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Eine Halbleiterdiode findet bei der Gleichrichtung und der Stabilisierung von Strom oder Spannung Verwendung, aber auch in der Optik, als Laserdiode, Photodiode und Leuchtdiode (LED) spielen Dioden heute eine nicht ganz unerhebliche Rolle.
Der Begriff stammt übrigens vom altgriechischen Wort díodos (Pass, Durchgang, Weg).
Was macht eine Halbleiterdiode?
Nun, standardmäßig (Gleichrichterdiode) lässt sie Strom lediglich in eine Richtung fließen.
Teilweise ist dies bis mehreren Kilovolt der Fall, bei irgendeinem Punkt wird jedoch ein Lawinen- oder Avalanche-Durchbruch stattfinden – auch dies kann technisch genutzt werden. Hierfür gibt es sogar spezielle Zenerdioden, kurz Z-Dioden, benannt nach Clarence Melvin Zener, welcher die theoretische Grundlage hierfür geschaffen hat. Die Durchbruchsspannung beträgt hierbei in der Regel 3 bis 100 Volt,. jedoch sind auch andere Werte möglich.
Man kann sich denken, dass die Anwendungsbereiche der Halbleiterdiode insgesamt sehr weitläufig sind.
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Segula LED Glühlampe 50667, klar 4,1W, 80 LEDs, E27, 2600K
Seit vielen Jahren befasse ich mich hier auch mit energieeffizienter Beleuchtung. Einer der meistgelesenen Artikel war zu diesem Thema ein Gastbeitrag mit dem Titel “Energieeffiziente Beleuchtung mit LED”. Angespornt durch den Erfolg mit diesem Artikel habe ich das Thema LED über die Jahre weiter verfolgt. Erst kürzlich war ich beim Besuch der Messe IFA begeistert von den neuen Glühbirnen, die Panasonic vorgestellt hat, als Nachfolger der herkömmlichen Glühbirne.
Von dieser Glühbirne war ich sehr beeindruckt und habe sie auch schon als die Glühbirne 2.0 bezeichnet. Von dem Licht und dem Design bin ich immer noch sehr angetan. Aber jetzt, nach dem Besuch der lokalen Messe für das Elektrohandwerk Belektro, habe ich weitere Vergleichsmöglichkeiten, dort gab und gibt es morgen noch weitere Glühbirnen mit LED-Technologie zu sehen. Vor allem preislich machen sie der bereits vorgestellten LED-Glühbirne große Konkurrenz.
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Glühbirnen mit LED-Technik bei Panasonic @IFA2012, Foto: A. Kühl
Der Abschied von der Glühbirne ist scheinbar vielen schwer gefallen. Manche wollen wollen die Glühbirne als Heizball weiter nutzen und andere nehmen einen höheren Energieverbrauch bei Glühbirnen für spezielle Einsätze in Kauf. Auch zu Vorratskäufen vor dem 01. September soll es gekommen sein. Man hängt noch sehr an der guten alten Glühbirne und sorgt sich wegen fehlenden Alternativen.
Vor der Energiesparlampe sorgt man sich hingegen wegen flackerndem Licht und Quecksilber in der Lampe. Lange Startzeiten stören viele Verbraucher ebenfalls. Sie erscheint keine geeignete Alternative zu sein.
Wenn man den Schritt nun weiter geht zur Beleuchtung mit LED, muss man auf verschiedene Punkte achten, um zufrieden zu sein mit dem gewählten Leuchtmittel. Vor allen Dingen, ist es wichtig auf die Lichtfarbe zu achten, ist warmweiß oder kaltweiß das richtige Licht? Ist die Leucht hell genug? Die Auswahl ist schwieriger geworden als bei der Glühbirne, wo man sich nur zwischen 40 und 60 Watt, bzw. matt oder klar, entscheiden musste.
Glühbirne 2.0?
Doch jetzt habe ich auf der IFA in Berlin etwas neues entdeckt, sozusagen die Glühbirne 2.0. Dieses Produkt könnte den LED-Markt revolutionieren, denn es gibt jetzt eine Glühbirne mit LED-Technik und das Licht sieht aus wie bei einer herkömmlichen Glühbirne. Ich hoffe, das Bild oben bringt meinen Eindruck gut rüber, es sah vor Ort aus, als würden dort noch Glühbirnen leuchten. weiterlesen ›
Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de
Jede zweite deutsche Kommune schätzt den Zustand ihrer Straßenbeleuchtung als veraltet ein. Das ergab eine Umfrage der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter mehr als 1.000 deutschen Kommunen. Dabei könnten Kommunen in Deutschland durch moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung große Einsparungen erzielen – mehr als 300 Millionen Euro* pro Jahr.
Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung der befragten Kommunen das größte Problem bei der Umsetzung von Modernisierungsprojekten. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Kommunen mit einem Online-Angebot unter www.lotse-strassenbeleuchtung.de bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und bei der Wahl passender Finanzierungsmodelle.
Der „Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ zeigt, wie eine veraltete Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt saniert oder gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden kann. Dabei werden für alle Teilaspekte – von der Bestandsaufnahme, über die Planung bis hin zu Ausschreibung, Vergabe und Wartung – umfangreiche Hintergrundinformationen, praktische Tipps und Tools angeboten.
Berechnungen des ZVEI zufolge könnten in Deutschland mit vorhandener Technologie jährlich mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden – davon 70 Milliarden allein durch energieeffiziente Produkte und Systemlösungen bei Antrieben, Beleuchtung, Kühl- und Gefriergeräten. Das entspricht fast der Hälfte des Stromverbrauchs aller privaten Haushalte. „Jede Kilowattstunde, die nicht benötigt wird, muss nicht produziert werden und erzeugt somit keine Umweltbelastung“, betonte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der Messe Light+Building 2012, die in diesem Jahr die Energieeffizienz zum Leitthema hat.
Gebäudeautomatisierung reduziert Energieverbrauch
40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie entfallen auf Gebäude. „In den zwölf Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern steckt ein Energieeinsparpotenzial, mit dem sich der Gesamtenergieverbrauch in Deutschland um 20 Prozent verringern ließe“, erläuterte Loh. Eine im Auftrag des ZVEI erarbeitete zweijährige Feldstudie der Hochschule Biberach hat im Praxisbetrieb nachgewiesen, wie insbesondere durch Gebäudeautomatisierung der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann. Drei von vier Gebäuden sind in Deutschland älter als 45 Jahre, zehn Millionen Wohneinheiten wurden schon vor 1950 gebaut. Die Modernisierungsquote beträgt 0,9 Prozent. Laut der Deutschen Energie-Agentur dena sind aber 2,5 Prozent notwendig, um klimaschädliches Kohlendioxid signifikant einzusparen.
LED-Lampen liegen wieder vorn: Den Vergleich mit Halogenglühlampen und Kompaktleuchtstofflampen konnten die LEDs schon im letzten Test für sich entscheiden. Jetzt haben erstmals auch LED-Spots Testsiege errungen, so die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 20 energiesparenden Spotlampen. Die Ergebnisse reichten von „gut“ bis „mangelhaft“ und sind in der März-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.
Im Test waren Spotlampen mit Schraub-, Steck- und Stiftsockel. In jeder Gruppe liegt LED-Technik vorn. Pluspunkte sind ihre Langlebigkeit und guten Umwelteigenschaften: Keine anderen Lampen leuchten mit so wenig Energie so hell und ausdauernd wie „gute“ LED-Lampen. Leider finden Käufer nur auf zwei von 20 Spotlampen im Test vernünftige Hinweise zu Helligkeit, Schaltfestigkeit und anderen wichtigen Eigenschaften.
LED-Spots sind zwar beim Kauf teurer, doch über die Stromersparnis amortisiert sich die Investition im Laufe ihres langen Lebens. Die Tester raten, die Lampen vor allem dort einzusetzen, wo sie täglich mehrere Stunden lang eingeschaltet sind. Auch bei Helligkeit und Größe des Lichtkegels – wichtig für den gewünschten Einsatzort – haben die Tester große Unterschiede gemessen. Die Halogenspots erzielten zwar gute Noten, wenn es um die Farbwiedergabe geht, zum Beispiel darum, unterschiedliche Rottöne zu erkennen. Doch je länger die Halogenspots täglich leuchten, umso eher lohnt sich der Austausch gegen „gute“ LEDs.