Tag: Strom

Vom Anbieter-Wirrwarr auf Wechselportalen und nachhaltigen Alternativen

Ein Gastbeitrag des energynet.de Partners Enspire Energie Von der Schwierigkeit geeignete Ökostromanbieter zu finden In den Medien wird ständig von steigenden Strompreisen gesprochen. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Verbrauchern, die sich nicht mit ihrem Stromanbieter befassen. Laut aktuellen Zahlen (09/2014) der Verbraucherzentrale NRW sind bundesweit knapp 37 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung. Jahrelang beziehen sie dort ihren Strom und nehmen hohe Preise in Kauf. Denn in der Regel ist die Grundversorgung die teuerste Variante Strom zu verbrauchen. Dabei bieten die meisten Grundversorger eine Vielzahl an günstigeren Tarifen an. Dafür muss der Verbraucher häufig nicht einmal selbst aktiv werden. Einige Anbieter versenden ein Tarifangebot zusammen mit der Bestätigung für die Grundversorgung, die einen Vorteil hat: Kurze Kündigungsfristen ermöglichen einen zeitnahen Wechsel. weiterlesen ›

Erster Stromspiegel bietet Vergleichswerte für unterschiedliche Haushaltstypen

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Auszug aus dem Stromspiegel 2014: Vergleichswerte für den Stromverbrauch, Grafik: CO2online Wie kann man seinen eigenen  Stromverbrauch einordnen? Ist er hoch, im Durchschnitt oder lebt man besonders sparsam? Diese Frage habe ich immer wieder versucht zu beantworten und ich habe mich gefragt, ob es nicht spielerische Ansätze gibt um das Ablesen des Stromzählers attraktiver zu machen. Die Angabe eines bundesweit ermittelten Durchschnitts-Stromverbrauch, je nach Haushaltsgröße, war mir nicht ausreichend genug. Dann gibt es ja, je nach Quelle, unterschiedliche Angaben zum durchschnittlichen Stromverbrauch. In den durchschnittlichen Stromverbrauch geht weder die Gebäudeart, die Wohnfläche, der Lebensstil noch der soziale Hintergrund ein. Bei der Anzahl der Personen spielt es außerdem eine Rolle, wie alt die Kinder im Haushalt sind. Jüngere Kinder gehen früher schlafen und haben weniger eigene elektrische Geräte. Einen anonymisierten Vergleich mit all den Faktoren würde ich mir wünschen. Dann kann ich wirklich sagen, ob mein Stromverbrauch für einen 4-Personen-Haushalt in einem Reihenhaus ohne elektrische Warmwasserbereitung, mit zwei Kindern unter zehn Jahren und sparsamer Lebensweise hoch, nur durchschnittlich oder besser als der Durchschnitt ist. weiterlesen ›

Eine private Energiesparberatung, die wärmstens zu empfehlen ist

Gastbeitrag von Kathrin Hoffmann über ihre Erfahrung mit der Energieberatung in Hannover, zufällig auch eine Antwort oder Ergänzung zum Beitrag über das Stromsparpotential im Haushalt bei stromhaltig.de. Foto: Kathrin Hoffmann Wir hatten letzte Woche Besuch von einem Stromlotsen– so nennen sich die unabhängigen Energieberater, die Privathaushalte in und um Hannover in Sachen Stromsparen beraten. Obwohl wir in unserem 2-Personen-Haushalt bereits einen sehr geringen Stromverbrauch haben, konnten wir noch einiges dazu lernen. Wir hatten zwar schon eine Ahnung, was in unserem Haushalt viel oder wenig Energie verbraucht, doch erst seit letzter Woche wissen wir es genau. Der Stromlotse hat die Verbräuche aller Elektrogeräte und Lampen genau gemessen – sowohl im Betrieb als auch  im (scheinbar) ausgeschalteten Zustand und dabei gab es nicht nur für uns sondern auch für den Experten einige spannende Erkenntnisse. Stromsparpotenziale gibt es in jedem Haushalt Der Jahresstromverbrauch in einem 2-Personen-Haushalt liegt im Bundesdurchschnitt bei ca. 3.000 kWh. Da sind wir mit unseren 1.155 kWh im Jahr schon sehr sparsam. Der Grund dafür ist vermutlich, dass wir neben Kühlschrank und Waschmaschine keine weiteren großen Elektrogeräte wie Trockner, Geschirrspülmaschine oder Elektroherd besitzen, unser Wasser nicht elektrisch erwärmt wird und wir darüber hinaus recht bewusst mit unserem Stromverbrauch umgehen. Und trotzdem können wir unseren Verbrauch noch deutlich senken, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Die Energiesparberatung hat gezeigt, dass wir allein durch den Austausch alter Glühbirnen und Halogenstrahler, die vermehrte Nutzung moderner Geräte sowie das komplette Abschalten von Geräten bei Nichtnutzung einiges im Jahr sparen können. weiterlesen ›

Die Liste der 5 Fallen beim Wechsel des Stromanbieters

Stromkosten, Quelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

Stromkosten, Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Die angekündigten Erhöhungen der Strompreise zum neuen Jahr sind eigentlich Grund genug mal wieder über einen Wechsel des Stromanbieters nachzudenken. Man kann sich ja wenigstens mal informieren, ob es günstigere Angebote gibt – der Preis ist für die meisten Stromkunden schließlich immer noch wichtiger als die Quelle des Stroms oder gar die Qualität des Ökostroms. Also suche man sich einen der vielen Stromvergleichs-Rechner aus und dann den passenden Stromanbieter.

Immerhin kann man durch den Vergleich von Stromanbietern einiges sparen. Aber da werden vor dem Blick auf die günstigsten Stromanbieter noch einige Fragen gestellt. Bei diesen Auswahlfeldern lauern noch ein paar Hindernisse und Fallstricke, die man beachten sollte, um hinterher nicht unzufrieden zu sein.

Worauf ist beim Vergleich von Stromtarifen zu achten?

weiterlesen ›

Variable Stromtarife und Smart-Meter müssen attraktiver werden

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de

Der Einbau von Smart-Meter ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, nur bei Neubauten und Totalsanierungen müssen laut § 21b Abs. 3 EnWG seit Januar 2010 intelligente Zähler für den Strom- und Gasverbrauch kostenneutral eingebaut werden . Hierfür ist der Netzbetreiber zuständig, der nun zudem allen Kunden gesetzeskonforme Mindestlösungen anbieten muss (§ 21b Abs. 3b EnWG). Die gesetzliche Mindestlösung beinhaltet nur die Grundfunktionen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln zu können. Eine Fernauslesung ist hier nicht notwendig. (Auszug aus Wikipedia zu Intelligente Stromzähler)

Wie kann man aber intelligente Stromzähler attraktiver und vor allem wirkungsvoller machen? Vor einem halben Jahr habe ich von einer  Studie berichtet, dass innerhalb eines Jahres gerade einmal knappe 3 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden konnte. Damit wird man sicher keine kostenneutrale und auch keine attraktive Lösung für den Kunden erreichen können. Auf andere Sorgen der Verbraucher möchte ich hier gar nicht erst eingehen.

Ein Problem, das intelligente Stromzähler genauso haben wie die herkömmlichen Zähler, ist dass sie versteckt im Keller eingebaut sind oder auch hinter einer Tür und für den Nutzer kaum sichtbar sind oder kaum bis gar nicht beachtet werden. Vielleicht braucht es also eine neue Art der Visualisierung. Wenn der aktuelle Verbrauch sichtbar ist und man diesen wahrnimmt, bzw. beachtet, ohne dass er stört, wäre vielleicht einiges erreicht.

weiterlesen ›

Beim Bundeswirtschaftsminister ist die Energiewende in den falschen Händen

Freunde der Energiewende werden unruhig, wenn sich der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zur Energiewende äußert. Jetzt will er sich verstärkt um die Energiewende kümmern, liest man z.B. im Energiewende-Ticker beim Wirtschaftsmagazin  Cleanthinking.de. Denn es weiß doch wohl jeder, dass der Herr Minister in der Stromversorgung am liebsten alles beim Alten gelassen hätte und erneuerbare Energien sollten sich, wenn überhaupt nur durch den Markt günstigere Preise durchsetzen.

Aus diesem Grunde befürchten die Umweltverbände bei höherem Engagement des Ministers eher einen Rück- als einen Fortschritt bei der Energiewende.

So hat Hubert Weinzierl, Präsident des Dachverbandes der deutschen Umwelt- und Naturschutzverbände DNR, vor einer „Energiewende rückwärts“ gewarnt. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und seine Vorgänger in den letzten Jahren eine ökologisch ausgerichtete Energiepolitik konsequent blockiert haben, sei die Ankündigung von Rösler, sich jetzt schwerpunktmäßig um die Energiewende kümmern zu wollen, eher eine Drohung als eine Hilfe.

weiterlesen ›