Tag: haushaltsgeräte

Abschlussbericht zum Test einer Bauknecht-Waschmaschine

Energielabel einer Bauknecht WA UNIQ 934DA, Foto: Andreas Kühl Es wird ja noch Zeit für einen Abschlussbericht meines Testes der Waschmaschine von Bauknecht. Das Gerät haben wir mittlerweile nach dem Ende des Tests wieder zurück gegeben. Auf den ersten Bericht vom Oktober gab es nur vereinzelte Reaktionen. Die meisten davon direkt beim Youtube-Video von Personen, die nichts anderes als Videos von Waschmaschinen hochladen – ob es sich um verschiedene Personen oder nur um eine Person handelt, lässt sich nicht sagen. Diese Kommentare waren jedoch alle sehr negativ, von Lagerschaden, scheppern und defekter Elektronik war die Rede. Zudem wird die Wäsche bei voller Beladung von 9 kg nicht sauber. Wünschenswert wäre es Angaben zum Stromverbrauch machen zu können. Dieser hängt jedoch sehr von der Beladung der Maschine ab und natürlich auch von dem gewählten Programm. Ich habe keinen Vergleich erstellt wie hoch der Strombedarf für vergleichbare Waschmaschinen ist. Im Testbetrieb hatte die Waschmaschine zum Beispiel im Programm Aqua Eco bei 40° C einen Stromverbrauch zwischen 0,48 und 0,57 kWh, in anderen Programmen wie Schwarz und Bunt war der Stromverbrauch etwas höher und bei höheren Temperaturen natürlich auch. weiterlesen ›

Kleiner Ratgeber zur Kondenstrocknern

Stromfresser Wäschetrockner: Austausch lohnt sich. Quelle: dena/ stromeffizienz,de Dieser Text ist ein Gastbeitrag, die externen Links sind Werbelinks. Wie bei allen Haushaltsgeräten achten die Verbraucher heute nicht mehr nur auf den Verkaufspreis, sondern auch auf den Energieverbrauch, den das jeweilige Gerät im Laufe seines Lebens haben wird. Und das zu Recht, denn die Kosten, die das Gerät alltäglich oder allwöchentlich verursacht, können aus einem vermeintlichen Schnäppchen im Einkauf über die Jahre hinweg ein teures Gerät machen und umgekehrt. Diese Regel gilt natürlich auch für Kondenstrockner, die in der Regel je nach Haushalt ein bis zweimal in der Woche genutzt werden. Vorteile von Kondenstrocknern Kondenstrockner haben vor allem im Winter den Vorteil, dass die den Vorgang des Wäschetrocknens deutlich beschleunigen. Zudem kommt, dass die Wäsche weich und warm aus dem Gerät heraus kommt. Allergiker schwören auf Kondenstrockner, die die Wäsche flusen- und fusselfrei wieder ausspucken und so den Staub in der Wohnung und in der Kleidung deutlich reduzieren. Auch Ablufttrockner haben die meisten dieser Vorteile, aber vor allem in kleineren Wohnungen, in denen kein Rohr nach aussen gelegt werden kann, sind Kondenstrockner die bessere Lösung. Das Wasser, das der Wäsche entzogen wird, wird in einem kleinen Behälter gesammelt und kann danach entleert oder zum Gießen oder Bügeln verwendet werden. weiterlesen ›

Erster Bericht zum Test einer Bauknecht Waschmaschine

Bisher habe ich meistens Berichte über politische Ereignisse oder Veranstaltungen geschrieben, versucht fachlich zu informieren und meine Meinung dargestellt. Mit dem Podcast und dem Newsletter habe ich auch andere Blogger oder Personen zu Wort kommen lassen. Jetzt wird es wieder Zeit für eine völlig eine neue Rubrik, ich werde jetzt neue Produkte testen und hier darüber berichten. Der erste Produkttest ist gleich eine Waschmaschine, die ich aus Platzgründen bei Freunden unterbringen musste. Das Gerät wurde mir von Bauknecht zu Testzwecken zur Verfügung gestellt und wird anschließend wieder abgeholt. Bauknecht WA UNIQ 934 DA Erstmal stelle ich die Waschmaschine vom Typ WA UNIQ 934 DA per Bild und Ton vor, so kann man sich noch am ehesten einen Eindruck verschaffen. Leider ist der Ton nicht optimal, aber so lernt ihr mich auch mal persönlich kennen. weiterlesen ›

In der Vernetzung der elektronischen Geräte im Haushalt liegt wohl die Zukunft, aber wie sieht sie aus?

Durch die Nutzung erneuerbarer Energien, den Anschluss an ein Smart-Grid-Netzwerk oder durch die Verbindung mit der Warmwasser-Aufbereitung im Haus erschließen Miele-Hausgeräte neue Sparpotenziale und verrichten ihre Arbeit besonders umweltfreundlich.  Foto: Miele / Roman Keßler, tricklabor.com

Durch die Nutzung erneuerbarer Energien, den Anschluss an ein Smart-Grid-Netzwerk oder durch die Verbindung mit der Warmwasser-Aufbereitung im Haus erschließen Miele-Hausgeräte neue Sparpotenziale und verrichten ihre Arbeit besonders umweltfreundlich. Foto: Miele / Roman Keßler, tricklabor.com

Bei den Berichten über die Internationale Funkausstellung IFA habe ich bisher noch nichts geschrieben über das Trendthema Vernetzung der Haushaltsgeräte. Viele Hersteller aus unterschiedlichen Bereichen haben sich mit unterschiedlichen Technologien und den verschiedensten Ansätzen beschäftigt. In diesem Thema lagen die meisten Zukunftsvisionen der Aussteller, unabhängig davon, ob sie zu den Anbietern von Unterhaltungselektronik oder von Haushaltsgeräten gehören.

So hat der für Unterhaltungselektronik bekannte Konzern Toshiba ein Haushalts-Energiemanagementsystem, mit dem phantasielosen Namen “Energy Place” präsentiert, das den aktuellen Stromverbrauch einzelner Geräte auf dem Fernsehgerät darstellt und überwacht. Ein Smart-Meter wird dazu nicht benötigt, das System ist also unabhängig von Stromanbieter, eine zentrale Box und Datenlogger an den Steckdosen werden dazu eingesetzt. Die Verbrauchsdaten werden in der Cloud gespeichert, analysiert und der Verbraucher erhält am heimischen Bildschirm Empfehlungen zum Energiesparen. Das System wurde in Frankreich entwickelt und wird dort auch zuerst eingeführt, ob es in Deutschland eingeführt wird, steht noch nicht fest.

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MVV belohnt ihre Kunden für geringeren Stromverbrauch

Energieeffizienz spart Kosten und schützt das Klima, Quelle: Thorben Wengert  / pixelio.deWarum Stromversorger immer nur in neue Kraftwerksleistung und nicht in Einsparungen investieren, war mir schon länger ein Rätsel. Geht man als großes Unternehmen immer nur weiter gerade aus, auch wenn man dabei durch Wand gehen muss? Wirtschaftlich betrachtet können Investitionen in Energieeffizienz durchaus günstiger sein, als Investitionen in neue Kraftwerke. Oder gibt es doch den Rebound-Effekt, wie der Klimaretter.info heute berichtet und es kann maximal der Anstieg des Energieverbrauchs gebremst werden?

Schön, wenn es andere Beispiele gibt, und ein Energieversorger mal die ausgetretenen Pfade verlässt. Man kann nicht sagen, welche Rolle das Marketing dabei spielt, aber nicht nur auf der Erzeugerseite ist die Energieeffizienz von Bedeutung, auch beim Verbraucher kann der Stromversorger ansetzen und ihn zum Sparen von Strom motivieren.

Einen solchen Ansatz verfolgt jetzt die Mannheimer MVV Energie und bietet sparsamen Verbrauchern Prämien für geringeren Stromverbrauch und den Kauf neuer Haushaltsgeräte:

Neben der Investition in regenerative Energien und hocheffiziente Heizkraftwerke mit Fernwärme bietet die MVV Energie ihren Kunden Dienstleistungen, Beratung, Lösungen und Produkte zur Verringerung ihres Energieverbrauchs – sowohl für Industrie und Gewerbe als auch für die privaten Haushalte. “Stromsparen ist die beste Energiequelle”, betonte daher auch der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Dr. Georg Müller, am Freitag bei der Vorstellung der neuen Energiesparkampagne der MVV Energie. “Wir wollen direkte Anreize geben, damit Mannheim Strom spart.” weiterlesen ›

DUH kritisiert Haushaltsgerätehersteller wegen fehlender Angaben zu Energieeffizienz

EU-Label hilft, Stromkosten zu sparen

EU-Label hilft, Stromkosten zu sparen: Wer auf das EU-Label achtet, spart ordentlich Stromkosten. Mit einem A+++-Gerät lassen sich bis zu 70 Prozent Stromkosten gegenüber einem A-Gerät sparen. Quelle: stromeffizienz.de

Zum Auftakt der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) die Mehrheit der Hersteller von Haushaltsgroßgeräten erneut stark für die fehlende Kennzeichnung zu Energieverbrauch und Energieeffizienz kritisiert. Die Umwelt- und Verbraucher-schutzorganisation wirft den Unternehmen Siemens, Liebherr, Bosch, Samsung, Panasonic, Gorenje und Haier vor, gegen deutsches und europäisches Klimaschutzrecht zu verstoßen. Entgegen der gesetzlichen Pflicht, präsentieren die genannten Hersteller ihre Geräte auf der IFA ohne energieverbrauchsrelevante Informationen. Nachdem sie im vergangenen Jahr von der DUH abgemahnt wurden, kennzeichnen in diesem Jahr zumindest die Unternehmen Electrolux, AEG, ElectronicPartner und Miele ihre ausgestellten Geräte korrekt.

„Dass deutsche Schwergewichte unter den Haushaltsgeräteherstellern zwischenzeitlich vor Gericht dafür kämpfen, die Angaben über Energieeffizienz und Stromverbrauch verweigern zu dürfen, zeigt das ehrliche Desinteresse dieser Firmen am Klimaschutz“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. „Dabei ist die Begründung, die Geräte würden auf der Messe nicht verkauft, mehr als fadenscheinig. Wo wenn nicht auf der IFA kann sich der interessierte Konsument über die Produktneuerscheinungen informieren? Angesichts steigender Strompreise ist die Angabe zu Energieeffizienz von zentraler Bedeutung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die DUH die IFA-Aussteller aufgefordert, die präsentierten Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner mit den gesetzlich vorgeschriebenen Energieetiketten zu versehen. Nach den bestehenden Energieverbrauchskennzeichnungsvorschriften müssen Haushaltsgroßgeräte, die für den Endverbraucher ausgestellt werden, mit dem bunten Energielabel von der Skala grün (hoch effizient) bis rot (nicht effizient) sowie Angaben zum Stromverbrauch gekennzeichnet sein.

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