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Energieexperte fordert bei Einspeisevergütung eine Phase der Ruhe

Die Solarwirtschaft in Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Sie steht unter enormen Kostendruck durch die verdeckt subventionierte Konkurrenz in China. Bei so mancher deutschen Solarfirma geht es derzeit um die nackte Existenz. Erste prominente Insolvenzen wie bei Solar Millennium und Solon sowie die Schwierigkeiten bei Q-Cells und Conergy sprechen Bände. Wenig Freude machen da die jüngsten Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, die Solarförderung hart zu beschneiden und dabei einen kompletten Systemwechsel zu vollziehen. Rösler spricht sich dafür aus, die im EEG festgeschriebenen festen und auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütungen aufzugeben. Stattdessen will der Minister die Energieversorger verpflichten, einen bestimmten Teil ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen zu liefern. Sie könnten die Erzeugungsform selbst wählen. Außerdem fordert Rösler, die Förderung neuer Solarstromanlagen auf einen Bruchteil des bisherigen Zubaus zu beschränken. Nach seinen Vorstellungen soll jährlich nur noch der Zubau von 1 Gigawatt Solarstrom gefördert werden. Das wären knapp 90 Prozent weniger als in den beiden Vorjahren 2010 und 2011. weiterlesen ›