Die Liste der zehn Tipps zur Einsparung von Heizkosten

Der Winter kommt in dieser Woche mit Frost und Schnee nach Deutschland. Die Heizungen laufen auf Hochtouren, viele
Verbraucher denken mit einem unguten Gefühl an die nächste Heizkostenabrechnung. Laut Bundesweitem Heizspiegel auf www.heizspiegel.de gab jeder deutsche Haushalt 2009 im Schnitt 718 Euro für das Heizen aus, Tendenz steigend. Vor allem Haushalte, die mit Öl heizen, müssen sich auf einen kräftigen Anstieg der Heizkosten einstellen.

Ob Heizöl, Erdgas oder Fernwärme: Effektives Heizen lohnt sich in jedem Fall. Mieter und Eigentümer können ihre Heizkosten mit einfachen Kniffen senken. Die zehn Tipps von Heizspiegel.de – dem Portal rund ums Heizen – zeigen, wie es geht:

1. Wählen Sie die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer reichen 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter heruntergedreht werden.

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Bundesweiter Heizspiegel 2011 bietet Vergleichswerte der Heizkosten

Die Heizkosten ölbeheizter Häuser sind im vergangenen Jahr um rund 35 Prozent gestiegen. Bei Erdgas und Fernwärme fiel der Anstieg weniger drastisch aus. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH zum siebten Mal veröffentlicht. Projektpartner ist wie in den Jahren zuvor der Deutsche Mieterbund (DMB). Der vom Bundesumweltministerium geförderte Bundesweite Heizspiegel 2011 liefert Vergleichswerte zu Heizkosten, Heizenergieverbrauch und CO2-Emissionen zentral beheizter Wohngebäude für das Abrechnungsjahr 2010.

Mit diesen Werten und ihrer Heizkostenabrechnung können Mieter und Eigentümer feststellen, ob die aktuellen Heizkosten günstig oder zu hoch sind. Für den Heizspiegel wurden bundesweit knapp 88.000 Gebäudedaten ausgewertet. Die Broschüre ist inklusive eines Gutscheins für ein kostenloses Heizgutachten auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de verfügbar.

Kalter Winter und Preisanstieg sorgen für steigende Kosten

Der aktuelle Heizspiegel zeigt: Das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 850 Euro. Das sind 220 Euro (+ 34,9 %) mehr als 2009. Mieter mit Erdgasheizungen zahlten 805 Euro und damit 20 Euro mehr (+ 2,5 %) als im Vorjahr. Die Heizkosten für Fernwärme stiegen ebenfalls um 20 Euro auf 880 Euro (+ 2,3 %). „Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die Preisexplosion beim Heizöl und der im Schnitt um 13 Prozent gestiegene Heizenergieverbrauch in Folge des harten Winters“, sagt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. weiterlesen ›

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Kältewelle zeigt Bedeutung von Maßnahmen zur Reduzierung der Heizkosten

Gruenspar.de

Deutschland friert: Minusgrade sorgen dafür, dass die Heizungen seit Wochen auf Hochtouren laufen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen. „Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie“, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung muss allein im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden. Bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben noch höher. Ob die Heizkosten zu hoch sind und ob der energetische Zustand des Gebäudes dafür verantwortlich ist, zeigt ein Heizgutachten. Auf www.heizspiegel.de kann es kostenfrei angefordert werden. Für Mieter umfasst das Gutachten ein zusätzliches Informationsschreiben für den Vermieter. Die Heizspiegelkampagne wird von der gemeinnützigen co2online GmbH initiiert und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Heizgutachten als Energieausweis-Alternative für Bestandsmieter

„Änderungen im Nutzerverhalten – etwa das Runterregeln der Thermostate oder das Abdichten der Fenster – können zur Entlastung bei den Heizkosten beitragen. Doch langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude“, so Stefanie Jank. Sie sind die nachhaltigste Variante, sich unabhängiger von Dauerfrost und wieder steigenden Energiepreisen zu machen. Das Heizgutachten bewertet den energetischen Zustand des Gebäudes und der Wohnung. Es zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. So bekommen auch Bestandsmieter, die keinen Zugriff auf den Energieausweis haben, präzise Informationen über den energetischen Zustand des Hauses.

Mieter und Hauseigentümer können das 12-bis16-seitige Heizgutachten bequem anfordern. Einfach den Gutschein auf der Startseite von www.heizspiegel.de ausdrucken, ausfüllen und gemeinsam mit einer Kopie der vergangenen Heizkostenabrechnung an die angegebene Adresse schicken. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete Schritte, wie zum Beispiel mögliche Modernisierungen oder entsprechende Fördermöglichkeiten. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können.

Eine Nutzerbefragung zeigt, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme. Dadurch können der Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die umweltschädlichen CO2-Werte des Hauses stark reduziert werden. Mit jedem individuellen Heizgutachten werden so im Durchschnitt 80 Tonnen CO2, bezogen auf die Lebensdauer der Bauteile (20 Jahre), vermieden. Es stößt zudem durchschnittlich einen zusätzlichen Umsatz von 21.500 Euro im Bau- und Ausbaugewerbe an.

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Bundesweiter Heizspiegel: Heizkosten 2008 um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen

Jeder Bundesbürger hat 2008 durchschnittlich 17 Prozent mehr für das Heizen ausgegeben als im Jahr zuvor. Das geht aus dem neuen Bundesweiten Heizspiegel 2009 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) heute veröffentlicht.

Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2008, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Dafür wertete co2online bundesweit 52.000 Gebäudedaten aus. Das Bundesumweltministerium fördert die Heizspiegelkampagne im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Die aktuelle Heizspiegel-Broschüre und ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten sind auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de verfügbar.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 880 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 180 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (+ 65 Euro), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (+ 130 Euro). Damit stiegen die Heizkosten gegenüber 2007 im Schnitt bei Heizöl um 26 Prozent, bei Erdgas um 8 Prozent und bei Fernwärme um 17 Prozent. „Das liegt vor allem an den gestiegenen Energiepreisen“, sagt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). „Zudem musste mehr geheizt werden, weil der vergangene Winter kälter war als 2007“, so Siebenkotten. Der Heizenergieverbrauch stieg im Durchschnitt um drei Prozent.

„Auch 2009 bleibt das Heizen teuer“, prognostiziert der Mieterbund-Direktor. Zwar lagen die Kosten für Heizöl im ersten Halbjahr bis zu 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Kosten für Gas und Fernwärme sind dagegen im ersten Quartal 2009 weiter gestiegen. Aktuell angekündigte Preissenkungen der Gasversorger wirken sich kaum auf die Verbraucher aus. „Die Heizkosten bleiben hoch, auf dauerhaft sinkende Energiepreise dürfen Mieter nicht hoffen. Deshalb bleibt die energetische Modernisierung so wichtig“, sagt Siebenkotten.

Enormes Sparpotenzial durch Gebäudemodernisierung

Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise besteht in Deutschlands Wohnhäusern ein enormes Sparpotenzial durch wärmetechnische Modernisierung. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: „Im Osten des Landes ist jede vierte Häuserfassade gedämmt“, bilanziert Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Im Westen gibt es noch mehr Nachholbedarf. „Dort ist nur jedes zehnte Gebäude ordentlich gedämmt“, so Hengstenberg. Würden dort Sanierungsmaßnahmen kombiniert umgesetzt, ließe sich der Heizenergieverbrauch mehr als halbieren. Die Verbraucher wären dadurch unabhängiger von den stetig steigenden Energiepreisen.

Ob die zuletzt gezahlten Heizkosten im Durchschnitt lagen oder überhöht waren, zeigt der kostenlose Bundesweite Heizspiegel 2009. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude bewerten. Der Bundesweite Heizspiegel identifiziert so schnell und  unkompliziert Gebäude mit hohem Heizenergieverbrauch.

Kostenloses Heizgutachten empfiehlt konkrete Schritte
Verbrauchen die eigenen vier Wände zu viel Heizenergie? Dann hilft das kostenlose Heizgutachten weiter. Es informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. Ein Gutschein für ein individuelles Heizgutachten findet sich ebenfalls in der Bundesweiten Heizspiegel-Broschüre.

Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete weitere Schritte. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme mit der sie ihre Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können. Eine Nutzerbefragung hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme.

Bei Gebäuden mit schlechtem energetischem Zustand können durch Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädlichen CO2-Werte, der Heizenergieverbrauch und die Heizkosten stark reduziert werden. Der Bundesweite Heizspiegel kann als 16-seitige Broschüre kostenlos beim Deutschen Mieterbund in 10169 Berlin angefordert werden. Bitte das Kennwort „Heizspiegel“ angeben und einen mit 0,90 Euro frankierten DIN-lang-Rückumschlag beilegen. Größere Mengen können auf www.heizspiegel.de bestellt werden.

Außerdem kann der Bundesweite Heizspiegel kostenlos auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

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Heizkosten in Hamburg sind offen gelegt

Gestern hatte ich noch geschrieben, dass wir mehr Heizspiegel brauchen, die parallel zum Mietspiegel veröffentlicht werden. In Hamburg gibt es jetzt einen Heizspiegel.

Die Hamburger müssen für ihre Heizkosten tief in die Taschen greifen. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Heizspiegels Hamburg, den der Mieterverein zu Hamburg e. V. gemeinsam mit der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlicht.

970 Euro kostete eine ölbeheizte 70-Quadratmeter-Wohnung in der Hansestadt durchschnittlich im vergangenen Jahr. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro, die Heizkosten für Fernwärme betrugen 780 Euro.

Mit dem Heizspiegel 2009 bieten co2online und der Mieterverein zu Hamburg e.V. Bürgern, Mietern und Eigentümern ein kostenloses Beratungswerkzeug, um Transparenz bei den Heizkosten zu schaffen. Der neue Heizspiegel liefert Vergleichswerte für das Abrechnungsjahr 2008. 2.730 Gebäudedaten wurden dafür ausgewertet.

Hamburg beteiligt sich zum zweiten Mal mit einem eigenen Heizspiegel an der bundesweiten Heizspiegelkampagne. Das Bundesumweltministerium fördert die Kampagne im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Ziel ist es, die Energieverschwender unter den Wohngebäuden zu erfassen. Die Kampagne fördert Modernisierungsmaßnahmen und reduziert dadurch CO2-Emissionen in privaten Haushalten.

Zuletzt veröffentlichte Hamburg 2004 einen Heizspiegel. Im Vergleich dazu haben die Hamburger im Abrechnungszeitraum 2008 15 Prozent weniger Heizenergie verbraucht. Trotz des rückläufigen Verbrauchs sind die Heizkosten im Vergleich zu 2004 gestiegen – um 58 Prozent bei Heizöl, 35 Prozent bei Erdgas und 10 Prozent bei Fernwärme. Die gestiegenen Energiepreise und Heiznebenkosten sind der Grund dafür.

Der Hamburger Heizspiegel ist ab sofort erhältlich beim Mieterverein zu Hamburg e.V., Beim Strohhause 20, 20097 Hamburg. Außerdem kann er als PDF-Datei (465 KB) heruntergeladen werden.

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Klimaschutz geht nur mit Mieter und Vermieter

Im Umweltschoner-Blog ist heute, wie auch im Newsticker der Welt zu lesen von der Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher, die an einem Klimaschutzgesetz arbeitet. Dieses geplante Gesetzesvorhaben stößt auf erhebliche Kritik des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), der mit erheblichen Mietsteigerungen durch das geplante Gesetz rechnet. Der Gesetzentwurf schreibt den Einsatz erneuerbarer Energien, Wärmedämmung und den Ersatz alter Heizungsanlagen vor.

Dem Klimaschutz wird mit diesem Gesetz überhaupt nicht geholfen, im Gegenteil wird vermutlich die Anzahl der Kritiker steigen. Auch immer weitere Steigerungen in den Anforderungen der Gebäudeenergieeffizienz sind leider weit weg von der Realität.  Es wird in der Praxis nur darauf abgezielt mit Ach und Krach Vorschriften auf dem Papier zu erfüllen – aber der reale Energieverbrauch interessiert nicht die Bohne. Dabei kommt es doch auf den realen Energieverbrauch an.

Mehr Transparenz wäre wichtig, um zu zeigen, wie hoch die Heizkosten oder die Mietnebenkosten sind. Der Energieausweis sollte diese Funktion eigentlich erfüllen, erweist sich in der Praxis scheinbar eher als bürokratische Karteileiche. Am vergangenen Wochenende lag den Berliner Zeitungen der Mietspiegel bei, warum war kein Heizspiegel dabei, der neben der Kaltmiete Angaben machen kann zu den Nebenkosten? Die Nebenkosten sind doch häufig ein Grund für einen Wohnungswechsel. Damit sehen potenzielle Mieter gleich wo die Nebenkosten höher sein werden und wo sie mit wenig Nebenkosten rechnen können. Dem Vermieter ist dabei nur der Zwang des Marktes aufgelegt.

Damit die Wirkung schnell erreicht wird, muss der Heizspiegel aber den gleichen Stellwenwert erhalten, wie der Mietspiegel.

Wicht wäre auch eine Best-Practice-Datenbank mit guten Lösungen unter  Einbeziehung des Kostenaufwandes. Nur dann kann man die Ergebnisse richtig vergleichen.

Was ist Eure Meinung dazu? Wie erreicht man am besten eine gute Gebäudeenergieeffizienz von Gebäuden und nimmt Mieter wie Vermieter dabei mit?

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Leipzig, Dresden und Duisburg führen Effizienz-Rangliste beim privaten Heizenergieverbrauch an

Heizspiegel.de, das Portal rund ums Heizen, präsentiert sich ab sofort mit einem neu gestalteten Internetauftritt. Mit optimierten Service- und Informationsangeboten für Verbraucher und Kommunen wird die Heizspiegelkampagne künftig noch mehr Menschen über effizientes und umweltschonendes Heizen informieren. Unsere Energiespar-Ratgeber, beispielsweise der Heizcheck, unterstützen den Nutzer online beim Energiesparen. Eine interaktive Rechnung entschlüsselt den Zahlenwirrwarr auf der Heizkostenabrechnung.

In Privathaushalten verschlingt die Heizung knapp 80 Prozent der Energie. Die Hälfte davon lässt sich einsparen. Seit Mitte der 1990er Jahre helfen Heizspiegel, die eigenen Heizkosten und den Heizenergieverbrauch einzuordnen und persönliche Sparpotenziale zu erkennen. Heizspiegel und Heizgutachten zeigen, ob die Heizkosten überhöht waren und in welchem Umfang Sanierungspotenzial vorhanden ist. „Nur wer den eigenen Verbrauch kennt und einzuordnen weiß, kann wirksame Schritte einleiten, um ihn dauerhaft zu reduzieren“, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Kampagne.

Die Heizspiegelkampagne der co2online gemeinnützigen GmbH wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. „Mit der neuen Website wollen wir noch mehr Menschen auf die Angebote der Kampagne aufmerksam machen und ihnen beim Sparen von Heizkosten helfen“, sagt Stefanie Jank.

Zum Neustart veröffentlicht Heizspiegel.de ein Städte-Ranking, das den klimabereinigten Heizenergieverbrauch ausgewählter Kommunen in Deutschland abbildet. Die Rangliste stellt dar, wie viele Kilowattstunden Energie im Jahresdurchschnitt verbraucht werden, um einen Quadratmeter Wohnfläche zu beheizen. Die Leipziger, Dresdner und Duisburger gehen am effizientesten mit Heizenergie um. Das Ranking auf www.heizspiegel.de zeigt, welche Städte eine weiße Öko-Weste haben und wo Nachholbedarf besteht. Für die Rangliste wurden 250.000 Nutzerdaten ausgewertet.

Der neue Internetauftritt bietet mehr Inhalt und Themenvielfalt sowie eine vereinfachte Navigation. Auf der Startseite finden die Nutzer die Rubrik „Fragen und Antworten“ als neuen Service, Videos und kostenlose Energiespar-Ratgeber zu den Themen Heizen und Strom. Ein individuelles Heizgutachten kann ebenfalls bestellt werden. Es hat einen Wert von 60 Euro und ist für Heizspiegel-Nutzer gratis.

Es ist erschreckend, wie wenige Kommunen  sich an einem kommunalen Heizspiegel beteiligen. Dabei werden die Nebenkosten immer mehr zur zweiten Miete und steigert damit die Bedeutung der Heizkosten bei der Auswahl von Mietwohnungen. Warum ist das nur so, oder spielen die Heizkosten auf die Mietwohnungsmarkt doch eine geringere Rolle?

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Bundesweiter Heizspiegel schafft Kostentransparenz

Die Energieverbräuche in Deutschland sind im Kalenderjahr 2007 durchschnittlich um 7 Prozent und die Heizkosten zwischen 3 und 6 Prozent gesunken. „Gründe hierfür sind sparsames Heizverhalten, wärmere Temperaturen und relativ stabile Preise bei Öl und Gas“, erklärten Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), und Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online gemeinnützige GmbH, anlässlich der Veröffentlichung des neuen Bundesweiten Heizspiegels. „Die Heizkostenabrechnung 2008 wird aber deutlich höher ausfallen, die Energiepreise sind im vergangenen Jahr förmlich explodiert, und auch der Winter 2008 war kälter“, warnten Siebenkotten und Hengstenberg.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel weist aus, dass im Kalenderjahr 2007 die Heizkosten für Mieter und Verbraucher bei mit Erdgas beheizten Wohnungen durchschnittlich um 5,6 Prozent, bei mit Heizöl beheizten Wohnungen um 4,9 Prozent und bei Wohnungen mit Fernwärme um 3,2 Prozent gesunken sind. Der Heizenergieverbrauch ging sogar um rund 7 Prozent zurück. Ursachen hierfür sind deutlich sparsameres Heizverhalten der Mieter und Verbraucher, der milde Winter 2007 mit höheren Durchschnittstemperaturen und relativ stabile Energiepreise. Im Jahresdurchschnitt 2007 wurde Gas um 2,9 Prozent teurer, der Ölpreis sank um 1,4 Prozent.

„Die Freude über die aktuellen Zahlen des Bundesweiten Heizspiegels kann aber nur von kurzer Dauer sein. 2008 wird drastisch teurer“, warnten Siebenkotten und Hengstenberg. „Die Preise für Öl und Gas sind um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Das wird sich in der Heizkostenabrechnung 2008 niederschlagen. Mieter müssen dann mit höheren Nachzahlungen rechnen“, erklärte Lukas Siebenkotten. Auch Dr. Johannes D. Hengstenberg geht von deutlich höheren Heizkosten für 2008 aus, zumal auch die Klimadaten auf ein heizintensiveres Jahr 2008 schließen lassen: „Es ist keinem geholfen, wenn wir jetzt mit dickem Pullover und kalten Heizkörpern in unseren vier Wänden sitzen. Langfristig können wir uns nur mit Sanierungsmaßnahmen am Gebäude unabhängiger von der Preisspirale machen.“

Ob die zuletzt gezahlten Heizkosten im Durchschnitt lagen oder überhöht waren bzw. wo und in welchem Umfang Sanierungsbedarf bestehen könnte, zeigen der Heizspiegel und das kostenlose Heizgutachten auf.

Der Bundesweite Heizspiegel basiert auf bundesweit erhobenen Heizdaten von 63.000 zentral beheizten Wohngebäuden. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung des Jahres 2008 mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Der Heizspiegel bewertet den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten von Wohngebäuden in vier Klassen: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Hierbei wird zwischen Erdgas, Heizöl und Fernwärme unterschieden. Darüber hinaus werden die jeweils angefallenen CO2-Emissionen aufgeführt.

Der Heizspiegel ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Identifikation von Gebäuden mit hohem Heizenergieverbrauch. In diesen Fällen können Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädigenden CO2-Werte und die Heizkosten halbieren.

Kostenloses Heizgutachten gibt Handlungsempfehlung
Zusammen mit dem Heizspiegel erhalten alle Verbraucher, die sich detaillierter über ihre Heizkosten und Heizenergieverbräuche informieren möchten, einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten. Innerhalb von 8-10 Wochen erstellt co2online eine schriftliche Auswertung mit Empfehlungen für die nächsten Schritte. Mieter erhalten außerdem eine fachliche Stellungnahme. Damit können sie ihre Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren. Eine aktuelle Nutzerbefragung hat ergeben, dass über 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihren Vermieter weiterleiten. Jeder vierte Vermieter reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme.

Den Bundesweiten Heizspiegel für Deutschland gibt es ab sofort als online und als gedrucktes Exemplar kostenlos beim Deutschen Mieterbund, 10169 Berlin, Stichwort: Heizspiegel. Bitte einen frankierten DIN-lang-Rückumschlag mit 0,55 Euro Porto beilegen. Beide Online-Angebote enthalten darüber hinaus weitere Tipps zum Energiesparen und den interaktiven Energiespar-Ratgeber HeizCheck.

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