Tag: ökostrom

Die 5 spannendsten Startups beim Ecosummit 2014 aus dem Energie-Sektor

Pitch von Dr. Felix Grolman für die Grundgrün GmbH beim Ecosummit 2014, Foto: Andreas Kühl Die große Veranstaltung für die grünen Startups aus ganz Europa, der Ecosumit Berlin 2014, ist schon über einen Monat her und ich habe noch nicht von den vielen interessanten jungen und höchst engagierten Unternehmern berichtet, die sich dort präsentiert haben. Mit dem Beginn des neuen Programms im Startupbootcamp Berlin mit Schwerpunkt  nachhaltige Energie, intelligente Mobilitätsservices oder Datendienste, von dem gestern die Gründerszene berichtet hat, bin ich wieder daran erinnert worden. So möchte ich den Lesern nach einer kompletten Übersicht im vergangenen Jahr über die Startups aus dem Energiebereich in diesem Jahr meine Auswahl der interessantesten Startups aus dem Energie-Sektor vorstellen. Wer hat ein Geschäftsmodell, das die Energiebranche umkrempeln könnte, wer kann über die Startup-Szene hinaus auf sich aufmerksam machen und wer hat wirklich gute Ideen? weiterlesen ›

Förderung von erneuerbaren Energien mit dem richtigen Ökostromversorger

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Windenergieanlagen in einem Rapsfeld in der Uckermark, Foto: Andreas Kühl Es ist keine neue Meldung mehr die unten folgt, doch angesichts der schlechten Stimmung bei den Unterstützern der Energiewende nach dem neuesten Bremsmanöver mit der Abgabe auf selbst erzeugten Strom (nur die großen Kohle- und Atomkraftwerke dürfen ihren Strom dann noch abgabenfrei selbst verbrauchen), ist jede aufbauende Meldung gut. Wer noch fünf gute Argumente gegen die “Sonnensteuer” haben möchte, findet diese gut zusammen gestellt bei den Energie-Experten. Doch wir müssen gerade daher künftig jeden Weg nutzen den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran zu bringen. Viele werden es schon wissen, mit dem Bezug von Ökostrom wird auch der Ausbau von erneuerbaren Energien unterstützt. Wichtig dabei ist jedoch, dass man einen Anbieter gewählt hat, bei dem man sich darauf verlassen kann, dass mit einem Teil des Strompreises in neue Projekte investiert wird. Dies ist beispielsweise bei dem energynet.de Partner Enspire Energie, eine Marke der Stadtwerke Konstanz, der Fall. weiterlesen ›

Ökostrom-Anbieter vom Bodensee im Interview

Heute kann ich einen weiteren Partner von energynet.de präsentieren, der mich seit Dezember 2013 unterstützt. Durch diese Unterstützung kann ich in Ruhe arbeiten und mich bei meinen Lesern bedanken, so wie am Montag. Weitere Unterstützung ist immer willkommen, denn nur mit Sponsoren und Partnern kann ich meine Arbeit so ausgiebig weiter führen wie zur Zeit. Wer sich dafür interessiert, kann sich hier informieren und/ oder direkt Kontakt aufnehmen. Interview mit Partner enspire energie Gordon Appel, Produktmanagement Stadtwerke Konstanz GmbH Der zweite Partner, den ich hier in einem Interview vorstelle, ist wieder ein kleiner und kaum bekannter Energieversorger, dieses mal aus Süddeutschland. Die enspire energie ist eine Marke der Stadtwerke Konstanz GmbH und habe ich als transparenten Anbieter bereits im vergangenen Jahr in einem Beitrag vorgestellt. Meine Fragen hat Produktmanager Gordon Appel beantwortet. weiterlesen ›

Neue Modelle für Eigenverbrauch von Solarstrom in Mietwohnungen

Bisher konnten sich Mieter nur in Bürger-Energiegenossenschaften an der Energiewende beteiligen. Der zunehmend attraktive Eigenverbrauch aus Photovoltaik-Anlagen oder auch von anderen kleinen dezentralen Stromerzeugern, wie Kleinwindkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken, blieb bisher Eigenheimbesitzern vorbehalten. Mieter konnten bislang nicht davon profitieren.

Die Schwierigkeiten liegen zum einen bei den Abrechnungen, es muss gemessen werden welcher Mieter wie viel Strom abnimmt. Und was ist, wenn einzelne Mieter sich  nicht beteiligen wollen und einen anderen Stromanbieter wählen? Dann ist besonders bei PV-Anlagen die Frage, woher kommt der Strom, wenn nicht genügend Solarstrom erzeugt wird? Es wären zwei Zähler für jede Wohnung notwendig. Alle diese bislang ungelösten Fragen haben eine Nutzung von günstigerem Strom aus Photovoltaik-Strom in Mietwohnungen verhindert.

Jetzt gibt es zwei sehr ähnliche innovative Lösungen für dieses Problem. Die Akteure sind sehr unterschiedlich, mit einem komplett anderen Hintergrund, aber die Lösungen ähneln sich doch. Den Mietern wird in beiden Fällen eine komplette Stromversorgung aus einer Hand angeboten, wobei ein Teil des Stroms aus der Photovoltaikanlage vom Dach des Mehrfamilienhauses stammt. weiterlesen ›

Transparenz bei Ökostrom sorgt für mehr Vertrauen

Ökostrom

Wechsel zu Ökostrom, Quelle: pixabay.de

Es gibt mittlerweile so viele Anbieter von Ökostrom, den Überblick zu behalten ist nicht gerade einfach. An jeder Ecke gibt es heute regionale und überregionale Anbieter von Strom, die ein Ökostrom-Produkt haben oder sogar nur noch Strom aus erneuerbaren Energien anbieten. Wie soll man da den richtigen Anbieter finden, der einem auch wirklich Ökostrom verkauft?

Da gibt es zum einen die bekannten Label, die bestimmte Standards definieren. Diese Label für die Kennzeichnung von Ökostrom habe ich vor gut einem Jahr in einem ausführlichen Beitrag vorgestellt. Damit müsste doch eigentlich alles erklärt sein.

Aber da gibt es noch einen Punkt, der nicht unbedingt notwendig ist, aber bei diesem  Thema doch nicht unwichtig ist. Als Kunde bauen wir ein Vertrauen auf zu diesen Label für die Qualität des Ökostroms, wie zum Beispiel beim grüner Strom Label. Wir glauben und vertrauen dann, dass wir den Strom bekommen, den wir bestellt haben. Wenn man sich ausreichend informiert, kann man die Qualität der einzelnen Label auch gut einordnen.

Die notwendigen Angaben des Lieferanten zur Herstellung der Transparenz, wo sie ihren Strom beziehen, war bislang aber meistens versteckt und schwer zu finden auf der Website. Entsprechend wenige Kunden werden sich die Mühe gemacht haben, sich diese Daten anzusehen. Daran erinnere ich mich, als ich den Beitrag über die einzelnen Label für den Ökostrom geschrieben habe. weiterlesen ›

Baden-Württemberg möchte eine weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung

Finanz-und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (l.), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (M.), und Umweltminister Franz Untersteller (r.) bei der Regierungspressekonferenz am 11. Dezember 2012 im Landtag in Stuttgart

Finanz-und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (l.), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (M.), und Umweltminister Franz Untersteller (r.) bei der Regierungspressekonferenz am 11. Dezember 2012 im Landtag in Stuttgart

Das konnte ich kaum glauben, aber Baden-Württemberg wird mit gutem Beispiel voran gehen und plant landeseigene Gebäude energetisch zu sanieren, den eigenen Strombedarf mit Ökostrom zu decken und verstärkt erneuerbare Energien auf den eigenen Gebäuden einzusetzen. Des weiteren soll auch im Beschaffungswesen, bei Dienstreisen, betrieblichen Abläufen und das Verhalten von Beschäftigten das Ziel der weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung berücksichtigen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann macht wohl wirklich ernst mit dem Klimaschutz, ich bin gespannt was da an Taten kommen wird. Allerdings gefällt mir das Wort “klimaneutral” nicht, denn dieses Ziel würde man auch mit Kompensationen erreichen.

Es soll nun vom Umweltministerium bis Mitte kommenden Jahres ein Konzept zur Verwirklichung der weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung auszuarbeiten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Finanz-und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid und Umweltminister Franz Untersteller hoben besonders die Vorbildfunktion des Landes beim Klimaschutz und der Reduktion der Treibhausgasemissionen hervor: „Unser Ziel ist es, zur Vorzeigeregion beim Klimaschutz zu werden. Mit den heutigen Beschlüssen unterstreichen wir die Ernsthaftigkeit dieses Vorhabens und gehen den ersten Schritt zur Umsetzung.“

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