Tag: Strom

Die Liste der 5 Fallen beim Wechsel des Stromanbieters

Stromkosten, Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de Die angekündigten Erhöhungen der Strompreise zum neuen Jahr sind eigentlich Grund genug mal wieder über einen Wechsel des Stromanbieters nachzudenken. Man kann sich ja wenigstens mal informieren, ob es günstigere Angebote gibt – der Preis ist für die meisten Stromkunden schließlich immer noch wichtiger als die Quelle des Stroms oder gar die Qualität des Ökostroms. Also suche man sich einen der vielen Stromvergleichs-Rechner aus und dann den passenden Stromanbieter. Immerhin kann man durch den Vergleich von Stromanbietern einiges sparen. Aber da werden vor dem Blick auf die günstigsten Stromanbieter noch einige Fragen gestellt. Bei diesen Auswahlfeldern lauern noch ein paar Hindernisse und Fallstricke, die man beachten sollte, um hinterher nicht unzufrieden zu sein. Worauf ist beim Vergleich von Stromtarifen zu achten? weiterlesen ›

Variable Stromtarife und Smart-Meter müssen attraktiver werden

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de Der Einbau von Smart-Meter ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, nur bei Neubauten und Totalsanierungen müssen laut § 21b Abs. 3 EnWG seit Januar 2010 intelligente Zähler für den Strom- und Gasverbrauch kostenneutral eingebaut werden . Hierfür ist der Netzbetreiber zuständig, der nun zudem allen Kunden gesetzeskonforme Mindestlösungen anbieten muss (§ 21b Abs. 3b EnWG). Die gesetzliche Mindestlösung beinhaltet nur die Grundfunktionen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln zu können. Eine Fernauslesung ist hier nicht notwendig. (Auszug aus Wikipedia zu Intelligente Stromzähler) Wie kann man aber intelligente Stromzähler attraktiver und vor allem wirkungsvoller machen? Vor einem halben Jahr habe ich von einer  Studie berichtet, dass innerhalb eines Jahres gerade einmal knappe 3 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden konnte. Damit wird man sicher keine kostenneutrale und auch keine attraktive Lösung für den Kunden erreichen können. Auf andere Sorgen der Verbraucher möchte ich hier gar nicht erst eingehen. Ein Problem, das intelligente Stromzähler genauso haben wie die herkömmlichen Zähler, ist dass sie versteckt im Keller eingebaut sind oder auch hinter einer Tür und für den Nutzer kaum sichtbar sind oder kaum bis gar nicht beachtet werden. Vielleicht braucht es also eine neue Art der Visualisierung. Wenn der aktuelle Verbrauch sichtbar ist und man diesen wahrnimmt, bzw. beachtet, ohne dass er stört, wäre vielleicht einiges erreicht. weiterlesen ›

Beim Bundeswirtschaftsminister ist die Energiewende in den falschen Händen

Freunde der Energiewende werden unruhig, wenn sich der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zur Energiewende äußert. Jetzt will er sich verstärkt um die Energiewende kümmern, liest man z.B. im Energiewende-Ticker beim Wirtschaftsmagazin  Cleanthinking.de. Denn es weiß doch wohl jeder, dass der Herr Minister in der Stromversorgung am liebsten alles beim Alten gelassen hätte und erneuerbare Energien sollten sich, wenn überhaupt nur durch den Markt günstigere Preise durchsetzen. Aus diesem Grunde befürchten die Umweltverbände bei höherem Engagement des Ministers eher einen Rück- als einen Fortschritt bei der Energiewende. So hat Hubert Weinzierl, Präsident des Dachverbandes der deutschen Umwelt- und Naturschutzverbände DNR, vor einer „Energiewende rückwärts“ gewarnt. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und seine Vorgänger in den letzten Jahren eine ökologisch ausgerichtete Energiepolitik konsequent blockiert haben, sei die Ankündigung von Rösler, sich jetzt schwerpunktmäßig um die Energiewende kümmern zu wollen, eher eine Drohung als eine Hilfe. weiterlesen ›

Wie wird der künftige Strommarkt mit Reserven gestaltet sein?

Hochspannung auch in der Diskussion über die künftige Stromversorgung

Hochspannung auch in der Diskussion über die künftige Stromversorgung

Mit dem weiteren Ausbau des Anteils von erneuerbaren  Energien an der Stromversorgung muss man sich auch Gedanken machen über die Sicherung der Stromversorgung in Zeiten schlechten Wetters, in dem auch nicht ausreichend Wind weht. Wie kann ein Strommarkt aussehen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, der gleichzeitig eine sichere Stromversorgung gewährleistet? Kann der Markt so gestaltet sein, dass der Anteil an Strom aus nicht-erneuerbaren Energieträgern auch wirtschaftlich betrieben werden kann und Reserven immer vorhanden sind? Wie soll dieser Markt aussehen?

Diese Fragen werden momentan viel diskutiert, daher habe ich sie auf Anregung eines Lesers aufgenommen. Wer erneuerbare Energien sagt, muss auch die auch die Frage der Reserven beantworten.

Hintergrund der Diskussion

Hintergrund dieser Frage ist laut dem Beratungsunternehmen A.T. Kearney eine drohende Versorgungslücke, insbesondere in Süddeutschland:

Bis zum Jahr 2040 müssen in Deutschland mehr als 50 Gigawatt (GW) an Kraftwerksleistung zugebaut werden. Insbesondere in Süddeutschland gibt es aber bereits heute akuten Handlungsbedarf: Bis 2020 ist dort mit einer Versorgungslücke von 6 GW zu rechnen – selbst dann, wenn die verfügbaren Importkapazitäten genutzt werden. In Norddeutschland hingegen besteht bis nach 2020 noch kein Bedarf an zusätzlichen Erzeugungskapazitäten. Der Ausbau der Stromnetze, verfügbare wirtschaftliche Stromspeichermöglichkeiten und Maßnahmen zum Demand-Side-Management werden den Bedarf beim derzeitigen Marktdesign nicht kompensieren können. Hinzu kommt, dass der Ausbau der Wind- und Solarenergie die derzeitige Situation sogar noch verschärfen wird. Flexible Erzeugungskapazitäten wie Gas- und Dampf-Kombikraftwerke (GuD), die die Lücke schließen könnten, sind derzeit nicht wirtschaftlich. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Die Einführung eines wettbewerblichen Kapazitätsmarktes schafft neue Investitionsanreize und trägt so maßgeblich zum Gelingen der Energiewende bei.

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Urlaubszeit ist Stromsparzeit – schon ans abschalten gedacht?

Strom sparen, Quelle: Petra Bork  / pixelio.de

Strom sparen, Quelle: Petra Bork / pixelio.de

Warum sollte man in der Urlaubszeit so viel Strom verbrauchen, wie im restlichen Jahr? Wenn man verreist ist, benötigt man die vielen elektrischen Verbraucher nicht, warum sie also nicht ganz vom Netz nehmen? Im Yello Bloghaus hat man im passenden Beitrag zur Urlaubszeit errechnet, dass in drei Wochen bis zu 200 Kilowattstunden verbraucht werden, die locker (je nach Tarif) 50 Euro kosten können. Also lohnt es sich, mal vor der Abfahrt durch das Haus zu gehen und unnötige Verbraucher vom Netz zu nehmen.

Dieses hat man im Yello Bloghaus getan und ist auf einige Verbraucher gestossen, die man in der Urlaubszeit vom Netz nehmen kann. So können alle Geräte, die ständig Strom verbrauchen, auch wenn sie nicht benötigt werden, komplett vom Netz genommen werden. Alle Netzteile von Computer, Drucker, Halogenlampen, etc. können ausgeschaltet, bzw. deren Stecker gezogen werden. Dazu gehört auch das Modem, bzw. der W-Lan-Router, der auch viel Strom benötigt. weiterlesen ›

Wechselbereitschaft beim Strom ist deutlich angestiegen

Immer mehr Verbraucher wollen ihren Stromanbieter wechseln, so langsam scheint der Wettbewerb auf dem Markt der Stromanbieter Fahrt aufzunehmen. Nach einer Meldung im Bauletter-Blog, die Anfang April auch in vielen anderen Medien zu lesen war, wollen in diesem Jahr 35% der Kunden ihren Stromanbieter wechseln oder ziehen einen Wechsel ernsthaft in Erwägung.

Für die meisten Verbraucher ist der Preis ausschlaggebend, 90% der Befragten gaben an durch einen Wechsel Kosten sparen zu wollen. Mit großem Abstand folgten die Wünsche nach einem Tarif, der besser dem Verbrauch angepasst ist (60%) und nach einem Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien (37%).

Auch wenn der Wettbewerb vor allem über den Preis geht, versuchen die Stromversorger auch mit Zusatzleistungen ihre Kunden an sich zu binden. Gefragt sind unter anderem “ individuelle Energieberatung (46%), die Energieerzeugung zu Hause mittels Solar, Wind oder Geothermie (41%) und “Smart Home”-Lösungen, mit deren Hilfe sich der Verbrauch durch eine effizientere Steuerung senken lässt (40%). Allerdings wären lediglich 23% bereit, dafür mehr zu bezahlen oder könnten sich das zumindest vorstellen.”

Wer zu einem Ökostrom-Angebot wechseln möchte, sollte auf eines der Zertifizierungs-Label achten, die z.B. vom TÜV Süd oder TÜV Nord, von ok power oder der Grüner Strom Label. Bei allen gelten unterschiedliche Anforderungen, wie z.B. Investitionen in neue Anlagen.

Wechselwillige Verbraucher können einen  Gratis Strompreisvergleich online erstellen und Anbieter wecsheln. Um einen Überblick über die vielen Stromangebote mit Preisen, Konditionen und Stromarten zu erhalten, kann man einen Online Stromvergleich durchführen auf wechseln.de.

Auf diesen Seiten lässt sich in den meisten Fällen eine große Einsparung bei den Stromkosten ermitteln. Hilfreich für den Überblick über die vielen Stromanbieter sind nur die Vergleichsportale, dort findet kann man günstige Stromanbieter mit dem Stromrechner finden.

Weitere Einsparungen lassen sich dann durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz (effiziente Haushaltsgeräte, Energiesparlampen) oder Verhaltensänderungen, wie die vollständige Abschaltung der Geräte im Standby-Betrieb erzielen. Müssen alle Geräte wirklich ständig nebenbei laufen? Wäsche muss nur selten bei 90° gewaschen werden, eine Temperatur von 40° oder 60° ist meist ausreichend. Statt einem großen, überdimensionerten PC reicht meist ein sparsamer Laptop aus. Viele solcher Maßnahmen bewirken eine deutliche Einsparung, und machen unabhängig von weiteren Strompreiserhöhungen.