Tag: solarwirtschaft

Weiterbetrieb der Wagner Solar durch niederländischen Investor gesichert

Installation einer solarthtermischen Anlage, Foto: Wagner-Solar.com Vor einigen Wochen hatte ich einen gut gemeinten Vorschlag für die künftige Ausrichtung der insolventen Wagner Solar GmbH veröffentlicht. Dies war für den Fall der Übernahme des Unternehmens durch die Mitarbeiter gedacht. Es war auch ein Vorschlag für eine zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens. Heute habe ich eine passende Pressemeldung erhalten. Soweit, wie in dem Vorschlag, kam es nicht, denn seit dem 06.09.2014 ist der Geschäftsbetrieb der Wagner & Co Solartechnik GmbH auf eine Tochter der Sanderink Holding unter der Führung des niederländischen Unternehmers Gerard Sanderink übergegangen. Die Geschäftsbereiche Solarthermie, Photovoltaik und Montagesysteme wurden vollumfänglich übernommen und die Marke Wagner Solar wird fortgeführt. weiterlesen ›

Förderprogramm für Solarstrom-Speicher startet doch im Mai

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Solarstrom intelligent speichern und Netze entlasten, Quelle: BSW-Solar Was für ein hin und her, aber jetzt soll das bereits angekündigte Förderprogramm für Batteriespeicher doch zum 01. Mai starten. Im März noch sah es so aus, als könnte das Programm nicht zustande kommen, zumindest konnte Bundesumweltminister Peter Altmaier zur Konferenz in Düsseldorf keine positive Nachricht mitbringen. Die Solarbranche begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 1. Mai 2013 die Markteinführung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung zu fördern. Die Finanzierung des neuen Förderprogramms ist gesichert, wie heute vom Bundesumweltministerium bestätigt wurde. Künftig wird der Staat den Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen mit bis zu 660 Euro pro Kilowatt Solarstromleistung bezuschussen. Im ersten Jahr werden Fördermittel in einem Umfang von 25 Millionen Euro bereitgestellt und von der KfW Bankengruppe vergeben. Die Nutzung dezentraler Energiespeicher gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Batteriespeicher helfen, das sonnenscheinabhängige Solarstromangebot mittels Zwischenspeicherung an die individuelle Stromnachfrage anzupassen. Sie verringern so auch den Bedarf, die lokalen Stromnetze für die Aufnahme größerer Anteile Erneuerbarer Energien auszubauen. weiterlesen ›

Wer es ernst meint mit der Energiewende muss sie weiter entwickeln anstatt abzuwürgen

Solare Spitzenforschung in Deutschland, wie lange noch? Foto: BSW-Solar Die aktuelle Diskussion um das EEG muss man wohl in zwei Teile aufspalten. Es gibt die kurzfristige Diskussion, die für den Wahlkampf so schnell wie möglich eine Lösung zur Senkung der Strompreise, insbesondere über die EEG-Umlage, sucht. Auf der anderen Seite gibt es die weitergehenden Vorschläge für eine für eine Neugestaltung des EEG, bzw. für Änderungen im EEG. Bei den Vorschlägen mit kurzfristigen Änderungen sind naturgemäß überwiegend die politischen Parteien und Mandatsträger zu finden. Schließlich ist in diesem Jahr noch eine Bundestagswahl und Geschenke kommen bei den Wählern immer gut an, auch wenn eine Heizkostenbremse oder eine Benzinpreisbremse mehr Geld in das Portmonnaie der Wählerinnen und Wähler spülen würden. In meinem letzten Beitrag zum Thema EEG habe ich schon ausführlich erläutert, dass einiges verändert werden muss, um einen Fördermechanismus zu haben, der fit ist für den nächsten Schritt im Ausbau der erneuerbaren Energien. Es geht ja nicht nur um den Anstieg der EEG-Umlage und dem Rechenverfahren für die Höhe der EEG-Umlage. Wir alle, auch die Bundesregierung (zumindest auf dem Papier), haben ja größere Ziele. Es geht darum das Stromnetz und die Stromversorgung im allgemeinen fit zu machen für eine Zukunft mit allen Aufgaben, die dazu gehören. weiterlesen ›

Energieeffiziente Gebäudehülle sollte Vorrang vor Anlagentechnik haben

Passivhaus in Darmstadt, Quelle: Johannes Gerstenberg/ pixelio.de

Passivhaus in Darmstadt, Quelle: Johannes Gerstenberg/ pixelio.de

Es gibt glücklicherweise selten Meldungen, die bei mir heftige Widersprüche auslösen. Aber wenn ich selbst erkenne, dass zwei Branchen gegeneinander ausgespielt werden, um selbst Aufmerksamkeit für ein scheinbar vergessenes Thema zu erreichen, dann kann ich eine solche Meldung nicht unkommentiert lassen. Konkret geht es um die Presseinformation des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zu Sonnenhäuser, die besser für das Klima sein sollen als Passivhäuser.

Die Nutzung der Solarthermie ist, durch den Erfolg der Photovoltaik in den vergangenen Jahren, in der öffentlichen Wahrnehmung fast in Vergessenheit geraten. Dabei hat auch dieser Sektor ein Wachstum zu verzeichnen und die Anzahl der thermischen Solaranlagen auf den Hausdächern übersteigt in manchen Region die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen.

Doch jetzt möchte die Solarwirtschaft einen Schritt weiter gehen und das solare Heizen im Sonnenhaus als Standard etablieren. Dazu wurde eine Studie angefertigt, die besagt, dass Gebäude mit einem hohen Anteil an Solarenergie zur Heizung klimaschonender seien als Gebäude mit mehr Wärmedämmung. Als Beispiel wird dann folgende Aussage gemacht:

Ein Effizienzhaus 70 mit einer kombinierten Pellet- und Solarheizung, bei dem die Solarwärme-Anlage mindestens 60 Prozent des Raumwärme- und Warmwasserbedarfs abgedeckt, stößt nur 2 Kilogramm pro Quadratmeter Nutzfläche im Jahr aus. Der CO2-Ausstoß von einem Passivhaus vergleichbarer Größe mit Gastherme und Trinkwasser-Solaranlage liegt bei 6 Kilogramm – das ist die dreifache Menge.

Dass die Gebäudehülle und die Anlagentechnik gegeneinander ausgespielt werden können, liegt nun mal in der Natur der Energieeinsparverordnung (EnEV), die solche Rechenspiele zulässt. Im Einzelfall sind diese Abwägungen auch sehr sinnvoll für den Planer oder Bauherrn, aber in einer Verallgemeinerung halte ich dies für kritisch und nicht zielführend.

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Solarwärme und Solarstrom machen unabhängiger von steigenden Energiepreisen

Öl und Gas immer teurer, Quelle: BSW-Solar

Öl und Gas immer teurer, Quelle: BSW-Solar

Die Preise für Strom und fossile Brennstoffe wie Öl und Gas steigen stetig. Vor diesem Hintergrund bietet die Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme ein wachsendes Sparpotenzial für Haushalte.

Dies unterstreicht eine Studie des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE), die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Donnerstag anlässlich des Auftakts zur bundesweiten Woche der Sonne (4. bis 13. Mai) in Berlin vorstellte. An der Veranstaltung nahmen auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser, Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel und Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW, teil.

Mehr Energieunabhängigkeit für Verbraucher: Mit Solarstrom und Solarwärme können Haushalte schon heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren. Wie die IfnE-Studie ergab, kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt auf Jahressicht bis zu 40 Prozent seines Strombedarfs mithilfe der eigenen Solaranlage decken.

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Woche der Sonne wirbt für mehr Solarenergie

Woche der Sonne 2012Morgen beginnt wieder die Woche der Sonne, die in vielen Veranstaltungen vor Ort für die Nutzung der Sonnenenergie wirbt. Tausende Veranstaltungen in ganz Deutschland zeigen auf, dass sich mit Solarstrom oder Solarwärme in Haushalten Energie sparen lässt und diese zur Unabhängigkeit von Preissteigerungen, ob Öl, Gas oder Strom, beitragen.

Mehr Informationen zur Nutzung von Solarstrom und Solarwärme gibt es bei den bundesweit über 5.000 Veranstaltungen während der Woche der Sonne vom 4. bis 13. Mai 2012. Handwerksbetriebe, Kommunen, Vereine, Verbraucherzentralen, Energieberater, Schulen und Solarbegeisterte bieten ein vielfältiges Programm, z. B. Beratertage, Besichtigungen von Sonnenkraftwerken, Tage der offenen Tür, Probefahrten mit Solarmobilen, Erlebnisausflüge zu Erneuerbare-Energie-Projekten, bunte Solarfeste in Städten und Gemeinden sowie viele weitere Aktionen. Schirmherr der Aktionswoche ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

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