Tag: kfw

Weitere Stimmen zur Wirtschaftlichkeit von energetischen Gebäudemodernisierungen

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Sanierungskosten und Einsparungen. Quelle: DENEFF e.V. Meine Stellungnahme zu den schlecht recherchierten Medienberichten über die angeblich fehlende Wirtschaftlichkeit von energetischen Gebäudemodernisierungen kam sehr gut an. Ich freue mich über die gute Verbreitung und die positiven Kommentare. Daran kann man gut erkennen wie wichtig eine Korrektur der irreführenden Berichterstattung mancher Medien notwendig ist. Es gibt leider immer noch zu viele Menschen, die diesen Medien vertrauen. Auch mein Beitrag war keine vollständige Analyse, daher gebe ich gerne weiteren Stimmen den Platz, wie z.B. von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF): Fehlerhafte Interpretation der Studie in den Medien Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) kritisiert die fehlerhafte Interpretation der Studienergebnisse durch den Autor des Welt-Artikels sowie die unkritische Übernahme durch eine Vielzahl von Medien. Die Aussage, „energetische Sanierungen verschlingen mehr Geld, als durch sie eingespart wird“ lasse sich aus der Vielzahl der Studien der letzten Zeit alles andere als bestätigen (siehe Vergleich des DIW aus 2011). In der Studie selbst lässt sich diese Aussage als Ergebnis nicht finden. Die eigentliche Kernaussage der Studie ist, dass sich „deutlich spürbare, positive gesamtwirtschaftliche Wirkungen“ ergeben. weiterlesen ›

Irreführende Kampagne deutscher Medien gegen energetische Gebäudesanierungen mit falschen Zahlen

Das Mehrfamilienhaus von 1949, das im dena-Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ hocheffizient saniert wurde, überzeugt mit 97 Prozent Energieeinsparung nach der Sanierung. Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Während der Anstieg der Strompreise ein heiß diskutiertes Thema ist, wird der Anstieg der Heizkosten von Politik und Medien immer wieder kleingeredet. Heizkosten machen jedoch einen größeren Anteil der Energiekosten im Haushalt aus und der Anstieg war in den letzten Jahren schon deutlich und wird sich auch weiter fortsetzen. Günstigere Kosten für die Raumwärme wird man sich ohne eine Sanierung abschminken müssen. Aber insbesondere die Medien scheinen geradezu eine Kampagne gegen energetische Gebäudemodernisierungen zu betreiben, wobei die Sanierung regelmäßig allein mit einer Dämmung der Außenfassade gleichgesetzt wird. Dass es auch andere Maßnahmen gibt, wird dabei immer wieder vernachlässigt. Anhand der scheinbar verhassten Wärmedämmverbundsysteme wird die gesamte energetische Sanierung von Gebäuden in Mißkredit gebracht. Innerhalb von wenigen Tagen haben gleich drei große Medien sich diese Studie auf diese Art zu Nutzen gemacht, leider überwiegend ohne große Fachkenntnis. Von Spiegel Online weiß man, dass alles was nach Öko riechen könnte, schlecht gemacht wird und auch bei der Wirtschaftswoche weiß man das spätestens seit dem Auftritt von Roland Tichy bei Maybritt Illner in der vergangenen Woche, wobei dieser Artikel noch am besten recherchiert war – nur die Überschrift hätte eher zu einer Zeitung mit großen Buchstaben und vielen Bildern gepasst. Auch die Welt hat hat heute nachgezogen mit ähnlich reißerisch und schlecht recherchiertem Wortlaut. Mit Links möchte ich diese Medien nicht belohnen, das haben sie einfach nicht verdient, daher spare ich mir die Verlinkung. weiterlesen ›

Positive Zwischenbilanz von den Energieeffizienz Impulsgesprächen

Technische Details Heizzentrale

Technische Details Heizzentrale, Quelle: Berliner-Energieagentur

In den Energieeffizienz Impulsgesprächen haben mittlerweile über 2.500 kleine und mittlere Unternehmen erste Hinweise zur Senkung der Energiekosten erhalten. Informationen zur Förderung gab es als Angebot noch dazu. Das vom BMWi geförderte Projekt läuft noch bis Ende Dezember 2013.

Um mehr darüber zu erfahren, z.B. welche Effizienz-Maßnahmen vorgeschlagen werden und wie hoch die Rate der Umsetzung von möglichen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ist, habe ich an dem RKW Kompetenzzentrum einige Fragen dazu gestellt:

Ist diese oben genannte Kurzbeschreibung der RKW Impulsgespräche Energieeffizienz zutreffend? Was kann man noch ergänzen?

Die Impulsgespräche werden seit Anfang 2012 bundesweit und anbieterneutral speziell für kleine und mittelständische Firmen über das RKW-Netzwerk angeboten. Da das Vorhaben seitens des BMWi gefördert ist, ist es für die Unternehmen kostenfrei. Es ist vorerst bis Ende 2013 finanziert.

Der Unternehmer investiert für das Gespräch und den Betriebsrundgang maximal 1,5 bis 2 Stunden Zeit. Ihm werden die Einsparpotenziale vor Ort ganzheitlich betrachtet aufgezeigt, er bekommt Informationen über Fördermöglichkeiten hinsichtlich Beratung und Investition und über das weitere notwendige Vorgehen.

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Förderprogramm für Solarstrom-Batteriespeicher startet im Mai

Batteriespeicher IBC-SolStore 6.3-Li

Batteriespeicher für pV-Anlagen erhalten ab 01.05. staatliche Förderung, Foto: IBC-Solar

Ganz still und leise hat die KfW in den letzten Tagen die Förderbedingungen für die Förderung von Batteriespeichersysteme für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Eine Pressemitteilung gibt es dazu noch nicht. Der Start des Förderprogramms wird am 01.05.2013 sein. Das Programm trägt den Titel “Erneuerbare Energien-Speicher” und wird unter der Programmnummer 275 geführt.

Das Programm bietet einen Tilgungszuschuss des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), eine langfristige Finanzierung und eine tilgungsfreie Anlaufzeit.

Zielgruppe des Förderprogramms

Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, Freiberufler, Landwirte und gemeinnützige Organisationen. Auch privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen mit kommunaler, kirchlicher oder karitativer Beteiligung erhalten die Förderung.

Was wird gefördert?

Es wird die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem durch ein zinsgünstiges Darlehen der KfW (für die komplette Anlage inklusive Speicher) und durch einen Tilgungszuschuss, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit dem Programm unterstützt, wobei der Zuschuss nur für die Investition in das Batteriespeichersystem gewährt wird. Die Förderung erhält man auch, wenn ein stationärer Batteriespeicher nachgerüstet wird, zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage.

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Verbesserte Förderbedingungen für energetische Sanierungen statt steuerlicher Vorteile

Wärmedämmung eines Einfamilienhauses, Bild: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Wärmedämmung eines Einfamilienhauses, Bild: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Aus der steuerlichen Abschreibung von energetischen Gebäudesanierungen ist ja nichts geworden, wie bereits im letzten Jahr berichtet. Als Alternative hatte die Bundesregierung zusätzliche Mittel für Sanierungen angekündigt. Bis zum Jahr 2020 sollen jährlich zusätzlich 300 Millionen Euro Bundesmittel bereit stehen. Wer jetzt mit der Sanierung beginnt und die Förderung der KfW in Anspruch nimmt, kann von der Aufstockung in der Kredit- und in der Zuschussvariante des Förderprogramms “Energieeffizient sanieren” profitieren. Darüber hinaus hat die KfW ein neues Programm für Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer  Energien angekündigt.

KfW verbessert Programm Energieeffizient Sanieren

Der Bund stellt über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für die Verbesserung der bestehenden Zuschussförderung ab sofort und bis 2020 jährlich zusätzliche Bundesmittel i.H.v. 300 Mio. Euro zur Verfügung. Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren wird noch attraktiver: Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse. Insbesondere private Eigentümer profitieren von höheren Zuschussbeträgen. Die verbesserte Zuschussförderung kann ab sofort direkt bei der KfW beantragt werden. weiterlesen ›

Sind Energiesparquoten und weiße Zertifikate ein marktwirtschaftlicher Weg zu mehr Energieeffizienz?

Industrieansicht, Quelle: http://pixabay.com/de/luft-brennen-schornstein-energie-19417/

Industrieansicht, Quelle: http://pixabay.com/de/luft-brennen-schornstein-energie-19417/

Zum Thema Energieeffizienz gehört auch die Frage der Finanzierung. Wer sparen will, der muss erst einmal investieren und das gilt beim privaten Haushalt wie beim Industrieunternehmen. Es gibt hierzu, unabhängig von staatlicher Förderung, verschiedene Wege und Ideen wie  energiesparende Produkte und Systeme bezahlt werden können.

Über den Zukunftsfonds von B.A.U.M. hatte ich bereits berichtet, aber seitdem nichts neues davon gehört oder gelesen. Diese Woche war dann die Energieeffizienz aus der Sicht von Investoren und des Kapitalmarktes dran, was sehr vielversprechend erscheint.

Aber den neuesten Vorschlag möchte ich meinen Lesern auch nicht vorenthalten, einige haben vielleicht davon gelesen. Die KfW Bankengruppe und der WWF Deutschland haben am Dienstag eine Studie präsentiert, welche die Vor- und Nachteile der Einführung eines deutschen Energieeinsparquotensystems untersucht hat. Andere europäische Länder wie Frankreich, Italien, Dänemark und Großbritannien haben bereits ein ein solches System eingeführt. Was ist anders gegenüber haushaltsbasierten Förderprogrammen und welche Voraussetzungen müssen für eine effiziente Erreichung der gesteckten Einsparziele erfüllt sein? Abschließend entwirft die Studie einen Vorschlag zur Ausgestaltung eines eventuellen deutschen Energieeinsparquotensystems  und für seine Einpassung in den  bestehenden Rechtsrahmen.

Dem Vorschlag der Studienautoren – Öko-Institut e.V. und Fraunhofer ISI – folgend würde den Energieversorgern vorgegeben, in einer bestimmten Periode eine festgelegte Menge an Energie (z. B. Strom, Gas, Heizöl) einzusparen. Diese Einsparungen können die verpflichteten Unternehmen im eigenen Wirkungskreis, bei den eigenen Kunden, erzielen oder bei den Kunden anderer Versorgungsunternehmen, etwa durch die Schaffung von Anreizen zum Kauf hocheffizienter Elektrogeräte oder Heiztechnik, Austausch alter Fenster oder für standardisierbare Maßnahmen in Gewerbe- und Industriebetrieben.

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