Tag: haushalt

Steigende Verbraucherpreise für Energie zwingen zum Sparen und Einsatz Erneuerbarer Energien für Raumwärme

Passend zum Beitrag vom Montag über die steigenden Heizölpreise ist dieser Beitrag. Auch die Strompreise  erhöhen den Druck zum Stromsparen, wie heute der Lichtblickblog verkündet hat. So wollen 76 Prozent der Bundesbürger mit bewussten Verhaltensänderungen den gestiegenen Stromkosten begegnen.
Rückläufige Zahlen beim Energieverbrauch  Die Verbraucherpreise für Haushaltsenergie (Wärmerzeugung und Strom) haben sich im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent erhöht. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) heute im Rahmen seiner Veröffentlichung des Verbraucherpreisindexes mitgeteilt. Auf diese Verteuerung reagieren die Bundesbürger zunehmend, indem sie Energie im Haushalt einsparen. Neben den Kraftstoffen entfällt der größte Posten der privaten Energierechnung auf das Heizen. Hier lohnt es sich, statt fossiler Ressourcen Erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung einzusetzen.
In Wohngebäuden entfallen etwa 82 Prozent der benötigten Energie auf Raumheizung und Warmwasserbereitung. Da Erdöl und Erdgas weiterhin den Wärmemarkt dominieren, schlagen sich besonders die seit Jahrzehnten steigenden Preise dieser Brennstoffe in den privaten Energierechnungen nieder. Musste ein Privathaushalt im Jahr 1991 für 100 Liter leichtes Heizöl noch rund 26 Euro zahlen, waren es im Jahr 2012 fast 88 Euro. Auch die Endverbraucherpreise für Erdgas und Fernwärme sind erheblich gestiegen. Weiterhin hat sich der Anteil der Ausgaben für Energien an den gesamten Konsumausgaben eines Privathaushaltes zwischen 2000 und 2011 von 6,4 auf 7,3 Prozent erhöht. „Der Löwenanteil geht auf die Wärmebereitstellung zurück“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.
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25 leuchtende Ideen für mehr Energieeffizienz im Alltag – Teil 2

Das Thema der Energieeffizienz ist ein wichtiges Zukunftsthema. Hier kann jeder selbst dazu beitragen die großen Potentiale zu erschließen. Die Internationale Energie-Agentur hat das Thema für sich entdeckt und zeigt mit ihrer Liste der 25 leuchtenden Ideen für mehr Energieeffizienz im Alltag was jeder tun kann. Diese Liste möchte ich hier nun mit freundlicher Genehmigung der IEA übersetzen und auf deutsche Verhältnisse übertragen (25 bright Ideas © OECD/IEA) 2013).
Den ersten Teil mit 13 Punkten habe ich bereits übersetzt und veröffentlicht. Jetzt geht es weiter mit dem Rest der Energieeffizienz-Tipps der IEA.
14. Liebe Deine energiesparenden Lampen! Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom und halten zehn mal so lange wie herkömmliche Glühbirnen. Bitte beachten Sie jedoch auf die fachgerechte Entsorgung der Energiesparlampen. (heute sollte man die effizienteren LED-Leuchtmittel auch erwähnen)
15. Für systematische Einsparungen bei der Beleuchtung:
a. Machen Sie das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen.
b. Nutzen Sie das Licht entsprechend der jeweiligen Aufgabe des Lichtes anstatt immer gleich den ganzen Raum zu beleuchten, wenn nur in einem Bereich Beleuchtung benötigt wird.
c. Reinigen Sie regelmäßig das Zubehör der Lampen, wie Reflektoren und Lampenschirme – so bekommen Sie mehr Licht aus Ihren Lampen.
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25 leuchtende Ideen für mehr Energieeffizienz im Alltag

Dass die Internationale Energieagentur IEA das Thema Energieeffizienz entdeckt hat und als bedeutende Energiequelle betrachtet, hatte ich in meinem Kommentar zum World Energy Outlook bereits hervorgehoben. Zur Bekräftigung hat die IEA eine Liste von 25 Ideen für mehr Energieeffizienz im Alltag veröffentlicht. Diese Liste möchte ich hier nun mit freundlicher Genehmigung der IEA übersetzen und auf deutsche Verhältnisse übertragen (25 bright Ideas © OECD/IEA) 2013).
Ich habe mich dabei an das Original gehalten, auch wenn ich recht frei übersetzt habe, aber auch bei selbstverständlichen und unpassenden Hinweisen habe ich versucht nur wenig zu verändern.
Die 25 Energieeffizienz Empfehlungen der IEA Bilanz ziehen 1. Sammeln Sie Ihre Ausgaben. Rechnen Sie Ihre monatlichen Aufwendungen für Strom, Heizenergie und Benzin zusammen um genau zu wissen, wie hoch Ihre Ausgaben für Energie sind. Dann können  Sie die folgenden Punkte nutzen, um Energieschlau zu werden und langfristig Geld zu sparen.
2. Engagieren Sie die ganze Familie. Nehmen Sie sich die Zeit mit Ihrer Familie zu sprechen wie sich der Energieverbrauch im Haushalt reduzieren lässt, z.B. beim kochen, waschen, spielen, etc.
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Wie kann Energieeffizienz im Haushalt attraktiver werden?

Dies ist ein Auftragsartikel, der bezahlte Werbelinks enthält.

Wer sich mit Energieeffizienz befasst, muss sich auch Gedanken machen, wie die Umsetzung attraktiver wird. Schließlich ist die Energieeffizienz ein wichtiger Schritt zur Senkung der Energiekosten. Aber dennoch führt die effizientere Energienutzung ein Leben am Rande der Energiewende – ich sehe es auch hier wo die Artikel zur Diskussion um das EEG und um die erneuerbaren Energien deutlich mehr Leser finden, als zum sparsameren Umgang mit Energie.

Eine Frage, die ich mir oft stelle, ist wie Energieeffizienz gefördert werden kann und attraktiver werden kann. Auch in der Gemeinde der Energieblogger spielt die Energieeffizienz nur eine untergeordnete Rolle, außer mir gibt es dort kaum jemand, der sich mit Energieeinsparung und Effizienz befasst.

Es gibt aber doch immer mal wieder ein paar interessante Diskussionen zu diesem  Thema.

Interessante und diskussionswerte Vorschläge hat der Bundesumweltinister Peter Altmaier in der vergangenen Woche beim runden Tisch der Stromsparinitiativen angekündigt. Künftig sollen kostenlose Beratungen für alle Bürger angeboten werden (und wer bezahlt es?), um die Potentiale zur Energieeffizienz im Haushalt besser zu erschliessen.

Geplant sind neben den kostenlosen Beratungen eine Art Mini-Contracting anzubieten, um die Finanzierung von teuren energieeffizienteren Geräten zu ermöglichen. Durch die Einsparung mit diesen sparsameren Geräten können die Kosten der neuen Haushaltsgeräte mit der Zeit bezahlt werden.

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Erfolgreiches Programm zur Erhöhung der Energieeffizienz in einkommensschwachen Haushalten gewinnt europäischen Umweltpreis

Energiesparen, Quelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

Energiesparen, Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Wenn in den Medien immer wieder die Rede ist von der Belastung durch steigende Strompreise, dann werden auch steigende Zahlen von Stromsperren aufgeführt. Um die Belastung durch steigende Strompreise zu verringern und Stromsperren zu vermeiden, helfen nur Stromsparberatungen Unterstützungen beim Kauf energiesparender Produkte. Daher verdient die Aktion “Stromspar-Check” höchste Anerkennung und weitere Unterstützung.

“And the winner is…” Die Aktion „Stromspar-Check“ erhielt in Brüssel den Sustainable Energy Europe Award in der Kategorie Verbraucher“. Aus mehr als 250 Bewerbungen wurden 25 Projekte aus 14 Ländern ausgewählt und fünf mit dem wichtigsten europäischen Umweltpreis ausgezeichnet. Die Gewinner seien in ihren jeweiligen Kategorien „exzellente Beispiele“ für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, heißt es in der Begründung der Jury. Verliehen wurden die Preise von EU-Kommissar Günther Oettinger.

Bundesumweltminister Peter Altmaier betonte anlässlich der Preisverleihung: „Ich freue mich außerordentlich, dass dieses praxisnahe und überaus sinnvolle Projekt derart gewürdigt wird. Die Aktion ,Stromspar-Check‘ beweist eindrucksvoll, dass mit Beratung und kostengünstigen Maßnahmen die Effizienz in unseren Haushalten enorm gesteigert werden kann.

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Transparenz beim Stromverbrauch hilft Stromkosten zu reduzieren

Energieeffizienz in Haushalten ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, denn der Energiebedarf von privaten Haushalten trägt zu einem Drittel zum gesamten Energieverbrauch bei. Dazu gehört neben einer Information, welche Geräte bei einer Neuanschaffung den geringsten Energieverbrauch haben, auch ein Wissen zu den aktuellen Stromverbrauchern (um nur beim Thema Strom zu bleiben). Welche Geräte verbrauchen den meisten Strom? Und wie viel Strom verbrauche ich überhaupt?

Ohne diese Fragen beantworten zu können, ist es schwer möglich seinen Stromverbrauch zu reduzieren. Den Aufwand, sich regelmäßig den Stromverbrauch zu notieren, machen sicher die wenigsten und damit können auch nicht alle Fragen beantwortet werden.

Am einfachsten könnte man den aktuellen Stromverbrauch mit einem intelligenten Stromzähler oder Smart-Meter ablesen. Da sieht man sofort den Anstieg des Stromverbrauchs, wenn z.B. ein neues Gerät in Betrieb genommen wird, oder die Reduzierung des Stromverbrauchs, wenn der Kühl- oder Gefrierschrank abgetaut wurde. Allerdings hat kaum einer schon einen solchen modernen Stromzähler.

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