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Über den deutschen Photovoltaik Systemkomplettanbieter Conergy

Solaranlage mit Conergy PwerPlus Modulen auf einem Dach in Lübeck, Foto: Conergy Viele deutsche Solarunternehmen sind in Schwierigkeiten geraten in den letzten Monaten oder mussten Insolvenz anmelden. Hauptsächlich der Preisverfall für Solarmodule bereitete vielen Firmen große Probleme, aber auch die Diskussionen um das EEG und Kürzungen der Einspeisevergütung stellte viele Unternehmen vor Probleme. Viele große und bekannte Firmen sind in Schwierigkeiten geraten, mussten vielleicht schließen und, wenn sie noch existieren, sind sie heute im Besitz ausländischer Investoren. Nur wenige Firmen, die in so große Schwierigkeiten geraten sind, konnten sich durch Restrukturierungen und mit Hilfe der Banken vorerst retten wie Conergy. Zu Beginn in den 90er Jahren wurden Komponenten zugekauft und auf Privat- und Gewerbedächern, sowie in großen Solarparks montiert. Man entwickelte sich zwischendurch auch zu einem Handelshaus für Module, Wechselrichter und Gestellsysteme. Danach begann die eigene Herstellung dieser Komponenten. Heute werden, wenn ich es richtig gelesen habe, die Solarzellen für die Modulproduktion zugekauft und die Modulproduktion flexibel gestaltet. Conergy präsentiert sich heute auf dem Markt als kompletter Systemanbieter für private und gewerbliche Solaranlagen, sowie für schlüsselfertige Großanlagen auf freier Fläche. Dazu gehören umfangreiche Service-Angebote für Installateure und Endkunden. Es scheint als wäre das Unternehmen auf dem richtigen Wege. Ob es reichen wird, werden wir in der Zukunft sehen. weiterlesen ›

Die Liste der 5 häufigsten Fehler an Photovoltaikmodulen

Gruenspar.de

Partner-Beitrag der Envaris GmbH, Service-Dienstleisters für Photovoltaik-Anlage Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahre 2000 hat ein regelrechter Boom in der Photovoltaik-Branche stattgefunden. Dieser Boom brachte die Installation von derzeit mehr als 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen sowie einer Vielzahl an unterschiedlichen Photovoltaikmodulen mit sich. Wurden diese Photovoltaik-Anlagen anfangs noch als wartungsfrei und mit Aussagen wie: „Einmal installiert läuft die Anlage 20 Jahre und mehr ohne Probleme“ verkauft,  werden Serviceunternehmen wie die bundesweit agierende ENVARIS GmbH mittlerweile des Öfteren mit Problemen an Photovoltaik-Modulen konfrontiert. In den unten stehenden Punkten sind die von ENVARIS erfassten 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikmodulen aufgelistet: Welche Fehler treten häufig auf? 1. Zellbrüche Beispiel für einen Zellbruch, Quelle: Envaris GmbH Zellbrüche können als sichtbare Beschädigung oder als „unsichtbare“ Mikrorisse vorhanden sein. Die für das menschliche Auge meint nicht sichtbaren Mikrorisse können sich jedoch im Laufe des Anlagenbetriebes zu sichtbaren und schädlichen Zellbrüchen ausweiten. Einen negativen Einfluss auf die Modulleistung haben Zellbrüche immer dann, wenn Teile der Zelle elektrisch vom Rest der Zelle getrennt werden. Zum Einen produziert dann die betroffene Zelle proportional zu fehlenden Fläche weniger Strom, zum Anderen beeinflusst dies die Leistung des gesamten Strings. Je nach Größe des abgetrennten Bereichs kann dies zum Abschalten eines Modulteilstrings über die Bypass-Diode führen. Zellbrüche können bereits in der Produktion beim Herstellungsprozess auftreten aber auch beim Transport von Photovoltaikmodulen oder durch unsachgemäße Handhabung bei der Montage verursacht werden. In modernen Produktionslinien werden Zellbrüche mit Hilfe moderner Prüfmethoden wie Elektrolumineszenz erkannt und nicht an den Kunden ausgeliefert. Bei schlechtlaufenden Photovoltaikanlagen können derartige Fehler vom Fachmann durch Infrarotanalysen, Kennlinienmessungen oder mittels einer Elektrolumineszenzkamera detektiert werden. weiterlesen ›

Die fünf wichtigsten Tipps für den Kauf neuer Brennwerkessel

Meine-Heizung-kann-mehr: Kauf eines Brennwertkessel: Kosten und Ersparnis

Meine-Heizung-kann-mehr: Kauf eines Brennwertkessel: Kosten und Ersparnis

Alter Heizkessel raus, moderner Brennwertkessel rein. Immer mehr Hauseigentümer entscheiden sich für diesen Schritt, um Energie und Heizkosten zu sparen. 2011 haben laut dem Bundesverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) rund 420.000 Hauseigentümer einen Brennwertkessel gekauft. Das sind zwei Drittel der in Deutschland neu gekauften Wärmeerzeuger in Wohngebäuden. Brennwertgeräte holen mehr aus Energieträgern wie Gas oder Öl, weil sie auch die im Wasserdampf der Abgase versteckte Wärme nutzen.

„Wer über hohe Energiepreise stöhnt, sollte seinen alten Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der co2online gemeinnützige GmbH. Besonders energiesparend ist die Kombination mit einer Solaranlage für das warme Wasser.

Das Portal “Meine Heizung kann mehr” beantwortet für Hauseigentümer einige wichtige Fragen zu den Kosten, der Installation und der Auswahl des passenden Brennwertkessels. Die ersten fünf Fragen sind im folgenden aufgeführt:

1. Der alte Kessel funktioniert. Ist der Kauf eines Brennwertkessels dennoch sinnvoll?

Heizkessel sind in Deutschland im Schnitt 24 Jahre alt. Im Gegensatz zu Rotweinen erhöht sich ihre Qualität allerdings nicht mit zunehmendem Alter. Experten raten daher, den Heizkessel zu tauschen, wenn dieser länger als 15 Jahre in Betrieb ist. Im Vergleich zu einem alten Standardkessel kann ein Brennwertkessel pro Jahr zwischen zehn und 20 Prozent Energie sparen. Die Infografik zeigt: In einem Einfamilienhaus können 660 Euro Heizkosten pro Jahr gespart werden. Der Kauf eines Brennwertkessels rechnet sich so bereits nach sieben Jahren.

2. Wie teuer ist ein Brennwertkessel?

Die Preise für Gas-Brennwertkessel liegen zwischen 4.500 und 7.000 Euro (ohne Einbau). Öl-Brennwertkessel sind etwas teurer. Wird zusätzlich eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung installiert, muss mit Kosten zwischen 15.000 und 20.000 Euro gerechnet werden. Der Einspareffekt ist allerdings dann auch höher.

3. Worauf sollte beim Kauf eines Brennwertkessels geachtet werden?

Zunächst sollte der Wärmebedarf des Hauses vom Fachmann berechnet werden. Dieser dient als Grundlage für die benötigte Leistung des Heizkessels. Brennwertkessel können vom Keller bis zum Dach so gut wie überall installiert werden. Wandhängende Modelle sind sehr platzsparend. Bodenstehende Modelle brauchen mehr Platz, kommen aber ohne Überströmeinrichtungen aus, die den Brennwerteffekt beeinträchtigen können. Verbraucher sollten außerdem nicht nur auf hohe Wirkungsgrade im Brennerbetrieb achten. Da der Kessel oft in Betriebsbereitschaft ist – vor allem im Sommer – sollten Käufer auch die Stillstandsverluste bei der Auswahl berücksichtigen. Zusätzlich sollte eine stromsparende Hocheffizienzpumpe integriert sein.

4. Was ist bei der Installation wichtig?

Bei der Installation des Brennwertkessels sollte gleichzeitig ein so genannter hydraulischer Abgleich gemacht werden. Diese Optimierung der Heizanlage ist eine wichtige Voraussetzung für effizientes Heizen mit Brennwerttechnik. Sie sorgt dafür, dass sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt und das Heizungswasser langsam genug durch die Rohre strömt und entsprechend abkühlt. Je kühler das Heizwasser von den Heizkörpern in den Kessel zurückfließt, desto besser kühlt es dort die heißen Abgase und fördert den energiesparenden Brennwerteffekt. Mit dem WärmeCheck, einem kostenlosen Online-Ratgeber, können Hauseigentümer herausfinden, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich rechnet.

5. Gibt es weitere Besonderheiten beim Einbau eines Brennwertkessels?

Beim Heizen mit einem Brennwertkessel bildet sich Kondenswasser. Damit die entstehende Feuchtigkeit den Schornstein nicht schädigt, muss ein spezielles Kunststoff- oder Edelstahlrohr installiert werden. Dieses kann meist einfach in den vorhandenen Schornstein eingezogen werden. Darüber hinaus benötigt man einen Abwasseranschluss, da das anfallende Kondenswasser in die Kanalisation abgeführt werden muss. Der Ablaufschlauch lässt sich meistens problemlos an das vorhandene Abwassersystem anschließen.

Wann rechnen sich Solaranlage, Holzpelletheizung, Wärmepumpe?

Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat anhand eines unsanierten 150qm Einfamilienhaus* ausgerechnet, ab wann sich die neue Heizung mit erneuerbaren Energien rechnet. weiterlesen ›

Wissenswertes über Solaranlagen auf Eigenheimen

Bin über eine interessante Pressemeldung mit einer ausführliche Einführung von Solartechnik auf Eigenheimen gestoßen, die ich hier gerne wiedergeben möchte:

PhotovoltaikSolaranlagen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in allen Regionen Deutschlands groß genug für ein solares Strom- oder Wärmekraftwerk auf dem Hausdach. Die Schräge sollte zwischen Südost und Südwest ausgerichtet sein und möglichst nicht verschattet werden. Die beste Neigung liegt zwischen 20 Grad und 60 Grad.

Strahlungsintensität
Keineswegs lohnen sich Solaranlagen nur in sonnenverwöhnten, südlich gelegenen Ländern: Auch das mitteleuropäische Klima ist für Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) bestens geeignet. In Äquatornähe ist zwar der Anteil von direktem, nicht von Wolken und Nebel getrübten Sonnenlicht höher. Doch [W:Solarzellen] und [W:Solarkollektoren] können auch diffuses Licht nutzen. Niedrigtemperaturkollektoren liefern sogar nachts warmes Wasser. Außerdem: Fast alle Solarzellen erzielen um so höhere Wirkungsgrade, je kühler sie sind. Bei direkter Sonneneinstrahlung erzielt die Anlage zwar einen höheren Ertrag, der Wirkungsgrad sinkt jedoch, weil die Zellen viel heißer sind.

Ausrichtung, Neigung und Verschattung
Solaranlagen haben im günstigsten Fall eine Südausrichtung. Leichte Abweichungen nach Westen oder Osten führen kaum zu Einbußen. Auch eine reine Ost- oder Westausrichtung verringert den Ertrag um lediglich 20 Prozent vom Optimalwert. Bei der Installation von Photovoltaik ist die richtige Neigung wichtig – sie sollte zwischen 20 Grad und 60 Grad liegen. Von Süden abweichende Installationen können in beiden Fällen über eine Erhöhung der Kollektor- oder Modulfläche ausgeglichen werden. Fällt Schatten, durch Bäume, die Antenne oder den Kamin, auf Module oder Kollektoren verringert sich allerdings deren Leistungsfähigkeit. Besonders gravierend ist dies bei solarthermischen Anlagen.

Größe der Anlage
Bei einer photovoltaischen Anlage sollte der individuelle Energieverbrauch nicht ausschlaggebend für die Größe sein. Denn der gesamte Solar-Ertrag kann lukrativ ins Stromnetz eingespeist werden. Pro Kilowattstunden gibt es garantierte 43,01 57,4 Cent (bei max. 30 kW) vom Stromversorger. Zur Orientierung: Eine Solarstromanlage mit einer Fläche von zehn Quadratmetern deckt bei idealen Bedingungen den jährlichen Mindeststrombedarf einer Person. Zwanzig Quadratmeter sollten es mindestens sein. Und: Je größer die Abweichung nach Westen oder Osten, desto größer sollte die Anlage sein, um genügend Energie zu erzeugen. Bei einer solarthermischen Anlage reichen sechs Quadratmeter, um 60 Prozent des Warmwasserbedarfes eines Vier-Personen-Haushaltes zu decken.

Weitere Voraussetzungen
Bei Solarstrom-Anlagen muss in der Dachhaut eine Öffnung vorhanden sein, durch die sich das Modulanschlusskabel von außen nach innen führen lässt. Das kann etwa eine Lüftungspfanne sein. Derartige Öffnungen lassen sich auch nachträglich einbauen. Im Haus wird für die Installation des Wechselrichters eine etwa einen Quadratmeter große, leicht zugängliche Wandfläche benötigt. Liegt der Wechselrichter im Dachgeschoss, ist der Kabelverbrauch am geringsten. Auch zwei zusätzliche Zähler sind nötig – oder alternativ ein zusätzlicher Zählerkasten. Die in den Sonnenkollektoren erzeugte Wärme kann für das Brauchwasser und zur Beheizung genutzt werden. In einem Tauscher gibt das solar aufgeheizte Wasser seine Wärme an das Haussystem ab. Wird sie nicht unmittelbar benötigt muss die Energie in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert werden. Kollektoren, die die Dachhaut ersetzen, müssen dem Bedeckungsmaterial optisch, funktionell und statisch ebenbürtig sein.

Kauf und Installation
Ehe sich der Bauherr oder Renovierer für eine bestimmte Anlage entscheidet, sollte er mehrere Angebote von Herstellern einholen. Eine mehrjährige Garantie ist heute Standard. Die Installations- und Dacharbeiten sollten auch versierte Heimwerker besser einem [W:Elektroinstallateur] (Strom) bzw. einem [W:Heizungsinstallateur] (Wärme) überlassen – auch hier gilt: Nicht den Erstbesten beauftragen sondern vergleichen. Zu den beteiligten Gewerken gehört auch der Dachdecker: Er integriert die Solaranlage in die Eindeckung. Bei älteren Gebäuden vorher den Denkmalschutz um Zustimmung bitten. Achtung Heimwerker: Solarmodule und Solarzellen sind nicht begehbar! Photovoltaische Anlagen müssen dem Netzbetreiber gemeldet und gegebenenfalls von ihm abgenommen werden.

Quelle und mehr Information über Solartechnik, Solaranlage und Solarrechner finden Sie unter: www.dach.de/solar/solartechnik/

Frühjahr ist günstiger Zeitpunkt für neue Heizung mit Solaranlage

Die Zeiten für den Austausch alter Heizungen sind so günstig wie nie: Moderne und effiziente Heizungssysteme stehen zur Verfügung, durch hohe Energiepreise machen sich Einsparmaßnahmen schneller bezahlt und der Staat unterstützt die Investition mit attraktiven Förderungen. Wer jetzt zum Beispiel eine neue Heizung mit Solaranlage installiert, spart dauerhaft Energiekosten und hat schon in diesem Sommer genügend Solarenergie für warmes Wasser.

“Die Heizungsumstellung auf Brennwerttechnik mit Solaranlagen kann bis zu 30 Prozent Energiekosten einsparen. Bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 70er Jahren können das bis zu 1.000 Euro im Jahr sein”, erläutert Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Bei Heizölpreisen von über 80 Euro für 100 Liter muss ein Haushalt heute fast doppelt so viel für Heizung und Warmwasser zahlen wie noch vor 10 Jahren.

Investitionen in Solaranlagen für die Heizung und Trinkwassererwärmung werden vom Staat mit bis zu 105 Euro für jeden Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist derzeit nicht möglich. Deshalb werden besonders effiziente Anlagenkombinationen zum Beispiel mit Holzheizungen, Wärmepumpen oder Brennwertgeräten mit einem Extra-Zuschuss von 750 Euro belohnt.

Wichtig bei der Entscheidung für neue Energiespartechnik: Eine gute Energieberatung ist das A und O für jeden, der den Energieverbrauch seines Hauses senken will. Der Berater entdeckt womöglich Schwachstellen am Haus, wo sinnvoll mit wenig Aufwand zusätzlich viel gespart werden kann und er gibt Tipps für weitere Sanierungsoptionen. Denn: “Erneuerbare Energien sind vor allem in energieeffizienten Gebäuden wirtschaftlich. Eine Verbesserung der Wärmedämmung und damit eine Verringerung des Energiebedarfs ist deshalb im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizungsanlage sinnvoll”, so Felicitas Kraus.

Hinweise zur Beratersuche, Informationen zu den Förderprogrammen und Tipps zu Fragen rund um die Sanierung stehen im Internet unter www.zukunft-haus.info.