Kommunen können mit energieeffizienter Straßenbeleuchtung viel Geld sparen

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Jede zweite deutsche Kommune schätzt den Zustand ihrer Straßenbeleuchtung als veraltet ein. Das ergab eine Umfrage der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter mehr als 1.000 deutschen Kommunen. Dabei könnten Kommunen in Deutschland durch moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung große Einsparungen erzielen – mehr als 300 Millionen Euro* pro Jahr.

Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung der befragten Kommunen das größte Problem bei der Umsetzung von Modernisierungsprojekten. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Kommunen mit einem Online-Angebot unter www.lotse-strassenbeleuchtung.de bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und bei der Wahl passender Finanzierungsmodelle.

Der „Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ zeigt, wie eine veraltete Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt saniert oder gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden kann. Dabei werden für alle Teilaspekte – von der Bestandsaufnahme, über die Planung bis hin zu Ausschreibung, Vergabe und Wartung – umfangreiche Hintergrundinformationen, praktische Tipps und Tools angeboten.

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Die Energiewende findet vor Ort statt

Ein wesentlicher Aspekt einer neuen Energiepolitik, die auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien basiert, ist die Dezentralität. Die Energieversorgung erfolgt durch mehr Kraftwerke vor Ort, an denen oft auch die Bürger in Form von Bürgerwindparks und Bürgersolarparks beteiligt sind. Eine weitere Variante sind Bioenergiedörfer, die auch für eine lokale Wärmeversorgung sorgen.

Strom und Wärme kommen damit nicht mehr anonym aus der Steckdose oder aus dem Gashahn. Die Menschen sind direkt einbezogen in die Energieversorgung, das erhöht nicht nur die Akzeptanz auch die lokale Wertschöpfung profitiert davon.

Es entstehen lokale Energiekonzepte für Gemeinden, Städte oder Regionen. Diese Energiekonzepte konzentrieren sich nicht nur auf die Stromversorgung – sie betrachten das gesamte Spektrum von der Energieeffizienz in Gebäuden, in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten, bis zur Strom- und Wärmeversorgung. So profitieren die Hausbesitzer, die Handwerker und die öffentliche Verwaltung

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Erneuerbare Energien als Impulsgeber für mehr kommunale Wertschöpfung

Gruenspar.de

Elemente der kommunalen Wertschöpfung (Quelle: AEE)

Elemente der kommunalen Wertschöpfung

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland vollzieht sich dezentral in den Kommunen und Regionen. Die Zuwächse bei der Installation von Erneuerbare-Energien-Anlagen stärken damit die Wirtschaftskraft auch abseits klassischer industrieller Zentren und Ballungsräume. Wie hoch die positiven Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien einzuschätzen sind, beziffert ein Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Er bewährt sich nicht zuletzt in den vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten 25 Bioenergie-Regionen.

Entwickelt wurde der Wertschöpfungsrechner von der AEE gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Wie der Leiter des IÖW-Forschungsfelds „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“, Dr. Bernd Hirschl, betont, ist kommunale Wertschöpfung ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftskraft in den Regionen.

„In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern. Angesichts der Ausbauziele für Erneuerbare Energien in Deutschland bieten diese Technologien auch künftig großes Potenzial für positive Wohlfahrtseffekte in den Gemeinden, gerade auch in ländlichen Gebieten. Der neue Wertschöpfungsrechner bietet hier für bestehende Anlagen und konkrete Planungen vor Ort eine erste Orientierung.“

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Erneuerbare Energien schaffen Arbeit und Einkommen vor Ort

Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien, den Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vorgestellt hat.

„Für die Energiewende in Deutschland kommt den Bürgerinnen und Bürgern eine entscheidende Rolle zu. Engagement und Akzeptanz für den Umbau der Energieversorgung wachsen, wenn sie erkennen, welchen Nutzen die Erneuerbaren Energien vor Ort schaffen. Dafür kann der Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien eine wichtige Hilfe sein“, betonte Aigner bei der Präsentation des kostenlosen Online-Angebots, das ab sofort unter www.kommunal-erneuerbar.de freigeschaltet ist.

Der Online-Rechner berücksichtigt für seine Kalkulationen der Wertschöpfung vor Ort die Unternehmensgewinne ebenso wie Einkommen durch Beschäftigung und Steuern an die Kommunen. Nutzer des Rechners können sich für ihre Kommune und Region auch den Anteil Erneuerbarer Energien an der Versorgung ausrechnen lassen. Darüber hinaus kalkuliert der Online-Rechner Klimaschutz- und Jobeffekte, die in den Dörfern und Städten mit dem Umbau der Energieversorgung einhergehen.

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Investitionsbedarf von 75 Mrd Euro für energetischer Sanierung von kommunalen Gebäuden

Im Zeitraum von 2012 bis 2020 besteht in den Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur ein Investitionsbedarf von mindestens 75 Mrd. EUR, um alle modernisierungsbedürftigen Gebäude auf das energetische Niveau eines Neubaus nach der Energieeinsparverordnung 2009 zu sanieren.

Mit 27 Mrd. EUR besteht der mit Abstand größte energetische Sanierungsbedarf in Schulen. In Sporthallen müssen 7 Mrd. EUR investiert werden und in Pflegeeinrichtungen 6,1 Mrd. EUR. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die das Bremer Energieinstitut im Auftrag der KfW erstellt hat. “Der energetische Sanierungsbedarf ist enorm und u.a. eine Folge des hohen Alters vieler Gebäude, von denen drei Viertel noch vor der 1. Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden. Außerdem wird hier deutlich, welche Folgen der durch die knappen Finanzmittel hervorgerufene Sanierungsstau hat,” sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

“Damit aber die Energiewende gelingen kann, muss endlich energetisch saniert werden. Viele Kommunen wollen das auch tun, aber es bleibt zu fürchten, dass sich der Investitionsstau im nächsten Jahr noch weiter vergrößert.” weiterlesen ›

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Energiewende beginnt vor Ort in den Kommunen

Vom 27. bis 29. März 2012 wird im Freiburger Konzerthaus erneut über die Chancen und Herausforderungen von Städten und Gemeinden diskutiert, die aktiv die regionale Energiewende vorantreiben wollen. Der erste Kongress im April 2011 zog bereits knapp 250 Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet und angrenzenden Ausland an und demonstrierte damit das große Interesse an den Themen rund um die Energieautonomie.

Im Rahmen des Kongressauftakts am ersten Tag bieten drei Workshops die Möglichkeit, sich einen Nachmittag lang intensiv mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen. Auf dem Programm stehen Workshops zu Contracting, zu Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation sowie zum Projekt des Klima-Bündnis „Coaching kommunaler Klimaschutz“.

Am Hauptkongresstag, dem 28. März, wird Staatssekretär Helmfried Meinel aus dem baden-württembergischen Umweltministerium die Energie-Agenda der grün-roten Landesregierung erläutern und nach dann einem Jahr Regierungszeit einen Rückblick auf das bisher Erreichte wagen. Was einzelne Kommunen bereits selbst erreicht haben, werden Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm aus Lörrach, Bürgermeisterin Anja Pfeiffer aus Weilerbach und Bürgermeister Reinhold Scheer aus Simonswald berichten. weiterlesen ›

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Auszeichnungen für Energieeffizienzprojekte in Kommunen

Nach der gestrigen Auszeichnung von Energieeffizienzprojekten in Unternehmen, wurden heute Kommunen für gute Beispiele in effizienter Energienutzung ausgezeichnet:

Vier vorbildliche kommunale Energiesparprojekte wurden heute von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit Preisgeldern von insgesamt 25.000 Euro in Berlin ausgezeichnet. Mit drei ersten Preisen und einem Anerkennungspreis wurden Projekte aus Duisburg, Rastatt, Rastede und Worms prämiert. Die Projekte zeigen die vielfältigen Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen auf: Von Informations- und Motivationsaktivitäten über Energiemanagement und energetische Gebäudesanierung bis hin zur Integration von Energieeffizienz in das Schulleben reichen die dabei angewandten Maßnahmen, die sich sehr gut in anderen Städten und Gemeinden umsetzen lassen.

Die Prämierung erfolgte auf dem zweiten dena-Energieeffizienzkongress im Rahmen des Wettbewerbs “Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2011″, den die dena mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft- und Technologie (BMWi) und in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) durchgeführt hat. Die Preisträger erhielten gleichzeitig das Label “Good Practice Energieeffizienz” der dena, das erfolgreiche Energieeffizienzprojekte in Kommunen, Institutionen und Unternehmen sichtbar macht. weiterlesen ›

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Kommunen sind Vorreiter bei der Verbreitung von Photovoltaik in Deutschland

Die Bedeutung von  Strom aus der Sonne wächst in Deutschland rasant. Insbesondere infolge des Engagements von immer mehr Kommunen überflügelte der Beitrag an Sonnenstrom zur nationalen Stromversorgung mit 3,5 Prozent im ersten Halbjahr 2011 erstmals den der Wasserkraft (3,3 Prozent). Mit ihrer Kampagne „20%-Solarkommune“ zeigt die Initiative SolarLokal der Deutschen Umwelthilfe und der SolarWorld AG was in Zukunft möglich ist: Auf den entsprechenden Aufruf von SolarLokal meldeten binnen weniger Wochen mehr als 70 der 400 SolarLokal-Kommunen ihren Solarstromanteil, gemessen am eigenen Verbrauch. Die Gesamtergebnisse der Umfrage „20%-Solarkommune“ finden Sie auf der Internetseite der Kampagne SolarLokal unter http://www.solarlokal.de/umfrage.htm

Aktueller Spitzenreiter ist Markt Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf (Bayern). Der Ort mit seinen 1.300 Einwohnern und einem Stromverbrauch von fast 2,5 Mio. kWh im Jahr 2010 erzeugt mehr als 1,5 Mio. kW solarelektrisch und damit einen Anteil am Gesamtverbrauch von 64,2 Prozent. In der selben Liga spielen die Kommunen Alheim (Hessen) und Ascha (ebenfalls Bayern). Die 5.300-Einwohner-Kommune Alheim kommt auf einen Solarstromanteil von 62,5 Prozent. Dort wurden im Jahr 2010 mehr als 3,7 Mio. KWh eingespeist. In Ascha leben 1.540 Menschen; sie verbrauchen 4,25 Mio. KWh Strom und haben im vergangenen Jahr 2,53 Mio. produziert. weiterlesen ›

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Gute Beispiele für energiesparende Kommunen gesucht

Noch bis zum 15. September können sich Kommunen und öffentliche Einrichtungen am Wettbewerb “Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele 2011″ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) beteiligen. Gesucht sind vorbildliche kommunale Projekte, mit deren Hilfe der Endenergieverbrauch gesenkt wurde. Die Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 25.000 Euro. Die Preisverleihung findet im Rahmen des dena-Energieeffizienzkongresses 2011 am 22. November in Berlin statt.

Den Wettbewerb führt die dena in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) durch. Er wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Alle Informationen zur Teilnahme unter www.energieeffizienz-online.info .

Gute Energieeffizienzprojekte können in den verschiedensten Einrichtungen umgesetzt worden sein, etwa in Schulen, Sportstätten oder Rathäusern, im Verkehrsmanagement, bei der öffentlichen Beschaffung oder der Straßenbeleuchtung. In Frage kommen zum Beispiel Gebäudesanierungen, energieeffiziente Neubauten, der Einsatz moderner Effizienztechnologien, die Umsetzung von Energiemanagementsystemen oder die Durchführung von Maßnahmen zum Stromsparen.

Aus den Bewerbungen wählt eine hochrangige Jury drei Wettbewerbsbeiträge aus. Die besten Chancen haben Projekte, die gut übertragbar, vorbildlich und nachhaltig sind sowie zur Entlastung öffentlicher Kassen beitragen. Alle eingereichten Projekte kommen auch in die Auswahl für die Auszeichnung mit dem Label “Good Practice Energieeffizienz” der dena.

Mit dem Good-Practice-Label kennzeichnet die dena beispielgebende Aktivitäten und Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Das Label und der Wettbewerb sind Bestandteile der Aktivitäten der dena zur Unterstützung der nationalen Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie.

Ich würde auch gerne an dieser Stelle von kommunalen Energiesparprojekten berichten. Bei Interesse bitte einen Kommentar hinterlassen, ich melde mich dann.

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Kommunen nehmen Energiewende selbst in die Hand

Während in Bund und Ländern über künftige Energiekonzepte und das Tempo des Atomausstiegs noch kontrovers diskutiert wird, nehmen immer mehr Kommunen die Energiewende selbst in die Hand. Mit ambitionierten Energie- und Klimaprogrammen, Investitionsanreizen und günstiger Regionalplanung haben viele Städte und Gemeinden bereits Meilensteine auf dem Weg in die regenerative Energieversorgung gesetzt. In zahlreichen Kommunen kann der komplette Strombedarf rechnerisch bereits durch Erneuerbare-Energien-Anlagen auf der eigenen Gemarkung gedeckt werden.

Das optisch und funktional runderneuerte Online-Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de stellt vorbildliche kommunale Energieprojekte in ganz Deutschland ausführlich vor. Auf der Internetseite können sich kommunale Entscheider, Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit zudem über regenerative Technologien sowie Planung und Umsetzung von Erneuerbaren Energien vor Ort informieren. Und in einem interaktiven Atlas werden Vorreiterkommunen mit zahlreichen Hintergrundinformationen präsentiert. weiterlesen ›

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