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Der Photovoltaik-Förderung soll es weiter an den Kragen gehen

Eigentlich nicht neu, die Diskussion um die Förderung der Photovoltaik, aber jetzt hat sich selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Diskussion eingeschaltet und weitere Kürzungen, der ohnehin geplanten Kürzungen, bei der Einspeisevergütung für Solarstrom gefordert. Laut der Zeitung RP-Online hält Angela Merkel Strom aus Sonenenergie nicht für rentabel und sieht darin mehr eine Förderung von Modul-Herstellern aus China. Sie befürworte mehr einen Import von Sonnenenergie aus Griechenland und die Förderung von Windenergie, die rentabler sei. Daher weht also der Wind, es sollen also wieder nur einige wenige Unternehmen profitieren, von denen man sich gerne weiter abhängig machen möchte, wie sogar Spiegel Online auch vermutet. Oder will sie vielleicht doch nur von anderen Problemen ablenken? Vergisst sie dabei wissentlich oder unwissentlich, dass Solarstrom in wenigen Jahren schon günstiger ist als Strom aus der Steckdose? Das könnte noch gefährlich werden für die Kritiker von heute. Und was war eigentlich noch mal mit der Energiewenden? Wie soll die Energiewende geschafft werden? Diese Antwort bleibt die Bundesregierung bis heute schuldig. weiterlesen ›

Tritt Merkel auf die Bremse beim Klimaschutz?

Gruenspar.de

Bisher hatte die Bundeskanzerlin Angela Merkel sich als Vorreiterin in Sachen Klimaschutz präsentiert und ist innerhalb der EU voran geschritten. Jetzt, wo es eng wird, zeigt sich was dahinter steckt, nicht viel bis gar nichts. Denn kurz vor dem EU-Gipfel befürchtet sie, laut Spiegel-Artikel, negative Auswirkungen der EU-Klimaschutzbeschlüsse auf die deutsche Wirtschaftet und beeilt sich zu betonen, dass “deutsche Arbeitsplätze nicht gefährdet werden dürfen”. So wird sie von der Antreiberin zur Bremserin in der europäischen Klimapolitik.


Der Einfachheit halber übernimmt sie die Argumentation der großen Energieversorger, denen es aber nicht wirklich um Arbeitsplätze geht, vielmehr um Gewinne – wie der Klima-Lügendetektor herausgefunden hat. Das ist sehr kurzfristig gedacht, der Klimawandel wird auch uns treffen, und nicht von der deutschen Industrie verschoben werden können. Die Folgekosten werden vielleicht nicht direkt sichtbar sein, aber sicher deutlich höher sein, als die der Finanzkrise. Der künftige US-Präsident scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und wird hoffentlich handeln, macht die EU im Gegenzug einen Rückschritt?