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Matching-Tool für besseres Netzwerken beim dena-Kongress 2017

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Matching-Tool dena-Kongress 2017
Screenshot des Matching-Tool vom dena-Kongress 2017

Der dena-Kongress 2017 bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstmals die Gelegenheit in einer Matchmaking-Veranstaltung ihr Netzwerk gezielt auszubauen. Es werden am 20. und 21. November über 800 Experten der Energiewende aus Verbänden, Politik und Industrie erwartet. Da sind sicher für jeden viele interessante Gesprächspartner und Kontakte mit dabei. Diese vermittelt das Matching-Tool, welches das Innovationsnetzwerk Energieloft aus Aachen, für Veranstaltungen entwickelt hat. Zur Auswahl stehen ein Speed-Networking, um neue Kontakte kennen zu lernen, und ein Matchmaking für konkrete Projekte. Für beides kann man sich nach der Anmeldung zum Kongress registrieren und die bevorzugten Themen auswählen. Energieloft wählt daraus die passenden Kontakte für das Networking. Mit energynet.de bin ich übrigens wieder Medienpartner beim dena-Kongress. … den ganzen Artikel lesen »

Zehn kostenlose Tickets für Startups beim dena-Kongress

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banner_dena-kongress_2016_200x133pxDie dena lädt zehn interessierte Startup-Gründer ein kostenfrei am dena-Kongress teilzunehmen. Voraussetzung ist, dass sie sich bereit erklären am ersten Kongresstag als Gastgeber einen Tisch im World Café „The Energy Market Revolution: be part of it!“ zu moderieren. Die ersten zehn Gründer, die sich melden, profitieren von zwei inspirierenden Kongresstagen mit zahlreichen guten Networking-Möglichkeiten.

Im World-Café diskutieren die Gründerinnen und Gründer in Tischrunden mit jeweils etwa zehn anderen Kongressteilnehmern eine ausgewählte Frage zur Zukunft der Energiewende. Das World Café findet am Dienstag, 22.11.2016, von 15:30 bis 17:00 Uhr statt. Wer interessiert ist, kann sich über die Adresse kongress(at)dena.de an die Organisatoren wenden. … den ganzen Artikel lesen »

dena-Kongress unterstreicht Bedeutung von Energieffizienz für die Energiewende [nicht genug]

Diesen Beitrag habe ich für das Bündnis Effizienzwende verfasst und dort zuerst veröffentlicht. Für meine Leserinnen und Leser habe ich noch einige persönliche Anmerkungen eingefügt.

dena-Kongress 2015: Energieeffizienz in der Industrie
Dokumentation des Panels Energieeffizienz in Unternehmen beim dena-Kongress 2015, Foto: Andreas Kühl

Energieeffizienz ist in einer großen Vielfalt von Themen zu finden und muss unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. In den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr gilt es Gebäude, private Haushalte, Gewerbe und Industrie für Energieeffizienz zu motivieren.

In dieser Woche fand in Berlin der jährliche dena Energieeffizienzkongress statt, um diese Themen und Zielgruppen abdzudecken. Hinzu kam in diesem Jahr die Energieeinsparung durch Digitalisierung als aktuelles Schwerpunktthema. Der Kongress ist auf relativ hoher Ebene angesiedelt, als Austausch zwischen Entscheidern in Verwaltungen, Industrie, Verbänden und Politik. Dort konnten verschiedene Akteure ihre Projekte und Studien vorstellen und zeigen wie sie mit Energieeffizienz umgehen, wo Chancen und Hindernisse liegen. Im Vorfeld des Klimagipfels COP21 in Paris kam die Bedeutung von Energieeffizienz für den Klimaschutz als wichtiges Thema hinzu. … den ganzen Artikel lesen »

Regionen als Vorreiter beim Klimaschutz

Immer mehr Kommunen in Deutschland streben eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien an. Mehr als 300 Teilnehmer aus Kommunen, Wissenschaft, Stadtwerken, Politik und Bürgerschaft treffen sich morgen in Kassel zum Kongress „100% Erneuerbare-Energie-Regionen“. Die zweitägige Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel steht, bringt kommunale Vertreter aus ganz Deutschland zusammen, zeigt Beispiele und stellt Strategien aus erfolgreichen Regionen vor.

Auf dem Kongress sind auch die regionalen ökonomischen Chancen eines weiteren Ausbaus Erneuerbarer Energien Thema. Dieser stärkt regionale Wertschöpfungsketten, schafft Arbeitsplätze vor Ort und führt zu zusätzlichen Steuereinnahmen. Bundesweit hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Energien-Branche im Zeitraum von 1998 bis 2008 vervierfacht. Nach den jüngsten Erhebungen stieg die Zahl der Beschäftigten von 250.000 im Jahr 2007 auf mittlerweile knapp 280.000 Beschäftigte.

Die Veranstaltung geht aus einem vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekt hervor. Veranstalter sind das Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet) in Kassel, die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und der Deutschen Städte- und Gemeindebund, (DStGB). In Kooperation mit der AEE wird sich deENet darum bemühen, den Kongress „100% EE Regionen“ zu einem jährlichen Ereignis für kommunale Akteure zu entwickeln. Dieser soll den dynamisch wachsenden Initiativen zur Regionalisierung der Energieversorgung ein Forum sowohl für den fachlichen Austausch als auch zur weiteren Vernetzung bieten.

Drei Tage im November für die Geothermie

„Die Geothermie ist auch in Deutschland auf dem besten Weg zu einem der wichtigsten Erneuerbaren Energieträger zu werden“, stellt Simone Probst, Präsidentin des Bundesverbandes Geothermie (GtV-BV) fest. „Erdwärme ist überall in der Erdkruste vorhanden und ständig und zuverlässig verfügbar. Mit ihren Möglichkeiten für die Strom-, Wärme- und Klimakälteversorgung ist sie eine Energiequelle mit vielen Talenten.“

Die steigenden Preise für Erdöl und Erdgas, die knapper werdenden Ressourcen und die Notwendigkeit, den Klimawandel zukunftsverträglich zu beeinflussen, trieben weltweit die Nutzung der Geothermie voran, so Probst. Auf Grund der derzeit in der Umsetzung befindlichen Vorhaben wäre davon auszugehen, dass bis 2010 bis zu 13.500 MW Leistung in geothermischen Kraftwerken installiert sein könnten. Die überwiegende Anzahl der Projekte werde derzeit noch in Regionen mit leicht erschließbaren Ressourcen umgesetzt. „Diese betreffen aber nur 5% der Erdoberfläche. Für weitere 60 haben wir die Konzepte entwickelt.“ Die deutsche Branche verfüge hier über ein einmaliges Know-how. „Heißen Dampf wie in vulkanischen Gebieten finden wir bei uns nicht. Wir mussten unsere eigenen Wege gehen, um an die Energiequelle Erde heranzukommen. Und das haben wir konsequent und erfolgreich getan.“

„Das Geschäft brummt“, bestätigte der Karlsruher Horst Kreuter, Leiter der Sektion Tiefe Geothermie im Bundesverband. „Noch nie gab es so viele große Projekte, an denen gleichzeitig gearbeitet wurde. Vor allem in Südbayern und am Oberrhein drehen sich die Bohrmeißel. In den kommenden zwei Jahren werden etwa zehn größere Anlagen, Kraftwerke und Fernwärmeversorgungen ihren Betrieb aufnehmen oder unmittelbar vor der Fertigstellung stehen. Derzeit befinden sich bundesweit zwei Kraftwerke und rund 30 Nah- und Fernwärmeversorgungen in Betrieb. Ab 2009 greifen dann auch noch die neuen Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).“ Danach werde die Grundvergütung von 15 auf 20 Cent für alle Anlagen angehoben, die bis 2015 ans Netz gebracht werden könnten. Wer zusätzlich Voraussetzungen schaffe, auch die Abwärme der Kraftwerke zu nutzen, könne 3 Cent extra in Anspruch nehmen. „Enorm wichtig für uns war aber auch die Schaffung des sogenannten Petrogeothermiebonus. Seine 4 Cent ermöglichen zum Beispiel Hot-Dry-Rock-Kraftwerken den Markteintritt. Damit macht sich die Geothermie in der Stromerzeugung unabhängig von Thermalwasserstandorten.“ Gleichzeitig verwies er darauf, dass das weltweit erste HDR-Kraftwerk gerade bei den französischen Nachbarn in Soultz-sous-Forêts in Betrieb gegangen sei. „An dem europäischen Gemeinschaftsprojekt sind unsere Forscher und Entwickler kräftig beteiligt.“

„Auf dem Heizungsmarkt zeichnen sich interessante Veränderungen ab“, kommentierte Ralf Schramedei, Leiter der Sektion Oberflächennahe Geothermie, die Lage. „Noch vor wenigen Jahren spielten Erdwärmeanlagen hier eher eine Statistenrolle. Diese Situation haben wir längst hinter uns gelassen. 2006 ist der Absatz unserer Anlagen mit einem Zuwachs von 115% regelrecht explodiert. Rund 29.000 Systeme konnten vor allem in Neubauten installiert werden.“ Damals war die Branche an ihre Grenzen gestoßen. Inzwischen habe man kräftig ausgebaut, von den Fertigungskapazitäten für Wärmepumpen über die Zahl der Bohrgeräte bis hin zu den Mitarbeitern. „Nach einer Stagnation in 2007, allerdings auf hohem Niveau, ziehen in diesem Jahr die Absatzzahlen trotz schwächelnder Baukonjunktur wieder enorm an. 2008 könnten wir nahe an die 40.000 kommen.“ Es habe sich herumgesprochen, dass mit den Erdwärmeanlagen und in Verbindung mit Wärmepumpen eine zuverlässige, preiswerte, preisstabile und komfortable Quelle zur Verfügung stehe. Stark im Kommen sind auch Anlagen, die den Untergrund zur Bereitstellung von Klimakälte einsetzen und damit eine konkurrenzlos preiswerte Energieressource nutzen. Im Neubaubereich seien inzwischen zweistellige Marktanteile absehbar. „Als nächstes konzentrieren wir uns auf den wichtigsten Sektor, der Sanierung im Gebäudebestand.“

Vom 11.-13.11. trifft sich die Geothermiebranche in Karlsruhe zu ihrem diesjährigen Leitkongress. Die Geothermiekongresse des Bundesverbandes Geothermie (GtV-BV) sind seit Jahren traditioneller Treffpunkt, Fenster der Entwicklung und Börse für Informationen. Sie begleiten die Entwicklung und treiben sie gleichzeitig voran. Dieses Jahr werden bis zu 500 Teilnehmer im Messe Kongress Center erwartet. Begleitet wird die Veranstaltung durch zwei internationale Workshops und die Messe GEOEnergia2008. Erstmals wird auf dem Kongress mit Island auch ein Gastland vertreten sein.

Die Veranstaltung gliedert sich einen Tag mit zehn Workshops am 11.11. und in die Hauptveranstaltung am 12. und 13. mit einem dichtgedrängten Programm in insgesamt 16 Technikforen, dem Wirtschafts- und dem Islandforum

Island, das Partnerland des Karlsruher Geothermiekongresses, verfügt über eine lange Tradition in der Nutzung der Geothermie. Bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in der Hauptstadt Reykjavik die erste Fernwärmeversorgung errichtet, die die natürlichen Thermalwasserquellen der Umgebung als Energiequelle nutzte. Heute sind fossile Energieträger auf dem Wärmemarkt der Insel am Nordpolarkreis fast vollständig verschwunden. In der Erschließung von geothermischen Ressourcen zur Stromerzeugung aus Heißwasser- und Dampfvorkommen nimmt die isländische Wirtschaft eine führende Rolle ein. Isländische Unternehmen sind in diesem Markt weltweit aktiv. Auch in Deutschland beteiligen sie sich an der Erschließung geothermischer Ressourcen und dem Bau von Kraftwerken. Das Islandforum präsentiert Highlights der aktuellen Entwicklung auf der Insel mit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Kraftwerks- und Fernwärmeprojekten.

Vortragssprache im Islandforum ist Englisch, wie auch Vortragssprache in zwei anderen begleitenden Workshops des Kongresses:

Der Workshop on Geological Risk Insurance des Geothermal Energy Development Program der Weltbank, der in Zusammenarbeit mit dem geothermischen Weltverband IGA durchgeführt wird, befasst sich mit dem internationalen Erfahrungsaustausch bei der Minimierung und Versicherung geologischer Risiken von geothermischen Großprojekten.

In den oberflächennahen Bereich verweist der Workshop des von der EU geförderten Groundreach-Projektes: „Reaching the Kyoto targets by means of a wide introduction of ground coupled heat pumps in the built environment.“ Seine Zielsetzung ist die Diskussion politischer Vorgaben, rechtlicher Rahmenbedingungen, technologischer Lösungen und von Aus- und Weiterbildung für den europaweiten Einsatz von Erdwärmesystemen.

Am 12. und 13.11 wird der Kongress durch die Messe GEOEnergia2008 begleitet. „Schon jetzt liegen wir mit mehr als 40 Ausstellern über dem Stand des Vorjahres“, teilte Werner Bußmann, GtV-BV Geschäftsführer mit. „Die gesamte Bandbreite der Branche ist vertreten. Die Messe steht jedem Interessierten offen, nicht nur den Teilnehmern des Kongresses. Der Eintritt ist frei. Wir laden daher die Bevölkerung nicht nur von Karlsruhe und Umgebung ein, sich über die Angebote und Leistungen der Branche zu informieren.“ Das Interesse an der Geothermie wäre enorm gestiegen, so Bussmann. „Unsere kostenlose Broschüre ,Tipps für Häuslebauer‘ ist gerade in der 9. Auflage erschienen und hat binnen drei Jahren eine Gesamtzahl von über 70.000 Exemplare erreicht. Ein in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt entwickeltes und Anfang August veröffentlichtes Schülerarbeitsheft ist in der ersten Auflage bereits vergriffen, so dass umgehend eine zweite gedruckt werden musste.“

Gutes Klima für Effizienz

Am 21. Februar 2008 findet in Berlin, im Rahmen der „bautec 2008“ (Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik) der 7. Kongress der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e. V. (GRE) statt. Mit insgesamt 10 Fachvorträgen bietet er Gelegenheit, sich von namhaften Experten über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven rund um das Thema Energieeffizienz von Gebäuden informieren zu lassen.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Gutes Klima für Effizienz“: Mit der Einführung eines Energieausweises für den Gebäudebestand wurde bereits ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu größerer Energieeffizienz im Bauwesen erreicht. Das anhaltende Interesse am Klimaschutz gibt der Diskussion um Möglichkeiten zur effizienten Energienutzung in Gebäuden weiteren Auftrieb, gerade vor dem Hintergrund nationaler und europäischer Vorgaben.

Entsprechend gestalten sich die Schwerpunkte des Kongresses. Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser – einer der Väter des Energiepasses und Vorsitzender der GRE e.V. – wird den Eingangsvortrag „Energieeffizienzsteigerung – der entscheidende Hebel“ halten. Ministerialrat Dipl.-Ing Wolfgang Ornth wird den Themenbereich der Weiterentwicklung der EnEV behandeln „EnEV und das Erneuerbare- Energien-Wärmegesetz – wie geht es im Bauwesen weiter“. Prof. Dr.-Ing. Anton Maas wird zur „Weiterentwicklung der Berechnungsverfahren künftiger Verordnungen zur Energieeinsparung“ sprechen. Den Themenbereich Nachhaltigkeit werden Baudirektor Dipl-Ing. Hans-Dieter Hegner mit einer „Quantitative(n) Beurteilung der Nachhaltigkeit“ und Dipl.-Architekt Mark Zimmermann mit der „Effizienzsteigerung durch typisierte Renovationsmodule für den Gebäudebestand“ beleuchten, und Dipl.-Ing. Hans Erhorn referiert über die „Herausforderung Europa: Trends und Vergleiche beim energieeffizienten Bauen und Sanieren“. Behaglichkeit und Effizienz sind ein weiteres Themenfeld der Veranstaltung. Dipl.-Ing. Siegfried Glaser wird die „Schlüsseltechnologie Vakuumverglasung“ vorstellen. Dr.-Ing. Thomas Hartmann wird auf „Wohnungslüftung im Bestand – Energieeffizienz versus Feuchteschutz“ eingehen und Dr. Runa Hellwig über den „Nutzerkomfort als Entwurfsziel“ sprechen. Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer wird dann die Reihe der Fachvorträge mit dem Vortrag „Mikroorganisamen infolge von Energieeffizienzsteigerung ?“ beschließen.

Das vollständige Tagungsprogramm einschließlich Anmeldeformular können Interessenten unter www.gre-online.de herunterladen oder unter 0561-804 66 08 telefonisch anfordern. Anmeldeschluss ist der 04. Februar 2008.