Schlagwort: Kraft-Wärme-Kopplung

Große Übersicht der Änderungen im Energierecht 2017

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Änderungen im Energierecht 2017
Blick auf die wichtigsten Änderungen im Energierecht 2017, Foto: Gratisography

Ein neues Jahr bringt viele Veränderungen, so gibt es auch 2017 einige Änderungen im Energierecht. Der Jahresanfang ist schließlich oft ein Stichtag für neue Regeln und Verordnungen. Was sich alles ändert, wird im Text unten alles vorgestellt. Dann werden noch weitere neue Regelungen im Laufe des Jahres hinzu kommen, diese werden auch kurz erwähnt. Und im Wahlkampf zur Bundestagswahl wird vermutlich sowieso über fast alles diskutiert. Aber vielleicht gelingt zumindest noch ein Blick auf kommenden Änderungen im Laufe der nächsten zwölf Monate.

Viele andere Online-Medien haben bereits auf die neuen Regelungen ab 2017 hingewiesen. Bei Energieblogger Frank Urbansky war vom Hinweis auf die Änderungen im EEG zu lesen. Es gibt jedoch noch viele weitere neue Regelungen, die wir kennen sollten. Und zu spät bin ich auch am 04.01. noch nicht, denn viele beginnen ihr Arbeitsjahr oft erst nach dem 06. Januar. … den ganzen Artikel lesen »

Serie Smart Country: Profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden.

Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor.

Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet).

Eine profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl
Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Strom ist zum emotionalen Produkt geworden. Zwar kommt er unwahrnehmbar aus der Steckdose, doch beschäftigen Herkunft, der Preis und die Versorgungssicherheit immer stärker die Gemüter – bei den Verbrauchern wie in der Presse.

Hier liegt für Kommunen eine große Chance: Ist vor Ort bereits ein guter Mix an Erzeugungsanlagen vorhanden, kann die Gemeinde auch in den Vertrieb der lokalen Energie einsteigen, in dem sie ein eigenes Stromprodukt anbietet. Dies kann durch den Aufbau eigener Kompetenz geschehen oder unter der Zuhilfenahme eines Dienstleisters – so oder so bleibt ein höherer Anteil der Wertschöpfung in der Kommune, als wenn der Strom lediglich gegen Vergütung eingespeist oder an der Börse vermarktet wird. … den ganzen Artikel lesen »

Serie Smart Country: Ein verlässlicher Energiemix aus lokalen Ressourcen

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden.

Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor.

Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet).

Ein verlässlicher Energiemix aus lokalen Ressourcen

Biogas, eine lokale Ressource, Foto: pixabay, ADMC
Biogas, eine lokale Ressource, Foto: pixabay, ADMC

Viele kleinere Kommunen im ländlichen Raum verfügten lange nicht über eigene Kapazitäten in der Energieversorgung. Im Zuge der Energiewende – insbesondere der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – haben zahllose Gemeinden und deren Bürger in regenerative Erzeugungsanlagen investiert: der Großteil der Wind-, Solar- und Biogasanlagen steht auf dem Land. Doch wurden dort meist keine Kompetenzen zur Steuerung und Vermarktung dieser Anlagen aufgebaut, weil die garantierte Abnahme und feste Vergütung des EEG dergleichen nicht notwendig erscheinen ließen. … den ganzen Artikel lesen »

Auszeichnung für Energieeffizienz in schwäbischen Unternehmen

Preisträger des LEW Innovationspreises Klima und Energie
Die Preisträger von den Unternehmen Molkerei Gropper, Interquell, Solarzentrum Allgäu und Firmengruppe Unger mit Vertretern der Jury und Franz Josef Pschierer (3.v.l.), Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Foto: LEW/Bleier

Gute und besonders vorbildliche Projekte zu zeigen sind mir besonders wichtig, das habe ich sicher schon häufig erwähnt. Aber Beispiele zeigen immer wieder gut, was alles gemacht wird und wo Energie effizienter eingesetzt werden kann. Für Unternehmen und bei öffentlichen Einrichtungen ergibt sich als weiteren Vorteil, dass sie damit in der Regel Energiekosten einsparen können

Die Molkerei Gropper aus Bissingen, der Getreideveredler Interquell aus Großaitingen, der Solarmodulehersteller Solarzentrum Allgäu und das Baustoffunternehmen Unger aus Donauwörth sind als Gewinner des diesjährigen LEW Innovationspreises Klima und Energie solche Beispiele, die es Wert sind gezeigt zu werden. Mir ist es nicht wichtig, wer die Auszeichnung vergibt, wichtiger sind die prämierten Projekte, die zeigen, was alles machbar ist in Unternehmen zur Einsparung von Energie und damit zur Reduzierung der Kosten und des CO2-Ausstoßes.

Aktive Energieeinsparung und Klimaschutz in Unternehmen

Die mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert Projekte aus der Region, die mit innovativen Ansätzen nachhaltig zu Klimaschutz und Energieeffizienz beitragen. Aus mehr als 70 Bewerbungen hat eine hochrangig besetzte Fachjury die vier ausgezeichneten Energiekonzepte ausgewählt. … den ganzen Artikel lesen »

Kraft-Wärme-Kopplung sorgt für Strom und Wärme aus dem Heizungskeller

Prinzip der KWK
Strom- und Wärmeproduktion mit Kraft-Wärme-Kopplungstechnik, Grafik: Berliner Energieagentur

Das Angebot hat Heizungen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, viele neue Technologien sind hinzu gekommen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Besonders effizient ist dabei die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom mit Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken (BHKW) und Mini-Blockheizkraftwerken (Mini-BHKW). Gerade wenn sowohl Wärme als auch Strom abgenommen werden können, ist der Einsatz Technologie interessant.

Es spricht viel für die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom vor Ort: Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) verwenden den eingesetzten Brennstoff „doppelt“. Dadurch sind sie besonders effizient. Zu 90 Prozent wird der eingesetzte Brennstoff in einer dezentralen KWK-Anlage genutzt. Diese hohe Effizienz bedeutet rund 40 Prozent weniger Energieverbrauch und entsprechend niedrige Energiekosten im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmegewinnung. Zudem leisten KWK-Anlagen einen erheblichen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen. Ein weiterer Pluspunkt: Strom und Wärme werden dort erzeugt, wo sie gebraucht werden. Leitungsverluste werden vermieden. KWK-Anlagen können mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden, mit Erdgas, Erdöl sowie erneuerbaren Energien.

Wie funktioniert Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)?

Das technische Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung basiert auf der gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und mechanischer Energie, also „Kraft“. Ein motorgetriebener Generator wandelt diese Kraft in Strom um. Bei den dezentralen, kleinen Anlagen entkoppelt ein Wärmespeicher die Produktion von Strom und Wärme. … den ganzen Artikel lesen »

Potentiale für Energieeffizienz in der chemischen Industrie

Rohstoff- und Energieeffizienz in der deutschen Chemie-Industrie
Energie- und Rohstoffeffizienz der deutschen Chemie bis 2030, Grafik: Verband der Chemischen Industrie e.V.

Bisher hatte ich versucht mit mich der Energieeffizienz in verschiedenen Branchen zu befassen nachdem ich die Bedeutung der Energieeffizienz für den Klimaschutz aufgezeigt habe. So habe ich bei Lackieranlagen ein enormes Potential zur Energieeinsparung entdeckt, in der Papier-Industrie konnte ich Einsparmöglichkeiten nur durch die verstärkte der Herstellung von Recyclingpapier entdecken, im Maschinenbau werden effiziente Anlagen zu einem wichtigen Faktor auf dem Weltmarkt und bei Gießereibetrieben gibt es gute Beispiele zur Verbesserung der Energieeffizienz. Es bleiben aber noch viele Branchen offen und von guten Beispielen berichte ich immer wieder gerne.

Chemiebranche gehört zu größten Energieverbrauchern

Eine der größten Energieverbraucher ist die Chemie- und Pharma-Branche, der drittgrößte Industriezweig in Deutschland. Bei diesen Unternehmen sind über 30 Betriebe auf der Karte mit den Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit sind, wobei vermutlich die ganz großen und bekannten Namen der Chemieindustrie nicht dabei sein werden. Ich habe keine Informationen finden können, aber ich gehe davon aus, dass Bayer, BASF & Co. ihren Strom direkt beziehen werden und zu einem Teil auch selbst produzieren.

Nach den Angaben der VCI-Prognos-Studie zu den Entwicklungspfaden der deutschen Chemie bis 2030 ist mehr Effizienz in der Produktion eine der Wege, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Immerhin hat die deutsche Chemieindustrie bereits seit 1990 den Energieeinsatz um ein Fünftel reduzieren können, während die Produktion ein Anstieg um fast 60 Prozent gestiegen verzeichnen konnte. Die Ressourceneffizienz bleibt jedoch im Blickpunkt der Unternehmen durch steigende Energie- und Rohstoffkosten. Bis 2030 soll die Produktion um 40 Prozent ansteigen, der Rohstoffverbrauch jedoch nur um 15 Prozent und der Energieverbrauch nur um 8 Prozent. Aber es wird auch vor einer vollständigen Entkopplung von Wachstum und Primärenergieeinsatz, sowie vor einer absoluten Begrenzung des Energieverbrauchs gewarnt. … den ganzen Artikel lesen »