Schlagwort: passivhaus

Schwere Auswahl für Einfamilienhaus-Bauherren am Beispiel des Bio-Solar-Haus

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Beispiel für ein Bio-Solar-Haus
Foto eines Bio-Solar-Hauses im Sonnenpark St. Alban, Foto: Bio-Solar-Haus GmbH

Wer heute ein Haus bauen möchte, steht vor unzähligen Möglichkeiten und der Qual der Wahl. Es geht längst nicht mehr nur um Massiv- oder Fertighaus. Bei einem zukunftsfähigen Haus zählen Energiesparendes Bauen (Werbe-Link), sparsame Technik und gesunde Baumaterialien.  Wie soll aber ein Laie sich in dieser komplizierten Welt zurecht finden und alle diese Erklärungen der Bauträger, Planer und Baufirmen verstehen?

Schon für Fachleute ist es oft nicht gerade einfach Angebote und Webseiten von Baufirmen, Bauträgern oder Fertighäusern zu beurteilen. Oft fehlt es an Transparenz und ausführlichen Darstellungen des Angebots. Bunte Werbebilder und schöne PR-Texte mögen vielleicht hilfreich sein um unbedarfte Bauherren anzulocken, wer es aber genauer wissen möchte, der braucht detaillierte Informationen zum angebotenen Energiebedarf, zu den üblichen Wand- und Dachaufbauten, sowie zur verwendeten oder empfohlenen Technologie. Besonders dann, wenn man sich deutlich abheben möchte von der Masse durch bessere oder ganz andere Bauweisen, suche ich nach genaueren Informationen und finde diese dann oft nicht.

So geht es mir, als studierter Bauphysiker, häufig, wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, ob dieses und jenes Angebot taugt. Ich vermisse häufig Angaben nach dem energetischen Baustandard oder nach üblichen Wand- und Dachaufbauten. … den ganzen Artikel lesen »

Neue Produkte für Energieeffizienz an Gebäuden auf der Bau-Messe in München

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Weiterbildung Energie

Messe BAU 2013 in MünchenSeit Montag läuft die größte deutsche Bau-Fachmesse in München und Energieeffizienz am Bau soll eines der Hauptthemen der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme sein. Da ich leider nicht dort sein kann, um mir neue Produkte für energieeffiziente Gebäude persönlich anzusehen, muss ich mich online auf die Suche begeben. Das ist gar nicht so einfach, in der Baubranche wird nicht so offen kommuniziert und Social-Media ist nicht so weit verbreitet. Aber ich habe einiges gefunden, was sehr interessant klingt.

Übergabe von Passivhaus-Zertifikaten an Hersteller von Bauprodukten

Das Passivhaus-Institut wird in München wieder einige neue Zertifikate für passivhaustaugliche Produkte überreichen. Damit steigt die Anzahl der Bauteile, die für den Einsatz im Passivhaus geeignet und zertifiziert sind weiter an, in 2012 wurden bereits 134 neue Produkte zertifiziert. Bei Lüftungsanlagen hat die Auswahl für den Planer mittlerweile eine Anzahl von über 100 Geräten überschritten. Auch bei Fensterrahmen gibt es heute fast 100 verschiedene geprüfte Produkte.

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Chancen nutzen für mehr Energieeffizenz in Großküchen

Passivhaus Protokollband 47 "Energieeffiziente Kantinen und Gewerbeküchen"
Passivhaus Protokollband 47 „Energieeffiziente Kantinen und Gewerbeküchen“

Das Passivhaus ermöglicht effizienten Energieeinsatz in vielen weiteren Bereichen, die weit über den klassischen Wohnungsbau hinausgehen. Schon lange gibt es Passivhäuser im Nichtwohnungsbau, daher ist die Energieeffizienz von Kantinen und Küchen von großer Bedeutung im Passivhaus. In anderen Gebäuden kann man von diesen  Entwicklungen nur profitieren.

In gewerblichen Großküchen geht es oft heiß her – meist unter hohem Einsatz von Energie. Mit guter Planung und effizienter Küchentechnik kann dies erheblich verbessert werden. Das zeigen die neuesten Forschungsergebnisse des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser. Allein beim zentralen Kochprozess ist mit bereits heute verfügbaren Mitteln eine Halbierung des Verbrauchs möglich, wie aus dem Protokollband zur 47. Sitzung des Arbeitskreises hervorgeht. Weitere massive Einsparungen können beim Spülen und bei der Lüftung erzielt werden.

Das Thema ist hochaktuell: Durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung treten gerade Schulküchen verstärkt in den Fokus. Ein sinnvoller Weg zu mehr Effizienz ist auch hier das Prinzip des Passivhauskonzeptes. Die notwendigen Geräte werden dabei als Teil des Ganzen betrachtet und genauso wie die Gebäudehülle konsequent in der Planung bearbeitet und energieeffizient projektiert. Große Bedeutung kommt angesichts der vielen überschüssigen Hitze einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung zu. Noch wichtiger aber ist die Effizienz der Kernsysteme.

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Ist das Plusenergiehaus eine Mogelpackung?

Effizienzhaus, Quelle: http://www.zukunft-haus.info
Effizienzhaus, Quelle: http://www.zukunft-haus.info

Neuen Konzepten und Ideen für energiesparende Gebäude bin ich eigentlich immer aufgeschlossen. Daher ist das aktuell häufig erwähnte Plusenergiehaus auch für mich ein Thema. So bin ich in der vergangenen Woche der Einladung von Immonet gerne gefolgt, um im Facebook-Chat Entwicklern einige Fragen zum Plusenergiehaus zu stellen (Protokoll des Chats). Leider konnten wir in diesem Format und in der kurzen Zeit nicht tiefer in das Thema einsteigen. Über manches habe ich aber auch erst anschließend nachgedacht, bzw. Passivhaus-Architekt Guido Schuler hat mich via Google+ zum weiter nachdenken angeregt.

An dem Thema werde ich weiter dranbleiben und demnächst das, momentan im Bau befindliche, Plusenergiehaus besichtigen, um dann hoffentlich persönlich weitere Fragen stellen zu können.

Was mich vor allem beschäftigt, ist die Frage, wie sinnvoll die Aufstellung der Energiebilanz ist. Kann man den Bedarf an Heizenergie und an elektrischer Energie mit der erzeugten elektrischen Energie verrechnen?

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Aktualisierte Version des Passivhaus-Projektierungspaketes (PHPP) erschienen

Passivhaus-Projektierungs-Paket (PHPP7), Quelle: Passivhaus-Institut
Passivhaus-Projektierungs-Paket (PHPP7), Quelle: Passivhaus-Institut

Der weltweiten Verbreitung des Passivhaus-Standards wird nun durch eine internationale und in jedem Klima anwendbare Passivhaus-Definition Rechnung getragen. Mit der neuen Auflage des Passivhaus Projektierungs-Pakets (PHPP) vom Passivhaus Institut stehen ab sofort international gültige Gebäudezertifizierungskriterien zur Verfügung, die von PHPP-Nutzern auf der ganzen Welt schon lange gewünscht wurden.

Das Passivhaus-Projektierungspaket ist das wichtigste Hilfsmittel für die Projektierung von Passivhäusern und Grundlage für die Zertifizierung durch das Passivhaus-Institut. Es besteht aus einer Tabellen-Kalkulations-Arbeitsmappe und einem Handbuch, die Berechnungen beruhen auf der internationalen Normung.

Weiterentwicklung der Gebäude-Zertifizierungskriterien

Gleichzeitig mit der Neuauflage des PHPP 7 treten auch Änderungen an den Passivhaus- und EnerPHit-Zertifizierungskriterien in Kraft. Das PHPP enthält jetzt ein überarbeitetes Nachweis-Blatt mit den neuen Anforderungen für die EnerPHit-Zertifizierung (Altbaumodernisierung).

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Hohes Potential an Energieeffizienz trifft bei Passivhaus-Experten auf große Resonanz

Bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden sind Einsparungen des Endenergieverbrauchs um einen Faktor 10 wirtschaftlich und technisch machbar. Diese Maßnahmen bieten optimale Arbeitsbedingungen für Büros, Schulen, Kindergärten, etc. Eindruckvoll wurde dies bei der 48. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser verdeutlicht.

Noch nie stieß eine Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser auf derart großes Interesse – „Einsatz von Passivhaustechnologien bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden“ liegt im Trend. Rund 150 Teilnehmer – viele davon aus der öffentlichen Verwaltung – verfolgten gespannt die Ausführungen der Fachexperten vom Passivhaus Institut Darmstadt und Innsbruck, sowie der Universität Innsbruck am 15. Juni in Darmstadt. Das Thema des Arbeitskreises konnte an Aktualität kaum überboten werden. Am selben Tag wurde in Brüssel nach zähem Ringen die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie beschlossen, die unter anderem vorschreibt, dass künftig 3% des öffentlichen Gebäudebestandes jährlich thermisch saniert werden soll – und zwar mittels einer sogenannten „Deep Renovation“, die eine Energieeinsparung von 80% bewirkt.

Primärenergie-Verbrauch in Nichtwohngebäuden, Quelle: Passivhaus-Institut
Primärenergie-Verbrauch in Nichtwohngebäuden, Quelle: Passivhaus-Institut

Aus den präsentierten umfangreichen Studienergebnissen – u.a. der Verbrauchsauswertung von 25.000 Nichtwohngebäuden von ages GmbH – wurde deutlich, dass gerade bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden Einsparungen des Endenergieverbrauchs um den Faktor 10 wirtschaftlich und technisch machbar sind. Zudem erlauben solche Maßnahmen optimale Arbeitsbedingungen in Büros, an Schulen und auch in Kindergärten. Großvolumige Bauten sollten auf Grund ihres günstigen A/V-Verhältnisses aus wirtschaftlicher Überlegung gleich auf Passivhaus-Standard saniert werden.

Durch die Effizienzsteigerung von Nichtwohngebäuden um den Faktor 10 wird auch die 100%-ige Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern möglich, ja sogar eine Abdeckung durch die am Gebäude installierbare PV-Fläche ist in einigen Fällen möglich.

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