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Schlagwort: Photovolatik

Gelungenes Beispiel für Energiewende-Projekt in der Produktion

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Produktion Green Factory Allgäu
Greenfactory Allgäu, die energieautarke Produktion. Einblick in Produktionsablauf, Foto: Müller Produktions GmbH

Erfolgreiche Energieeffizienz-Maßnahmen sieht man nicht von außen, sie müssen kommuniziert werden. Hier ist noch viel zu tun, denn ohne Kommunikation sieht man kaum was Effizienz leisten kann. Wir brauchen mehr Berichte von guten und vorbildlichen Projekten, egal ob in der Industrie, im  Gewerbe oder an Gebäuden. Ein solches Beispiel erreichte mich diese Woche und ein weiteres schönes Beispiel habe ich aus meiner Umgebung in der Planung.

Industrielles Leuchtturmprojekt der Energiewende Green Factory im Allgäu

Dieses Beispiel ist die weltweit erste energieautarke Produktions- und Ausbildungshalle der Müller Produktions GmbH in Ungerhausen, die so genannte Green Factory Allgäu.

Die Müller Produktions GmbH produziert in Ungerhausen in erster Linie versorgungstechnische Komponenten, wie zum Beispiel PE-Bauteile für Geothermie wie Erdsondenanlagen oder Erdkollektoren, Rohrleitungssysteme aus Stahl und Edelstahl oder Gehäusekomponenten für Windkraftanlagen und Wärmepumpen. Im Bereich der Lüftungstechnik stellt Alois Müller unter anderem Lüftungskanäle, Luftauslasssysteme und Sonderkomponenten für Lüftungsanlagen her. Auch für die Kühlung von Werkzeugmaschinen bietet das Unternehmen aus Memmingen innovative Systeme an. Außerdem dient die Green Factory in Ungerhausen als Ausbildungshalle für den Nachwuchs der Unternehmen der Müller-Gruppe. … den ganzen Artikel lesen »

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. … den ganzen Artikel lesen »

Tausendundein Solardach für Österreich

Dach mit Photovoltaik-Anlage, Foto: Andreas Kühl
Dach mit Photovoltaik-Anlage, Foto: Andreas Kühl

Im ersten Teil des Interviews mit Energiebloggerin Cornelia Daniel-Gruber ging es um ihren Gestehungskostenrechner. Mit Hilfe dieses Rechners können die Stromkosten je kWh für Strom aus beispielsweise Solarstromanlagen errechnet werden. Diese Transparenz ist sehr wichtig für den Eigenverbrauch von Strom aus der Photovoltaik-Anlage.

Damit komme ich auch zum zweiten Teil des sehr ausführlichen Interviews mit ihr. Denn mit dem Rechner endet ihre Vision nicht, sie möchte den Unternehmen in Österreich zeigen wie attraktiv die eigene Stromerzeugung auf dem Dach ist und mit Hilfe eines Partners auch umsetzen.

Tausendundein Dach – Einkaufsgemeinschaft für günstigeren Strom

energynet.de: Den nächsten Schritt möchtest Du mit einem weiteren, wie ich finde, sehr spannenden Projekt gehen. Du planst gemeinsam mit einem Anlagenbauer ein Paket für Unternehmen in Österreich zu schnüren, das Eigenverbrauchsanlagen für Unternehmen ohne jede Förderung attraktiv machen soll. Was verbirgt sich hinter diesem Projekt 1001Dach?

Cornelia Daniel-Gruber: Ja, Tausendundein Dach ist wohl das wichtigste Projekt in der Dachgold Unternehmensgeschichte. Wie ein Geier habe ich die Gestehungskosten über die Jahre beobachtet und als dann letztes Jahr die Netzparität erreicht war, aber niemand davon Notiz nahm, hab ich mit 10hoch4 einem der größten Anlagenbauer Österreichs, begonnen darüber nachzudenken wie man das ändern könnte.

Im Laufe des letzten Jahren haben wir Ideen entwickelt wie der Bewusstseinswandel in der österreichischen Unternehmerlandschaft herbeigeführt werden soll. Die Unternehmen wissen noch gar nicht in welcher privilegierten Lage sie sich befinden. In den Medien hören sie ja nur wie teuer die Photovoltaik ist und, dass sich das eh alles nicht rechnet.

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Gestehungskostenrechner bringt Transparenz bei Eigenverbrauch von Solarstrom

Die Energiebloggerin und Solarenergie-Beraterin Cornelia Daniel-Gruber befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Gestehungskosten in der Stromerzeugung, insbesondere im Bereich der Photovoltaik. Dieser neue Bereich, abseits der bekannten Diskussion um Einspeisevergütung, wird um so wichtiger werden, je geringer die Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien ausfällt.

Gerade weil es in Österreich noch nie eine Förderung gab, wie das EEG in Deutschland, hat sie schon zu einem Zeitpunkt angefangen sich damit zu befassen, als es hierzulande noch unvorstellbar weit weg war. Heute steht das EEG in Deutschland vor einem Scherbenhaufen und hat als Förderinstrument so gut wie ausgedient. Daher ist es Zeit auch hier nach neuen Wegen zu suchen, denke ich. Dazu habe ich sie im Hinblick auf ihre Aktivitäten in Österreich ausführlich befragt.

Wie kann ein Photovoltaik-Markt ohne Förderung aussehen?

Screenshot des Gestehungskostenrechners
Screenshot des Gestehungskostenrechners

energynet.de: Als Beraterin für Solarenergie hast Du einen Gestehungskostenrechner für Solaratromanlagen entwickelt. Was ist das und wie kam es dazu?

Cornelia Daniel-Gruber: Das ist eine ziemlich lange Geschichte, weil es eine Entwicklung von mehr als drei Jahren war, aber ich versuche es so kurz wie möglich zu machen. Seit 2008 beschäftige ich mich mit der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Da Österreich nie wirklich flächendeckende Förderprogramme für Photovoltaik aufgelegt hat und schon gar nicht für Gewerbeunternehmen obwohl diese einer der besten Voraussetzungen für Solarenergie bieten, musste ich mir schon sehr früh überlegen, wie ein Markt ohne Förderung aussehen würde.

Gestehungskosten spielen dabei eine sehr wichtige Rolle und sie sind auch das wichtigste Instrument beim Kraftwerksbau. Jedes Wasser- oder Atomkraftwerk muss sich vor dem Bau einer Gestehungskostenberechung unterziehen. Diese werden über die sogenannte LCOE-Formel berechnet. (Levelized Cost of Energy). … den ganzen Artikel lesen »

Herausforderungen für die Photovoltaik im Stromnetz

In der vergangenen Woche hatte ich schon gefragt, wie viele Erneuerbare Energien das Stromnetz verträgt. Darauf hat sich zu dem Beitrag eine Diskussion um Speichertechnologien entwickelt und bei dem auslösenden Blog-Artikel begann eine Diskussion um das Stromnetz in Österreich. Kaum ein Thema hat bisher so viele Reaktionen in kurzer Zeit ausgelöst.

Passend dazu war ich heute auf dem ersten Tag der Solarpraxis-Konferenz „2nd Inverter and PV System Technology Forum 2012“, denn dort geht es auch um die weitere Bewältigung des Wachstums an Photovoltaik-Anlagen im Stromnetz. Ist das Stromnetz überhaupt vorbereitet für so viel Strom aus Erneuerbaren Energien?

Wie in dem vorgenannten Artikel bereits erwähnt, wurde das Stromnetz für eine zentrale Einspeisung konzipiert, die überwiegend im Mittel- und Hochspannungsnetz statt findet. Bei Photovoltaik erfolgt die Einspeisung aber im Niederspannungsnetz und von vielen einzelnen Orten dezentral. Die Vorraussetzungen ändern sich also erheblich. Zudem haben wir es bei Eneuerbaren Energien mit einem volatilen Stromangebot zu tun.

Schon heute sind Begriffe wie Netzmanagement, Einspeisemanagement und Frequenzkontrolle wichtig in der Photovoltaik-Branche. Man muss sich heute mehr damit befassen, wie Erneuerbare Energien intelligent in das Stromnetz integriert werden können. Gleichzeitig muss Strom immer und überall ausreichend verfügbar sein, das Netz stabil bleiben und frei von Spannungs-Spitzen sein.

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