Tag: smart-meter

Spielerisch den Stromverbrauch vergleichen und reduzieren

Social Metering bei GreenPocket, Foto: GreenPocket Vor zehn Tagen hatte ich einen Beitrag geschrieben über die Attraktivität von Stromzählern und über die Schwierigkeit den Stromverbrauch mit anderen zu vergleichen. Ein Vergleich mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch ist ein Anfang, aber sich mit anderen aus dem gleichen sozialen Umfeld zu vergleichen wäre doch hilfreicher. Gerade im Stromverbrauch macht das mit Sicherheit einen Unterschied. Aber wer spricht schon über den eigenen Energieverbrauch und fragt seine Freunde “Was verbraucht Dein Haus/ Deine Wohnung denn so?”? Beim Auto sind solche Fragen doch sicher häufiger zu hören. Spielerisch den Stromverbrauch mit Freunden teilen Da ich auch über Gamification als Unterstützung beim Strom sparen geschrieben habe, also über spielerisches sparen, hatte mich GreenPocket angeschrieben, ein Anbieter von Software für Smart Home und Smart Metering Produkten. Sie bieten bereits ein Modul an, um den Stromverbrauch mit den Freunden bei Facebook zu teilen – es nennt sich “Social Metering”. Diese App dient nicht nur dem Vergleich mit den Freunden, mit ihrer Hilfe beschäftigt man sich spielerisch mit dem Thema Energieverbrauch und wird motiviert sparsamer zu leben. weiterlesen ›

Test-Haushalte für Strommeßgeräte gesucht

Gruenspar.de

Stromverbrauch messen und Stromkosten senken, Foto: pixabay.com Die auf die Information und Beratung privater Haushalte ausgerichtete Kampagne “Die Stromsparinitiative” sucht 30 Haushalte, die mit moderner Energiemesstechnik über zwei Wochen den heimischen Stromverbrauch aufzeichnen und über ihre Erfahrungen mit Anschluss, Handhabung und Nutzung der Geräte berichten. In Kooperation mit denUnternehmen Conrad, Discovergy und Wattcher wird den Haushalten für den Praxistest kostenlos je eine von drei unterschiedlichen Technologien zum Messen des Stromverbrauchs zur Verfügung gestellt, die sie über den Testzeitraum hinaus behalten dürfen. weiterlesen ›

Variable Stromtarife und Smart-Meter müssen attraktiver werden

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de

Der Einbau von Smart-Meter ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, nur bei Neubauten und Totalsanierungen müssen laut § 21b Abs. 3 EnWG seit Januar 2010 intelligente Zähler für den Strom- und Gasverbrauch kostenneutral eingebaut werden . Hierfür ist der Netzbetreiber zuständig, der nun zudem allen Kunden gesetzeskonforme Mindestlösungen anbieten muss (§ 21b Abs. 3b EnWG). Die gesetzliche Mindestlösung beinhaltet nur die Grundfunktionen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln zu können. Eine Fernauslesung ist hier nicht notwendig. (Auszug aus Wikipedia zu Intelligente Stromzähler)

Wie kann man aber intelligente Stromzähler attraktiver und vor allem wirkungsvoller machen? Vor einem halben Jahr habe ich von einer  Studie berichtet, dass innerhalb eines Jahres gerade einmal knappe 3 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden konnte. Damit wird man sicher keine kostenneutrale und auch keine attraktive Lösung für den Kunden erreichen können. Auf andere Sorgen der Verbraucher möchte ich hier gar nicht erst eingehen.

Ein Problem, das intelligente Stromzähler genauso haben wie die herkömmlichen Zähler, ist dass sie versteckt im Keller eingebaut sind oder auch hinter einer Tür und für den Nutzer kaum sichtbar sind oder kaum bis gar nicht beachtet werden. Vielleicht braucht es also eine neue Art der Visualisierung. Wenn der aktuelle Verbrauch sichtbar ist und man diesen wahrnimmt, bzw. beachtet, ohne dass er stört, wäre vielleicht einiges erreicht.

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Stromkunden brauchen ein neues Profil

Smart-Meter, Bild: Thorsten Zoerner

Smart-Meter, Bild: Thorsten Zoerner

Gastbeitrag von Thorsten Zoerner, von blog.stromhaltig.de

Gerade die privaten Haushalte waren aus Sicht der Stromlieferanten lange Zeit lediglich Messstellen, die jährlich einen Verbrauch meldeten. Die Umsetzung der Energiewende wird in den kommenden Jahren jedoch dazu führen, dass hier ein Umdenken einsetzen wird, welches das Verhältnis zwischen Lieferanten und Kunden grundlegend verändern wird. Nicht nur die Stromproduktion ändert sich, sondern auch die Abnahme ist einem Wandel unterzogen.

Haben Sie einen Smart-Meter zu Hause? Warum?

Ja, wer seinen eigenen Stromverbrauch kennt, der kann sein Verhalten besser darauf abstimmen. Stromverbraucher können identifiziert werden und ohne Komfortverlust können bestimmte Verbräuche prognostiziert werden. Ein Beispiel ist der Kühlschrank. Dieser wird auch bei einer hohen Effizienzklasse, je nach Raumtemperatur mehr oder weniger Strom verbrauchen. Kennt man die Raumtemperatur kann man ohne Probleme das regelmäßige Einschalten des Kompressors auf die Sekunde genau vorhersagen. Eine Prognose, die dank der Feinheit eines Smart-Meter sogar die Einschalten des Kühlschranklichtes, und damit das Öffnen der Tür, berücksichtigt. Ähnliche Zusammenhänge lassen sich für viele Verbraucher aus den Daten erkennen. Zusammengefasst entsteht ein typisches Bild des Stromverbrauches eines Haushaltes.

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Praxistest mit Smart-Meter erbringt nur geringe Stromersparniss

Dass sich mit Smart-Meter alleine nicht sehr viel Strom einsparen lässt, hatte ich schon mehrfach dargelegt, z.B, in diesem Artikel. Aber bisher war ich von einer Einsparung von 10 bis 15% ausgegangen. Wie sind die, in dem Praxisversuch von CO2-online, ermittelten 2,9% einzuordnen? Ist die Einsparung hoch, im Vergleich zum allgemeinen Stromverbrauch, der im gleichen Zeitraum gestiegen ist, oder ist er, in Anbetracht der notwendigen Investition, gering?

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Rund 500 Haushalte haben deutschlandweit im Rahmen eines Praxistests ein intelligentes Energiesparsystem erprobt und gezeigt, dass innovative Technik im Alltag Energie und Geld sparen kann. So reduzierten die Testhaushalte ihren Stromverbrauch im Jahr 2010 gegenüber 2009 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt stieg der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum hingegen an, wie Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums belegen (Energiedaten 2011). Der Praxistest wurde von der gemeinnützigen co2online GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (izes) durchgeführt. Der Abschlussbericht ist ab sofort auf www.energiesparclub.de und auf www.izes.de abrufbar.

Energiesparsystem verbindet Hardware mit Software

Das getestete Energiesparsystem kombiniert intelligente Verbrauchszähler, sogenannten Smart Meter, mit dem Energiesparkonto, einer webbasierten Energieberatungssoftware von co2online. Die Verbrauchsdaten der Haushalte werden automatisch ins Energiesparkonto übertragen, das den Energieverbrauch interaktiv bilanziert und bewertet sowie Handlungsoptionen direkt aufzeigt.

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Fragen und Antworten zu intelligenten Stromnetzen mit erneuerbaren Energien

Für die Beantwortung meiner Fragen zu intelligenten Stromnetzen bedanke ich mich bei Jörg Busse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommuniktaion von der EnBW Regional AG

Das intelligente Stromnetz der EnBW AG

Was sind intelligente Netze?
In Diskussionen tauchen immer wieder verschiedene Vorstellungen über intelligente Stromnetze auf. Was verbirgt sich hinter dem Smart-Grid oder den intelligenten Netzen?

Anlagen, die aus regenerativen Energiequellen Strom erzeugen, erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom.  Der Anteil der erneuerbaren Energien im deutschen Strommix soll in den nächsten Jahren weiter signifikant steigen. Das sorgt in der Energieversorgung für einen Paradigmenwechsel und führt im Bereich der Stromnetze zu einem fundamentalen Wandel. War die Stromproduktion bisher verbrauchsorientiert, so muss der Energieverbrauch in Zukunft so gesteuert werden, dass die Energie aus erneuerbaren Quellen dann genutzt wird, wenn sie zur Verfügung steht. Energiewirtschaft und Konsumenten stehen hier gleichermaßen vor großen Herausforderungen.

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