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Energielabel für Heizungen sorgt für Transparenz und hoffentlich höheren Anteil erneuerbare Wärme

Katze auf Heizung
Mit Katze mehr Aufmerksamkeit für Heizungen?, Foto: pixabay.com/ Eliens
Bei der kommenden Heizungsmesse ISH in Frankfurt am Main, 10. bis 14. März 2015, werden bei der Heizungstechnik nicht nur die Heizungstechnologien im Mittelpunkt stehen. Neben der Digitalisierung der Heizung, die ich bereits ausführlich besprochen habe, wird es sicher auch um das neue Energielabel für Heizungen gehen. Ab 26.09.2015 müssen alle neuen Heizungen und Warmwasserbereiter mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Das Energielabel ist sowohl für Einzelanlagen, als auch für Verbundanlagen vorgeschrieben. Das heißt, dass bei kombinierten System von unterschiedlichen Heizungssystemen jeweils ein eigenes Energielabel erstellt werden muss. Damit wird dem Handwerk und dem Großhandel eine große Verantwortung zukommen, sowie einiges an Mehraufwand. weiterlesen

Interessiert sich denn keiner für die explodierenden Heizkosten?

Heizkosten
Entwicklung der Heizkosten in Deutschland, Quelle: CO2online/ DMB
Eigentlich wollte ich meinen Beitrag zur Blogparade über die Wärmewende ganz anders beginnen, aber der gestrige Tag war wieder typisch. Zahlreiche Medien stürzten sich auf die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes und berichteten von der Verdoppelung der Strompreise für private Haushalte seit dem Jahr 2000. Dass dagegen im gleichen Zeitraum die Preise für Heizöl und Erdgas um fast das Dreifache angestiegen sind, wie die "Daten zur Energiepreisentwicklung" des Statistischen Bundesamtes zeigen, hat hingegen kaum jemand bemerkt. Eine typische Situation für die Wärme in der Energiewende.

Energiewende ist mehr als der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie

Dass es Zeit wird, sich mit dem Thema Wärme in der Energiewende intensiver zu befassen, habe ich hier schon häufig betont. Energiewende ist viel mehr als der Umstieg von Atom- und Kohlekraftwerken auf Steom aus erneuerbaren Energien. Diese Betrachtung, die leider fast der Normalfall ist, greift zu kurz. Unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes müssen auch die Wärmeversorgung und der Verkehr in die Energiewende einbezogen werden. weiterlesen

Welche Folgen hat der günstige Winter für die Sanierungen?

Mit dem Beginn des kalendarischen Frühlings wird es jetzt richtig warm. Gefühlt war der Winter schon lange vorbei, so einen richtigen Winter hatten wir dieses Jahr auch nicht. Kein Wunder, denn schon Mitte Februar wurde der Winter 2013/ 2014 in die zehn wärmsten Winter seit dem Jahr 1900 einsortiert. Entsprechend sahen die Schneemänner in diesem Jahr aus. Passenderweise ist der Ölpreis im Vergleich zu den letzten Jahren wieder deutlich gesunken. Viele Mieter und Hauseigentümer müssen jetzt noch an dem langen und teuren Winter 2012/ 2013 knabbern, bzw. die hohen Nachzahlungen verdauen. In diesem Winter wird es dafür deutlich günstiger werden beim Heizöl-Lieferanten, z.B. in Berlin. Denn die Preise für Heizöl liegen auf einem Niveau wie zuletzt im Jahr 2011. Dies liegt an der geringeren Nachfrage im milden Winter und auch am Kurs des Euro im Vergleich zum Dollar. Heute bekommt man noch weit mehr Dollar für einen Euro als noch vor einem Jahr. weiterlesen

Auch die Heizkosten müssen bezahlbar bleiben

Heizkosten
Entwicklung der Heizkosten in Deutschland, Quelle: CO2online/ DMB
Was ist das nur für eine Weihnachtspause? Bei so vielen Meldungen zu meinen Themen fällt es mir schwer ganz abzuschalten und die Pause durch zu halten. Daher möchte ich es nicht versäumen, meine Leser über diese Meldungen zu informieren. Kurz vor den Feiertagen ging wieder ein mal die Diskussion über die Strompreise los. Da fiel in einem Fernsehbeitrag im Morgenmagazin, ob ARD oder ZDF weiß ich nicht mehr, wieder mal der Satz "Energie muss bezahlbar bleiben". Der Satz ist genauso aussagekräftig wie "Das Wetter muss schön bleiben", den würden vermutlich auch fast alle Menschen unterschreiben. Warum ich mich über diesen Satz dann aufrege, ist dass er nur die halbe Wahrheit enthält und nicht unsere gesamte benötigte Energie gemeint ist. Denn der Satz bezieht sich nur auf Strom und hätte damit lauten sollen "Strom muss bezahlbar bleiben". Wer aber von Energie spricht, wie Thomas Bareiß, der Koordinator für Energiepolitik der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, in dem oben erwähnten Beitrag, der muss auch von Heizenergie sprechen. Ein Engagement der Politik für bezahlbare Heizkosten ist aber bislang nicht zu erkennen, zumindest nicht in Absichtserklärungen, wie im Koalitionsvertrag. So fehlt zum Beispiel eine politische Strategie zur Förderung der Gebäudemodernisierung, die steuerliche Förderung wäre eine Chance dazu gewesen. weiterlesen

21 mal über die Heizung nachdenken

Alle reden über die Stromkosten, haben Sie schon mal ihre Heizkosten angeschaut? Da sind die Preissteigerungen höher und die Kosten sind deutlich höher als beim Strom. Daher sollte man sich auch mal die Heizung ansehen. Der Grünspar-Blog vom gleichnamigen Webshop mit tollen Produkten zum Energiesparen (das ist keine Werbung!) hat zu diesem Thema letzte Woche eine Präsentation und eine Infografik veröffentlicht mit wichtigen und interessanten Fakten rund um die Heizung. Insgesamt werden 21 Gründe aufgezählt mal über die Heizung nachzudenken. Ob man der Heizung trauen kann, hängt dann vom jeweiligen Einzelfall ab. weiterlesen

Energieverbrauch und Kosten für Heizung in 2012 um 9 Prozent gestiegen

Heizkosten
Entwicklung der Heizkosten in Deutschland, Quelle: heizspiegel.de
Immer wieder weise ich hier auf die gestiegenen Heizkosten hin. Diese sind eine viel höhere Belastung als der Anstieg der Stromkosten. Hinzu kommt, dass der Energieverbrauch für die Raumwärme höher ist als für elektrische Geräte, was viele immer noch nicht wissen. Ich verweise hier in diesem Artikel wieder einmal auf einen der guten Beiträge der gemeinnützige co2online GmbH. Die Heizkosten sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. Kältere Temperaturen und steigende Energiepreise sind die Ursachen hierfür. Das kältere Klima ließ die Deutschen in 2012 durchschnittlich fünf Prozent mehr Heizenergie verbrauchen. Die Preissteigerung bei Heizöl betrug ca. neun Prozent, die Erdgas- und Fernwärmepreise erhöhten sich jeweils um ca. fünf Prozent.

Neuer Heizspiegel als Vergleichsinstrument für Heizkosten und Heizenergieverbrauch

Aktuelle Vergleichswerte für die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch in Deutschland liefert der neue Bundesweite Heizspiegel 2013, den die gemeinnützige co2online GmbH mit Unterstützung des Deutschen Mieterbundes e.V. heute zum Start der Heizsaison veröffentlicht. Das Vergleichsinstrument unterstützt jährlich ca. 100.000 Haushalte und Beratungseinrichtungen dabei, den energetischen Zustand von Wohngebäuden einzustufen. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Basis für die neunte Auflage bilden die Daten von knapp 100.000 zentral beheizten Wohngebäuden aus dem ganzen Bundesgebiet, die co2online aus seiner umfangreichen Gebäudedatenbank ausgewertet hat. weiterlesen