Wer sich alte Glühbirnen andrehen lässt, zahlt langfristig drauf. Bei einer 60 Watt-Glühlampe werden bei 1.000 Brennstunden im Jahr fast 15 Euro für Strom fällig. Eine Energiesparlampe verbraucht zwei Drittel weniger und rechnet sich schon nach einem Jahr. LED-Lampen benötigen sogar nur ein Sechstel. Daher sollten Verbraucher nicht auf vermeintliche Schnäppchen setzen, die wegen des schrittweisen Glühlampenverbots immer häufiger auftauchen. Selbst geschenkt sind Glühlampen noch zu teuer.
Tipps für die Auswahl und den Kauf stromsparender Alternativen gibt der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb “Energiesparcup”. Verbraucher werden zudem über die häufigsten Mythen und Vorurteile aufgeklärt. “Dass Energiesparlampen nur kaltes, ungemütliches Licht verbreiten, stimmt beispielsweise nicht mehr. Bei Farbe, Form und Fassung ist die Auswahl inzwischen ähnlich groß wie bei Glühbirnen”, sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups. “Und auch das Angebot an geeigneten LED-Lampen nimmt stetig zu.”
Teilnehmer des Wettbewerbs können LED-Lampen gewinnen, um die sparsamste Art des Beleuchtens auszuprobieren. Alle deutschen Haushalte können kostenlos beim Energiesparcup mitmachen. An der bis Ende April laufenden Europameisterschaft der Energiesparer beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.
Tipps zum Umstieg auf sparsame Lampen
Worauf Verbraucher bei Auswahl, Kauf und Nutzung von Sparlampen achten sollten, beschreibt ein Themenspezial auf der Wettbewerbsseite www.energiesparcup.de. Die fünf besten Tipps im Überblick:
1. Lumen statt Watt kaufen
Damit es richtig hell wird, müssen es nicht mehr 100 Watt sein. Bei Energiesparlampen und LED-Lampen ist eine andere Angabe entscheidend: der Lichtstrom in Lumen (lm). 40 Watt entsprechen etwa 400 Lumen, 75 Watt 900 Lumen und 100 Watt 1.400 Lumen.
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Tag: leuchtmittel
Bis zu 80 Prozent Einsparung durch Energiesparlampen und LED
Passend zum viel gelesenen letzten Artikel über das Ende der 60 Watt-Glühbirne, hier noch ein weiterer Artikel als Werbung für die alternativen Leuchtmittel. Ab dem 1. September dürfen Glühlampen mit einer Leistung von 60 Watt und darüber nicht länger in Verkehr gebracht werden. Doch mit Energiesparlampen und LEDs (Light Emitting Diodes) sind längst energieeffiziente Alternativen zur herkömmlichen Glühlampe verfügbar. Verbraucher profitieren auf jeden Fall, denn durch energieeffiziente Lampen lassen sich die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lässt sich bereits durch den Austausch einer 60-Watt-Glühlampe gegen eine 11-Watt-Energiesparlampe eine Stromkostenersparnis von fast 120* Euro erzielen. Um beim Lampentausch sicherzustellen, dass eine neue Energiesparlampe oder LED mindestens genauso hell leuchtet wie die bisherige Glühlampe, sollten Verbraucher auf den Lichtstrom einer Lampe, angegeben in Lumen (lm), achten. Die neue Lampe sollte über einen ähnlich hohen Lumen-Wert verfügen, wie die Glühlampe, die ausgetauscht wird. Die entsprechende Lumen-Zahl einer Lampe ist auf der Verpackung angegeben. weiterlesen ›