Schlüsselwort: sanierung

Beeindruckend wie Energiesprong die energetische Gebäudesanierung revolutioniert

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Reihenhäuse sind die Zielgruppe von Energiesprong
Reihenhäuser in England, eine potentielle Zielgruppe von Energiesprong, Foto: pixabay/ falco

Die energetische Gebäudesanierung benötigt innovative Methoden um voran zu kommen. Aktuell verharrt sie in Deutschland auf einem zu niedrigen Niveau. Abgesehen vom gescheiterten Versuch der steuerlichen Absetzbarkeit der Kosten für die Sanierung, arbeiten wir seit vielen Jahren mit den gleichen Methoden. Doch weit bringen uns diese Mittel nicht, wenn man bedenkt, die aktuelle Sanierungsrate liegt bei ca. 0,8% und wir wollen eigentlich 2 oder gar 3% erreichen. In den Niederlanden ist Energiesprong dieses Thema sehr innovativ angegangen und kann diesen Weg heute nach Italien, Frankreich und Großbritannien exportieren.

Energetische Sanierung ist viel handwerkliche Arbeit

Beratung und Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist sehr aufwändig. Jedes einzelne Objekt wird individuell betrachtet, jeder einzelne Eigentümer wird individuell beraten und hat eine eigene Ausgangssituation. Vor dem Hintergrund ist der Ansatz von Energieheld ein guter Schritt nach vorne. Doch richtig weit werden wir auch damit nicht kommen. …mehr »

Wie Energieheld Sanierungen einfach macht und wir uns daran beteiligen können

Energieheld
Energieheld macht Sanierungen einfach und attraktiv, Grafik: Energieheld GmbH

Energetische Gebäudesanierungen sind ein schwieriges Thema. Jedes Haus muss individuell betrachtet werden und jeder Eigentümer hat eine andere Ausgangs-, bzw. Lebenssituation. Die Komplexheit des Themas ist mit Sicherheit einer der Gründe warum die Sanierungsrate in Deutschland weit unter dem für den Klimaschutz notwendigen Maß liegt. Wen soll man da überhaupt ansprechen? Wäre schön wenn ein Superheld helfen könnte, so eine Art Energieheld. Ach, den gibt es?

Ja, denn seit 2012 gibt es ein Startup aus Hannover namens Energieheld. Sie begleiten uns einfach durch den Prozess der Anfrage beim Handwerker, ohne dass wir selbst lange nach einem passenden Handwerker suchen müssen, und beantworten Fragen zur Sanierung. Als sanierungswilliger Eigentümer müssen wir, dank Energieheld, nicht wissen was und wie wir anfragen müssen und uns bleibt die aufwändige Suche nach dem Handwerker erspart. …mehr »

Verbände und Institute aus Österreich fordern Klimaschutz-Strategie im Gebäudesektor [Teil 2]

Klimaschutz Gebäudesektor Österreich
Road to Zero – Klöimaschutz für Gebäudesektor in Österreich, Grafik: Passivhaus Austria

Der Gebäudesektor muss künftig einen größeren Beitrag leisten zum Klimaschutz. Nur durch einen deutlich geringeren Wärmebedarf können wir den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen. Das sind die zentralen Aussagen die in der vergangenen Woche Passivhaus Austria, Ökologie-Institut, ÖGNB, Energieinstitut Vorarlberg, Umweltdachverband und GLOBAL 2000 als Schlußfolgerung aus dem Pariser Klimaschutzabkommen gefordert haben.

Im ersten Teil habe ich bereits von der Forderung nach dem Ende umweltschädlicher Subventionen und dem Ruf nach höheren Sanierungsraten mit besserer Qualität berichtet. Für Deutschland, und sicher auch für viel andere europäische Länder, gilt das in gleichem Maße.

Weiter geht es jetzt mit dem Neubau und der Roadmap zu einem emissionsfreiem Gebäudesektor bis 2050, welche die Institutionen vorgelegt haben. …mehr »

Verbände und Institute aus Österreich fordern Klimaschutz-Strategie für Gebäudesektor [Teil 1]

Klimaschutz Gebäudesektor Österreich
Road to Zero – Klöimaschutz für Gebäudesektor in Österreich, Grafik: Passivhaus Austria

Das Ende der Klimakonferenz in Paris mit dem neuen weltweiten Klimaschutz-Abkommen ist keine zehn Tage her und schon ist kaum noch die Rede von Klimaschutz. Aktuell stehen natürlich drängendere Probleme auf der Tagesordnung. Doch nach dem überraschend ambitionierten Abkommen fängt die eigentliche Arbeit erst an. Um den Anstieg der globalen Erwärmung so schnell wie möglich zu begrenzen dürfen wir uns nicht alleine auf die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien beschränken. So muss der Gebäudesektor eine deutlich stärkere Rolle spielen in der nachhaltigen Energieversorgung.

In der vergangenen Woche haben Umwelt-, Energie- und Passivhaus-Verbände aus Österreich eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht mit dem Titel „Road to ZERO by 2050 – Der <1,5°C Pfad für den Gebäudesektor“. Das Ziel lautet den Raumwärmeverbrauch um mindestens 30 % bis 2030 und 50 % bis 2050 zu reduzieren, damit es gelingt, den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energie zu schaffen. …mehr »

Crowdfunding einer Passivhaus-Sanierung in Griechenland

Wieder mal Geld für Griechenland, Foto: pixabay/ bitlake
Wieder mal Geld für Griechenland, Foto: pixabay/ bitlake

Zur Zeit reden und schreiben alle über Griechenland. Werden sie den Euro verlassen oder brauchen die Griechen ein weiteres Hilfspaket? Darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen und auch nicht die dortige Energiepolitik kommentieren. Was ich im folgenden Text vorstellen möchte, ist ein Crowdfunding zur Finanzierung einer Sanierung eines Wohnhauses in Athen auf das energetische Niveau eines Passivhauses.

Ein Schritt um langfristig die Ausgaben zu senken und das Geld im Land zu halten, ist es die Energiekosten zu reduzieren. Denn für den Import von Gas und Öl müssen wieder viel Geld aufgewendet werden, Geld das an anderen Stellen fehlt. Die Einsparung von Energie reduziert Abhängigkeiten, die für Griechenland sicher schon groß genug sind.

Griechenland sucht Lösungen für das Fast-Nullenergiehaus

Auch im Gebäudebereich gibt es in Griechenland noch ein großes Potential zur Energieeinsparung. Durch die klimatischen Bedingungen wird auch im Sommer viel Energie benötigt, die Gebäudeklimatisierung spielt dort eine wichtige Rolle. Griechenland muss genauso wie die anderen europäischen Länder einen Weg zum Fast-Nullenergiehaus (Nearly Zero Energy Building) finden, das in der EU ab 2020 zum Standard werden soll für Neubauten. …mehr »

Welche Amortisationszeit hätten Sie denn gerne?

Studie "Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen"
Studie „Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen“

Folgenden Text habe ich veröffentlicht im Auftrag des Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI).

Es kommt bei vielen Investitionen für Energieeffizienz nun mal darauf an, wann die eingesetzte Summe wieder eingespart wird. Der Idealismus alleine reicht den meisten Menschen nicht aus. Es geht immerhin oft um größere Beträge, gerade bei der Sanierung des Gebäudes. Über die Dauer der Amortisation liest man dann ganz unterschiedliche Angaben. Welche Zahlen sind dann richtig?

Vereinfacht gesagt, kann jede dieser Zahlen richtig sein. Dies ist die Grundaussage der Studie, die Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) am Rande der Berliner Energietage vorgestellt hat. Er plädiert für eine stochastische Bewertung der Amortisationszeiten. …mehr »