Schlagwort: nichtwohngebäude

Wie gelingt Energieeffizienz in Hotels und Herbergen?

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Energieeffizienz Hotels und Herbergen
Energieeffizienz in Hotels und Herbergen, Foto: unsplash.com/ Bill Anastas

Auch in Hotels oder in Herbergen spielen die Energiekosten eine wesentliche Rolle. Mit Werten zwischen fünf und acht Prozent vom Umsatz liegt der Anteil für die Energie in diesen Gebäuden relativ hoch. Als Gast achten wir z.B. nicht immer darauf vor dem Verlassen des Zimmers die Heizung runter zu drehen. Ich nehme an, dies wird weniger der Fall sein als im eigenen Haus – es ist ja schließlich alles bezahlt. Hinzu kommt,, Betreiber von Hotels und Herbergen wissen häufig nicht wie sie am effektivsten Energie einsparen können und haben auch nicht das notwendige Eigenkapital für entsprechende Sanierungen. Diese Erkenntnisse gehören zum dena Modellvorhaben „Check-in Energieeffizienz“. In diesem Projekt soll untersucht werden wo die größten Einsparmöglichkeiten Hindernisse liegen und welche Hindernisse im Weg stehen. … den ganzen Artikel lesen »

Studie zur Energieeffizienz im Handel zeigt strukturelle Unterschiede und Empfehlungen

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Energieeffizienz im Handel
Energieverbrauch im Handel abhängig von der Größe, Foto: unsplash.com

Energieeffizienz und Einsparung ist ein viel beachtetes Thema, das auch hier immer wieder behandelt wird. Genauso ist es bei der Energieeffizienz in der Industrie. Was noch fehlt sind die Nichtwohngebäude – über Energieeinsparung in diesen Gebäuden wird nur wenig geschrieben und gesprochen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat Anfang März eine Studie veröffentlicht über den Energieverbrauch im Handel und Potentiale zur Einsparung. … den ganzen Artikel lesen »

Neue Discounter-Filiale mit Photovoltaik-Anlage als Passivhaus zertifiziert

Netto-Filiale
Dies ist nicht die Passivhaus-Filiale, Foto: pixabay/ wikilmages

Wer sich mit Energieeffizienz in Unternehmen befasst, der muss auch den Handel einbeziehen. Gerade im Einzelhandel ist noch ein großes Einsparpotential vorhanden wie die Studie „Energieeffizienz im Einzelhandel“ der dena aufzeigt. Eine neue Filiale des Lebensmittel-Disocunters Netto hat nun das Potential genutzt und ist als weltweit erster Passivhaus-Disocunter zertifiziert worden. Die Filiale in Hannover wurde jetzt offiziell vom Passivhaus-Institut als Passivhaus zertifiziert.

An der Planung der energieeffizienten und nachhaltigen Filiale waren Fachexperten der Netto-Expansionsabteilung, der Landeshauptstadt Hannover, vom enercity Fonds proKlima sowie vom Passivhaus Institut, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der CEV Immobilien GmbH im engen Austausch beteiligt. Investor, Entwickler und Errichter der Immobilie ist Ratisbona. … den ganzen Artikel lesen »

Hohes Potential an Energieeffizienz trifft bei Passivhaus-Experten auf große Resonanz

Bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden sind Einsparungen des Endenergieverbrauchs um einen Faktor 10 wirtschaftlich und technisch machbar. Diese Maßnahmen bieten optimale Arbeitsbedingungen für Büros, Schulen, Kindergärten, etc. Eindruckvoll wurde dies bei der 48. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser verdeutlicht.

Noch nie stieß eine Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser auf derart großes Interesse – „Einsatz von Passivhaustechnologien bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden“ liegt im Trend. Rund 150 Teilnehmer – viele davon aus der öffentlichen Verwaltung – verfolgten gespannt die Ausführungen der Fachexperten vom Passivhaus Institut Darmstadt und Innsbruck, sowie der Universität Innsbruck am 15. Juni in Darmstadt. Das Thema des Arbeitskreises konnte an Aktualität kaum überboten werden. Am selben Tag wurde in Brüssel nach zähem Ringen die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie beschlossen, die unter anderem vorschreibt, dass künftig 3% des öffentlichen Gebäudebestandes jährlich thermisch saniert werden soll – und zwar mittels einer sogenannten „Deep Renovation“, die eine Energieeinsparung von 80% bewirkt.

Primärenergie-Verbrauch in Nichtwohngebäuden, Quelle: Passivhaus-Institut
Primärenergie-Verbrauch in Nichtwohngebäuden, Quelle: Passivhaus-Institut

Aus den präsentierten umfangreichen Studienergebnissen – u.a. der Verbrauchsauswertung von 25.000 Nichtwohngebäuden von ages GmbH – wurde deutlich, dass gerade bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden Einsparungen des Endenergieverbrauchs um den Faktor 10 wirtschaftlich und technisch machbar sind. Zudem erlauben solche Maßnahmen optimale Arbeitsbedingungen in Büros, an Schulen und auch in Kindergärten. Großvolumige Bauten sollten auf Grund ihres günstigen A/V-Verhältnisses aus wirtschaftlicher Überlegung gleich auf Passivhaus-Standard saniert werden.

Durch die Effizienzsteigerung von Nichtwohngebäuden um den Faktor 10 wird auch die 100%-ige Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern möglich, ja sogar eine Abdeckung durch die am Gebäude installierbare PV-Fläche ist in einigen Fällen möglich.

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80 Prozent Stromsparpotenzial bei Nichtwohngebäuden

Erweiterter PumpenCheck entlarvt stromfressende Heizungspumpen

Alte Heizungspumpen verbrauchen in Nichtwohngebäuden 80 Prozent mehr Strom als moderne Hocheffizienzpumpen und sind damit wahre Stromfresser. Durch den Austausch dieser ineffizienten Pumpen in Nichtwohngebäuden könnten bei Groß- und Einzelhandel, in Bürogebäuden, Schulen, Hotels, Universitäten und Fachhochschulen rund 1,9 Terawattstunden Strom pro Jahr eingespart werden (siehe Infografik).

„Dies zeigt, dass mit einer geringinvestiven Maßnahme wie dem Pumpentausch die Energieeffizienz in Deutschland ein großes Stück vorangetrieben werden kann“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. Zum Vergleich: Google benötigt für den weltweiten Betrieb seiner Rechenzentren etwa 2,26 Terawattstunden Strom im Jahr.

Die konkreten Einsparpotenziale von Heizungspumpen zeigt der PumpenCheck auf www.klima-sucht-schutz.de. Der erweiterte Energiespar-Ratgeber ist nun auch für bestimmte Typen von Nichtwohngebäuden nutzbar. Der PumpenCheck

ist Bestandteil der Kampagne „Klima sucht Schutz“, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. … den ganzen Artikel lesen »

Energieausweis wird für Nichtwohngebäude Pflicht

Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude
Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude

Ab dem 1. Juli 2009 brauchen alle Nichtwohngebäude einen Energieausweis, wenn sie neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden. Ob Bürogebäude, Supermarkt, Gaststätte oder Hotel, der Gebäudeeigentümer muss dem potenziellen Interessenten spätestens auf Nachfrage ein solches Dokument vorlegen. Bisher verfügen jedoch nur 35 Prozent der gewerblichen Nichtwohngebäude über einen Energieausweis. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Eigentümern*.

„Mit dem Energieausweis können künftige Mieter, Käufer oder Pächter im Vorfeld abschätzen, welche Energiekosten und eventuelle Sanierungsmaßnahmen auf sie zukommen“, sagte dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. „Spätestens bei der Gebäudebesichtigung empfiehlt es sich, nach dem Energieausweis zu fragen.“

Von den bisher ausgestellten Energieausweisen für Gewerbeimmobilien sind 66 Prozent verbrauchsorientiert und 34 Prozent bedarfsorientiert. Der Bedarfsausweis basiert auf der technischen Begutachtung der Bausubstanz und der Anlagentechnik. Die Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes ist darin unabhängig vom Nutzerverhalten. Der Verbrauchsausweis basiert hingegen allein auf den Heizkostenabrechnungen der Gebäudenutzer.

Auf die Frage, ob sie in den nächsten fünf Jahren eine komplette oder teilweise energetische Modernisierung in ihren Nichtwohngebäuden planen, gaben 40 Prozent der befragten Eigentümer eine positive Antwort. 49 Prozent wollen dagegen überhaupt nicht modernisieren. Und das obwohl nach Einschätzung der Mehrheit der gewerblichen Eigentümer Vermieter und Verkäufer bereits heute Preisabschläge hinnehmen müssen, wenn ihre Immobilien zu hohe Energiekosten verursachen.

„Die dena rät Eigentümern, in die Modernisierung ihrer Nichtwohngebäude zu investieren und damit den Wert ihrer Immobilien zu sichern“, kommentierte Kwapich.

In öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr und über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche muss der Energieausweis außerdem auch gut sichtbar aushängen. Die Aushangverpflichtung betrifft insgesamt ca. 55.000 öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Schulen, Kindergärten, Landratsämter oder Krankenhäuser. Von den öffentlichen Gebäuden mit Aushangverpflichtung können 75 Prozent noch keinen Energieausweis vorzeigen. Das ergab eine weitere Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen als Eigentümern von Nichtwohngebäuden**.

Weitere Informationen bieten die dena-Broschüre „Energieausweis für Nichtwohngebäude – der Einstieg in die Modernisierung“ und die Internetseite:  Unternehmen & öffentliche Hand.

*Die Umfrage wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH im April und Mai 2009 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 400 gewerbliche Eigentümer.
PDF Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage ( 113 KB)

**Die Umfrage wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH im April und Mai 2009 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 300 Eigentümer von öffentlichen Gebäuden mit Aushangverpflichtung.
PDF Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage ( 74 KB)