Schlagwort: marktanreizprogramm

Wie entwickelt sich die Nachfrage im Marktanreizprogramm für Förderung von Heizung mit erneuerbaren Energien?

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Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
BAFA Statistik MAP
BAFA Monatsstatistik Marktanreizprogramm MAP, Grafik: BAFA

Die Heizungsindustrie hat auf ihrer gestrigen Wärmekonferenz wieder einmal das Ausbleiben der Wärmewende beklagt. Dabei meint sie nur die Modernisierung der alten Heizungen – mit den meist gleichen fossilen Energieträgern. Eine Wende hin zu einer Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien scheint hingegen nicht auf der Wunschliste zu sein, dabei steht der Begriff Energiewende – und die Wärmewende sollte ein Teil davon sein – für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Liegt die Stagnation vielleicht daran, dass die Heizungsindustrie weiter auf fossile Energieträger setzt?

Ich kann die Frage nicht beantworten, aber zu einer Wärmewende gehört für mich ein wachsender Einsatz von erneuerbaren Energien in der Heizung. Um den Anteil erneuerbarer Energien in der Heizung zu steigern, wurden zum 01. April 2015 die Förderbedingungen im Marktanreizprogramm MAP verbessert. … den ganzen Artikel lesen »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

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Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. … den ganzen Artikel lesen »

Höhere Zuschüsse für Heizungen mit erneuerbaren Energien ab April 2015

IDM Wärmepumpe Kombination mit Photovoltaik
Energieautarkie – kein großes Thema auf der Heizungsmesse ISH 2015. Ändert sich das jetzt?, Foto: Andreas Kühl

Auf der Messe ISH gab es so einiges interessantes an Produkten und guten Vorträgen zu sehen. Alles kann man nun mal nicht mitnehmen. So habe ich die Präsentation der Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) verpasst.

Wird diese Novelle mit erhöhten Fördersätzen für Heizungen mit erneuerbaren Energien für einen Aufschwung von Solarthermie, Pellets und Wärmepumpe sorgen? Die erwartete steuerliche Förderung ist noch nicht beschlossen und es ist unklar, ob sie noch kommen wird.

Neue Förderung kann erneuerbaren Wärmemarkt stärken

Interessant ist die stärkere Öffnung des Förderprogramms für gewerbliche Anlagen. So können kleinere und mittlere Unternehmen vom MAP profitieren und erhalten in dem für Unternehmen zugeschnittenen KfW-Teil des Programms einen sog. KMU-Bonus von 10 %. Auch für große Betriebe wird die Antragsberechtigung sowohl mit Blick auf Investitionszuschüsse als auch für Darlehen und Tilgungszuschüsse erweitert.

Enthalten ist auch die Förderung von kommunalen Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, und in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen.

Im Neubau werden nur besonders innovative Anlagen gefördert. Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien konzentriert sich vor allem auf die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand.

Die novellierten Förderbedingungen sind ab dem 01. April 2015 gültig, bis dahin wird noch nach den alten Bedingungen gefördert. … den ganzen Artikel lesen »

Bundesregierung kürzt Marktanreizprogramm immer weiter

Laut Hans-Josef Fell, MdB Bündnis90/ Die Grünen, hat die Bundesregierung 100 Millionen Euro für die Erneuerbaren Energien im Marktanreizprogramm zusammengestrichen. Ebenfalls stark gekürzt wurden die Mittel für die Forschung im Bereich der Erneuerbaren Energien (9 Millionen Euro) sowie für die Energieeffizienz (10,5 Mio. Euro).

Laut dem Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen erfolgen die Kürzungen vollständig im Energie- und Klimafonds, aus dem mittlerweile eine Reihe von Programmen mitfinanziert werden. Die Bundesregierung hatte diesen Energie- und Klimafonds (EKF) als Beitrag zur Energiewende gefeiert und gegen Fells´s Warnungen eingeführt.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Bundesregierung die zusätzlichen Mittel des EKF im Bundeshaushalt gleich wieder eingespart. Beim Marktanreizprogramm führte dies dazu, dass unterm Strich jedes Jahr weniger Geld zur Verfügung stand.

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Noch bis Ende des Jahres von Förderung für neue Heizung profitieren

Die Energiepreise sind in diesem Jahr stark gestiegen. Das bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes können sich viele Menschen eine warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten. Doch gerade in Zeiten stetig steigender Heizkosten sind Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer modernen, energieeffizienten Heizung mittlerweile eine zukunftssichere Geldanlage.

Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, berechnet, dass für Hausbesitzer je nach Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage Energiekosteneinsparungen von bis zu 1.600 Euro pro Jahr möglich sind. Neben dem geringeren Energieverbrauch werden zusätzlich der Wert und damit die Attraktivität einer Immobilie gesteigert. Noch bis 30.12.2011 können Hausbesitzer von erhöhten staatlichen Fördermitteln für eine Heizungsmodernisierung profitieren.

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Heizungsmodernisierung trägt zur Wertsteigerung von Immobilien bei

Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden sind besonders jetzt eine interessante und zukunftssichere Geldanlage. Wer zum Beispiel seine alte Heizung in diesem Jahr noch komplett modernisiert, profitiert nicht nur von attraktiven Fördermitteln, sondern auch in vielen Fällen von bis zu 40 Prozent Energieeinsparung. Denn mehr als drei Viertel aller in Deutschland installierten Heizungsanlagen sind nach Angaben des BDH Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. unzureichend effizient.

Durch eine Investition in moderne Heizungstechnik steigt zusätzlich noch der Marktwert einer Immobilie. Dies besagt die repräsentative Studie „Marktmonitor Immobilien 2011“ des Immobilienportals immowelt.de. 48 Prozent der befragten Makler gehen davon aus, dass sich bereits der Anschein eines hohen energetischen Sanierungsbedarfs negativ auf den erzielbaren Immobilien-Preis auswirkt. Hausbesitzer sollten deshalb die Chance nutzen, z. B. mit einem Heizungs-Check die Schwachstellen ihrer Heizungsanlage von einem Fachhandwerker überprüfen zu lassen, um Energiesparpotenziale aufzudecken. … den ganzen Artikel lesen »