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Schlagwort: klimaschutz

Bundesregierung verpasst erneut Chance auf mehr Klimaschutz

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Einmal mehr bestätigt die schwarz-gelbe Regierungskoalition mit ihrem Gesetzentwurf zur energetischen Modernisierung von Mietwohnungen ihre Konzeptionslosigkeit im Klimaschutz. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) kritisiert in ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme insbesondere, dass der von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgelegte Referentenentwurf zur Mietrechtsänderung auf effektive Anreize verzichtet, die Vermieter zu einer zügigen und qualitativ hochwertigen energetischen Sanierung von Mietwohnungen veranlassen könnten. So soll insbesondere der energetische Standard von vermietetem Wohnraum bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete weiterhin keine Rolle spielen.

„Es gibt in der deutschen Gesellschaft eine regelrechte Volksbewegung für mehr Klimaschutz. Doch die Regierung, die diese Volksbewegung mit ihrer Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima mit ausgelöst hat, tut viel zu wenig dafür, dass sie erfolgreich vorankommt“, sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Nicht zum ersten Mal entstehe der Eindruck, dass die Bürgerinnen und Bürger besser verstanden hätten, was die von der Regierung propagierte Energiewende tatsächlich erfordere, als die Bundesregierung selbst. Resch erinnerte daran, dass von den 18 Millionen Gebäuden in Deutschland fast 13 Millionen vor 1979 gebaut wurden und damit vor Erlass der ersten Wärmeschutzverordnung. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, verfügen über keinerlei Wärmedämmung, bei weiteren 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Altbauten in Deutschland haben eine Dämmung, die aktuellen Anforderungen genügt.

Resch forderte die Bundesregierung auf, die Mietrechtsänderung auf das in ihrem eigenen Energiekonzept propagierte Ziel einer Verdoppelung der Sanierungsrate des Gebäudebestands von ein auf zwei Prozent pro Jahr auszurichten. „Wenn der Entwurf in dieser Form Gesetz wird, wird er für die Klimaschutzziele der Bundesregierung weitgehend bedeutungslos bleiben. Es wäre wieder ein verpasste Chance.“

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Einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums

Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green BusinessEcosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt.

In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Auch im dritten Teil geht es wieder nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um die einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums.

Get-Neutral ist ein junges Unternehmen von der schwäbischen Alb, das einen herstellerunabhängigen Dienst zur CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums anbietet. Im Web-Browser oder in einer Smartphone-App kann der Einkauf registriert werden, der CO2-Fußabdruck aus der Datenbank wird angezeigt und Sponsoren, die sich im Klimaschutz engagieren wollen, sorgen für einen entsprechenden Ausgleich der CO2-Emissionen des Produktes. Dieser Ausgleich erfolgt über Investitionen in Klimaschutzprojekte.

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Schüler werden aktiv für den Klimaschutz

Deutschlands Schüler sagen dem Klimawandel den Kampf an: ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons oder einem selbst angepflanzten Schulwald. Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs 2012 sucht die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ ab sofort die zehn besten, kreativsten und effizientesten Klimaschutz-Projekte an deutschen Schulen.

„In Schulen ist Klimaschutz besonders wichtig: Durch das Engagement in den Projekten entwickeln junge Menschen das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln, das sie auch im Erwachsenenleben begleitet. Gleichzeitig gibt es in öffentlichen Bildungseinrichtungen oft große ungenutzte Energieeinsparpotenziale“, sagt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Schirmherr des Wettbewerbs.

„Mit der Auszeichnung ‚Energiesparmeister 2012‘ möchten wir das Engagement bereits aktiver Schüler und Lehrer honorieren und gleichzeitig auch andere Schulen dazu animieren, das Thema Klimaschutz aufzugreifen und selbst aktiv zu werden.“ Mit Erfolg: In den vergangenen drei Wettbewerbsjahren gingen insgesamt mehr als 400 Bewerbungen von engagierten Schulen bei der Klimaschutzkampagne ein. Dabei waren allein im Jahr 2011 über 10.000 Schüler beteiligt. Die aktuelle Bewerbungsrunde läuft bis zum 13. März 2012. Schüler und Lehrer können sich als Team oder einzeln auf www.energiesparmeister.de bewerben.

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KfW Bankengruppe senkt ihren CO2-Ausstoß um mehr als 50 Prozent

Die KfW Bankengruppe hat ihren CO2-Ausstoß in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt: Zwischen 2006 und 2010 hat sie ihre Emissionen an Kohlendioxid, insbesondere aus Dienstreisen und dem Energieverbrauch der Gebäude, von etwa 29.000 Tonnen auf rund 13.000 Tonnen mehr als halbiert.

Das gelang vor allem durch konsequentes Energiesparen, durch den Einsatz zertifizierten Ökostroms, durch modernste Gebäudetechnik, aber auch durch den verstärkten Einsatz von Videokonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Den unvermeidbaren Rest ihrer Emissionen kompensiert die KfW Bankengruppe mit Klimaschutzzertifikaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Die KfW Bankengruppe war die erste Bank in Deutschland, die sich im Jahr 2006 klimaneutral gestellt hat.

„Wir schützen Umwelt und Klima nicht nur über die von uns mitfinanzierten Projekte im In- und Ausland, sondern fordern umweltgerechtes Verhalten auch von uns selbst“, sagt der Umweltvorstand der KfW, Dr. Axel Nawrath. Um dem Prinzip Nachhaltigkeit auch im eigenen Haus gerecht zu werden, folgt die KfW Bankengruppe dem Leitsatz „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren.“

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Energieversorger Entega sorgt für klimaneutrale Dienstreisen der Bundeskanzlerin

Es ist wieder Klimagipfel und die Aussicht auf eine Einigung oder gar auf ein Kyoto-Nachfolgeabkommen ist so gering wie  noch nie. Dabei wird der Druck durch die bevorstehenden Klimaänderungen immer größer. Wer es immer noch nicht glaubt, dem werden alle Argumente auf der Seite Klimafakten.de widerlegt.

 

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Von unserer einstigen Klima-Kanzlerin ist heute nicht mehr viel übrig, als Vorreiterin wird Angela Merkel nicht mehr auftreten. Vermutlich wird sie, wie die Politik der Bundesregierung der letzten Wochen gezeigt hat, eher noch als Bremserin auftreten. Dabei hat sie gar kein Grund dazu, der Energieversorger Entega (Ökostrom = www.entega.de
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Das wird ihr Auftreten zwar nicht verändern oder sie unter Druck setzen, aber sorgt vielleicht etwas für Aufmerksamkeit. Dem Klimaschutz ist eine Aufforstung vielleicht etwas hilfreich, aber wirklich hilfreich wäre ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung, der die Bundeskanzlerin wirklich zur Klimakanzlerin werden lässt. Was denkt ihr darüber?

Erneuerbare Energien bremsen den Klimawandel

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss weltweit forciert werden, um den Klimawandel doch noch zu bremsen. Das zeigen die heute im World Energy Outlook veröffentlichten Prognosen der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zur künftigen Nachfrageentwicklung auf den globalen Energiemärkten.

Die IEA geht für die nächsten Jahrzehnte von einem stark wachsenden Weltenergiebedarf aus und warnt als Konsequenz daraus vor einem ungezügelten Anstieg der Treibhausgasemissionen. Eine solche Entwicklung würde zu einer starken Erderwärmung weit über dem bislang von der Weltgemeinschaft als maximal hinnehmbar angepeilten Wert von 2°C führen.

„Die von der IEA entworfenen Szenarien zeigen einmal mehr, dass der schnelle Ausstieg aus dem fossilen Energiesystem für einen wirksamen Klimaschutz unabdingbar ist“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, anlässlich der Vorlage des heute präsentierten World Energy Outlook der IEA. Wirksame Instrumente für den Einstieg ins regenerative Energiezeitalter wie das in Deutschland geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen Einspeisetarifen für Strom aus regenerativen Quellen können laut Vohrer Vorbildfunktion für andere Industriestaaten ebenso wie für Schwellenländer haben, deren Energiebedarf momentan rapide steigt. … den ganzen Artikel lesen »