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Solarthermie kann auch Heizung im Mehrfamilienhaus

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Solardach Solarthermie Mehrfamilienhaus
Solardach Sonnenhaus Schuster, Foto: Sonnenhaus Schuster / Petra Höglmeier

Solarthermie kann auch im Mehrfamilienhaus einen großen Teil der Wärme erzeugen und erhält auch in diesem Jahr eine attraktive Förderung. Das Sonnenhaus-Institut berichtete vor einigen Wochen über die hohen Deckungsraten der Solarheizungen, die Speichergrößen und die attraktive Förderung der BAFA. Da das Thema kaum ein Medium aufgegriffen hat, möchte ich kurz vor Beginn der Heizungsmesse ISH diese Informationen an meine Leserinnen und Leser weiter geben.  Im Ausbau der Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien liegt eine der großen aktuellen Aufgaben der Energiewende und im Klimaschutz. Bisher hat sich zu wenig getan und der Austausch der Heizungen alleine wird nicht reichen für den Klimaschutz. … den ganzen Artikel lesen »

Wie entwickelt sich die Nachfrage im Marktanreizprogramm für Förderung von Heizung mit erneuerbaren Energien?

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Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
BAFA Statistik MAP
BAFA Monatsstatistik Marktanreizprogramm MAP, Grafik: BAFA

Die Heizungsindustrie hat auf ihrer gestrigen Wärmekonferenz wieder einmal das Ausbleiben der Wärmewende beklagt. Dabei meint sie nur die Modernisierung der alten Heizungen – mit den meist gleichen fossilen Energieträgern. Eine Wende hin zu einer Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien scheint hingegen nicht auf der Wunschliste zu sein, dabei steht der Begriff Energiewende – und die Wärmewende sollte ein Teil davon sein – für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Liegt die Stagnation vielleicht daran, dass die Heizungsindustrie weiter auf fossile Energieträger setzt?

Ich kann die Frage nicht beantworten, aber zu einer Wärmewende gehört für mich ein wachsender Einsatz von erneuerbaren Energien in der Heizung. Um den Anteil erneuerbarer Energien in der Heizung zu steigern, wurden zum 01. April 2015 die Förderbedingungen im Marktanreizprogramm MAP verbessert. … den ganzen Artikel lesen »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. … den ganzen Artikel lesen »

Höhere Zuschüsse für Heizungen mit erneuerbaren Energien ab April 2015

IDM Wärmepumpe Kombination mit Photovoltaik
Energieautarkie – kein großes Thema auf der Heizungsmesse ISH 2015. Ändert sich das jetzt?, Foto: Andreas Kühl

Auf der Messe ISH gab es so einiges interessantes an Produkten und guten Vorträgen zu sehen. Alles kann man nun mal nicht mitnehmen. So habe ich die Präsentation der Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) verpasst.

Wird diese Novelle mit erhöhten Fördersätzen für Heizungen mit erneuerbaren Energien für einen Aufschwung von Solarthermie, Pellets und Wärmepumpe sorgen? Die erwartete steuerliche Förderung ist noch nicht beschlossen und es ist unklar, ob sie noch kommen wird.

Neue Förderung kann erneuerbaren Wärmemarkt stärken

Interessant ist die stärkere Öffnung des Förderprogramms für gewerbliche Anlagen. So können kleinere und mittlere Unternehmen vom MAP profitieren und erhalten in dem für Unternehmen zugeschnittenen KfW-Teil des Programms einen sog. KMU-Bonus von 10 %. Auch für große Betriebe wird die Antragsberechtigung sowohl mit Blick auf Investitionszuschüsse als auch für Darlehen und Tilgungszuschüsse erweitert.

Enthalten ist auch die Förderung von kommunalen Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, und in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen.

Im Neubau werden nur besonders innovative Anlagen gefördert. Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien konzentriert sich vor allem auf die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand.

Die novellierten Förderbedingungen sind ab dem 01. April 2015 gültig, bis dahin wird noch nach den alten Bedingungen gefördert. … den ganzen Artikel lesen »

Solarthermie-Markt: Rettung durch mehr Transparenz?

Foto: Austria Solar/ESTIF
Foto: Austria Solar/ESTIF

„5 essentielle Dinge, die den Solarthermiedurchbruch verhindern“, hat Cornelia Daniel-Gruber im Ecoquent-Positions Blog identifiziert. Diese lassen sich vielleicht auf eine Forderung herunterbrechen: „Mehr Transparenz“!

Und da schließe ich mich Cornelia voll und ganz an: Ohne mehr Transparenz in der Solarwärme werden wir es nicht schaffen. Der Umkehrschluss gilt dagegen leider nicht – mehr Transparenz führt nicht notwendigerweise auch tatsächlich zum Erfolg! Dazu braucht es sicherlich noch einige andere Veränderungen.

Transparenz für das gesamte Heizungssystem

Ich will das Thema noch etwas weiter ziehen: Transparenz braucht es nicht nur in der Solarwärme, sondern der gesamten Heizungsbranche. Denn der Endkunde entscheidet sich immer für ein System, das aus verschiedenen Komponenten besteht. Und da will er wissen, was am Ende eigentlich bei rum kommt – wie viel (konventionelle) Energie er verbrauchen wird, wie hoch die Anschaffungskosten sind, wie es mit den erwarteten Betriebskosten aussieht.

Beim Auto schauen wir ja auch nicht nur auf eine Komponente, z.B. den Motor, sondern wollen den Normverbrauch bzw. die typischen CO2-Emissionen für das Gesamtfahrzeug wissen. Auch bei anderen Systemen interessiert weniger eine Einzelleistung, als das Gesamtsystem. Zum Beispiel beim Computerkauf. Die Leistungsdaten des Hauptprozessors sind sicherlich wichtig (Taktrate, Zahl der Kerne usw.) aber daneben spielt auch die Größe und Schnelligkeit des RAM-Speichers eine Rolle, ob eine Festplatte oder eine SSD verbaut wurde usw. Am Ende steht ein Gesamtcomputer, der „für Büroarbeiten“ geeignet ist oder „als Spielerechner“ oder „für Multimediaarbeiten“. So ist es auch mit Heizungssystemen. Sie sollen einen jeweils bestimmten Zweck erfüllen und darüber sollte es dann eine Gesamtaussage geben. … den ganzen Artikel lesen »

Das allererste Solarthermie – Interview mit den 3 Großen der Heizungsbranche

Solarwärme
Immer mehr Familien nutzen Solarwärme, Foto: BSW-Solar/Wagner & Co.

Im vergangenen Jahr hat Energiebloggerin Cornelia Daniel-Gruber von Ecoquent-Positions hat in einem sehr emotionalen Artikel auf grundlegende Problemfelder der Solarthermiebranche hingewiesen die bei der Photovoltaik undenkbar wären. Ihre Meinung die Politik müsse daran etwas ändern teile ich nur bedingt. Ich glaube, dass auch die Industrie und allen voran die großen Hersteller etwas an der Situation der Solarthermie ändern könnten.

Sind die Hersteller, die das komplette Spektrum an Heizungs-Technologien anbieten, wirklich daran interessiert die Solarthermie aus dem Schattendasein zu holen um signifikante Anteile am Endenergiebedarf zu decken?

Umfrage unter Heizungs-Herstellern zur Bedeutung der Solarthermie

Um diese Frage zu beantworten, haben wir gemeinsam Fragen formuliert und die drei großen deutschen Produzenten mit dem kompletten Produktspektrum, Viessmann, Vaillant und Bosch Thermotechnik (mit den Marken Junkers und Buderus) um ihre Stellungnahme dazu gebeten.

Bringen Wärmemengenzähler Transparenz in die Solarthermie?

Ein Thema sind Wärmemengenzähler. Es ist bei der Solarthermie ja leider nicht üblich die tatsächlichen Erträge der Anlagen wirklich zu messen. Verpflichtende Wärmemengenzähler könnten endlich Transparenz schaffen und wären auch ein Feld möglicher Förderung weil viele diesen Kostenpunkt einfach streichen. Wie könnten Wärmemengenzähler aus ihrer Sicht zum Standardelement einer Solarthermieanlage werden?

Viessmann: Aufwand für Wärmemengenzähler lohnt nicht

Die Darstellung ist nicht ganz richtig. Die meisten Regler einer Solaranlage ermitteln aus den Pumpenlaufzeiten und der Temperaturdifferenz die erzeugte Wärmemenge. Die Genauigkeit ist hinlänglich, diese zu steigern nur mit relativ hohem Kostenaufwand zu machen. Das lohnt in der Regel nicht. (Hinweis: In der VDI 2167 haben wir festgelegt, dass die Kosten einer Ertragsmessung den Wert eines halben Jahresertrags nicht überschreiten sollte.)

Bosch Thermotechnik: Solaren Ertrag visualiseren über Apps

Bosch Thermotechnik: Wir bieten seit vielen Jahren über unsere Marken Buderus und Junkers Wärmemengenzähler an. Ein nicht unerheblicher Teil der Anlagen wird jedoch ohne dieses Merkmal betrieben. Wir sind davon überzeugt, dass sich dies mit der Verbreitung von Apps zur Heizungssteuerung über Smartphones und Tablets, die auch den solaren Ertrag für die Nutzer visualisieren, verändern wird. Sowohl Buderus als auch Junkers haben mit den Apps EasyControl und Junkers Home, die u.a. genau diese Funktion anbieten und darüber hinaus auch das Nutzerverhalten berücksichtigen, bereits seit 2011 entsprechende Lösungen im Angebot. Als Systemhersteller haben wir weiterhin die Möglichkeit, weit mehr Funktionalitäten zu visualisieren, die vor allem auch die Funktionalität des Gesamtsystems berücksichtigt.

Vaillant: Wärmemengenzähler sind Standard bei Vaillant

Vaillant: Bereits jetzt lässt sich bei nahezu allen führenden Herstellern der Branche eine überschlägige Ertragsermittlung durch die standardmäßig eingesetzten Regler gewährleisten. Dafür muss an der Regelung der gewählte Volumenstrom eingestellt werden. Über die Temperaturdifferenz der immer vorhandenen Fühler wird der Ertrag berechnet. Bereits hiermit lassen sich der überschlägige Ertrag und die Effizienz einer Solaranlage sicher durch den Fachhandwerker beurteilen.

Noch einen Schritt weiter geht Vaillant beispielsweisweise mit seiner Solarstation auroFLOW, die z.B. zusammen mit dem Multifunktionsspeicher allSTOR eingesetzt wird. Hier wird über die Sensorik hochwertiger Volumenstromsensoren die Vor- und Rücklauftemperatur der Solarflüssigkeit gemessen. Aus der Temperaturdifferenz, dem jeweiligen Volumenstrom und der hinterlegten Wärmekapazität wird dann der Ertrag berechnet. Diese Messung wird über ein Klartextdisplay als Ergebnis in der Maßgröße kWh dargestellt und beinhaltet eine vergleichsweise geringe Abweichung.

Funktionsfähige Wärmemengenzähler sind daher bereits Standard in Vaillant Solarthermieanlagen. Für die Anerkennung der Messungsergebnisse ist eine Zertifizierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erforderlich. Dies hat Vaillant z.B. bereits bei seinen geoTHERM Wärmepumpen durchgeführt: Hier wurde die standardmäßig integrierte Verbrauchserfassung des Energiebilanzreglers von der BAFA als Wärmemengenzähler anerkannt. So können zusätzliche Investitionen des Nutzers in einen Wärmemengenzähler vermieden werden. … den ganzen Artikel lesen »