Tag: ökostrom

Baden-Württemberg möchte eine weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung

Finanz-und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (l.), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (M.), und Umweltminister Franz Untersteller (r.) bei der Regierungspressekonferenz am 11. Dezember 2012 im Landtag in Stuttgart Das konnte ich kaum glauben, aber Baden-Württemberg wird mit gutem Beispiel voran gehen und plant landeseigene Gebäude energetisch zu sanieren, den eigenen Strombedarf mit Ökostrom zu decken und verstärkt erneuerbare Energien auf den eigenen Gebäuden einzusetzen. Des weiteren soll auch im Beschaffungswesen, bei Dienstreisen, betrieblichen Abläufen und das Verhalten von Beschäftigten das Ziel der weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung berücksichtigen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann macht wohl wirklich ernst mit dem Klimaschutz, ich bin gespannt was da an Taten kommen wird. Allerdings gefällt mir das Wort “klimaneutral” nicht, denn dieses Ziel würde man auch mit Kompensationen erreichen. Es soll nun vom Umweltministerium bis Mitte kommenden Jahres ein Konzept zur Verwirklichung der weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung auszuarbeiten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Finanz-und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid und Umweltminister Franz Untersteller hoben besonders die Vorbildfunktion des Landes beim Klimaschutz und der Reduktion der Treibhausgasemissionen hervor: „Unser Ziel ist es, zur Vorzeigeregion beim Klimaschutz zu werden. Mit den heutigen Beschlüssen unterstreichen wir die Ernsthaftigkeit dieses Vorhabens und gehen den ersten Schritt zur Umsetzung.“ weiterlesen ›

Zeit für einen Wechsel des Stromanbieters – vielleicht mal in den Norden

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl Dies ist ein Auftragsartikel, der bezahlte Werbelinks enthält. Durch Deutschland rauscht momentan eine Welle der Strompreiserhöhungen, die es so noch nicht gegeben hat. Laut dem Vergleichsportal Verivox haben zum Jahreswechsel 468 Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 12 Prozent angekündigt. Wer 4.000 kWh im Jahr verbraucht, muss mit Mehrkosten von 120 Euro rechnen. Es ist also Zeit, sich doch mal Gedanken zu machen über einen Wechsel des Stromversorgers, zumal die Höhe des Preisaufschlags unterschiedlich ausfällt. Wer einen günstigen Anbieter von Ökostrom sucht, der wird vielleicht über das Angebot der Firma Wemio stolpern. Dieser relativ unbekannte Anbieter ist ein Tochterunternehmen, bzw. die Ökostrom-Marke, des Energieversorgers Wemag AG mit Sitz in Schwerin. Die WEMAG ist bundesweit aktiv, hat aber ihre regionalen Wurzeln und ihr eigenes Stromnetz in Mecklenburg und in der Westprignitz (Brandenburg). Mit der Marke Wemio möchte man zu den großen Anbietern von Ökostrom dazugehören. weiterlesen ›

Wie funktioniert die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien?

Zu den vielen Änderungswünschen bei der Diskussion um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die ich bereits angesprochen hatte, gehört auch die Direktvermarktung über die sogenannte Managementprämie. Die Bundesregierung plant, um die Kosten zu reduzieren eine deutliche Absenkung der Managementprämie, wie bereits  das Magazin Cleanthinking.de berichtet hat. Dabei würde die geplante Änderung die EEG-Umlage gerade einmal 0,04 Cent pro Kilowattstunde reduzieren. Eine Änderung in der Berechnung der Umlage würde vermutlich mehr Einsparung bringen. Die Direktvermarktung hat aber einige Vorteile, die auch zur Preissenkung beitragen. Daher möchte ich, bevor ich weiter ausschweife, lieber versuchen die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien zu erklären (und selbst zu verstehen). Ich greife damit einen Beitrag von Daniel Bönnighausen auf, der bei saving-volt.de geschrieben hatte, dass viele Blog-Beiträge aus dem Energiebereich zu kompliziert sind. Bei entsprechendem Interesse könnte daraus eine größere Serie von erklärenden Beiträgen werden. Was ist die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien? Das Thema ist so umfangreich, dass es sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag “Direktvermarktung Erneuebarer Energien” gibt. Normalerweise verkauft der Betreiber einer PV-Anlage, eines Windrades oder Windparks, oder einer Biogasanlage seinen Strom an den örtlichen Netzbetreiber. Dieser muss ihm dann die entsprechende Einspeisevergütung nach dem geltenden EEG für den eingespeisten Strom bezahlen. Wird der Strom nicht einfach an den Netzbetreiber verkauft und dann “anonym” – also ohne Angabe woher der Strom stammt – an der Strombörse weiterverkauft, sondern direkt an einen interessierten Abnehmer, z.B. Ökostrom-Händler, dann wird der Strom direkt verkauft. Der Händler oder auch Ökostrom-Anbieter weiß dann genau woher der Strom stammt, er kann also garantieren, dass es sich auch um Ökostrom handelt, was er seinen Kunden verkauft. weiterlesen ›

Die Liste der verschiedenen Label für Ökostrom und was sie bedeuten

Grüner Strom, Quelle: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Grüner Strom, Quelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Wer etwas für sein Gewissen tun möchte, und unter Umständen auch für den Geldbeutel, wird sich Gedanken machen über einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Dass man damit sogar Geld sparen kann, habe ich erst vor ein paar Tagen in einem Artikel gezeigt, bei Interesse einfach mal den energynet.de – Stromrechner anwerfen und sich die Preise anzeigen lassen.

Wie weiß man jetzt aber, ob das Angebot auch wirklich Ökostrom anbietet? Welcher Energieversorger liefert wirklich Ökostrom? Wie kann man sich weiter informieren? Auf wen und auf was kann man sich verlassen?

Es gibt für Ökostrom verschiedene Label, die etwas über das Angebot aussagen und anhand dessen man schnell und einfach abschätzen kann, was die Schwerpunkte des Angebots sind und warum sich der gelieferte Strom Ökostrom nennt.

Liste der Label für Ökostrom mit ihren Bedeutungen

Alle Informationen stammen von den Anbietern selbst.

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Wechsel zu Ökostrom kann die Stromkosten reduzieren

Verivox Ökostrompreisindex, Stand Juli 2012

Verivox Ökostrompreisindex, Stand Juli 2012

Über den Strompreis wird sehr viel diskutiert zur Zeit, so auch hier im Blog. Die Stromkosten werden bei vielen Diskussionen über die Energiewende als eine Belastung gesehen. Dabei ist heute mehr denn je der einfachste Weg zur Reduktion der Stromkosten der Wechsel des Stromanbieters. Dennoch hat bisher nur ein kleiner Teil der deutschen Stromverbraucher, ca. 10%, ihren Stromlieferanten gewechselt.

Der Wechsel zu Ökostrom wird von vielen Verbrauchern mit höheren Kosten verbunden. Das muss aber nicht sein, denn das Verpraucherportal Verivox hat herausgefunden, dass gute Ökostromtarife günstiger sind als die herkömmlichen Stromtarife. Was ein gutes Ökostromangebot ist, wird weiter unten näher definiert, aber ein gutes Ökostromgütesiegel ist ein wichtiges Verkaufsargument. Verbraucher können also Kosten sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Der zunehmenden Bedeutung der Ökostromtarife auf dem Strommarkt trägt Verivox nun mit der Berechnung eines bundesweiten Ökostrompreisindexes Rechnung.

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