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Modernisierungsbonus zur Unterstützung für die Energiewende im Eigenheim

Effizienzhaus mit Solaranlagen, Quelle: dena Die viel diskutierte, politische Energiewende kommt nicht richtig in Fahrt. Im Gebäudebereich gibt es allerdings praktikable und umsetzbare Alternativen. Würde zum Beispiel die Energieeffizienz der rund 18 Mio. Wohngebäude in Deutschland durch die Modernisierung der gesamten Heizungsanlage auf ein technisch machbares Niveau gehoben, könnten über 80 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr und etwa 15 Prozent des gesamtdeutschen Endenergieverbrauchs im Jahr eingespart werden. Hausbesitzer, die mit einer energetischen Sanierung schon jetzt ihren Energieverbrauch langfristig und spürbar senken wollen, können dabei von erhöhten Zuschüssen der KfW-Förderbank profitieren. Im Programm 430 wurden neue Förderkriterien für Modernisierungsmaßnahmen im Ein- und Zweifamilienhausbereich und für das Wohnungseigentum definiert. So erhöhte sich der Barzuschuss pro Wohneinheit von 5 Prozent auf 7,5 Prozent, maximal werden 3.750 Euro gezahlt. weiterlesen ›

Neue Förderprogramme für energetische Stadtsanierung und energieeffiziente Quartiersversorgung

Gruenspar.de

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm “Energetische Stadtsanierung – Energieeffiziente Quartiersversorgung” weiter Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich. Ab 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert. Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer: “Mit dem neuen KfW-Förderprogramm “Energetische Stadtsanierung” stellen wir den Sanierungsprozess auf eine viel breitere städtebauliche Basis: vom Einzelgebäude zum Quartier. Denn neben der energetischen Gebäudesanierung sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in unseren rund 12.000 Kommunen dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele, die sich die Bundesregierung mit dem Energiekonzept gesteckt hat.” Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: “Um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende zu erreichen, sind umfangreiche Verbesserungen der kommunalen Energieeffizienz durch Ansätze erforderlich, die die Stadtquartiere als Ganzes im Auge haben. Dabei kommt dem Ausbau von Wärmenetzen und der Errichtung von effizienten KWK-Anlagen als energiesparende, umweltschonende und dezentrale Energiesysteme eine wesentliche Bedeutung zu.” weiterlesen ›

KfW-Förderung für Gebäudesanierungen droht Kürzung

Welche Ziele hat diese Bundesregierung eigentlich?

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordern eine verlässliche Förderung des KfW-Programms zur energetischen Gebäudesanierung. “Die Bundesregierung muss ihre Zusagen für die Bereitstellung der Mittel einhalten. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen”, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel.

Die Bundesregierung hatte Zuschüsse für das KfW-Programm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro jährlich bis zum Jahr 2014 zugesagt. Diese Mittel sollen aus dem “Energie- und Klimafonds” finanziert werden. Der Fonds speist sich aus den Einnahmen für CO2-Zertifikate. Weil der Fonds aufgrund der gefallenen Preise dieser Zertifikate geringere Einnahmen erzielt, will die Regierung nun erst einmal nur die Hälfte der ursprünglich zugesagten Fördermittel für das KfW-Programm auszahlen.

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Investitionsbedarf von 75 Mrd Euro für energetischer Sanierung von kommunalen Gebäuden

Im Zeitraum von 2012 bis 2020 besteht in den Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur ein Investitionsbedarf von mindestens 75 Mrd. EUR, um alle modernisierungsbedürftigen Gebäude auf das energetische Niveau eines Neubaus nach der Energieeinsparverordnung 2009 zu sanieren.

Mit 27 Mrd. EUR besteht der mit Abstand größte energetische Sanierungsbedarf in Schulen. In Sporthallen müssen 7 Mrd. EUR investiert werden und in Pflegeeinrichtungen 6,1 Mrd. EUR. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die das Bremer Energieinstitut im Auftrag der KfW erstellt hat. “Der energetische Sanierungsbedarf ist enorm und u.a. eine Folge des hohen Alters vieler Gebäude, von denen drei Viertel noch vor der 1. Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden. Außerdem wird hier deutlich, welche Folgen der durch die knappen Finanzmittel hervorgerufene Sanierungsstau hat,” sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

“Damit aber die Energiewende gelingen kann, muss endlich energetisch saniert werden. Viele Kommunen wollen das auch tun, aber es bleibt zu fürchten, dass sich der Investitionsstau im nächsten Jahr noch weiter vergrößert.” weiterlesen ›

KfW Bankengruppe senkt ihren CO2-Ausstoß um mehr als 50 Prozent

Die KfW Bankengruppe hat ihren CO2-Ausstoß in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt: Zwischen 2006 und 2010 hat sie ihre Emissionen an Kohlendioxid, insbesondere aus Dienstreisen und dem Energieverbrauch der Gebäude, von etwa 29.000 Tonnen auf rund 13.000 Tonnen mehr als halbiert.

Das gelang vor allem durch konsequentes Energiesparen, durch den Einsatz zertifizierten Ökostroms, durch modernste Gebäudetechnik, aber auch durch den verstärkten Einsatz von Videokonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Den unvermeidbaren Rest ihrer Emissionen kompensiert die KfW Bankengruppe mit Klimaschutzzertifikaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Die KfW Bankengruppe war die erste Bank in Deutschland, die sich im Jahr 2006 klimaneutral gestellt hat.

“Wir schützen Umwelt und Klima nicht nur über die von uns mitfinanzierten Projekte im In- und Ausland, sondern fordern umweltgerechtes Verhalten auch von uns selbst”, sagt der Umweltvorstand der KfW, Dr. Axel Nawrath. Um dem Prinzip Nachhaltigkeit auch im eigenen Haus gerecht zu werden, folgt die KfW Bankengruppe dem Leitsatz “Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren.”

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KfW-Programme sind wichtiger Baustein für die Energiewende

Die KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und sind damit ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Dies zeigen die Ergebnisse der Evaluierung der inländischen Programme der KfW Bankengruppe im Bereich Erneuerbare Energien für den Förderjahrgang 2010 durch das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW).

„Die KfW-Förderprogramme für Erneuerbare Energien unterstützen den angestrebten Umbau der deutschen Energieversorgung hin zu regenerativen Energien. Sie gehören zu den zentralen Instrumenten für die Umsetzung der Energiewende. Darüber hinaus haben sie erhebliche positive Effekte auf die Schaffung von Arbeitsplätzen im Mittelstand“, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Mittels KfW-Förderkrediten wurden im vergangenen Jahr Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Höhe von 11,0 Mrd. EUR angestoßen; das sind 41,5 % aller in Deutschland im Jahr 2010 getätigten Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmebereitstellung. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist der Anteil KfW-geförderter Investitionen um ca. 7 Prozentpunkte gewachsen. Die Bedeutung der KfW-Programme zeigt sich vor allem im Strombereich: Insgesamt 46 % der in Deutschland im Jahr 2010 neu installierten elektrischen Leistung an Erneuerbaren Energien wurden über die KfW gefördert. Ein besonders hoher Anteil entfällt mit knapp 80 % auf Windkraftanlagen. weiterlesen ›