Tag: smart-meter

Test-Haushalte für Strommeßgeräte gesucht

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de

Stromverbrauch messen und Stromkosten senken, Foto: pixabay.com Die auf die Information und Beratung privater Haushalte ausgerichtete Kampagne “Die Stromsparinitiative” sucht 30 Haushalte, die mit moderner Energiemesstechnik über zwei Wochen den heimischen Stromverbrauch aufzeichnen und über ihre Erfahrungen mit Anschluss, Handhabung und Nutzung der Geräte berichten. In Kooperation mit denUnternehmen Conrad, Discovergy und Wattcher wird den Haushalten für den Praxistest kostenlos je eine von drei unterschiedlichen Technologien zum Messen des Stromverbrauchs zur Verfügung gestellt, die sie über den Testzeitraum hinaus behalten dürfen. weiterlesen ›

Variable Stromtarife und Smart-Meter müssen attraktiver werden

Projekt Lastspitze zur Visualisierung von Ort und Höhe des Stromverbrauchs, Foto: www.explosure.de Der Einbau von Smart-Meter ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, nur bei Neubauten und Totalsanierungen müssen laut § 21b Abs. 3 EnWG seit Januar 2010 intelligente Zähler für den Strom- und Gasverbrauch kostenneutral eingebaut werden . Hierfür ist der Netzbetreiber zuständig, der nun zudem allen Kunden gesetzeskonforme Mindestlösungen anbieten muss (§ 21b Abs. 3b EnWG). Die gesetzliche Mindestlösung beinhaltet nur die Grundfunktionen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln zu können. Eine Fernauslesung ist hier nicht notwendig. (Auszug aus Wikipedia zu Intelligente Stromzähler) Wie kann man aber intelligente Stromzähler attraktiver und vor allem wirkungsvoller machen? Vor einem halben Jahr habe ich von einer  Studie berichtet, dass innerhalb eines Jahres gerade einmal knappe 3 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden konnte. Damit wird man sicher keine kostenneutrale und auch keine attraktive Lösung für den Kunden erreichen können. Auf andere Sorgen der Verbraucher möchte ich hier gar nicht erst eingehen. Ein Problem, das intelligente Stromzähler genauso haben wie die herkömmlichen Zähler, ist dass sie versteckt im Keller eingebaut sind oder auch hinter einer Tür und für den Nutzer kaum sichtbar sind oder kaum bis gar nicht beachtet werden. Vielleicht braucht es also eine neue Art der Visualisierung. Wenn der aktuelle Verbrauch sichtbar ist und man diesen wahrnimmt, bzw. beachtet, ohne dass er stört, wäre vielleicht einiges erreicht. weiterlesen ›

Stromkunden brauchen ein neues Profil

Smart-Meter, Bild: Thorsten Zoerner

Smart-Meter, Bild: Thorsten Zoerner

Gastbeitrag von Thorsten Zoerner, von blog.stromhaltig.de

Gerade die privaten Haushalte waren aus Sicht der Stromlieferanten lange Zeit lediglich Messstellen, die jährlich einen Verbrauch meldeten. Die Umsetzung der Energiewende wird in den kommenden Jahren jedoch dazu führen, dass hier ein Umdenken einsetzen wird, welches das Verhältnis zwischen Lieferanten und Kunden grundlegend verändern wird. Nicht nur die Stromproduktion ändert sich, sondern auch die Abnahme ist einem Wandel unterzogen.

Haben Sie einen Smart-Meter zu Hause? Warum?

Ja, wer seinen eigenen Stromverbrauch kennt, der kann sein Verhalten besser darauf abstimmen. Stromverbraucher können identifiziert werden und ohne Komfortverlust können bestimmte Verbräuche prognostiziert werden. Ein Beispiel ist der Kühlschrank. Dieser wird auch bei einer hohen Effizienzklasse, je nach Raumtemperatur mehr oder weniger Strom verbrauchen. Kennt man die Raumtemperatur kann man ohne Probleme das regelmäßige Einschalten des Kompressors auf die Sekunde genau vorhersagen. Eine Prognose, die dank der Feinheit eines Smart-Meter sogar die Einschalten des Kühlschranklichtes, und damit das Öffnen der Tür, berücksichtigt. Ähnliche Zusammenhänge lassen sich für viele Verbraucher aus den Daten erkennen. Zusammengefasst entsteht ein typisches Bild des Stromverbrauches eines Haushaltes.

weiterlesen ›

Praxistest mit Smart-Meter erbringt nur geringe Stromersparniss

Dass sich mit Smart-Meter alleine nicht sehr viel Strom einsparen lässt, hatte ich schon mehrfach dargelegt, z.B, in diesem Artikel. Aber bisher war ich von einer Einsparung von 10 bis 15% ausgegangen. Wie sind die, in dem Praxisversuch von CO2-online, ermittelten 2,9% einzuordnen? Ist die Einsparung hoch, im Vergleich zum allgemeinen Stromverbrauch, der im gleichen Zeitraum gestiegen ist, oder ist er, in Anbetracht der notwendigen Investition, gering?

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Rund 500 Haushalte haben deutschlandweit im Rahmen eines Praxistests ein intelligentes Energiesparsystem erprobt und gezeigt, dass innovative Technik im Alltag Energie und Geld sparen kann. So reduzierten die Testhaushalte ihren Stromverbrauch im Jahr 2010 gegenüber 2009 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt stieg der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum hingegen an, wie Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums belegen (Energiedaten 2011). Der Praxistest wurde von der gemeinnützigen co2online GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (izes) durchgeführt. Der Abschlussbericht ist ab sofort auf www.energiesparclub.de und auf www.izes.de abrufbar.

Energiesparsystem verbindet Hardware mit Software

Das getestete Energiesparsystem kombiniert intelligente Verbrauchszähler, sogenannten Smart Meter, mit dem Energiesparkonto, einer webbasierten Energieberatungssoftware von co2online. Die Verbrauchsdaten der Haushalte werden automatisch ins Energiesparkonto übertragen, das den Energieverbrauch interaktiv bilanziert und bewertet sowie Handlungsoptionen direkt aufzeigt.

weiterlesen ›

Fragen und Antworten zu intelligenten Stromnetzen mit erneuerbaren Energien

Für die Beantwortung meiner Fragen zu intelligenten Stromnetzen bedanke ich mich bei Jörg Busse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommuniktaion von der EnBW Regional AG

Das intelligente Stromnetz der EnBW AG

Was sind intelligente Netze?
In Diskussionen tauchen immer wieder verschiedene Vorstellungen über intelligente Stromnetze auf. Was verbirgt sich hinter dem Smart-Grid oder den intelligenten Netzen?

Anlagen, die aus regenerativen Energiequellen Strom erzeugen, erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom.  Der Anteil der erneuerbaren Energien im deutschen Strommix soll in den nächsten Jahren weiter signifikant steigen. Das sorgt in der Energieversorgung für einen Paradigmenwechsel und führt im Bereich der Stromnetze zu einem fundamentalen Wandel. War die Stromproduktion bisher verbrauchsorientiert, so muss der Energieverbrauch in Zukunft so gesteuert werden, dass die Energie aus erneuerbaren Quellen dann genutzt wird, wenn sie zur Verfügung steht. Energiewirtschaft und Konsumenten stehen hier gleichermaßen vor großen Herausforderungen.

weiterlesen ›

Variable Stromtarife und ihre Bedeutung für die Gebäudetechnik

Mit der Einleitung der Energiewende geht eine grundlegende Veränderung der Energieinfrastruktur einher. Bisher waren die Positionen klar verteilt: Die Kraftwerke lieferten den Strom und die Endverbraucher konsumierten. In Zukunft werden die Gebäude aber vermehrt auch zu Stromproduzenten. Dies geschieht z.B. durch Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerke. Diese zunehmende dezentrale Energieerzeugung macht allerdings die zeitliche und regionale Steuerung der Stromproduktion zu einer großen Herausforderung. Das Gebäude der Zukunft übernimmt hier eine wichtige Aufgabe innerhalb des Stromnetzes.

Welche Möglichkeiten und Chancen intelligente und vernetzte Gebäude in diesem Zusammenhang bieten, zeigt die Light+Building, die weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main. Vom 15. bis zum 20. April präsentieren mehr als 2.100 Aussteller ihre Neuheiten in den Bereichen Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen. Neben dem umfassenden Produktangebot demonstriert die Sonderschau im Außengelände „Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“ wie zukunftsweisendes Energiemanagement funktioniert.

Im Stromnetz der Zukunft mit einem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien wird eine wichtige Aufgabe darin bestehen, Spannungsspitzen oder –einbrüche zu verhindern. Eine Möglichkeit ist die Steuerung des Energieverbrauchs durch variable Stromtarife. Die Stromnachfrage muss in verbrauchsärmere Zeiten verlagert werden. Die Stromversorger in Deutschland sind seit dem 30. Dezember 2010 dazu verpflichtet, mindestens einen zeitgebundenen Tarif anzubieten. Die Endverbraucher könnten dann Stromfresser betreiben, wenn die Energie am preiswertesten ist.

weiterlesen ›