Schlagwort: solaranlage

Wann werden Blendgutachten für Solar-Anlagen benötigt?

Anzeige

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de

Gastbeitrag von Jakob Zehndorfer

Blendgutachten
Ermittlung des Blendzeitpunktes für ein Blendgutachten, Grafik: Jakob Zehndorfer

Ein Blendgutachten stellt fest, ob und wie lange es zu einer erheblichen Blendwirkung in Richtung der Anwohner oder Verkehrsteilnehmer kommt. Autofahrer, Flugzeug- und Hubschrauberpiloten, wie auch Lokführer der Bahn müssen „auf Sicht“ fahren können und andere Fahrzeuge, Schilder, Lichtsignale oder Hindernisse in Ihrem Weg erkennen. Bei starken Blendungen aus der Fahrtrichtung wird diese Fähigkeit so weit eingeschränkt, dass es zu gefährlichen Situationen kommen kann.

Anwohner haben in Ihren Schlafräumen, Wohnzimmern, Büros und dergleichen ein Recht darauf nicht unzumutbaren Belästigungen ausgesetzt zu sein. … den ganzen Artikel lesen »

Warum der Hype um Google Sunroof gut ist für die Energiewende

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über einen US-amerikanischen Stadt, Foto: pixabay/ Unsplash

Es wäre doch schön einfach, sich online die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überschlägig zu planen und gleich auch noch die Wirtschaftlichkeit angezeigt zu bekommen. Welche Kosten habe ich damit und wie viel Stromkosten kann ich durch den Eigenverbrauch einsparen? Den ersten Teil der Planung gibt es schon, wobei ich viele Daten zum Haus selbst eingeben muss. Viel Aufmerksamkeit bekommt nun ein neues Online-Angebot von Google, das Project Sunroof.

Das Google Project Sunroof (Link geht momentan nicht, aber die Beschreibung) soll jedem die Möglichkeit geben eine Photovoltaik-Anlage für das Haus zu planen und die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln. Es ist also eine Art Solarkataster, mit Daten aus Google Maps und Wetterdaten, das einem die Möglichkeit gibt das Potential der Solarenergie zu ermitteln ohne etwas über das Gebäude zu wissen – abgesehen von der Anschrift. Dachneigung und -ausrichtung sind dem System bereits bekannt. Die Größe der Anlage wird auch automatisch aus der Größe des Daches ermittelt. … den ganzen Artikel lesen »

Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG,
Teil 1: „Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?

Team Bürgerwerke eG
Das Team der Bürgerwerke in Heidelberg, Foto: Bürgerwerke eG

Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Deshalb haben sich 29 Energiegenossenschaften der wachsenden Gemeinschaft der Bürgerwerke angeschlossen, um eine unabhängige Stromvermarktung aufzubauen.

Es sind die Bürger, die die Energiewende in den letzten Jahren entscheidend vorangebracht haben – ob als Hauseigentümer mit einer Solaranlage oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft. Doch die aktuellen Entwicklungen in der Energiepolitik erschweren dringend benötigte Bürgerbeteiligung: Solaranlagenbetreiber müssen auf den selbst erzeugten und direkt verbrauchten Strom eine Umlage zahlen, Energiegenossenschaften müssen in Ausschreibungswettbewerbe mit großen Energiekonzernen gehen. Eine Folge daraus ist, dass 2014 nur noch vereinzelt neue Energiegenossenschaften gegründet wurden. … den ganzen Artikel lesen »

Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG,
Teil 2: „Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG

Bürgersolaranlage Neuler
Bürgersolaranlage Neuler auf einer Reithalle von Energiegenossenschaft Virngrund, Foto: Bürgerwerke eG

Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Was sind die aktuellen Herausforderungen und warum sollten sich die Energiebürger trotzdem nicht entmutigen lassen?

Der Erfolg der Energiewende in Bürgerhand

Viele Menschen in Deutschland erzeugen inzwischen ihre Energie selbst: als Hauseigentümer mit einer Solaranlage auf dem Dach, als Landwirt mit einer Biogasanlage auf dem Hof oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft, die zum Beispiel ein Windrad betreibt. Die Genossenschaften ermöglichen es einer großen Zahl von Bürgern, auch ohne eigenes Dach an der Energiewende teilzunehmen. … den ganzen Artikel lesen »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. … den ganzen Artikel lesen »

Über den deutschen Photovoltaik Systemkomplettanbieter Conergy

Conergy PwerPlus Solarmodule
Solaranlage mit Conergy PwerPlus Modulen auf einem Dach in Lübeck, Foto: Conergy

Viele deutsche Solarunternehmen sind in Schwierigkeiten geraten in den letzten Monaten oder mussten Insolvenz anmelden. Hauptsächlich der Preisverfall für Solarmodule bereitete vielen Firmen große Probleme, aber auch die Diskussionen um das EEG und Kürzungen der Einspeisevergütung stellte viele Unternehmen vor Probleme. Viele große und bekannte Firmen sind in Schwierigkeiten geraten, mussten vielleicht schließen und, wenn sie noch existieren, sind sie heute im Besitz ausländischer Investoren.

Nur wenige Firmen, die in so große Schwierigkeiten geraten sind, konnten sich durch Restrukturierungen und mit Hilfe der Banken vorerst retten wie Conergy. Zu Beginn in den 90er Jahren wurden Komponenten zugekauft und auf Privat- und Gewerbedächern, sowie in großen Solarparks montiert. Man entwickelte sich zwischendurch auch zu einem Handelshaus für Module, Wechselrichter und Gestellsysteme. Danach begann die eigene Herstellung dieser Komponenten.

Heute werden, wenn ich es richtig gelesen habe, die Solarzellen für die Modulproduktion zugekauft und die Modulproduktion flexibel gestaltet. Conergy präsentiert sich heute auf dem Markt als kompletter Systemanbieter für private und gewerbliche Solaranlagen, sowie für schlüsselfertige Großanlagen auf freier Fläche. Dazu gehören umfangreiche Service-Angebote für Installateure und Endkunden. Es scheint als wäre das Unternehmen auf dem richtigen Wege. Ob es reichen wird, werden wir in der Zukunft sehen.

… den ganzen Artikel lesen »