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Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch CO2-neutrales Hosting

Im Auftrag der Hosteurope GmbH CO2-Reduzierung mit Plant A Tree, Bild: Hosteurope GmbH Großer Energieverbrauch durch lokale Rechenzentren In den Industrieländern und auch verstärkt in Entwicklungs- und Schwellenländern werden zunehmend zu jeder Zeit auf Kommunikations- und Informationssysteme gesetzt. Ob soziale Netzwerke, Mails oder der Zugriff auf Cloud-Services – sämtliche Dienste benötigen umfassende Ressourcen, die in Form von großen Rechenzentren zur Verfügung gestellt werden. Laut Bitkom sind Rechenzentren in Deutschland für mehr als 1,5% des Gesamtstromverbrauchs verantwortlich; die Rechner, inklusive der vollständigen Infrastruktur sowie Klimasystemen, sind sehr energieintensiv. Um einer großen CO2-Belastung und einem riesigen Energieverbrauch entgegen zu wirken, haben sich Betreiber großer Rechenzentren, wie beispielhaft die Kölner Hosteurope GmbH, in Deutschland zusammengeschlossen und arbeiten gemeinsam im Rahmen der Green-IT an einer Reduzierung des Energiebedarfs und nachhaltiger Verringerung des CO2-Ausstoßes. weiterlesen ›

Die Daten-Cloud ist nur wirklich innovativ mit zukunftsfähigen Stromquellen

Gruenspar.de

Servergang im Hosteurope Datacenter I Wer heute im Netz sucht nach den Stromquellen für Rechenzentren, der sieht seitenweise die Meldung der neuen Kampagne von Greenpeace. Die Kampagne prangert an, dass die großen Unternehmen Apple, Amazon und Microsoft bei dem Strombedarf für ihre riesigen Rechenzentren auf Atom- und Kohlestrom setzen. Der Bedarf steigt durch die immer weiter steigende Auslagerung von Daten und Speicherung von Musik, Bildern und Filmen im Netz rasant an. Da spielt der Strombedarf für die Speicherung der Daten im Netz eine große Rolle. Der Bericht How clean is your cloud? zeigt eine zunehmende Spaltung in saubere und dreckige IT-Firmen. Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzen zunehmend auf Erneuerbare Energien für ihre Rechenzentren, die die Clouds betreiben. Dagegen versorgen sich Apple, Amazon und Microsoft noch immer überwiegend mit dreckigem Kohle- und Atomstrom. Apple führt die Liste der dreckigen IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom. weiterlesen ›

Hilfe bei der Suche nach energieeffizienten Computer

digitale Lesetunde - Quelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

digitale Lesetunde - Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Ausstattung von Haushalten mit IT-Geräten nimmt zu – und damit auch Stromverbrauch und -kosten. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt, bereits bei der Anschaffung eines Computers, Druckers, Modems oder W-LAN-Routers auf den Stromverbrauch zu achten.

Wer sich zum Beispiel beim Kauf eines neuen PCs für ein energieeffizientes Modell entscheidet, kann bis zu 50 Prozent Stromkosten einsparen. Mit der kostenlosen Topgeräte-Online-Datenbank unter www.topgeraete.de unterstützt die Initiative EnergieEffizienz Verbraucher beim Kauf energieeffizienter IT-Geräte.

Bei IT-Geräten mit niedrigem Energieverbrauch, kann man sich grundsätzlich auch am Energy Star orientieren. Er kennzeichnet Geräte, die einen bestimmten Mindeststandard an Energieeffizienz erfüllen und gilt sowohl für Computer als auch für andere IT-Geräte wie Monitore, Scanner oder Drucker. Da aber selbst unter Geräten mit dem Energy Star noch deutliche Unterschiede im Stromverbrauch bestehen können, lohnt sich der zusätzliche Vergleich mithilfe der Online-Datenbank.

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Start des Wettbewerbs um den GreenIT Best Practice Award 2012

Der Wettbewerb um den GreenIT Best Practice Award 2012 hat begonnen. Bereits zum dritten Mal vergibt das Netzwerk GreenIT-BB gemeinsam mit Partnern die Auszeichnung für mehr Energieeffizienz in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). In diesem Jahr steht der Award unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen.

Bewerbung bis zum 13. Juli 2012

IT-Systeme, Netze und Endgeräte verschlingen weltweit immer mehr Energie – das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Der GreenIT Best Practice Award 2012 zeichnet herausragende Konzepte und Lösungen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in der IKT aus. Bewerben können sich Unternehmen und Institutionen jeder Größe und aller Branchen sowie Berater und Systemhäuser. Einsendeschluss ist der 13. Juli 2012.

“Wir wollen das breit gefächerte Engagement für Green-IT in Deutschland sichtbar machen und dazu beitragen, dass intelligente Lösungen für nachhaltige IKT-Produkte und -Strategie möglichst viele Nachahmer in allen Branchen und Betriebsgrößen finden, sagte Thomas Leitert, CEO der TimeKontor AG und Initiator des Netzwerks GreenIT-BB zum Start des Wettbewerbs auf der CeBIT in Hannover.

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Energieeffizienz in der IT ist bisher Mangelhaft

I really love this cat.
( photo credit: ErinTaylorMurphyAuf der Messe CEBIT werden innovative und zukunftsweisende Technologien gezeigt. Aber energieeffiziente IT-Technik ist immer noch zu selten zu sehen. Hersteller von Arbeitsplatzcomputern, Laptops oder Monitoren haben die Möglichkeit, besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Geräte mit dem Blauen Engel auszeichnen zu lassen. Bislang ohne Resonanz.

„Noch gibt es keinen einzigen Hersteller, der sich um den Blauen Engel mit seinen aktuell geltenden Anforderungen beworben hat“, bedauert Siddharth Prakash, Wissenschaftler am Öko-Institut und Experte für umweltfreundliche Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). „Es wäre wünschenswert, dass sich die Industrie stärker für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht und Geräte auf den Markt bringt, die energiesparend, langlebig und schadstoffarm sind.“

Dabei sind die Potenziale zur Energieeinsparung beim Alltagsgut Computer besonders groß. Würden alle deutschen Computeranwender energieeffiziente Desktop PCs, Notebooks und Bildschirme nutzen, könnten pro Jahr zwischen fünf und sieben Terawattstunden (TWh) Strom eingespart werden. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken. So könnten Emissionen von drei bis fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

Zu diesem Ergebnis kommt das Öko-Institut im Rahmen der Erarbeitung von Kriterien für das Umweltzeichen Blauer Engel mit dem Zusatz „Schützt das Klima“. Dieser Blaue Engel zeichnet besonders klima- und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen aus.

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Energieeffizienz in Rechenzentren ist machbar

Der Stromverbrauch in Rechenzentren hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und wird in Zukunft noch deutlich steigen. Betreiber der IT-Anlagen können jedoch heute schon etwa die Hälfte des Stroms einsparen, wenn sie die Energieeffizienz verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass sie den Energieverbrauch ihrer Informationstechnik, der Klimatisierung und anderer Rechenzentrumsinfrastruktur kontinuierlich messen und daraus Energiesparmaßnahmen ableiten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts haben eine Methodik entwickelt, welche Daten innerhalb eines energiesparenden Rechenzentrums erhoben und welche Einsparmöglichkeiten regelmäßig geprüft werden müssen. Unternehmen, die diese Kriterien anwenden, können sich um eine Auszeichnung mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ bewerben.

„Ein großer Teil der Rechenzentrumsbetreiber kann heute keine Auskunft über den Energieverbrauch des Gesamtrechenzentrums und der Informationstechnik geben“, bemängelt Siddharth Prakash, Experte für Informations- und Kommunikationstechnologien. „Wir wissen aber, dass nur durch kontinuierliches Monitoring des Energieverbrauchs große Einsparpotenziale aufgedeckt werden können. Wir möchten Rechenzentrumsbetreiber dazu motivieren, ein Energiemonitoringsystem zu etablieren. Damit können sie Ineffizienzen in den jeweiligen Anlagen sichtbar machen und Maßnahmen zur Optimierung ableiten.“ weiterlesen ›