Nachwachsender heimischer Energieträger für die neue Heizung

Pellets - ein Brennstoff mit Zukunft, © Deutsches Pelletinstitut

Pellets - ein Brennstoff mit Zukunft, © Deutsches Pelletinstitut

Bei dem Austausch der alten Heizung muss man sich gut überlegen, ob man wieder auf die bekannten Energieträger Öl und Gas setzt. Damit bleibt man bei bekannter und bewährter Technik, muss langfristig aber mit steigenden Preisen rechnen und trägt allenfalls mit effizienterer Anlagentechnik zum Klimaschutz bei. Man macht sich auch abhängig von Rohstofflieferungen aus vielleicht unsicheren Ländern oder von Börsenspekulationen.

Was bleibt als Alternative für eine neue Heizung? Im Neubau wird heute oft eine Wärmepumpe eingebaut. Da kann man das System mit entsprechenden Heizflächen, meist Fußbodenheizung, entsprechend planen. In bestehenden Gebäuden möchte man jedoch möglichst wenig an der Installation ändern.

Auf dem Vormarsch ist noch eine weitere Technologie. Mit einer Pelletheizung wird man unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen und versorgt sich CO2-neutral mit einem nachwachsenden Rohstoff aus heimischer Produktion, hergestellt aus Sägemehl und Hobelspänen. Schon heute ist der Preisvorteil pro kWh gegenüber dem Heizöl deutlich, ca. 50% spart man im Einkauf des Brennstoffs. Die Preisdifferenz wird künftig immer besser zugunsten der Holzpellets, denn deren Preise sind nahezu konstant, während bei Öl und Gas mit steigenden Preisen gerechnet werden muss. Heizen mit umweltfreundlichen Holzpellets wird zudem belohnt, für die Investition erhält man  Zuschüsse aus dem BAFA Marktanreizprogramm (MAP) oder der KfW Förderbank (Programm Erneuerbare Energien).

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Hydraulischer Abgleich ist große Chance für SHK-Handwerk

Für 60 Prozent der SHK-Handwerker bietet der hydraulische Abgleich eine Umsatzchance und die Möglichkeit sich im Wettbewerb zu profilieren. Gleichzeitig bestünde am Markt kaum Nachfrage für das Thema hydraulischer Abgleich, da die Vorteile dem Kunden nicht bekannt seien. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung unter rund 600 SHK-Handwerkern, Energieberatern und Schornsteinfegern, die die Unternehmensberatung Querschiesser für die gemeinnützige co2online GmbH durchführte.

Die Befragung der Branche wird im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ kontinuierlich fortgesetzt. Die bundesweite Kampagne informiert Verbraucher auf www.meine-heizung.de über die Vorteile einer Heizungsoptimierung und stellt Fachleuten kostenlos Service-Pakete für die Kundenansprache zur Verfügung.

Nur jeder zehnte Kunde fragt aktiv nach hydraulischem Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist bei Verbrauchern fast unbekannt: Nur neun Prozent aller Kunden fragen im Zuge einer Heizungserneuerung oder -optimierung aktiv nach einem hydraulischen Abgleich. „Viele Verbraucher meinen, dass es bei einer vermeintlich funktionierenden Heizung keine Einsparpotenziale gibt. Mit unserer neuen Motivationskampagne werden wir Verbraucher dazu bringen, über die Heizungsoptimierung nachzudenken, die Vorteile kennenzulernen und direkt Kontakt zu Fachleuten vor Ort aufzunehmen. Unser Ziel ist es, eine spürbare Nachfrage zu schaffen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

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Wie Sie mit einem Fahrplan profitabel die Heizung modernisieren

Gruenspar.de

Der frostige Winter wird Eigenheimbesitzern vermutlich mit der nächsten Energiekostenrechnung nachhaltig in Erinnerung bleiben. Dafür sorgen in Deutschland rund 78 Prozent veraltete Heizungsanlagen, die im Vergleich zu einem neuen Heizungssystem schnell 30 bis 40 Prozent zu viel Energie verbrauchen. Um die Heizkosten langfristig zu senken, sollten Hausbesitzer über die Investition in eine moderne Heizungsanlage nachdenken.

Eine neue Checkliste bietet Hausbesitzern nützliche Tipps und Orientierung bei der Modernisierungsplanung. Denn wer von einer Heizungsmodernisierung profitieren will, sollte einige wichtige Details beachten. Die Checkliste, die Verbrauchern auch als Download (pdf) zur Verfügung steht, hilft dabei, den Überblick zu behalten. Alle Fragen beispielsweise zu passender Technik, Fördermitteln und Fachhandwerkern können auf der Website geklärt werden.

Einfach und schnell geht das mit dem “Heizungsmodernisierungs-Fahrplan”. Dieser leitet Interessierte an die für sie relevanten Informationen weiter: Alle Hausbesitzer, die sich das erste Mal mit dem Thema beschäftigen, können sich unter dem Stichwort “Heizungsmodernisierung” zunächst schrittweise anhand von Beispielen einen Überblick über Planung, Finanzierung und Profit verschaffen. Konkrete Fragen zu Technik und Kosten klärt das Intelligent heizen 1×1. Außerdem stehen Broschüren zu Heizungsmodernisierungsthemen und staatlichen Fördermitteln als kostenlose Downloads zur Verfügung.

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Schornsteinfeger stellen nahezu 1,3 Mio. Mängel an Heizungsanlagen fest

So neu sind diese Ergebnisse nicht, aber wie kann man diese Mängel an Heizungsanlagen beheben? Welche wirtschaftliche Lösung ist besonders geeignet? Staatliche Förderung oder Wärmelieferung durch einen Dienstleister, bei dem sich der Hausbesitzer um nichts mehr kümmern muss?  

Jährlich untersuchen Bezirksschornsteinfeger fast 14 Millionen Heizanlagen bundesweit und decken dabei nahezu 1,3 Millionen Mängel auf. Ebenso wurde 2010 festgestellt, dass ca. 8 % der Heizungsanlagen älter als 27 Jahre sind und somit ersetzt werden müssen.

Heizkessel mit einer Nennleistung von 4 bis 25 KW dürfen nicht mehr als 11 % Abgasverlust zeigen, Anlagen > 25 bis 50 KW nicht mehr als 10 % und Anlagen > 50 KW nicht mehr als 9 % Verluste aufweisen.

Neben den Anforderungen der Bundesimmissionsschutz-Verordnung sehen sich Gebäudeeigentümer mit zahlreichen weiteren gesetzlichen Regelungen konfrontiert. Dazu gehören u.a. die Energieeinsparverordnung oder das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

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Kraft-Wärme-Kopplung fehlt es an politischer Unterstützung

Von den Initiativen von Lichtblick und RWE für BHKW im Keller von Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern hatte ich schon berichtet. An weiteren Initiativen und Unterstützung für den Ausbau von BHKW und Kraft-Wärme-Kopplung im allgemeinen fehlt es aber leider, wobei das Einsparpotential groß und der Nutzen als Regelenergie für das Stromnetz groß ist.

In den Niederlanden und in Dänemark werden bereits mehr als 30% bzw. 42% der produzierten Strommenge in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Das Prinzip der dezentralen Energieversorgung mittels KWK-Anlagen umfasst kleinste Leistungen für das Einfamilienhaus bis hin zu sehr großen Leistungen für kommunale Fernwärme oder Industrieanlagen. Aufgrund der Dezentralität können KWK-Anlagen deutlich flexibler auf Lastschwankungen reagieren als jedes Kondensationskraftwerk.

Eine Eigenschaft, die bei der zukünftigen Stromversorgung umso wichtiger wird, je mehr Windkraft- und Photovoltaikanlagen in das Stromnetz einspeisen. Zudem wird bei KWK-Anlagen die im Brennstoff enthaltene Energie deutlich effektiver als bei „normalen“ Kraftwerken genutzt – statt nahezu 60% Verluste in Form von Dampfschwaden aus Kühltürmen betragen die Verluste bei der KWK lediglich 5-15%.
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Noch bis Ende des Jahres von Förderung für neue Heizung profitieren

Die Energiepreise sind in diesem Jahr stark gestiegen. Das bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes können sich viele Menschen eine warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten. Doch gerade in Zeiten stetig steigender Heizkosten sind Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer modernen, energieeffizienten Heizung mittlerweile eine zukunftssichere Geldanlage.

Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, berechnet, dass für Hausbesitzer je nach Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage Energiekosteneinsparungen von bis zu 1.600 Euro pro Jahr möglich sind. Neben dem geringeren Energieverbrauch werden zusätzlich der Wert und damit die Attraktivität einer Immobilie gesteigert. Noch bis 30.12.2011 können Hausbesitzer von erhöhten staatlichen Fördermitteln für eine Heizungsmodernisierung profitieren.

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Hauswärme-Studie betrachtet nur die Kosten von energetischen Gebäudesanierungen

Die neue Hauswärme-Studie von Shell betrachtet die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke. Ihr Untertitel lautet: Fakten, Trends und Perspektiven für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis 2030. Schade, dass dabei die Kosten im Vordergrund stehen und weniger im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Gewinnen stehen. Wie viele Arbeitsplätze in der Baubranche  werden damit gesichert oder andere Fragen fehlen mir in der Studie, bzw. habe ich nicht gefunden.

Schade, dass wieder einmal nur die Kosten im Vordergrund stehen und nicht die Vorteile. Aufschlussreich ist aber das Fazit der Studie, dass Teilsanierungen wirkungsvoller sind um die Klimaschutzziele zu erreichen, als umfassende Vollsanierungen. Das heißt doch, dass Hausbesitzer eher dazu bereit sind, kleine Maßnahmen durchzuführen, da diese sich schneller bezahlt machen. Daher müssen auch weiter Einzelmaßnahmen von der KfW gefördert werden.

Die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich werden die privaten Haushalte milliardenfach belasten. Soll die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt werden, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Jedoch könnte dadurch der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen um bis zu 44 Prozent sinken.

Das ist das Ergebnis der ersten Shell Hauswärme-Studie, die Shell als führendes Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) unter dem Titel Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude – Fakten Trends und Perspektiven erstellt hat. Ausgehend von den technischen Potenzialen von Heizsystemen, Brennstoffen und Wärmeschutz werden vier Szenarien mit unterschiedlichen Sanierungsraten und unterschiedlicher Sanierungstiefe durchgerechnet und daraus Handlungsoptionen abgeleitet. Dabei ist unter Sanierungsrate der Anteil der pro Jahr sanierten Wohnfläche an der Gesamtwohnfläche und unter Sanierungstiefe der Umfang der Sanierungsmaßnahmen, insbesondere ob Teil- oder Vollsanierung, zu verstehen.
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Mehr dezentrale Mini-Gaskraftwerke für Klimaschutz in NRW

Über die interessante Idee des Zuhaus-Kraftwerks hatte ich noch wenig berichtet, nur dass RWE jetzt ein ähnliches Konzept anbietet. Wird das der Heizungs-Markt der  Zukunft werden? Werden wir alle auch zu einem Stromanbieter und -verkäufer?

Der Energieanbieter LichtBlick hat in Nordrhein-Westfalen die ersten 10 ZuhauseKraftwerke installiert. Sie stehen in Privatgebäuden in Essen, Gelsenkirchen und Castrop-Rauxel. Die erdgasbetriebenen Mini-Kraftwerke von Volkswagen versorgen die Gebäude mit Wärme und produzieren parallel SchwarmStrom, den LichtBlick komplett ins öffentliche Stromnetz einspeist.

Nordrhein-Westfalen ist nach Hamburg, Berlin und Niedersachsen das vierte Bundesland, in dem der Energieversorger die effizienten VW-Anlagen in Betrieb nimmt. LichtBlick hat bislang 330 ZuhauseKraftwerke mit einer Gesamtleistung von 6,5 Megawatt ans Netz angeschlossen. Bis Ende des Jahres wird LichtBlick 400 ZuhauseKraftwerke installieren. In Zukunft sind 100.000 dezentrale und vernetzte Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2000 Megawatt geplant – das entspricht der Kapazität von zwei Atomkraftwerken. weiterlesen ›

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Die Liste der zehn Tipps zur Einsparung von Heizkosten

Der Winter kommt in dieser Woche mit Frost und Schnee nach Deutschland. Die Heizungen laufen auf Hochtouren, viele
Verbraucher denken mit einem unguten Gefühl an die nächste Heizkostenabrechnung. Laut Bundesweitem Heizspiegel auf www.heizspiegel.de gab jeder deutsche Haushalt 2009 im Schnitt 718 Euro für das Heizen aus, Tendenz steigend. Vor allem Haushalte, die mit Öl heizen, müssen sich auf einen kräftigen Anstieg der Heizkosten einstellen.

Ob Heizöl, Erdgas oder Fernwärme: Effektives Heizen lohnt sich in jedem Fall. Mieter und Eigentümer können ihre Heizkosten mit einfachen Kniffen senken. Die zehn Tipps von Heizspiegel.de – dem Portal rund ums Heizen – zeigen, wie es geht:

1. Wählen Sie die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer reichen 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter heruntergedreht werden.

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Neun von zehn deutschen Immobilienkäufern legen Wert auf gute Energiebilanz

Dass die Aussagekraft des Energieausweises nur gering ist, war schon bekannt, dass aber dennoch viele Käufer an den energetischen Eigenschaften des Objektes interessiert sind ist neu. Ist das ein Plädoyer für den teureren Bedarfsausweis?

Der energetische Zustand einer Immobilie beeinflusst zunehmend die Kaufentscheidung von Immobilieninteressenten. Bei der Einschätzung des Objekts wird jedoch der Energieausweis oft als wenig hilfreich wahrgenommen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Immobilienbarometers von Interhyp und ImmobilienScout24, für das 1.896 Immobilienkäufer befragt wurden.

Die energetischen Eigenschaften einer Immobilie werden immer bedeutender für die Kaufentscheidung. Für mehr als ein Viertel der derzeitigen Interessenten einer Kaufimmobilie (26 Prozent) sind Bausubstanz und Heizungsanlage ebenso wichtig wie Preis, Lage oder Ausstattung des Objekts. Weitere 61 Prozent der befragten Käufer achten darauf, dass die energetischen Eigenschaften in einem vernünftigen Verhältnis zum Preis von Haus oder Wohnung stehen. Nur jedem Zehnten ist der energetische Zustand weniger wichtig und lediglich drei Prozent ist er gänzlich egal.

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