Schlüsselwort: gebäudesanierung

Liste der 9 nominierten Projekte für die Sustainable Energy Awards 2015

EUSEW
EU Sustainable Energy Week 2015

Gute Projekte muss man kommunizieren, habe ich hier glaube ich schon häufiger erwähnt. Daher berichte ich immer wieder gerne von guten Beispielen aus der Energiewelt. Heute möchte ich neun unterschiedliche Projekte aus ganz Europa vorstellen. Diese sind für die Sustainable Energy Awards 2015 nominiert, mit dem die innovativsten EU-Projekte für nachhaltige Energie ausgezeichnet werden.

Die Preisträger werden am 16. Juni von Klimaschutz- und Energiekommissar Miguel Arias Cañete und vom Vorsitzenden des Industrieausschusses des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, im Rahmen der EU-Woche für nachhaltige Energie 2015 vorgestellt: die wichtigste Veranstaltung zu Energie- und Klimaschutzzielen wird dieses Jahr auf die Rolle der Verantwortung der Verbraucher in der neuen Energieunion konzentrieren. Im Rahmen der Sustainable Energy Week gibt es vom 15. bis 19. Juni in ganz Europa unterschiedliche Veranstaltungen, die sich mit sauberer, sicherer und effizienter Energienutzung befassen.

Die neun Projekte lassen sich in drei Kategorien einteilen: Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Städte, Gemeinden und Regionen. …mehr »

Mitdiskutieren beim Open-Table zur Kommunikation energetischer Gebäudesanierung

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl
Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl

Von Konferenzen kennt man das übliche Format der Vorträge, Präsentationen und Diskussionen auf dem Podium. Wenn am Ende noch Zeit ist, dürfen vom Publikum eventuell noch Fragen gestellt werden. Es ist als ob man einen Fachartikel liest und dem Autor im Anschluss noch eine Frage stellen darf.

Ein etwas anderes Format durften wir in der vergangenen Woche wieder bei den Berliner Energietagen einsetzen. Bereits zum dritten Mal, nach den Berliner Energietagen 2014 und in der Aktionswoche Berlin spart Energie 2014, haben wir interessierte Fachleute eingeladen mit uns über die Kommunikation der Energiewende am Gebäude zu diskutieren.

Energieblogger kommunizieren mit den Lesern

Wir, das ist die Gruppe der Energieblogger in Zusammenarbeit dem VME-Verlag und im speziellen Kilian Rüfer von blog.sustainment.de und ich, mit Unterstützung von Frank Urbansky von enwipo.de und Clemens Weiß von Energiezukunft.eu, der wieder am schnellsten war mit dem Bericht von der Veranstaltung. …mehr »

Passen energetische Gebäudesanierung und Baukultur zusammen?

Historische Fassade
Wer will schon, dass solche Fassaden hinter Wärmedämmung verschwinden? Foto: pixabay.com/ stux

Es gibt Gesprächsbedarf in Sachen Gebäudesanierung. Da muss noch viel diskutiert werden, nicht nur über die Frage wer am Desaster mit dem Nichtzustandekommen der steuerlichen Förderung die Schuld trägt. Die Probleme stecken ja viel tiefer und die Steuer-Förderung kommt ja nur Eigentümern zugute, die ihr Haus, bzw. ihre Wohnung auch selbst bewohnen. Kaum ein Bereich der Energiewende hat so große Akzeptanz-Probleme wie die energetische Gebäudesanierung. Die Kritiker finden sich überall, selbst unter Anhängern der Energiewende.

Diese Probleme kann man nicht mit der steuerlichen Förderung beiseite schieben, die bleiben weiterhin bestehen. Aber sind sanierte Gebäude mit gedämmter Fassade unsozial, hässlich und sinnlos? Tragen sie zu einem Verfall der Baukultur bei? Dazu hatte in der vergangenen Woche der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI) in Berlin zu einer Diskussionsrunde eingeladen, die durchaus kontrovers war und viele der Kritikpunkte angesprochen hat.

Im Auftrag des GDI habe ich die Veranstaltung für Außenstehende per Twitter begleitet und schreibe diesen Bericht.

Diskussionsveranstaltung des GDI: Ist Dämmung unsozial, sinnlos und hässlich?

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Ist die Gebäude-Energieeffizienz wirklich am Ende?

Foto: pixabay.com/ AlexanderStein
Foto: pixabay.com/ AlexanderStein

Vor drei Tagen hörte ich noch bei der DENEFF Jahresauftaktkonferenz von Holger Krawinkel, dass sich die Politik zunehmend aus der Energiepolitik zurückzieht. Da war mir noch nicht klar, wie das gemeint ist und ich hatte nicht die Phantasie mir vorzustellen, wie schnell sich die Politik von ihren eigenen Zielen verabschieden kann. Vielleicht, weil ich mich in den letzten Wochen und Monaten selbst weniger mit der Energiepolitik befasst habe.

Nach dem Ende der steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen, bevor sie eigentlich angefangen haben, bleibt sich die Energiewende im Gebäude noch mehr selbst überlassen. Da kann auch die Aussicht auf höhere Zuschüsse durch die KfW nicht darüber hinweg trösten.

Eines der ambitioniertesten Programm im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz ist zu Ende, bevor es überhaupt angefangen hat. Die steuerliche Förderung wurde mit großen Hoffnungen verbunden, hat viele Erwartungen geweckt und mindestens ebenso viele enttäuscht. Aus der Erfahrung der letzten Versuche konnte man eigentlich nicht viel Hoffnung haben, auch da waren persönliche und parteipolitische Befindlichkeiten wichtiger als die Sache an sich. …mehr »

DUH fordert Ja des Bundesrats zur steuerlichen Abschreibung der Gebäudesanierung

Haus
Saniertes Einfamilienhaus, Foto: pixabay/ sanremo-domains

Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung wieder in den Fokus gerückt. Sie gilt als erste Wahl, um die schwache Sanierungsquote im Gebäudebestand nach oben zu bringen und die Wärmewende in Schwung zu bringen.

Damit sollen künftig Hausbesitzer die Kosten für Wärmedämmung, neue Fenster oder für eine neue Heizung von der Steuer absetzen können.

Steuerliche Abschreibung scheiterte schon einmal an Zustimmung des Bundesrats

Doch da erinnern wir uns vielleicht, die steuerliche Förderung wurde schon einmal diskutiert und scheiterte an dem Streit zwischen Bundesrat und Bundestag über die Finanzierung dieser Fördermaßnahme.

Jetzt wird ein neuer Anlauf genommen und morgen wird der Umweltausschuss im Bundesrat darüber diskutieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Bundesrat zur Zustimmung auf und und appelliert an die Bundesregierung, auch die übrigen angekündigten Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas zügig auf den Weg zu bringen. …mehr »

Läuft eine Kampagne gegen Gebäudesanierung mit Ziel der Verunsicherung?

Sanierung
Sanierung einer Schule

Die leidige Diskussion über Wärmedämmung werden wir bestimmt so schnell nicht beenden können. Momentan scheinen sich die Medien gegenseitig zu überbieten in der Verbreitung von Angst und Schrecken. Viele Menschen springen auf diese einseitige Berichterstattung an, wie man zum Beispiel bei Facebook unter solchen Beiträgen gut erkennen kann. Vermutlich war die letzte Heizkostenabrechnung schon zu lange her.

Es mag sicher Fehlentwicklungen geben, die offen diskutiert werden sollten. Aber alle Sanierungen zu stoppen, weil es ein paar unwirtschaftliche Sanierungen gibt, ist sinnlos. Es wird aber niemand zu unwirtschaftlichen Sanierungen gezwungen, das wäre mir neu. Die vielen positiven Reaktionen auf meinen Beitrag zum blanken Populismus über Wärmedämmung vom letzten Montag bestärken mich zudem in meiner Argumentation.

Ist der NAPE der Auslöser für diese Kampagne?

Man kann fast von Volksverdumung sprechen, wenn man sich diese einseitige Berichterstattung ansieht. Eine differenzierte Betrachtung scheint für die Medien uninteressant zu sein. Es sieht schon sehr stark aus nach einer organisierten Kampagne, wenn viele Medien mit den gleichen Stichwörtern berichten und vier Jahre alte Fassadenbrände urplötzlich wieder auftauchen – so kurz bevor die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz beschließen möchte. Fast schon naiv, wenn man dabei an einen Zufall glaubt.

Jeden einzelnen Beitrag in den Medien zu kommentieren wäre sinnlos. Aber der aktuelle Titel im Magazin Spiegel bietet sich wieder mal dazu an. Der Spiegel hat sich schon immer hervorgetan im Kampf gegen Veränderungen in der Energiewirtschaft. Im medialen Kampf gegen Erneuerbare Energien hat sich der Spiegel besonders einseitig positioniert. Heute ist es die Gebäudesanierung – medial gleichgesetzt mit der Fassadendämmung. …mehr »