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Breite Unterstützung für Grünstrom-Markt Modell zur Direktvermarktung von Ökostrom

Pressekonferenz zur Vorstellung des Grünstrom-Markt-Modells Die Energiewende ist in einer Sackgasse angekommen. Der jährliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien steigt an auf mittlerweile ca. 27%. Es kommt immer mehr Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie hinzu – bei PV inzwischen mit nur geringem Wachstum. Doch was kommt davon beim Kunden an? Das wird in der Regel  nicht mehr als derDurchschnitt im deutschen Stromnetz sein. Und was bieten Ökostromversorger an oder welchen Strom liefern diese? Der Strom von Anbietern von Ökostrom stammt heute zum überwiegenden Teil von Laufwasserkraftwerken und/ oder aus Skandinavien. Aber was passiert denn mit dem Strom aus den vielen Wind- und Solaranlagen? Strom aus Anlagen, die Vergütung nach EEG erhalten,  wird fast ausschließlich an der Strombörse verkauft. Damit verliert der Strom seine nachvollziehbare Herkunft und geht im allgemeinen Strommixes unter. Man bezeichnet den Strom dann als Graustrom, was vorher noch Grünstrom war. weiterlesen ›

Verschärfte Anforderung für Ökostrom-Gütesiegel als Antwort auf Politik

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Enspire-Energie. Solaranlage auf einem Scheunendach, Foto: pixabay/ PublicDomainPictures Wer echten Ökostrom beziehen möchte und damit auch den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen möchte, muss sich auf die Zertifizierung und das Engagement des Energieversorgers verlassen können. Besonders vertrauenswürdig gelten Anbieter, die mit dem Grüner Strom Label ausgezeichnet werden. Dieser hat jetzt seine Anforderungen an die politischen Rahmenbedingungen angepasst und um wichtige Bereiche wie Bürgerenergieprojekte und Grünstrom-Direktversorgung erweitert. Das Gütesiegel des Grüner Strom Label e.V. (GSL) sorgt für Vertrauen bei den Kunden: Sie erhalten einhundert Prozent echten Ökostrom und bewirken garantierte Investitionen in neue Anlagen und innovative Energieprojekte”, erklärt Rosa Hemmers, Vorsitzende des GSL. Verschärfte Anforderungen für Gütesiegel des Grüner Strom Label e.V. Die neuen Kriterien, die seit dem 01.01.2015 gültig sind, sollen neue Impulse setzen und haben ihren Schwerpunkt in Bereichen, die neben dem Zubau von neuen Anlagen besonders wichtig sind. Für mich ist das besonders wichtig, denn Energiewende sollte heute mehr sein als nur der Blick auf die, oftmals traurigen, Zahlen im Zubau von neuen Anlagen. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Ein verlässlicher Energiemix aus lokalen Ressourcen

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden. Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor. Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet). Ein verlässlicher Energiemix aus lokalen Ressourcen Biogas, eine lokale Ressource, Foto: pixabay, ADMC Viele kleinere Kommunen im ländlichen Raum verfügten lange nicht über eigene Kapazitäten in der Energieversorgung. Im Zuge der Energiewende – insbesondere der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – haben zahllose Gemeinden und deren Bürger in regenerative Erzeugungsanlagen investiert: der Großteil der Wind-, Solar- und Biogasanlagen steht auf dem Land. Doch wurden dort meist keine Kompetenzen zur Steuerung und Vermarktung dieser Anlagen aufgebaut, weil die garantierte Abnahme und feste Vergütung des EEG dergleichen nicht notwendig erscheinen ließen. weiterlesen ›

Serie: Die Energiewende – eine Schönheit vom Lande

Energiewende Landschaft

Umsetzung der Energiewende auf dem Land, Foto: Pixabay, tpsdave

“Smart City”, “Smart Home”, die “Stadt der Zukunft” – die Chancen, die die Verschmelzung von Informations-, Telekommunikations- und Energietechnik mit sich bringt, beschäftigen Experten und Medien. Doch stehen dabei meist das Leben und die Infrastruktur in größeren Städten im Vordergrund.

An der Realität der Energiewende geht das vorbei – der überwältigende Großteil des Ökostroms wird auf dem Land erzeugt, in dünn besiedelten, landwirtschaftlich geprägten Regionen. Hier befindet sich auch der Großteil der Verteilnetze, die die Energie aus regenerativen Anlagen aufnehmen und zu Haushalten und Betrieben transportieren.

Wollen wir über intelligente Netze, intelligente Anlagensteuerung und eine effiziente dezentrale Energieversorgung sprechen, müssen wir also aufs Land blicken – denn dort entscheidet sich nicht nur die Energiewende, sondern es entstehen auch wichtige neue Wertschöpfungsketten, die strukturschwache Regionen in die Zukunft katapultieren können.

Wie eine intelligente Energiezukunft auf dem Land aussehen kann, was dafür die Schlüsselfaktoren sind und welche guten Ansätze und Projekte es bereits gibt, hat eine Expertengruppe im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. untersucht. Die Ergebnisse stellen wir hier in einer Serie vor. weiterlesen ›

Vom Anbieter-Wirrwarr auf Wechselportalen und nachhaltigen Alternativen

Ein Gastbeitrag des energynet.de Partners Enspire Energie

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Von der Schwierigkeit geeignete Ökostromanbieter zu finden

In den Medien wird ständig von steigenden Strompreisen gesprochen. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Verbrauchern, die sich nicht mit ihrem Stromanbieter befassen. Laut aktuellen Zahlen (09/2014) der Verbraucherzentrale NRW sind bundesweit knapp 37 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung. Jahrelang beziehen sie dort ihren Strom und nehmen hohe Preise in Kauf. Denn in der Regel ist die Grundversorgung die teuerste Variante Strom zu verbrauchen.

Dabei bieten die meisten Grundversorger eine Vielzahl an günstigeren Tarifen an. Dafür muss der Verbraucher häufig nicht einmal selbst aktiv werden. Einige Anbieter versenden ein Tarifangebot zusammen mit der Bestätigung für die Grundversorgung, die einen Vorteil hat: Kurze Kündigungsfristen ermöglichen einen zeitnahen Wechsel. weiterlesen ›

Podcast 43 über das Grünstrom-Marktmodell

Podcast energynet.deWäre es nicht schön, wenn der Stromlieferant angeben könnte wie viel Strom aus erneuerbaren Energien geliefert wird? Oder wenn der Versorger angeben kann, er liefert Strom von diesen Wind- und Solarparks?

Heute geht das nicht, denn der Strom aus Anlagen mit erneuerbaren Energien, die über das EEG eine Einspeisevergütung erhalten, wird am Spotmarkt der Strombörse verkauft. Damit wird dem Strom praktisch das grüne Etikett des Ökostroms genommen und er ist farblos oder Graustrom.

Transparentes Modell für Direktvermarktung von Ökostrom

Das muss nicht so bleiben, denn eine Gruppe von engagierten Ökomstromversorgern hat sich mit einem Anbieter für Direktvermarktung und dem Bündnis für Bürgerenergie zusammen getan. Sie haben gemeinsam ein Vorschlag für eine faire und ökologische Direktvermarktung entwickelt – das Grünstrom-Marktmodell.

Dieser Vorschlag für einen neuen transparenten Weg der Direktvermarktung ist das Thema der neuen Podcast-Ausgabe. Dazu habe ich mit Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik bei dem Direktvermarkter Clean Energy Sourcing GmbH und einer der Initiatoren des Modells, gesprochen. weiterlesen ›