Schlüsselwort: gebäude-energieeffizienz

Video-Vorschau zu den Berliner Energietagen 2015

Berliner_Energietage_2015_Logo_RGB_eckIn der kommenden Woche sind die Berliner Energietage 2015 , eine Veranstaltung mit bundesweiter Beachtung und mit großem Anteil an Energieeffizienz. Ich besuche die Energietage schon seit vielen Jahren und in diesem Jahr habe ich wieder eine eigene Veranstaltung im Namen der Energieblogger – gemeinsam mit Kilian Rüfer lade ich zu wieder zu einem Open-Table ein. Thema ist die „Kommunikation der Energiewende am Gebäude durch zielgruppengerechte Dialoge“.

Was dies genau heißt, seht Ihr in der Video-Vorschau, die ich für Euch heute erstellt habe. …mehr »

DUH fordert Ja des Bundesrats zur steuerlichen Abschreibung der Gebäudesanierung

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Haus
Saniertes Einfamilienhaus, Foto: pixabay/ sanremo-domains

Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung wieder in den Fokus gerückt. Sie gilt als erste Wahl, um die schwache Sanierungsquote im Gebäudebestand nach oben zu bringen und die Wärmewende in Schwung zu bringen.

Damit sollen künftig Hausbesitzer die Kosten für Wärmedämmung, neue Fenster oder für eine neue Heizung von der Steuer absetzen können.

Steuerliche Abschreibung scheiterte schon einmal an Zustimmung des Bundesrats

Doch da erinnern wir uns vielleicht, die steuerliche Förderung wurde schon einmal diskutiert und scheiterte an dem Streit zwischen Bundesrat und Bundestag über die Finanzierung dieser Fördermaßnahme.

Jetzt wird ein neuer Anlauf genommen und morgen wird der Umweltausschuss im Bundesrat darüber diskutieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Bundesrat zur Zustimmung auf und und appelliert an die Bundesregierung, auch die übrigen angekündigten Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas zügig auf den Weg zu bringen. …mehr »

Läuft eine Kampagne gegen Gebäudesanierung mit Ziel der Verunsicherung?

Sanierung
Sanierung einer Schule

Die leidige Diskussion über Wärmedämmung werden wir bestimmt so schnell nicht beenden können. Momentan scheinen sich die Medien gegenseitig zu überbieten in der Verbreitung von Angst und Schrecken. Viele Menschen springen auf diese einseitige Berichterstattung an, wie man zum Beispiel bei Facebook unter solchen Beiträgen gut erkennen kann. Vermutlich war die letzte Heizkostenabrechnung schon zu lange her.

Es mag sicher Fehlentwicklungen geben, die offen diskutiert werden sollten. Aber alle Sanierungen zu stoppen, weil es ein paar unwirtschaftliche Sanierungen gibt, ist sinnlos. Es wird aber niemand zu unwirtschaftlichen Sanierungen gezwungen, das wäre mir neu. Die vielen positiven Reaktionen auf meinen Beitrag zum blanken Populismus über Wärmedämmung vom letzten Montag bestärken mich zudem in meiner Argumentation.

Ist der NAPE der Auslöser für diese Kampagne?

Man kann fast von Volksverdumung sprechen, wenn man sich diese einseitige Berichterstattung ansieht. Eine differenzierte Betrachtung scheint für die Medien uninteressant zu sein. Es sieht schon sehr stark aus nach einer organisierten Kampagne, wenn viele Medien mit den gleichen Stichwörtern berichten und vier Jahre alte Fassadenbrände urplötzlich wieder auftauchen – so kurz bevor die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz beschließen möchte. Fast schon naiv, wenn man dabei an einen Zufall glaubt.

Jeden einzelnen Beitrag in den Medien zu kommentieren wäre sinnlos. Aber der aktuelle Titel im Magazin Spiegel bietet sich wieder mal dazu an. Der Spiegel hat sich schon immer hervorgetan im Kampf gegen Veränderungen in der Energiewirtschaft. Im medialen Kampf gegen Erneuerbare Energien hat sich der Spiegel besonders einseitig positioniert. Heute ist es die Gebäudesanierung – medial gleichgesetzt mit der Fassadendämmung. …mehr »

Dezentrale Energiewende braucht energieeffiziente Gebäude

Diskussion erwünscht
Diskussion über Gebäude-Energieeffizienz ja, aber bitte sachlich bleiben, Foto: startupstockphotos.com

Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich sachlich argumentiere aufgrund von Untersuchungen, wissenschaftlichen Grundlagen und Beispielen aus der Praxis. Manchmal sind meine Beiträge überspitzt, um Kritik herauszufordern und eine Diskussion anzuregen. Einer Diskussion gehe ich normalerweise nicht aus dem Weg, wenn sie sachlich geführt wird.

Zum Thema energieeffiziente Gebäude hatte ich hier schon so einige Diskussionen, da gibt es wohl auch viel zu diskutieren. Meine Position dazu habe ich in vielen Beiträgen immer wieder klar und deutlich heraus gestellt. Ohne eine Verringerung der CO2-Emissionen aus dem Gebäudesektor werden wir kaum vorwärts kommen im Klimaschutz. Das muss genauso wichtig werden wie ein Ausstieg aus der Kohleverstromung. So weit herrscht vielleicht noch Einigkeit.

Doch die öffentlichen Diskussionen drehen sich immer wieder nur um einen Aspekt, der Fassadendämmung. Das ist ein Teilaspekt, der Energieeffizienz von Gebäuden. Bei diesen öffentlichen Diskussionen habe ich schon mehrfach Sachlichkeit eingefordert, zuletzt am Montag im Beitrag, der Kritikern Populismus vorwirft. …mehr »

Was hilft der Diskussion um energetische Gebäudesanierung für ein positives Bild?

Gute Diskussion beim Open-Table auf den Berliner Energietagen 2014, Foto: Andreas Kühl
Gute Diskussion beim Open-Table auf den Berliner Energietagen 2014, Foto: Andreas Kühl

Noch immer wird die öffentliche Debatte bestimmt von einer Diskussion um die Wärmedämmung. Eine Gesamtbetrachtung von Gebäuden ist hingegen kaum ein Thema.  Wenn aber einzelne Gewerke untereinander um ihre Bedeutung streiten, wird der gesamten Gebäudesanierung kein Gefallen getan. Genauso ist es bei den Diskussionen mit Vorbehalten über die Gebäudedämmung.

Dabei sind die Potenziale im Gebäudebestand zur Energie- und CO2-Einsparung immer noch gewaltig. Sie werden aber nicht oder nur wenig ausgenutzt. Die genannten Debatten, besonders um die Dämmung, verunsichern Sanierer und verzögern Modernisierungsvorhaben hinaus. …mehr »

Mehr positiv kommunizieren zur Energieeffizienz von Gebäuden!

Gute Diskussion beim Open-Table auf den Berliner Energietagen 2014, Foto: Andreas Kühl
Gute Diskussion beim Open-Table auf den Berliner Energietagen 2014, Foto: Andreas Kühl

Obwohl es heute machbar ist Häuser zu bauen, die nur sehr wenig Heizenergie benötigen, Häuser zu sanieren, damit der Heizenergieverbrauch sich deutlich verringert oder zahlreiche Bauherren Häuser bauen, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, ist das Thema Energieeffizienz von Gebäuden kein attraktives Thema. Im Gegenteil, in den großen Medien hat das Thema ein sehr negatives Bild, das scheinbar widerstandslos akzeptiert wird.

Gut besuchte Diskussion bei den Berliner Energietagen

Daher war ich sehr froh, dass die sehr spontan organisierte Diskussion zu dem Bild von energieeffizienten Gebäuden bei den Berliner Energietagen 2014 mit knapp 40 Teilnehmern so gut besucht war. Gemeinsam mit Kilian Rüfer von blog.sustainment.de haben wir, im Namen der Energieblogger, dazu eingeladen über dieses Thema zu diskutieren und Auswege zu erarbeiten. Mit dem ungewohnten Format, nur wenig Vortrag und viel offener Diskussion, haben sich viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Diskussion eingebracht.

Es war uns zwar nicht gelungen die Diskussion in die verschiedenen Ebenen der allgemeinen Öffentlichkeit und der direkten Ansprache von Bauherren, bzw. Hausbesitzern zu trennen, aber so einfach geht das vermutlich auch nicht. Das Interesse war an beiden Bereichen auch gleich groß. Kilian hatte dazu anhand eines Trichter aufgezeigt, wie oben eine breite Masse an Menschen mit allgemeinen Informationen angesprochen wird und weiter unten die schon interessierten Personen gezielter erreicht werden können. …mehr »