Tag: ökostrom

Podcast 43 über das Grünstrom-Marktmodell

Wäre es nicht schön, wenn der Stromlieferant angeben könnte wie viel Strom aus erneuerbaren Energien geliefert wird? Oder wenn der Versorger angeben kann, er liefert Strom von diesen Wind- und Solarparks? Heute geht das nicht, denn der Strom aus Anlagen mit erneuerbaren Energien, die über das EEG eine Einspeisevergütung erhalten, wird am Spotmarkt der Strombörse verkauft. Damit wird dem Strom praktisch das grüne Etikett des Ökostroms genommen und er ist farblos oder Graustrom. Transparentes Modell für Direktvermarktung von Ökostrom Das muss nicht so bleiben, denn eine Gruppe von engagierten Ökomstromversorgern hat sich mit einem Anbieter für Direktvermarktung und dem Bündnis für Bürgerenergie zusammen getan. Sie haben gemeinsam ein Vorschlag für eine faire und ökologische Direktvermarktung entwickelt – das Grünstrom-Marktmodell. Dieser Vorschlag für einen neuen transparenten Weg der Direktvermarktung ist das Thema der neuen Podcast-Ausgabe. Dazu habe ich mit Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik bei dem Direktvermarkter Clean Energy Sourcing GmbH und einer der Initiatoren des Modells, gesprochen. weiterlesen ›

Energie-Wendezeit

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand Heizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen. Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen. Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. weiterlesen ›

Die 5 spannendsten Startups beim Ecosummit 2014 aus dem Energie-Sektor

Pitch von Dr. Felix Grolman für die Grundgrün GmbH beim Ecosummit 2014, Foto: Andreas Kühl Die große Veranstaltung für die grünen Startups aus ganz Europa, der Ecosumit Berlin 2014, ist schon über einen Monat her und ich habe noch nicht von den vielen interessanten jungen und höchst engagierten Unternehmern berichtet, die sich dort präsentiert haben. Mit dem Beginn des neuen Programms im Startupbootcamp Berlin mit Schwerpunkt  nachhaltige Energie, intelligente Mobilitätsservices oder Datendienste, von dem gestern die Gründerszene berichtet hat, bin ich wieder daran erinnert worden. So möchte ich den Lesern nach einer kompletten Übersicht im vergangenen Jahr über die Startups aus dem Energiebereich in diesem Jahr meine Auswahl der interessantesten Startups aus dem Energie-Sektor vorstellen. Wer hat ein Geschäftsmodell, das die Energiebranche umkrempeln könnte, wer kann über die Startup-Szene hinaus auf sich aufmerksam machen und wer hat wirklich gute Ideen? weiterlesen ›

Förderung von erneuerbaren Energien mit dem richtigen Ökostromversorger

Windenergieanlagen in einem Rapsfeld in der Uckermark, Foto: Andreas Kühl

Windenergieanlagen in einem Rapsfeld in der Uckermark, Foto: Andreas Kühl

Es ist keine neue Meldung mehr die unten folgt, doch angesichts der schlechten Stimmung bei den Unterstützern der Energiewende nach dem neuesten Bremsmanöver mit der Abgabe auf selbst erzeugten Strom (nur die großen Kohle- und Atomkraftwerke dürfen ihren Strom dann noch abgabenfrei selbst verbrauchen), ist jede aufbauende Meldung gut. Wer noch fünf gute Argumente gegen die “Sonnensteuer” haben möchte, findet diese gut zusammen gestellt bei den Energie-Experten. Doch wir müssen gerade daher künftig jeden Weg nutzen den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran zu bringen.

Viele werden es schon wissen, mit dem Bezug von Ökostrom wird auch der Ausbau von erneuerbaren Energien unterstützt. Wichtig dabei ist jedoch, dass man einen Anbieter gewählt hat, bei dem man sich darauf verlassen kann, dass mit einem Teil des Strompreises in neue Projekte investiert wird. Dies ist beispielsweise bei dem energynet.de Partner Enspire Energie, eine Marke der Stadtwerke Konstanz, der Fall.

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Ökostrom-Anbieter vom Bodensee im Interview

Heute kann ich einen weiteren Partner von energynet.de präsentieren, der mich seit Dezember 2013 unterstützt. Durch diese Unterstützung kann ich in Ruhe arbeiten und mich bei meinen Lesern bedanken, so wie am Montag. Weitere Unterstützung ist immer willkommen, denn nur mit Sponsoren und Partnern kann ich meine Arbeit so ausgiebig weiter führen wie zur Zeit. Wer sich dafür interessiert, kann sich hier informieren und/ oder direkt Kontakt aufnehmen.

Interview mit Partner enspire energie

Gordon Appel, Produktmanagement Stadtwerke Konstanz GmbH

Gordon Appel, Produktmanagement Stadtwerke Konstanz GmbH

Der zweite Partner, den ich hier in einem Interview vorstelle, ist wieder ein kleiner und kaum bekannter Energieversorger, dieses mal aus Süddeutschland. Die enspire energie ist eine Marke der Stadtwerke Konstanz GmbH und habe ich als transparenten Anbieter bereits im vergangenen Jahr in einem Beitrag vorgestellt. Meine Fragen hat Produktmanager Gordon Appel beantwortet. weiterlesen ›

Neue Modelle für Eigenverbrauch von Solarstrom in Mietwohnungen

Bisher konnten sich Mieter nur in Bürger-Energiegenossenschaften an der Energiewende beteiligen. Der zunehmend attraktive Eigenverbrauch aus Photovoltaik-Anlagen oder auch von anderen kleinen dezentralen Stromerzeugern, wie Kleinwindkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken, blieb bisher Eigenheimbesitzern vorbehalten. Mieter konnten bislang nicht davon profitieren.

Die Schwierigkeiten liegen zum einen bei den Abrechnungen, es muss gemessen werden welcher Mieter wie viel Strom abnimmt. Und was ist, wenn einzelne Mieter sich  nicht beteiligen wollen und einen anderen Stromanbieter wählen? Dann ist besonders bei PV-Anlagen die Frage, woher kommt der Strom, wenn nicht genügend Solarstrom erzeugt wird? Es wären zwei Zähler für jede Wohnung notwendig. Alle diese bislang ungelösten Fragen haben eine Nutzung von günstigerem Strom aus Photovoltaik-Strom in Mietwohnungen verhindert.

Jetzt gibt es zwei sehr ähnliche innovative Lösungen für dieses Problem. Die Akteure sind sehr unterschiedlich, mit einem komplett anderen Hintergrund, aber die Lösungen ähneln sich doch. Den Mietern wird in beiden Fällen eine komplette Stromversorgung aus einer Hand angeboten, wobei ein Teil des Stroms aus der Photovoltaikanlage vom Dach des Mehrfamilienhauses stammt. weiterlesen ›