Schlüsselwort: sanierung

Welche Amortisationszeit hätten Sie denn gerne?

Studie "Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen"
Studie "Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen"
Folgenden Text habe ich veröffentlicht im Auftrag des Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI). Es kommt bei vielen Investitionen für Energieeffizienz nun mal darauf an, wann die eingesetzte Summe wieder eingespart wird. Der Idealismus alleine reicht den meisten Menschen nicht aus. Es geht immerhin oft um größere Beträge, gerade bei der Sanierung des Gebäudes. Über die Dauer der Amortisation liest man dann ganz unterschiedliche Angaben. Welche Zahlen sind dann richtig? Vereinfacht gesagt, kann jede dieser Zahlen richtig sein. Dies ist die Grundaussage der Studie, die Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) am Rande der Berliner Energietage vorgestellt hat. Er plädiert für eine stochastische Bewertung der Amortisationszeiten. weiterlesen

Mitdiskutieren beim Open-Table zur Kommunikation energetischer Gebäudesanierung

Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl
Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl
Von Konferenzen kennt man das übliche Format der Vorträge, Präsentationen und Diskussionen auf dem Podium. Wenn am Ende noch Zeit ist, dürfen vom Publikum eventuell noch Fragen gestellt werden. Es ist als ob man einen Fachartikel liest und dem Autor im Anschluss noch eine Frage stellen darf. Ein etwas anderes Format durften wir in der vergangenen Woche wieder bei den Berliner Energietagen einsetzen. Bereits zum dritten Mal, nach den Berliner Energietagen 2014 und in der Aktionswoche Berlin spart Energie 2014, haben wir interessierte Fachleute eingeladen mit uns über die Kommunikation der Energiewende am Gebäude zu diskutieren.

Energieblogger kommunizieren mit den Lesern

Wir, das ist die Gruppe der Energieblogger in Zusammenarbeit dem VME-Verlag und im speziellen Kilian Rüfer von blog.sustainment.de und ich, mit Unterstützung von Frank Urbansky von enwipo.de und Clemens Weiß von Energiezukunft.eu, der wieder am schnellsten war mit dem Bericht von der Veranstaltung. weiterlesen

Innovationen zur Finanzierung und Beratung von energiesparender Sanierung

effin Abschlusskonferenz am 25.03.2015 in Berlin, Foto: Andreas Kühl
effin Abschlusskonferenz am 25.03.2015 in Berlin, Foto: Andreas Kühl
Eines der wesentlichen Probleme in der Energieeffizienz von Gebäuden ist die Finanzierung von Effizienz-Maßnahmen. Aber es ist nicht unbedingt so, dass das Geld nicht vorhanden wäre. Für andere Bereiche, wie die Sanierung von Bädern wird sehr viel Geld ausgegeben. Doch dort fragt man nicht nach der Wirtschaftlichkeit der Maßnahme. Die Energieeffizienz von Gebäuden muss sich aber rechnen und ist lange nicht so attraktiv wie ein schickes Badezimmer. Wie kann die Bereitschaft zur Investition in die energiesparende Sanierung erhöht werden? Welche Hemmnisse bei der Finanzierung gibt es und wie können diese abgebaut werden? Das waren die wesentlichen Fragen des Projektes effin, das Finanzforum Energieeffizienz in Gebäuden. Dies ist ein Projekt der Umweltorganisation WWF Deutschland und der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), das vom Bundesumweltministerium gefördert wurde. Auf der Abschlusskonferenz am vergangenen Mittwoch wurden nun die Ergebnisse des Projektes präsentiert. Herausgekommen ist eine ganze Reihe von Innovationen im Finanzierungssektor, Leitfäden für unterschiedliche Bereiche und Praxishilfen für einzelne Akteure. weiterlesen

Passen energetische Gebäudesanierung und Baukultur zusammen?

Historische Fassade
Wer will schon, dass solche Fassaden hinter Wärmedämmung verschwinden? Foto: pixabay.com/ stux
Es gibt Gesprächsbedarf in Sachen Gebäudesanierung. Da muss noch viel diskutiert werden, nicht nur über die Frage wer am Desaster mit dem Nichtzustandekommen der steuerlichen Förderung die Schuld trägt. Die Probleme stecken ja viel tiefer und die Steuer-Förderung kommt ja nur Eigentümern zugute, die ihr Haus, bzw. ihre Wohnung auch selbst bewohnen. Kaum ein Bereich der Energiewende hat so große Akzeptanz-Probleme wie die energetische Gebäudesanierung. Die Kritiker finden sich überall, selbst unter Anhängern der Energiewende. Diese Probleme kann man nicht mit der steuerlichen Förderung beiseite schieben, die bleiben weiterhin bestehen. Aber sind sanierte Gebäude mit gedämmter Fassade unsozial, hässlich und sinnlos? Tragen sie zu einem Verfall der Baukultur bei? Dazu hatte in der vergangenen Woche der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI) in Berlin zu einer Diskussionsrunde eingeladen, die durchaus kontrovers war und viele der Kritikpunkte angesprochen hat. Im Auftrag des GDI habe ich die Veranstaltung für Außenstehende per Twitter begleitet und schreibe diesen Bericht.

Diskussionsveranstaltung des GDI: Ist Dämmung unsozial, sinnlos und hässlich?

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Ist die Gebäude-Energieeffizienz wirklich am Ende?

Foto: pixabay.com/ AlexanderStein
Foto: pixabay.com/ AlexanderStein
Vor drei Tagen hörte ich noch bei der DENEFF Jahresauftaktkonferenz von Holger Krawinkel, dass sich die Politik zunehmend aus der Energiepolitik zurückzieht. Da war mir noch nicht klar, wie das gemeint ist und ich hatte nicht die Phantasie mir vorzustellen, wie schnell sich die Politik von ihren eigenen Zielen verabschieden kann. Vielleicht, weil ich mich in den letzten Wochen und Monaten selbst weniger mit der Energiepolitik befasst habe. Nach dem Ende der steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen, bevor sie eigentlich angefangen haben, bleibt sich die Energiewende im Gebäude noch mehr selbst überlassen. Da kann auch die Aussicht auf höhere Zuschüsse durch die KfW nicht darüber hinweg trösten. Eines der ambitioniertesten Programm im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz ist zu Ende, bevor es überhaupt angefangen hat. Die steuerliche Förderung wurde mit großen Hoffnungen verbunden, hat viele Erwartungen geweckt und mindestens ebenso viele enttäuscht. Aus der Erfahrung der letzten Versuche konnte man eigentlich nicht viel Hoffnung haben, auch da waren persönliche und parteipolitische Befindlichkeiten wichtiger als die Sache an sich. weiterlesen

DUH fordert Ja des Bundesrats zur steuerlichen Abschreibung der Gebäudesanierung

Haus
Saniertes Einfamilienhaus, Foto: pixabay/ sanremo-domains
Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung wieder in den Fokus gerückt. Sie gilt als erste Wahl, um die schwache Sanierungsquote im Gebäudebestand nach oben zu bringen und die Wärmewende in Schwung zu bringen. Damit sollen künftig Hausbesitzer die Kosten für Wärmedämmung, neue Fenster oder für eine neue Heizung von der Steuer absetzen können.

Steuerliche Abschreibung scheiterte schon einmal an Zustimmung des Bundesrats

Doch da erinnern wir uns vielleicht, die steuerliche Förderung wurde schon einmal diskutiert und scheiterte an dem Streit zwischen Bundesrat und Bundestag über die Finanzierung dieser Fördermaßnahme. Jetzt wird ein neuer Anlauf genommen und morgen wird der Umweltausschuss im Bundesrat darüber diskutieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Bundesrat zur Zustimmung auf und und appelliert an die Bundesregierung, auch die übrigen angekündigten Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas zügig auf den Weg zu bringen. weiterlesen