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Warum der Hype um Google Sunroof gut ist für die Energiewende

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über einen US-amerikanischen Stadt, Foto: pixabay/ Unsplash

Es wäre doch schön einfach, sich online die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überschlägig zu planen und gleich auch noch die Wirtschaftlichkeit angezeigt zu bekommen. Welche Kosten habe ich damit und wie viel Stromkosten kann ich durch den Eigenverbrauch einsparen? Den ersten Teil der Planung gibt es schon, wobei ich viele Daten zum Haus selbst eingeben muss. Viel Aufmerksamkeit bekommt nun ein neues Online-Angebot von Google, das Project Sunroof.

Das Google Project Sunroof (Link geht momentan nicht, aber die Beschreibung) soll jedem die Möglichkeit geben eine Photovoltaik-Anlage für das Haus zu planen und die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln. Es ist also eine Art Solarkataster, mit Daten aus Google Maps und Wetterdaten, das einem die Möglichkeit gibt das Potential der Solarenergie zu ermitteln ohne etwas über das Gebäude zu wissen – abgesehen von der Anschrift. Dachneigung und -ausrichtung sind dem System bereits bekannt. Die Größe der Anlage wird auch automatisch aus der Größe des Daches ermittelt. …mehr »

Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG,
Teil 1: „Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?

Team Bürgerwerke eG
Das Team der Bürgerwerke in Heidelberg, Foto: Bürgerwerke eG

Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Deshalb haben sich 29 Energiegenossenschaften der wachsenden Gemeinschaft der Bürgerwerke angeschlossen, um eine unabhängige Stromvermarktung aufzubauen.

Es sind die Bürger, die die Energiewende in den letzten Jahren entscheidend vorangebracht haben – ob als Hauseigentümer mit einer Solaranlage oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft. Doch die aktuellen Entwicklungen in der Energiepolitik erschweren dringend benötigte Bürgerbeteiligung: Solaranlagenbetreiber müssen auf den selbst erzeugten und direkt verbrauchten Strom eine Umlage zahlen, Energiegenossenschaften müssen in Ausschreibungswettbewerbe mit großen Energiekonzernen gehen. Eine Folge daraus ist, dass 2014 nur noch vereinzelt neue Energiegenossenschaften gegründet wurden. …mehr »

Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG,
Teil 2: „Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG

Bürgersolaranlage Neuler
Bürgersolaranlage Neuler auf einer Reithalle von Energiegenossenschaft Virngrund, Foto: Bürgerwerke eG

Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Was sind die aktuellen Herausforderungen und warum sollten sich die Energiebürger trotzdem nicht entmutigen lassen?

Der Erfolg der Energiewende in Bürgerhand

Viele Menschen in Deutschland erzeugen inzwischen ihre Energie selbst: als Hauseigentümer mit einer Solaranlage auf dem Dach, als Landwirt mit einer Biogasanlage auf dem Hof oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft, die zum Beispiel ein Windrad betreibt. Die Genossenschaften ermöglichen es einer großen Zahl von Bürgern, auch ohne eigenes Dach an der Energiewende teilzunehmen. …mehr »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. …mehr »

Über den deutschen Photovoltaik Systemkomplettanbieter Conergy

Conergy PwerPlus Solarmodule
Solaranlage mit Conergy PwerPlus Modulen auf einem Dach in Lübeck, Foto: Conergy

Viele deutsche Solarunternehmen sind in Schwierigkeiten geraten in den letzten Monaten oder mussten Insolvenz anmelden. Hauptsächlich der Preisverfall für Solarmodule bereitete vielen Firmen große Probleme, aber auch die Diskussionen um das EEG und Kürzungen der Einspeisevergütung stellte viele Unternehmen vor Probleme. Viele große und bekannte Firmen sind in Schwierigkeiten geraten, mussten vielleicht schließen und, wenn sie noch existieren, sind sie heute im Besitz ausländischer Investoren.

Nur wenige Firmen, die in so große Schwierigkeiten geraten sind, konnten sich durch Restrukturierungen und mit Hilfe der Banken vorerst retten wie Conergy. Zu Beginn in den 90er Jahren wurden Komponenten zugekauft und auf Privat- und Gewerbedächern, sowie in großen Solarparks montiert. Man entwickelte sich zwischendurch auch zu einem Handelshaus für Module, Wechselrichter und Gestellsysteme. Danach begann die eigene Herstellung dieser Komponenten.

Heute werden, wenn ich es richtig gelesen habe, die Solarzellen für die Modulproduktion zugekauft und die Modulproduktion flexibel gestaltet. Conergy präsentiert sich heute auf dem Markt als kompletter Systemanbieter für private und gewerbliche Solaranlagen, sowie für schlüsselfertige Großanlagen auf freier Fläche. Dazu gehören umfangreiche Service-Angebote für Installateure und Endkunden. Es scheint als wäre das Unternehmen auf dem richtigen Wege. Ob es reichen wird, werden wir in der Zukunft sehen.

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Die Liste der 5 häufigsten Fehler an Photovoltaikmodulen

Partner-Beitrag der Envaris GmbH, Service-Dienstleisters für Photovoltaik-Anlage

Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahre 2000 hat ein regelrechter Boom in der Photovoltaik-Branche stattgefunden. Dieser Boom brachte die Installation von derzeit mehr als 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen sowie einer Vielzahl an unterschiedlichen Photovoltaikmodulen mit sich. Wurden diese Photovoltaik-Anlagen anfangs noch als wartungsfrei und mit Aussagen wie: „Einmal installiert läuft die Anlage 20 Jahre und mehr ohne Probleme“ verkauft,  werden Serviceunternehmen wie die bundesweit agierende ENVARIS GmbH mittlerweile des Öfteren mit Problemen an Photovoltaik-Modulen konfrontiert.

In den unten stehenden Punkten sind die von ENVARIS erfassten 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikmodulen aufgelistet:

Welche Fehler treten häufig auf?

1. Zellbrüche

Beispiel für einen Zellbruch, Quelle: Envaris GmbH
Beispiel für einen Zellbruch, Quelle: Envaris GmbH

Zellbrüche können als sichtbare Beschädigung oder als „unsichtbare“ Mikrorisse vorhanden sein. Die für das menschliche Auge meint nicht sichtbaren Mikrorisse können sich jedoch im Laufe des Anlagenbetriebes zu sichtbaren und schädlichen Zellbrüchen ausweiten. Einen negativen Einfluss auf die Modulleistung haben Zellbrüche immer dann, wenn Teile der Zelle elektrisch vom Rest der Zelle getrennt werden. Zum Einen produziert dann die betroffene Zelle proportional zu fehlenden Fläche weniger Strom, zum Anderen beeinflusst dies die Leistung des gesamten Strings. Je nach Größe des abgetrennten Bereichs kann dies zum Abschalten eines Modulteilstrings über die Bypass-Diode führen.

Zellbrüche können bereits in der Produktion beim Herstellungsprozess auftreten aber auch beim Transport von Photovoltaikmodulen oder durch unsachgemäße Handhabung bei der Montage verursacht werden. In modernen Produktionslinien werden Zellbrüche mit Hilfe moderner Prüfmethoden wie Elektrolumineszenz erkannt und nicht an den Kunden ausgeliefert.

Bei schlechtlaufenden Photovoltaikanlagen können derartige Fehler vom Fachmann durch Infrarotanalysen, Kennlinienmessungen oder mittels einer Elektrolumineszenzkamera detektiert werden.

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