Neues Marketing-Magazin für Solarunternehmen findet großen Anklang

Man könnte sagen, ein neues Photovoltaik-Magazin erobert die Solarbranche. PV MARKETING ist das neue und vor allem kostenlose Marketingmagazin für Unternehmen aus der Solarbranche. Gegen Ende der letzten Woche veröffentlichte das PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler die erste Ausgabe des Marketingmagazins PV MARKETING – auch mit einem Beitrag von mir.

Bis zum heutigen Tag konnten mehr als 2.000 Downloads verzeichnet werden. Das Magazin widmet sich dem Online- und Offlinemarketing sowie der Werbung in der Solarindustrie. Das Magazin geht dabei gezielt auf Themen aus den Bereichen E-Commerce, Suchmaschinenmarketing und -optimierung, Social Media, Usability und Öffentlichkeitsarbeit ein. Das Magazin wird kostenlos als ePaper zum Download angeboten.

Hauptthema der aktuellen Ausgabe ist das neue soziale Netzwerk Google+, bei dem es u.a. um die Einbindung des Netzwerks in die eigene Unternehmenswebsite geht. Besonders hervorzuheben ist das exklusive Interview mit dem Social Media Team des Wechselrichterherstellers SMA Solar Technology AG. PV MARKETING, das Marketingmagazin speziell für die Solarbranche, beleuchtet Marketing- und Werbeaktivitäten von Solarunternehmen und zeigt Mängel sowie Verbesserungsmöglichkeiten auf.

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Zukunft der Solarvergütung liegt im Vermittlungsausschuss

Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar

Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar

Heute hat der Bundesrat die Änderungen im EEG zur Vergütung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen, die bereits vom Bundestag beschlossen wurde und zum 01. April in Kraft trat, mit großer Mehrheit abgelehnt und damit in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Bundesrat verlangt im Vermittlungsausschuss eine grundlegende Überarbeitung.

Der bisherige Beschluss des Bundestages stelle nicht nur die nationalen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Frage, sondern beeinträchtige die Investitionssicherheit der gesamten Branche und gefährde eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, so der Bundesrat. Zudem gefährdeten die vorgesehenen Übergangsfristen den Vertrauensschutz in das EEG.

Damit besteht die Chance einen Kompromiss zu finden, welcher der deutschen Solarindustrie und auch dem Handwerk eine Chance gibt wieder eine Zukunft zu haben. Es muss jetzt schnell ein Kompromiss gefunden werden, der verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten schafft. Die Kürzungen der Vergütungen müssen den Marktpreisen und dem Zubau angepasst sein, wobei der Zeitraum so kurz bemessen sein muss, dass es keine Zubau-Rally kurz vor der Absenkung mehr geben kann. Die Überarbeitung muss auch erkennen lassen, wo es hingehen soll mit dem EEG. Wie soll eine funktionierende Marktintegration aussehen?

Für die Solarbranche hoffe ich, dass sie mit einem blauen Auge davon kommen wird und diesen Warnschuss ernst nimmt. Die öffentliche Diskussion zeigt doch deutlich, dass man mehr für sein Bild in der Öffentlichkeit tun muss. Photovoltaik ist kein Selbstläufer.

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Solarstrom wird mit neuen Batteriespeichern erzeugungsunabhängig

Gruenspar.de

Sol-Ion-Konzept, Foto: Voltwerk

Sol-Ion-Konzept, Foto: Voltwerk

Mit einer Batterie können Hausbesitzer den lukrativen Eigenverbrauch von Solarstrom deutlich steigern. Doch gibt es bislang kaum Speichergeräte auf dem Markt. Batteriesysteme für den Endverbraucher alltagstauglich zu machen, das ist das Ziel des deutsch-französischen Forschungsprojekts „Sol-Ion“.

Erfahrungen aus 6 Monaten Dauerbetrieb im Feldtest am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) liegen jetzt vor: Ein im Rahmen des Forschungsprojekts entwickeltes Speichersystem konnte den Eigenverbrauchsanteil in einem Testgebäude im Frühling um 26 Prozentpunkte erhöhen. Die gespeicherte Energiemenge deckt den durchschnittlichen Strombedarf eines Einfamilienhaushaltes in den Abendstunden ab. Mit der Speicherung wird aus fluktuierendem, erzeugungsabhängigem Solarstrom eine abrufbare nachfrageorientierte Energiequelle.

Besitzer von neuen Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach sparen künftig einige Cent pro Kilowattstunde, wenn sie ihren Solarstrom selbst verbrauchen und nicht in das Netz einspeisen. Der Eigenverbrauch wird seit Kurzem auch gesetzlich gefordert. Die EEG-Novelle von April 2012 sieht 20 Prozent vor. Mehr zu verbrauchen kann jedoch schwierig werden.

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Kürzungen der PV-Einspeisevergütung kann noch durch den Bundesrat gestoppt werden

Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Solarkürzung, Quelle: BSW-Solar

Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Solarkürzung, Quelle: BSW-Solar

Die Deutsche Umwelthilfe fordert die Länderkammer auf, am kommenden Freitag wegen des Gesetzes zur Beschränkung der Photovoltaik in Deutschland den Vermittlungsausschuss einzuberufen. Die EEG-Umlage wird für private Haushalte und Gewerbe nur teurer, weil die Regierung es zulässt, dass sich immer mehr Industriebetriebe aus der Umlage verabschieden.

Die Photovoltaikindustrie in Deutschland durchlebt ihren größten Boom und ihre erste existenzielle Krise. Und zwar beides gleichzeitig. Die Krise ist mindestens in Teilen hausgemacht von den Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU). Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hingewiesen und gleichzeitig den Bundesrat aufgerufen zu dem im Bundestag bereits verabschiedeten Gesetz zur Einschränkung der Solarförderung und Deckelung des Photovoltaik-Ausbaus den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Der Bundesrat entscheidet am kommenden Freitag (11. Mai) über das Gesetz.

Insbesondere fordert die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation, die in dem Gesetz vorgesehene drastische Absenkung des Zubaus der Photovoltaik auf nur noch 900 bis 1.900 Megawatt pro Jahr bis 2017 aufzuheben. Außerdem müsse sich die Höhe der Vergütungskürzungen eng an die Kostenentwicklung der Solarmodule anlehnen und dürfe diese nicht – wie insbesondere in diesem Jahr vorgesehen – deutlich übertreffen. Die Anlagenvergütungsklassen und ihre Vergütungssätze müssten überarbeitet und die Fördergrenze von 10 MW ersatzlos gestrichen werden. Auch das so genannte Marktintegrationsmodell werde seinen Zweck verfehlen und müsse aufgegeben werden.

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Durch Photovoltaik gib es keinen teuren Spitzenlaststrom mehr

 Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen beschert der Strombörse Epexspot einen weiteren denkwürdigen Tag. Am heutigen Freitag drücken die niedrigen Strompreise zur Mittagszeit den Strompreis für die Spitzenlastzeit (Peakload, 8 bis 20 Uhr) auf den niedrigen Wert für die Grundlast (Baseload, 0-24 Uhr). Mit 4,715 Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis in der Spitzenlastzeit nur noch 0,5 Prozent über dem der Grundlastzeit (4,690 Cent pro Kilowattstunde).

Während der niedrigste Preis des Tages nachts in der Stunde ab 3 Uhr mit 3,501 Cent ermittelt wurde, steigt der Strompreis bis zur Stunde ab 8 Uhr auf 6,259 Cent an. Bis zur Stunde ab 13 Uhr fällt der Preis dann wieder auf 3,597 Cent in etwa auf nach Nachtniveau zurück um zum Abend hin in der Stunde ab 18 Uhr wieder auf 5,690 Cent anzusteigen.

Der Abstand zwischen dem Peakloadpreis und dem Baseloadpreis verringert sich seit ein paar Jahren aufgrund der preissenkenden Effekte der Photovoltaik zunehmend. Betreiber konventioneller Grundlastkraftwerke, die bisher mit teurem Spitzenlaststrom hohe Gewinne eingefahren haben, geraten durch den Preisverfall zunehmend unter Druck.

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Bundesrat sorgt für Hoffnungsschimmer am Photovoltaik-Himmel

Großdemo gegen Solar-Ausstieg, Quelle: BSW-Solar/UpmannDie Solarbranche darf hoffen, dass die im Deutschen Bundestag am 29.03.2012 beschlossenen, drastischen Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung über ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat und Bundestag nun doch noch nachgebessert werden. Der federführende Umweltausschuss der Länderkammer empfahl heute mehrheitlich, in Verhandlung mit dem Bund zu treten, um Nachbesserungen am Erneuerbare Energien-Änderungsgesetz (EEG ÄG) zu erzielen. Am 11. Mai 2012 entscheidet sich im Bundesrat, ob tatsächlich ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat in dieser Frage eingeleitet wird.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sieht sich durch das Votum der Umwelt- und Energieminister der Länder in seinen Forderungen bestärkt, die Fördersätze weniger schnell zurück zu fahren. Der Branchenverband hatte in den letzten Monaten gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltverbänden, Gewerkschaften und wissenschaftlichen Einrichtungen wiederholt vor zu drastischen Einschnitten bei der Solarstrom-Förderung gewarnt und für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie geworben, um die Energiewende und die Existenz tausender Solarjobs in Deutschland nicht zu gefährden.

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Dokumentation zur Diskussion der Photovoltaik-Förderung als ebook

Die Diskussionen um die Förderung der Photovoltaik werden vermutlich so schnell nicht enden, auch wenn es momentan etwas ruhiger geworden ist. Der Beschluss des Bundestages erfolgte bereits Ende März und die neue Einspeisevergütung ist seit 01. April 2012 gültig, aber der endgültige Beschluss erfolgt erst noch. So wird morgen, am 26.04.2012, der Umweltausschuss des Bundesrates und der Bundesrat am 11. Mai sich mit dem Gesetz befassen.

Das Thema hat die ersten drei Monate 2012 dominiert und leider andere wichtige Themen der Energiewende überlagert. Inhaltlich möchte ich in diesem Beitrag nicht weiter gehen, aber eine Anzahl von 22 Artikel zu einem einzigen Thema in drei Monaten zeigt, welchen Stellenwert dieses Thema hat.

Die Bundestagsdebatte zur Solarkürzung hat der SMA Corporate Blog gut dokumentiert. Alle weiteren Beiträge zur Diskussion, die bei energynet.de im ersten Quartal des Jahres erschienen sind, habe ich nun in einem ebook für die interessierten Leser zusammen gefasst. Als erstes ebook von energynet.de biete ich diese Dokumentation kostenlos als pdf-Datei an. Hier geht es zum Download der energynet Dokumentation PV-Förderung Q1/12.

Das ebook ist kostenlos zum Download verfügbar, ich bitte jedoch um freiwillige Unterstützung über flattr oder paypal. Bei Interesse und großer Nachfrage werde ich noch weitere Dokumentationen, z.B. zu den Themen Stromspeicher oder Energiewende, anbieten.

 

 

Das Dokument ist auch verfügbar bei scribd.com mit Bildern.

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Energie-Kommune in Rheinland-Pfalz nutzt die Dächer der US-Armee für Sonnenstrom

Photovoltaikdachanlage im Herzen von Dardesheim, Agentur für Erneuerbare Energien

Photovoltaikdachanlage im Herzen von Dardesheim, Agentur für Erneuerbare Energien

Bruchmühlbach-Miesau setzt sich aktiv für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Die Verbandsgemeinde erreichte eine Sondergenehmigung aus Washington zur regenerativen Energieversorgung auf den Dächern der US-Militäreinrichtung im Ortsteil Miesau. Für dieses Engagement ist die Gemeinde als „Energie-Kommune“ des Monats April 2012 ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie ausführlich vor.

Die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau errichtet auf dem Gelände des örtlichen US-Armeedepots eine große Photovoltaik-Dachanlage. Alle zuständigen Stellen der US-Armee in Europa hatten schon zugestimmt. „Dann stellte sich plötzlich heraus, dass auch noch das amerikanische Verteidigungsministerium sein Einverständnis geben musste“, erinnert sich Bürgermeister Werner Holz. Die Gemeinde hielt jedoch an dem Vorhaben fest – mit Erfolg: Im März 2012 kam die Erlaubnis aus Washington. „Damit stimmt die US-Armee zum weltweit ersten Mal zu, dass zur Energieversorgung kommunale Solar-Anlagen auf ihrem Gelände errichtet werden“, erklärt Holz.

Der Vorteil des gemeinsam mit der Garnisonsleitung entwickelten Projekts liegt auf der Hand. „In Miesau steht das größte Versorgungslager der US-Armee außerhalb der USA. Das sind riesige Wartungshallen auf mehr als 600 Hektar Fläche. Gebäude von vergleichbarer Größe gibt es in unserer Kommune nicht“, berichtet Bürgermeister Holz. In Kaiserslautern entsteht parallel eine zweite Anlage. „Ich kümmere mich um die vertragliche Seite, während die Stadtwerke Kaiserslautern für die technische Umsetzung zuständig sind“, fasst Holz die Arbeitsteilung zusammen. So können die jeweils vorhandenen Kompetenzen optimal genutzt werden.

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Blauen-Engel gibt es auch für Photovoltaik-Wechselrichtern

Brauchen auch Photovoltaik-Wechselrichter den Blauen-Engel als Umweltlabel? Ich bin gespannt, ob ich dazu auch Kommentare von Fachleuten bekomme. Wenn man sich die Kriterien ansieht, ist die Vergabe der Auszeichnung jedenfalls sinnvoll.

Um Sonnenenergie möglichst ohne Verluste ins Stromnetz einzuspeisen, braucht es effiziente Wechselrichter. Das Öko-Institut hat nun Kriterien entwickelt, wann diese das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ erhalten dürfen. Sie müssen dafür einen besonders hohen Wirkungsgrad von mindestens 95 Prozent aufweisen. Das bedeutet, dass maximal fünf Prozent der auf dem Dach erzeugten Energie bei der Umwandlung von Gleich- auf Wechselstrom verloren gehen darf. Dieser Umwandlungsprozess ist nötig, damit der Strom ins Netz eingespeist werden kann.

„Jede Kilowattstunde Solarstrom ist kostbar und darf nicht durch unnötige Umwandlungsverluste verschwendet werden“, erläutert Jens Gröger, Projektleiter im Projekt Top 100, die Bedeutung dieser Produktgruppe.

Sonnenstrom für die Energiewende

Solare Energie spielt eine wichtige Rolle, wenn die Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 35 Prozent der in Deutschland benötigten Energie aus erneuerbaren Energien bereitzustellen, Wirklichkeit werden sollen. Photovoltaik (PV)-Wechselrichter, die den Blauen Engel erhalten wollen, müssen deshalb besonders energieeffizient aber auch schadstoffarm und recyclingfähig sein. So dürfen sie selbst nur sehr wenig Energie für den Eigenbetrieb verbrauchen und müssen dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren. Da die Produktion der Solarenergie jahres- und tageszeitbedingt schwankt, müssen Blaue Engel-Wechselrichter Aufgaben im Bereich des Netzmanagements übernehmen.

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Kürzung der Solarvergütungen vom Bundestag beschlossen

Proteste vor dem Umweltausschuss am 21.03.2012

Proteste vor dem Umweltausschuss am 21.03.2012, Quelle: BSW

Trotz massiven Widerstands aus der Solarbranche, der Wissenschaft, der Umweltbewegung, den Gewerkschaften und von vielen Spitzenpolitikern sowie gegen den klaren Willen der Bevölkerungsmehrheit hat der Deutsche Bundestag eine Reihe von harten Einschnitten bei der Solarstrom-Förderung beschlossen. Die zahlreichen Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zielen darauf ab, den zukünftigen Ausbau der Solarstrom-Nutzung in Deutschland mindestens zu halbieren. Nur der Bundesrat kann das Gesetzesvorhaben nun noch aufhalten. Selbst bei einigen Unions-regierten Bundesländern zeichnet sich inzwischen deutliche Kritik ab, nachdem der Bundestag in den letzten Tagen die Gesetzesvorlage an zentralen Punkten nicht nachgebessert hat.

„Diese politische Fehlentscheidung gefährdet Deutschlands Spitzenstellung bei der Photovoltaik, die Existenz zahlreicher Solarunternehmen und vieler tausend Solarjobs. Das ist ein schwarzer Tag für die Energiewende“, so Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Die Solarbranche befürchtet eine Insolvenzwelle in der deutschen Solarbranche und den Verlust zehntausender Arbeitsplätze.

Statt zu beschleunigen, bremst die Regierung bei der Energiewende. Ohne nachvollziehbaren Grund. Zahlreiche Gutachten belegen: Die technischen Herausforderungen für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarstrom-Nutzung sind lösbar, die weiteren Anschubkosten halten sich durch den Preisverfall von Solarmodulen im Rahmen und zahlen sich für die Gesellschaft gesamtwirtschaftlich aus. Die Stromrechnung eines deutschen Durchschnittshaushalts werde durch die nun beschlossenen Förderkürzungen monatlich gerade einmal um rund 50 Cent entlastet. Nach übereinstimmender Einschätzung der Solarbranche und vieler Umweltverbände stehe dies in keinem Verhältnis zum nun befürchteten Schaden für die Energiewende und den Klimaschutz. Die von der Bundesregierung selbst gesteckten Ziele zum Umstieg auf Erneuerbare Energien drohten verfehlt zu werden, da mit der Solarenergie nun ausgerechnet die am schnellsten ausbaubare und verbrauchsnah verfügbare, saubere Stromquelle ausgebremst werde.

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