Tag: netzwerk

Energieblogger zu Gast beim Wechselrichterhersteller SMA

Fassade der SMA Solar Academy, Foto: Andreas Kühl Nach dem Bloggertreffen auf der Intersolar 2012 und dem Barcamp Renewables hat das Social Media Team des Wechselrichter Herstellers SMA wieder die Initiative übernommen und Energieblogger zu einem Bloggertag in den Unternehmenssitz nach Kassel-Niestetal eingeladen. So konnten wir die mittlerweile bekannten Blogger wieder sehen und auch einige neue Energieblogger kennen lernen. Schön zu sehen, wie die Community zusammen wächst  und größer wird. Das war auch einer der Ziele dieses Tages. Zuerst gab es aber noch reichlich Informationen über den Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Der Vorstandsvorsitzende Pierre-Pascal Urbon begrüßte uns persönlich und stellte die Produktstrategie des Unternehmens vor. Die Schwierigkeit ist dabei der erstmals rückläufige Markt in Europa. Für 2013 wird hier ein Minus von knapp 20% erwartet. Aufgefangen wird dieser Rückgang durch ein starkes Wachstum in Asien, vor allem in China und Japan, sowie in Nordamerika. Um langfristig den schwierigen Marktbedingungen Stand halten zu können, wird SMA in diesem Jahr das Budget zur Forschung und Entwicklung weiter erhöhen auf 120 Millionen Euro – zehn Prozent des Umsatzes von 2012. In Verbindung mit den hohen Qualitätsansprüchen und Blick auf den Preisdruck des Marktes erscheint mir dies die richtige Strategie zu sein, auch besser als alle Probleme auf die Politik zu schieben. Neu für mich war die Vorstellung des PV-Diesel-Hybridsystems für den Einsatz in netzfernen Gebieten, vor allem in Afrika oder Australien. Dieses System, das es auch im Megawatt-Bereich gibt, ist durch die gestiegenen Preise für den Diesel schon heute wirtschaftlich und eine klimafreundliche Alternative für den Strom in Regionen ohne Netz-Anbindung. weiterlesen ›

Erfolgreiche Netzwerkarbeit für mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Zwölf Unternehmen aus der Region wurden von Bundesumweltminister Peter Altmaier für erfolgreiche Netzwerkarbeit im Rahmen des EnergieEffizienz-Tisches Heilbronn-Franken geehrt, Quelle: IHK Heilbronn-Franken Habe heute noch ein Beispiel für erfolgreiche Energieeffizienz in Industrie-Unternehmen. Hier kann man einen der Wege sehen, wie Unternehmen auf neue Ideen zur Energieeinsparung gebracht werden. Über Effizienz-Netzwerke habe ich ja schon gelegentlich berichtet. Auch hier kann man wieder sehen, dass im Netzwerk mehr gespart werden kann als ohne. 6,9 Prozent Effizienzsteigerung und 6,9 Prozent CO2-Reduzierung – das sind die erreichten Ziele des EnergieEffizienz-Tisches EE-T Heilbronn-Franken nach einer dreijährigen Netzwerklaufzeit. Als bundesweit erstes Netzwerk aus dem Förderprojekt 30 Pilot-Netzwerke des Bundes erhalten die 12 Teilnehmer aus der Region Heilbronn-Franken, die IHK, das Modell Hohenlohe e. V. und der energietechnische Berater die von Bundesumweltminister Peter Altmaier unterzeichnete Urkunde. Sie dient als Anerkennung für die Leuchtturmfunktion, die alle Beteiligten für die Region Heilbronn-Franken übernommen haben. Die Unternehmen haben in eindrucksvoller Weise gezeigt, dass auch in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten von 2009 bis 2010 eine Steigerung der Energieeffizienz und somit auch eine Verringerung der Energiekosten möglich waren. Dieser Erfolg soll andere Unternehmen zum Nachahmen motivieren. weiterlesen ›

Erfolgreiches Beispiel für Energieeffizienz in einem Industrie-Unternehmen

Weidmüller Energiemanager Bernhardt Köhler präsentierte beim dena Energieeffizienzkongress sein Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz., Quelle: Weidmüller Es geht jetzt weiter mit dem dritten  Teil der Artikelserie zum Thema “Energieeffizienz in der Industrie”. Ich habe einige Unternehmen zu diesem Thema befragt, was sie selbst in ihrem Unternehmen zur effizienteren Energienutzung tun, wo die größten Potentiale zur Einsparung liegen und welchen Beitrag ihre Produkte liefern können. Für weitere Interviews bin ich noch auf der Suche nach interessanten Unternehmen. Darüber hinaus bewerbe ich innerhalb dieser Beiträge zwei Veranstaltungen zu diesem Thema “Energieeffizienz in der Industrie”. Für diese Ausgabe habe ich ein Unternehmen gewinnen können, das selbst sehr aktiv und erfolgreich ist bei der Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen. Das mittelständische Unternehmen Weidmüller Interface GmbH & Co. KG aus Detmold  ist ein Spezialist für industrielle Verbindungstechnik in den Bereichen Energie, Signale und  Daten. Mehrfach ist das Unternehmen bereits für seine Energieeffizienz-Erfolge ausgezeichnet worden und war auch mehrfach aktiv in Energieeffizienz-Netzwerken. Meine Fragen hat Energiemanager Bernhardt Köhler ausführlich beantwortet, wofür ich mich auch auf diesem Wege bedanke. Was war die Motivation in Energieeffizienz zu investieren? Warum hat das Unternehmen begonnen sich für mehr Energieeffizienz zu engagieren? Weidmüller, ein seit 160 Jahren existierendes Familienunternehmen, hat schon frühzeitig die Notwendigkeit der Energie- und Ressourceneffizienz erkannt. Nachdem wir in den 1980er Jahren erste große Schritte in Richtung Umweltschutz getan hatten mit aktivem Kunststoffrecycling und der Gründung eines Arbeitskreises Umweltschutz, setzten wir Anfang der 1990er bereits die ersten Wärmerückgewinnungssysteme ein. Kompressor-Verbundsteuerungen reduzierten die Druckluft, Halbierung der Heizkesselleistung senkte den Erdgasverbrauch, elektronische Vorschaltgeräte für die Hallenbeleuchtung sparten Strom. Und weitere Projekte dieser Art folgten. Im Jahr 2007 wurden wir mit dem 1. Preis des Energy Efficiency Award der dena – Deutsche Energie Agentur – belohnt. Weitere, teileweise hochkomplexe Effizienzmaßnahmen sind danach realisiert worden. weiterlesen ›

Drei ausgezeichnete Beispiele für mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Ich habe ja lange überlegt, wie und ob ich über die Preisträger des Energy Efficiency Award 2012 berichte. Immerhin ist es mir wichtig an guten Beispielen aufzuzeigen, was erreichbar ist in der Energieeffizienz. Die Potentiale sind in allen Bereichen groß, ob in der Gebäudehülle, in Betriebsprozessen oder in der Verwaltung. Gute Beispiele zeigen anderen Unternehmen auf, wo sie selbst noch tätig werden können, dies sieht man an dem Erfolg der Energieeffizienz-Netzwerke.

Die Videos zu den prämierten Unternehmen haben mir die Entscheidung leichter gemacht. So kann ich hoffentlich gut und ausführlich die Preisträger vorstellen. Weitere Beispiele werde ich in den kommenden Wochen in Form von Interviews mit Unternehmen aufzeigen.

Die Preisträger des dena energy efficiency award 2012

Den ersten Platz belegt HARTING, ein Hersteller von Verbindungstechnik, der für seine ganzheitliche Unternehmensstrategie zur systematischen Senkung des Energieverbrauchs geehrt wird. Der zweite Preis geht an das Einzelhandelsunternehmen famila-Handelsmarkt Kiel für den Bau eines energieeffizienten Einkaufszentrums. Der Messtechnikanbieter Endress+Hauser Conducta erhält den dritten Preis für die konsequente energetische Optimierung seiner Unternehmenszentrale in Gerlingen.

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Soziales Netzwerk für Photovoltaik ermöglicht mehr Transparenz und bessere Vernetzung von Anlagenbetreibern

Solar-Friends Referenzgruppe, Quelle: Top50-Solar

Solar-Friends Referenzgruppe, Quelle: Top50-Solar

Erneuerbare Energien verändern die Welt der Stromerzeugung, durch sie können wir unsere Rolle von reinen Konsumenten verändern. Wir haben nun die Möglichkeit selbst Strom zu erzeugen und sind damit gleichzeitig Produzent und Konsument. Wer kein eigenes Dach hat, kann sich an einer Bürgersolarenergieanlage oder an einem Bürgerwindenergiepark beteiligen. Den erzeugten Strom können wir selbst nutzen oder in das Stromnetz einspeisen und damit anderen zur Verfügung stellen.

Klingt das nicht auch nach Social-Media? Wir schreiben Beiträge und Nachrichten, damit andere sie lesen können oder auch für uns selbst. Wir fotografieren und archivieren diese Fotos online, zeigen sie aber auch unseren Kontakten oder teilen sie mit allen anderen. So gesehen, könnte man erneuerbare Energien auch als Social-Energy bezeichnen.

Mir fällt dieser Vergleich oft ein, auch wenn es andere bisher nicht direkt so angesprochen haben. Aber so langsam gibt es immer mehr Ansätze beide Philosophien, bzw. Technologien zu verbinden. Der erste Ansatz ist zumindest anderen mitzuteilen, wie viel Strom man selbst produziert und damit CO2 eingespart hat. Ende letzten Jahres hatte ich schon von dem Unternehmen Changers.com berichtet, das kleine Solarmodule und Akkus anbietet. Mit diesem Modulen und Akkus können kleine Geräte wie Handys, Smartphones und mobile Spielekonsolen aufgeladen werden. Die erzeugte Strommenge kann mit anderen in sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook, geteilt werden.

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Netzwerk jetzt auch für mehr Energieeffizienz in Bäckereien

Manche mögen es heiß, Foto: ttz

Manche mögen’s heiß – das EnEff-Bäckerei-Netzwerk hält mit kühlem Kopf die Energieeffizienz im Blick. Foto: ttz

Wie Netzwerke von Betrieben zu mehr Energieeffizienz beitragen können habe ich schon mehrfach gezeigt, zuletzt mit einem guten Beispiel. Das betrifft nicht nur die Industrie, die bisher in diesen Netzwerken einbezogen war, auch der Handel und das Handwerk können von diesen Netzwerken profitieren.

Das Netzwerk „EnEff-Bäckerei“ will dazu beitragen, dass Backwaren energieeffizienter hergestellt werden können. Dafür sollen neue Anlagen und Prozesse entwickelt und eine Unternehmens-Datenbank aufgebaut werden. Die neue Online-Plattform vernetzt Technikhersteller, Wissenschaftler und Bäcker und stellt die Ziele, Aktivitäten und Partner vor. Koordiniert wird die Plattform vom Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven.

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