Tag: kommunen

Umwelthilfe zeigt wie Kommunen vom Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren

Die Ergebnisse der vom Bundesumweltministerium geförderten Studie „Kommunale Investitionen in Erneuerbare Energien – Wirkungen und Perspektiven“ belegen zum einen, dass eigene Investitionen seitens der Kommunen beziehungsweise ihrer Unternehmen wie Stadtwerken und Wohnungsbaugesellschaften eine entscheidende Voraussetzung für die Umgestaltung des Energieversorgungssystems auf lokaler Ebene darstellen. Zum anderen zeigt die Untersuchung, dass den Kommunen grundsätzlich ein breites Instrumentarium zur gezielten Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien zur Verfügung steht. Durch planvolles Vorgehen seitens der Kommunen bei der Nutzung dieser Instrumente kann Wertschöpfung vor Ort gebunden werden. weiterlesen ›

Vorbildliche Energieeffizienz Projekte von Einrichtungen der öffentlichen Hand gesucht

Für ihren Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele 2013“ sucht die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) innovative und vorbildliche Projekte, die möglichst viel Endenergie eingespart haben. Bewerben können sich unter anderem: Gemeinden, Städte, Landkreise, Landes- und Bundesbehörden, aber auch kommunale, landes- und bundeseigene Unternehmen. Teilnahmeschluss ist der 14. August 2013. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben.
Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Er findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund statt und steht, nach dem großen Erfolg in den letzten Jahren, 2013 erstmalig allen öffentlichen Einrichtungen offen.
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Vier ausgezeichnete Beispiele für Energieeffizienz in Kommunen

Nach der Prämierung der Unternehmen für ihre Maßnahmen für einen effizienten Energieeinsatz, gab es beim dena-Energiekongress auch noch die Auszeichnung der herausragenden kommunalen Energieeffizienzprojekte von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen des Wettbewerbs “Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2012″. Auch diese Preisträger werde ich wieder ausführlich und mit Video der dena vorstellen.
Die Preisträger der kommunalen Energieeffizienzprojekte Den ersten Preis erhielt das vorbildliche Energieeffizienzkonzept der Stadt Aachen. Den zweiten Preis teilen sich die Stadtwerke Bamberg für ein Niedrigenergie-Hallenbad, die Stadt Memmingen für ein Energieeinspar-Contracting-Projekt und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz für ein Bildungszentrum in Passivhausbauweise.
Stadtwerke entwickeln Effizienzkonzept Die Stadtwerke Aachen AG hat das Energieeffizienzkonzept gemeinsam mit der Stadtverwaltung entwickelt. Die Bandbreite der umgesetzten Projekte erstreckt sich von speziellen Fördermaßnahmen für Haushalte und Unternehmen über Qualifizierungsmaßnahmen, die Entwicklung von Qualitätsstandards und eine Vielzahl an Beratungsangeboten bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten wie der Auslobung des Aachener Energiepreises. Im Bereich öffentlicher Einrichtungen wurde unter anderem ein internes Vorschlagswesen für Energieeffizienzmaßnahmen aufgebaut. Durch die über 30 umgesetzten Projekte wurde in Aachen zwischen 2006 und 2010 eine Endenergieeinsparung von rund zwei Prozent erreicht.
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Kommunen können mit energieeffizienter Straßenbeleuchtung viel Geld sparen

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Jede zweite deutsche Kommune schätzt den Zustand ihrer Straßenbeleuchtung als veraltet ein. Das ergab eine Umfrage der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter mehr als 1.000 deutschen Kommunen. Dabei könnten Kommunen in Deutschland durch moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung große Einsparungen erzielen – mehr als 300 Millionen Euro* pro Jahr.

Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung der befragten Kommunen das größte Problem bei der Umsetzung von Modernisierungsprojekten. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Kommunen mit einem Online-Angebot unter www.lotse-strassenbeleuchtung.de bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und bei der Wahl passender Finanzierungsmodelle.

Der „Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ zeigt, wie eine veraltete Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt saniert oder gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden kann. Dabei werden für alle Teilaspekte – von der Bestandsaufnahme, über die Planung bis hin zu Ausschreibung, Vergabe und Wartung – umfangreiche Hintergrundinformationen, praktische Tipps und Tools angeboten.

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Die Energiewende findet vor Ort statt

Ein wesentlicher Aspekt einer neuen Energiepolitik, die auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien basiert, ist die Dezentralität. Die Energieversorgung erfolgt durch mehr Kraftwerke vor Ort, an denen oft auch die Bürger in Form von Bürgerwindparks und Bürgersolarparks beteiligt sind. Eine weitere Variante sind Bioenergiedörfer, die auch für eine lokale Wärmeversorgung sorgen.

Strom und Wärme kommen damit nicht mehr anonym aus der Steckdose oder aus dem Gashahn. Die Menschen sind direkt einbezogen in die Energieversorgung, das erhöht nicht nur die Akzeptanz auch die lokale Wertschöpfung profitiert davon.

Es entstehen lokale Energiekonzepte für Gemeinden, Städte oder Regionen. Diese Energiekonzepte konzentrieren sich nicht nur auf die Stromversorgung – sie betrachten das gesamte Spektrum von der Energieeffizienz in Gebäuden, in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten, bis zur Strom- und Wärmeversorgung. So profitieren die Hausbesitzer, die Handwerker und die öffentliche Verwaltung

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Erneuerbare Energien als Impulsgeber für mehr kommunale Wertschöpfung

Elemente der kommunalen Wertschöpfung (Quelle: AEE)

Elemente der kommunalen Wertschöpfung

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland vollzieht sich dezentral in den Kommunen und Regionen. Die Zuwächse bei der Installation von Erneuerbare-Energien-Anlagen stärken damit die Wirtschaftskraft auch abseits klassischer industrieller Zentren und Ballungsräume. Wie hoch die positiven Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien einzuschätzen sind, beziffert ein Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Er bewährt sich nicht zuletzt in den vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten 25 Bioenergie-Regionen.

Entwickelt wurde der Wertschöpfungsrechner von der AEE gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Wie der Leiter des IÖW-Forschungsfelds „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“, Dr. Bernd Hirschl, betont, ist kommunale Wertschöpfung ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftskraft in den Regionen.

„In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern. Angesichts der Ausbauziele für Erneuerbare Energien in Deutschland bieten diese Technologien auch künftig großes Potenzial für positive Wohlfahrtseffekte in den Gemeinden, gerade auch in ländlichen Gebieten. Der neue Wertschöpfungsrechner bietet hier für bestehende Anlagen und konkrete Planungen vor Ort eine erste Orientierung.“

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