in den Vormonaten hatten über 200 Grundversorger Preissteigerungen verkündet, so das Stromvergleichsportal Verivox. Im Durchschnitt nehmen die Preise um rund 3,4 Prozent zu. Einigen Versorgern dient der Ausbau der Erneuerbaren Energien als Begründung für Erhöhung, obwohl die EEG-Umlage im Vergleich zu 2011 nur um 0,06 Cent je Kilowattstunde gestiegen ist.

„Wenn Energieversorger die Preise aktuell anheben, lässt sich das nicht auf die Erneuerbaren Energien schieben“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Neben betriebswirtschaftlichen Gründen liegt es an steigenden Beschaffungskosten für fossile Energieträger und vor allem an steigenden Netznutzungsentgelten.“ Davon betroffen sind besonders Privathaushalte und der Mittelstand, die – im Gegensatz zur energieintensiven Industrie – nicht bei den Netzentgelten begünstigt sind.

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Was macht den Strompreis wirklich teurer?

Gruenspar.de

Von der Politik, bzw. von der Bundesregierung wird ja behauptet, dass die Erneuerbaren Energien den Strompreis schuld seien an dem Anstieg der Strompreise. Das Thema Strompreis und was ihn wirklich teurer macht hatte ich schon einige Male erwähnt und gezeigt, dass Solar- und Windstrom die Preise an der Strombörse senken. Und auch einige andere Blogs und Magazine hatten sich schon mit dem Strompreis befasst. Die richtig große Reichweite haben wir aber nicht.

Da ist es erfreulich, wenn sich ein bekanntes TV-Magazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit dem Thema befasst und die gestiegenen Kosten beim Namen nennt und wer von der Energiepolitik der Bundesregierung profitiert. Denn immer mehr große Energieverbraucher aus der Industrie können sich über Entlastungen bei der Stromrechnung freuen – subventioniert durch die kleinen, meist privaten Stromverbraucher. Diese Politik vermittelt bewusst ein falsches Bild von der Energiewende, um die Erneuerbaren Energien klein halten zu können.

Den Beitrag von der ARD-Sendung “Monitor” vom 02.02.2012 kann man leider nicht einbinden, daher nur ein Link.

via Singold-Bote bei Google+ und @Rcomerudi

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Solarstrom hat entlastende Preiseffekte

Es gibt immer weniger  Argumente für die Kritik am teuren Solarstrom, der angeblich die Preise für Strom erhöht.

Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse um bis zu zehn Prozent, zur Mittagszeit sogar um bis zu 40 Prozent. Das belegt eine Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergiesysteme (IZES gGmbH), Saarbrücken, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erstellt worden ist. Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen Euro – was einer Preisminderung von vier bis sechs Euro pro Megawattstunde entspricht. „Es wird viel über die Kosten des Solarstroms geredet“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die IZES-Studie zeigt, dass Solarstrom bereits heute auch entlastende Preiseffekte hat.“

Grund für den Preissenkungs-Effekt: Solarstrom wird zu Spitzen-Nachfragezeiten erzeugt – tagsüber, wenn Strom an der Börse am teuersten ist. Die IZES-Studie belegt, dass mit dem wachsenden Zubau an Solarstrom die Preise für sogenannten Peak-Strom (Peak = Spitze) in den Jahren 2007 bis 2011 kontinuierlich gesunken sind. Peak-Strom wird im Spothandel an der EPEX-Börse gehandelt, in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der Spothandel setzt den Preis für den gesamten Stromhandel in Deutschland, also auch für den Terminmarkt und OTC („Over the counter“)-Geschäfte.

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Wie finde ich einen neuen Stromanbieter?

Hierbei handelt es sich um einen bezahlten Artikel. Vom Kunden wurde nur das Thema vorgegeben, aber keine inhaltliche Aussage erkauft.

Zu Beginn des Jahres haben viele Stromversorger wieder einmal ihre Preise erhöht. Viele Verbraucher reagieren darauf und sehen sich nach einem neuen Anbieter für ihren Strom um. Die Auswahl ist riesig und wird immer größer – soll es nur ein Billig-Anbieter sein, wird Ökostrom gewünscht oder gar ein intelligenter Stromzähler mit variablem Tarif, wie z.B. bei jeda-energie?

Ein Vergleich der Stromanbieter nur über deren Informationen auf der Website kann unter Umständen schwierig sein. Möchte der Anbieter Vorkasse, wie lange ist die Mindest-Vertragsdauer, wie lange sind die Kündigungsfristen, wie lange bleibt der Preis garantiert stabil, gibt es ein Wechselprämie und was steht sonst noch in den Vertragsbedingungen? All das ist nur schwer zu vergleichen.

Hier helfen Online-Rechner für den Stromvergleich und bieten einen schnellen und kostenlosen Überblick über den aktuellen Markt. Doch hierbei muss  man aufpassen und eventuell mehrere Rechner befragen, denn diese sind nicht unabhängig, verdienen sie meist ihr Geld mit Provisionen. Stiftung Warentest hat im letzten Test der Stromvergleichsrechner herausgefunden, dass diese auch nicht immer verlässliche Zahlen liefern – und teilweise günstigere Angebote nicht gefunden werden.

Die Vergleichsrechner sollten wichtige Daten angeben, wie Vertragsdauer, Vorkasse, etc. Eine Filterung dieser Angaben sollte für die Nutzer möglich sein, um Ausschlusskriterien festlegen zu können und einen schnelleren Überblick über das Angebot zu erhalten. Dazu gehört auch die Auswahl von Ökostrom-Angeboten, damit die Preise für einen Ökostrom Vergleich angezeigt werden können. Zu beachten hierbei ist jedoch, dass bei den einzelnen Angeboten die Zertifizierung für den Ökostrom angegeben wird, um das Angebot besser vergleichen zu können.

Damit wird dem Strompreise vergleichen nichts mehr im Wege stehen und ein günstigeres und/ oder besseres Angebot für den Strom kann gefunden werden und für eine künftig zufriedene Versorgung mit Strom sorgen.

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Hoher Photovoltaik-Zubau hat immer weniger Auswirkung auf den Strompreis

 

Während im Jahre 2004 jedes weitere Gigawatt an installierter Photovoltaik-Leistung eine Erhöhung der EEG-Umlage um 0,12 Cent/ kWh zur Folge hatte, sind das im Jahr 2012 nur  noch 0,035 Cent/ kWh. Damit verringert sich der Einfluss der neuinstallierten Photovoltaik-Anlagen auf  die EEG-Umlage und auf den Strompreis. Dies war die Hauptaussage der Pressekonferenz des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. heute vormittag.

Der Industrieverband möchte damit eingreifen und Stellung beziehen in der öffentlichen Diskussion über die Photovoltaik als Kostentreiber durch die Erhöhung der Umlage. Von vielen Stromversorgern wird auch in diesem Jahr die Erhöhung der EEG-Umlage als Grund für die Steigerung der Strompreise angegeben. Dabei sind es nicht die 0,062 Cent/kWh mehr für die EEG-Umlage, sondern erhöhte Netznutzungsentgelte, die die Strompreise für Verbraucher ansteigen lassen.

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Schürt die dena Ängste vor der Energiewende?

Hoppla, gleich nach Weihnachten geht es los mit einer Hammermeldung. Die Deutsche Energie Agentur GmbH (dena) verbreitete heute die Meldung, dass sie von einer Steigerung der Strompreise um 20 Prozent bis 2020 ausgeht. Bedingt durch die Energiewende und dem damit notwendigen Umbau der Energieversorgung mit neuen Kraftwerken, neuen Stromnetzen und einem Ausbau mit Speichern werden die Kosten für Strom deutlich ansteigen.

Damit, so erscheint es mir, werden beim Verbraucher Ängste vor der Energiewende geschürt, anstatt dafür zu werben. Der Anstieg klingt enorm und erschreckend. Für viele Verbraucher könnte diese plakative Aussage doch abschreckend sein, wo doch für die meisten Menschen immer noch nur “Geiz ist Geil” zählt. Sie könnten sich damit gegen die Energiewende positionieren, da sie angeblich den Strompreis erhöht.

Das waren jedenfalls meine erste Gedanken. Dabei ist, wie eine kurze Recherche ergab, der Strompreis im Zeitraum 2000 – 2008 noch viel mehr angestiegen – um mindestens 25% (Quelle: Energiebörse Deutschland). Dann sind 20% bis 2020 doch akzeptabel, wie Ron Kirchner bei Twitter meinte? Immerhin ergab eine Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien eine hohe Akzeptanz der Bevölkerung für die Energiewende und damit verbundenen höheren Kosten.

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Einspeisung Erneuerbarer Energien ins Stromnetz wirkt preisdämpfend

Die zunehmende Einspeisung Erneuerbarer Energien ins Stromnetz wirkt sich auf dem Markt preisdämpfend aus. Das macht sich heute schon am Strompreis an der Börse bemerkbar. „Fakt ist, dass seit der Energiewende im Frühjahr die Börsenpreise für Strom stabil sind. Die Tendenz bei den Industriestrompreisen zeigt sogar nach unten“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, anlässlich der Veröffentlichung neuer Marktdaten. Im europäischen Vergleich bewegen sich die deutschen Industriestrompreise im Mittelfeld.

Der Strompreisindex des Verbandes der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) ist in diesem Monat erneut gefallen und liegt erstmals seit dem Atommoratorium im Frühjahr 2011 wieder auf einem Wert von unter 170 Punkten. Gleichzeitig sind aus der Industrie aber immer wieder Klagen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu hören, das den vorrangigen Marktzugang für regenerativen Strom und dessen Vergütungssätze regelt.

„Solche Klagen sind wenig nachvollziehbar. Schließlich kommen mit der ab Januar geltenden EEG-Novelle viele weitere Industriebetriebe in den Genuss von EEG-Vergünstigungen“, stellt Vohrer klar. Statt der für Privathaushalte geltenden knapp 3,6 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) wird die Umlage ab dem kommenden Jahr für noch mehr Großabnehmer auf bis zu 0,05 ct/kWh reduziert. weiterlesen ›

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Trägt die Regierungskoalition Hauptschuld an hoher EEG-Umlageprognose?

Die heute veröffentlichte EEG-Umlageprognose der Übertragungsnetzbetreiber ist auch das Ergebnis falscher politischer Weichenstellungen der Bundesregierung zugunsten der großen industriellen Stromverbraucher. Sie tauge jedoch nicht zur Panikmache über angeblich unkalkulierbare Kosten der Energiewende. Das erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in einer ersten Reaktion auf die heute veröffentlichte Vorausschau auf die EEG-Umlage für das Jahr 2013 und darüber hinaus.

Die Übertragungsnetzbetreiber haben heute bekannt gegeben, dass die prognostizierte Bandbreite für die EEG-Umlage im Jahr 2013 zwischen 3,66 und 4,74 ct/kWh liegen wird. Der untere Wert fällt nur unwesentlich höher als die für 2012 festgelegte EEG-Umlage (3,59 ct/kWh) aus.

“Ein Blick in das Zahlenwerk zeigt, dass der obere Prognosewert vor allem das Ergebnis einer breiten Begünstigung der Wirtschaft, großzügiger Liquiditätsreserve sowie von Mitnahmeeffekten durch die von der Koalition neu eingeführte Marktprämie ist”, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. weiterlesen ›

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Fragliche Annahmen der EU zur Strompreisentwicklung

Vom EU-Energiekommissar Günter Öttinger sind wir ja einiges gewohnt an Zumutungen. Aber dass sich in einem Szenario (von 7 verschiedenen) mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien der Strompreis bis 2030 verdoppeln soll, wie in einem Artikel der FAZ berichtet wird, ist doch etwas happig. Die Öffentlichkeit wird dies allein den erneuerbaren Energien und dem Klimaschutz zuschreiben. Schließlich geht das Szenario mit Weiterbetrieb der Kernkraft und Nutzung der CCS-Technologie von nur einem geringen Anstieg aus.

Es muss aber auch beachtet werden, welche Annahmen dahinter stecken. Denn in dem Artikel heißt es auch weiter, dass davon ausgegangen wird, dass der Strom aus erneuerbarer Energie nicht effizient gespeichert werden kann und es daher weiter konventionelle Kraftwerke geben muss, die allerdings nur mit einer geringen Auslastung von ca. 20 bis 50 Prozent betrieben werden. Diese Annahme ist äußerst zweifelhaft und wird von einigen Fachleuten in Frage gestellt, so der FAZ-Artikel ohne diese Fachleute zu benennen. weiterlesen ›

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