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Förderprogramm für Solarstrom-Batteriespeicher startet im Mai

Batteriespeicher IBC-SolStore 6.3-Li
Batteriespeicher für pV-Anlagen erhalten ab 01.05. staatliche Förderung, Foto: IBC-Solar

Ganz still und leise hat die KfW in den letzten Tagen die Förderbedingungen für die Förderung von Batteriespeichersysteme für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Eine Pressemitteilung gibt es dazu noch nicht. Der Start des Förderprogramms wird am 01.05.2013 sein. Das Programm trägt den Titel „Erneuerbare Energien-Speicher“ und wird unter der Programmnummer 275 geführt.

Das Programm bietet einen Tilgungszuschuss des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), eine langfristige Finanzierung und eine tilgungsfreie Anlaufzeit.

Zielgruppe des Förderprogramms

Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, Freiberufler, Landwirte und gemeinnützige Organisationen. Auch privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen mit kommunaler, kirchlicher oder karitativer Beteiligung erhalten die Förderung.

Was wird gefördert?

Es wird die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem durch ein zinsgünstiges Darlehen der KfW (für die komplette Anlage inklusive Speicher) und durch einen Tilgungszuschuss, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit dem Programm unterstützt, wobei der Zuschuss nur für die Investition in das Batteriespeichersystem gewährt wird. Die Förderung erhält man auch, wenn ein stationärer Batteriespeicher nachgerüstet wird, zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage.

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Verbesserte Förderbedingungen für energetische Sanierungen statt steuerlicher Vorteile

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Wärmedämmung eines Einfamilienhauses, Bild: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
Wärmedämmung eines Einfamilienhauses, Bild: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Aus der steuerlichen Abschreibung von energetischen Gebäudesanierungen ist ja nichts geworden, wie bereits im letzten Jahr berichtet. Als Alternative hatte die Bundesregierung zusätzliche Mittel für Sanierungen angekündigt. Bis zum Jahr 2020 sollen jährlich zusätzlich 300 Millionen Euro Bundesmittel bereit stehen. Wer jetzt mit der Sanierung beginnt und die Förderung der KfW in Anspruch nimmt, kann von der Aufstockung in der Kredit- und in der Zuschussvariante des Förderprogramms „Energieeffizient sanieren“ profitieren. Darüber hinaus hat die KfW ein neues Programm für Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer  Energien angekündigt.

KfW verbessert Programm Energieeffizient Sanieren

Der Bund stellt über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für die Verbesserung der bestehenden Zuschussförderung ab sofort und bis 2020 jährlich zusätzliche Bundesmittel i.H.v. 300 Mio. Euro zur Verfügung. Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren wird noch attraktiver: Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse. Insbesondere private Eigentümer profitieren von höheren Zuschussbeträgen. Die verbesserte Zuschussförderung kann ab sofort direkt bei der KfW beantragt werden. …mehr »

Sind Energiesparquoten und weiße Zertifikate ein marktwirtschaftlicher Weg zu mehr Energieeffizienz?

Industrieansicht, Quelle: http://pixabay.com/de/luft-brennen-schornstein-energie-19417/
Industrieansicht, Quelle: http://pixabay.com/de/luft-brennen-schornstein-energie-19417/

Zum Thema Energieeffizienz gehört auch die Frage der Finanzierung. Wer sparen will, der muss erst einmal investieren und das gilt beim privaten Haushalt wie beim Industrieunternehmen. Es gibt hierzu, unabhängig von staatlicher Förderung, verschiedene Wege und Ideen wie  energiesparende Produkte und Systeme bezahlt werden können.

Über den Zukunftsfonds von B.A.U.M. hatte ich bereits berichtet, aber seitdem nichts neues davon gehört oder gelesen. Diese Woche war dann die Energieeffizienz aus der Sicht von Investoren und des Kapitalmarktes dran, was sehr vielversprechend erscheint.

Aber den neuesten Vorschlag möchte ich meinen Lesern auch nicht vorenthalten, einige haben vielleicht davon gelesen. Die KfW Bankengruppe und der WWF Deutschland haben am Dienstag eine Studie präsentiert, welche die Vor- und Nachteile der Einführung eines deutschen Energieeinsparquotensystems untersucht hat. Andere europäische Länder wie Frankreich, Italien, Dänemark und Großbritannien haben bereits ein ein solches System eingeführt. Was ist anders gegenüber haushaltsbasierten Förderprogrammen und welche Voraussetzungen müssen für eine effiziente Erreichung der gesteckten Einsparziele erfüllt sein? Abschließend entwirft die Studie einen Vorschlag zur Ausgestaltung eines eventuellen deutschen Energieeinsparquotensystems  und für seine Einpassung in den  bestehenden Rechtsrahmen.

Dem Vorschlag der Studienautoren – Öko-Institut e.V. und Fraunhofer ISI – folgend würde den Energieversorgern vorgegeben, in einer bestimmten Periode eine festgelegte Menge an Energie (z. B. Strom, Gas, Heizöl) einzusparen. Diese Einsparungen können die verpflichteten Unternehmen im eigenen Wirkungskreis, bei den eigenen Kunden, erzielen oder bei den Kunden anderer Versorgungsunternehmen, etwa durch die Schaffung von Anreizen zum Kauf hocheffizienter Elektrogeräte oder Heiztechnik, Austausch alter Fenster oder für standardisierbare Maßnahmen in Gewerbe- und Industriebetrieben.

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Modernisierungsbonus zur Unterstützung für die Energiewende im Eigenheim

Effizienzhaus mit Solaranlagen, Quelle: dena
Effizienzhaus mit Solaranlagen, Quelle: dena

Die viel diskutierte, politische Energiewende kommt nicht richtig in Fahrt. Im Gebäudebereich gibt es allerdings praktikable und umsetzbare Alternativen. Würde zum Beispiel die Energieeffizienz der rund 18 Mio. Wohngebäude in Deutschland durch die Modernisierung der gesamten Heizungsanlage auf ein technisch machbares Niveau gehoben, könnten über 80 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr und etwa 15 Prozent des gesamtdeutschen Endenergieverbrauchs im Jahr eingespart werden.

Hausbesitzer, die mit einer energetischen Sanierung schon jetzt ihren Energieverbrauch langfristig und spürbar senken wollen, können dabei von erhöhten Zuschüssen der KfW-Förderbank profitieren. Im Programm 430 wurden neue Förderkriterien für Modernisierungsmaßnahmen im Ein- und Zweifamilienhausbereich und für das Wohnungseigentum definiert. So erhöhte sich der Barzuschuss pro Wohneinheit von 5 Prozent auf 7,5 Prozent, maximal werden 3.750 Euro gezahlt.

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Neue Förderprogramme für energetische Stadtsanierung und energieeffiziente Quartiersversorgung

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Energieeffiziente Quartiersversorgung“ weiter Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich. Ab 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer: „Mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ stellen wir den Sanierungsprozess auf eine viel breitere städtebauliche Basis: vom Einzelgebäude zum Quartier. Denn neben der energetischen Gebäudesanierung sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in unseren rund 12.000 Kommunen dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele, die sich die Bundesregierung mit dem Energiekonzept gesteckt hat.“

Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende zu erreichen, sind umfangreiche Verbesserungen der kommunalen Energieeffizienz durch Ansätze erforderlich, die die Stadtquartiere als Ganzes im Auge haben. Dabei kommt dem Ausbau von Wärmenetzen und der Errichtung von effizienten KWK-Anlagen als energiesparende, umweltschonende und dezentrale Energiesysteme eine wesentliche Bedeutung zu.“

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KfW-Förderung für Gebäudesanierungen droht Kürzung

Welche Ziele hat diese Bundesregierung eigentlich?

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordern eine verlässliche Förderung des KfW-Programms zur energetischen Gebäudesanierung. „Die Bundesregierung muss ihre Zusagen für die Bereitstellung der Mittel einhalten. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel.

Die Bundesregierung hatte Zuschüsse für das KfW-Programm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro jährlich bis zum Jahr 2014 zugesagt. Diese Mittel sollen aus dem „Energie- und Klimafonds“ finanziert werden. Der Fonds speist sich aus den Einnahmen für CO2-Zertifikate. Weil der Fonds aufgrund der gefallenen Preise dieser Zertifikate geringere Einnahmen erzielt, will die Regierung nun erst einmal nur die Hälfte der ursprünglich zugesagten Fördermittel für das KfW-Programm auszahlen.

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